Straßenverkehr: 50 Jahre Transitabkommen: Durch die DDR nach West-Berlin, aus ndr

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Lange war der Verkehr zwischen der BRD und #West-Berlin nicht nur streng reglementiert, sondern auch teuer. Erleichterung brachte das #Transitabkommen. Eine besondere Rolle spielte die #F5 zwischen #Hamburg und Berlin.

Wer zwischen 1972 und 1982 mit dem Auto aus Hamburg und Umgebung nach West-Berlin fahren wollte, hatte keine Wahl: Die einzige Transitstrecke im Norden war die #Fernverkehrsstraße 5, kurz F5 genannt. Und für die brauchten die Reisenden Geduld: Die Fahrt über die zweispurige Landstraße führte vom #Grenzübergang #Lauenburg/Horst durch Dörfer und Wälder, entlang von #Redefin, #Ludwigslust, #Karstädt, #Quitzow und #Ribbeck schließlich über den Grenzübergang #Berlin-Staaken bis in den Westen der geteilten Stadt. Anders als die übrigen Transitstrecken, allesamt Autobahnen, bot die F5 so einen Einblick in das Leben der Menschen in der DDR. Und die Möglichkeit zu – wenn auch unerwünschten – Kontakten. Die Erleichterungen durch das Transitabkommen führten dazu, dass sich das Verkehrsaufkommen auf der F5 wie auch auf den drei weiteren Transitstrecken zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin erheblich erhöhte.

Reisen durch die DDR: Teure #Visa und #Durchsuchungen
Davor war der Interzonenverkehr, wie die Verbindung zwischen BRD und den Berliner West-Sektoren zunächst genannt wurde, lange Zeit eine Reise mit vielen Unwägbarkeiten. Lange #Wartezeiten an den Grenzübergängen, Straßenposten, Strafgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen und spontane Durchsuchungen waren seit den 1950er-Jahren an der …

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