Bahnhöfe: Rinderställe zu Restaurants, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/rinderstaelle-zu-restaurants/315858.html

Prenzlauer Berg. Mit dem „#Langen Jammer“ ist es bald vorbei. Noch drei Wochen lang haben #Nostalgiker die Chance, Berlins wohl hässlichste #Fußgängerbrücke zu überqueren, dann wird sie abgerissen (siehe Kasten). In Zukunft kann man die #S-Bahn [Bahnhof #Storkower Straße] auf ebener Erde erreichen. Auf einer neu angelegten #Promenade. Es geht voran im Entwicklungsgebiet Alter #Schlachthof.

Im Jahre 1881 als „#Centraler Vieh- und Schlachthof“ eröffnet, wurden per Bahn täglich tausende Schafe, Schweine und Rinder aus dem Umland hergebracht, verkauft, #geschlachtet und #verwurstet. Später, in der DDR, wurde er dann in #Fleischkombinat umbenannt und nach dem Fall der Mauer, im Jahr 1991, stillgelegt. Seit 1993 ist er nun Entwicklungsgebiet, in den nächsten Jahren soll hier ein modernes #Stadtquartier mit etwa 1700 Wohnungen, rund 270 000 Quadratmetern Dienstleistungs-, Handels- und Büroflächen und über 10 Hektar Park- und Grünflächen entstehen. Keine leichte Aufgabe für den Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Eldenaer Straße (ses), Manfred Nikolovius, ein Gebiet zu vermarkten, auf dem als Denkmal geschützte Rinderställe und Schlachthallen stehen. Für knapp die Hälfte der Nutzfläche von 24 Hektar hat er inzwischen dennoch Investoren gefunden.

Die ersten Projekte werden in diesen Tagen fertig. So sind die ersten Mieter in den neu entstanden Wohnblock an der Hausburgstraße eingezogen. Auch der Park vor dem Haus nimmt Formen an. Als erster #Verkehrsweg des Viertels wurde die #Hermann-Blankenstein-Straße eingeweiht, vor zwei Wochen wurde die #Thaerstraßenbrücke für den Verkehr geöffnet. Die danebenliegende Steinleinhalle, eine ehemalige Lederfabrik, soll noch in diesem Jahr zu …

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