Flughäfen: Unterhalt ehemaliges Flughafengelände Tempelhof, aus Senat

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Frage 1:
Wie hoch waren die #Unterhaltskosten des gesamten Geländes des ehemaligen Flughafens #Tempelhof in den
vergangenen fünf Jahren?
Antwort zu 1:
Die jährlichen Aufwendungen für die Bewirtschaftung, den baulichen Unterhalt und
Investitionen aus dem Landeshaushalt für das #Flughafengebäude Tempelhof sind im
Einzelplan 12, Kapitel 1220, Titel 54084 und 89365 etatisiert.
Frage 2:
Welche Anteile hatten dabei jeweils die Freiflächen sowie die Gebäudebewirtschaftung?
Antwort zu 2:
Siehe Antwort zu Frage 1.
Frage 3:
Welche einzelnen Leistungen verursachen konkret welche Kosten pro Jahr (bitte Kosten je Leistung für die
vergangenen fünf Jahre darstellen)?
Antwort zu 3:
Siehe Antwort zu Frage 6.
Frage 4:
Wie beurteilt der Senat das Einsparpotenzial für den weiteren Unterhalt der Flächen und Gebäude in den
kommenden zwei Jahren?
2
Antwort zu Frage 4:
Der Senat sieht bei der Entwicklung und Nachnutzung des Flughafengebäudes
entsprechend der Richtlinien der Regierungspolitik 2016 bis 2021 keine Einsparpotenziale,
im Gegenteil, der schlechte Gebäudezustand erfordert noch weit mehr Mittel, um
bestehende Nutzungen zu sichern und weitere Nutzungspotenziale zu erschließen.
Frage 5:
Welche jährlichen Unterhaltskosten erwartet der Senat insgesamt für die Bewirtschaftung der Fläche des
Flughafens #Tegel bei einer geplanten Schließung?
Antwort zu 5:
Die reinen Unterhaltskosten (#Verkehrssicherung, #Geländesicherung, #Bewachung, etc.) für
die Fläche des Flughafens Tegel betragen in den ersten Jahren ab Geländeübernahme
durchschnittlich ca. 6 – 6,5 Mio. € p.a. brutto inklusive einer jährlichen Indexierung. Diese
Kosten inkludieren ebenso laufende Kosten wie z. Bsp. die Grundsteuer als auch Kosten
der Betriebsführung für die Infrastruktur.
Frage 6
Wie schlüsseln sich diese erwarteten Kosten konkret auf einzelne Leistungen auf?
Antwort zu 6:
Die Kosten resultieren im wesentlichen aus der Bewirtschaftung von Bestandsgebäuden
und den unbebauten Grundstücksflächen. Der Objektbetrieb, die Ver- und Entsorgung, die
Reinigung und Pflege, der Schutz- und Sicherheitsdienst und die Objektverwaltung sind die
wesentlichen Leistungen die erbracht werden. Die Bewirtschaftungskosten unterliegen
Schwankungen und bilden somit den Transformationsprozess des Areals ab. Nachfolgende
indikative Spannbreiten für die wesentlichen Bewirtschaftungskosten:
1. Objektbetrieb (z. Bsp. Betriebsführung technischer Anlagen): ca. 5% – 15%
2. Ver- und Entsorgung (z. Bsp. Strom, Wärme): ca. 15% – 25%
3. Reinigung und Pflege (z. Bsp. Winterdienst): ca. 15% – 25%
4. Schutz- und Sicherheitsdienst: ca. 15% – 25%
5. Objektverwaltung (der überwiegende Teil der Kosten resultiert aus der Grundsteuer und
Versicherungsprämien): ca. 25% – 32%
Berlin, den 15.04.2020
In Vertretung
R. Lüscher
…………………………..
Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen

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