Entwicklung der Starts und Landungen auf dem Flughafen Tegel bis 2007

Entwicklung der Starts und Landungen auf dem Flughafen Tegel bis 2007

Ereignis

Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen) befasst sich mit der Frage, ob Schätzungen der Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz (BI) zutreffend sind, wonach im Jahr 2007 auf dem Flughafen Tegel mit fast 190 000 Flugbewegungen zu rechnen ist und wenn nein, von welcher Zahl der Senat ausgeht, ob Schätzungen der BI zutreffend sind, wonach dann in Spitzenstunden bis zu 60 Starts und Landungen abgewickelt werden und wenn nein, mit welcher Anzahl von Starts und Landungen pro Spitzenstunde der Senat für das Jahr 2007 rechnet, und ob Schätzungen der BI zutreffend sind, wonach dann an Spitzentagen bis zu 700 Starts und Landungen abgewickelt werden und wenn nein, mit welcher Zahl von Starts und Landungen pro Spitzentag der Senat für das Jahr 2007 rechnet. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Maria Krautzberger, erklärt, dass konkrete Prognosewerte für die Verkehrsentwicklung des Flughafens Berlin-Tegel für das Jahr 2007 dem Senat nicht vorlägen, bei entsprechenden Überlegungen seien in jedem Fall technische und kapazitätsseitige Gegebenheiten des Flughafens zu berücksichtigen, die Kapazität des Flughafens werde durch die jeweiligen Einzelkapazitäten der Komponenten Luftraum, Runways, Vorfelder, Terminals, Vorfahrten und Parkflächen begrenzt, von der Komponente mit der jeweils geringsten Kapazität werde die Gesamtkapazität des Systems Flughafen bestimmt, unter der Voraussetzung, dass sich der Verkehrsmix nicht wesentlich ändere, könnten bei dem bestehenden Start- und Landebahnsystem und der vorhandenen Terminal-Konfiguration in Tegel nach Angaben der Berliner Flughafen Gesellschaft mbH (BFG) maximal 38 Flugbewegungen pro Spitzenstunde, 420 Flugbewegungen pro Spitzentag bzw. 145 000 Flugbewegungen pro Jahr erreicht werden, und dass die von der Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz vertretenen Schätzungen weit überhöht seien und nicht als seriös gelten könnten.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1442 (Kleine Anfrage Nr. 1442)

Kleine Anfrage Nr. 14/1442 des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen) über: Entwicklung der Starts und Landungen auf dem Flughafen Tegel bis 2007

Ich frage den Senat:

  1. Sind Schätzungen der Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz (BI) zutreffend, wonach im Jahr 2007 auf dem Flughafen Tegel mit fast 190 000 Flugbewegungen zu rechnen ist? Wenn nein, von welcher Zahl geht der Senat aus?

  2. Sind Schätzungen der BI zutreffend, wonach dann in Spitzenstunden bis zu 60 Starts und Landungen abgewickelt werden? Wenn nein, mit welcher Anzahl von Starts und Landungen pro Spitzenstunde rechnet der Senat für das Jahr 2007?

  3. Sind Schätzungen der BI zutreffend, wonach dann an Spitzentagen bis zu 700 Starts und Landungen abgewickelt werden? Wenn nein, mit welcher Zahl von Starts und Landungen pro Spitzentag rechnet der Senat für das Jahr 2007?

Berlin, den 19. Januar 2001

Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 1442

Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1. bis 3.:

Konkrete Prognosewerte für die Verkehrsentwicklung des Flughafens Berlin-Tegel für das Jahr 2007 liegen dem Senat nicht vor. Bei entsprechenden Überlegungen sind in jedem Fall technische und kapazitätsseitige Gegebenheiten des Flughafens zu berücksichtigen.

Die Kapazität des Flughafens wird durch die jeweiligen Einzelkapazitäten der Komponenten Luftraum, Runways, Vorfelder, Terminals, Vorfahrten und Parkflächen begrenzt. Von der Komponente mit der jeweils geringsten Kapazität wird die Gesamtkapazität des Systems Flughafen bestimmt. Unter der Voraussetzung, dass sich der Verkehrsmix nicht wesentlich ändert, können bei dem bestehenden Start- und Landebahnsystem und der vorhandenen Terminal-Konfiguration in Tegel nach Angaben der Berliner Flughafen Gesellschaft mbH (BFG) maximal

— 38 Flugbewegungen pro Spitzenstunde,

— 420 Flugbewegungen pro Spitzentag bzw.

— 145 000 Flugbewegungen pro Jahr

erreicht werden.

Die von der Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz vertretenen Schätzungen sind weit überhöht und können nicht als seriös gelten.

Berlin, den 14. Februar 2001

In Vertretung Maria Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt