Der Weg ins Havelland ist jetzt wesentlich kuerzer
Ereignis
Nach einer 39-jährigen, durch den Bau der Berliner Mauer bedingten Sperrung wurde das finale, 2,5 Kilometer lange Teilstück des Teltowkanals zwischen dem Britzer Kreuz und der Dahme offiziell wieder freigegeben [Ereignis]. Das 36,2 Millionen Mark teure Schifffahrtsprojekt verkürzt die Verbindung ins Havelland für den Binnen- und Wassersportverkehr erheblich und erspart Transporten zeitintensive Umwege durch die Berliner Innenstadt [Ereignis]. Die weitreichenden Sanierungsarbeiten verzögerten sich primär durch den aufwendigen Abtrag von rund 150.000 Kubikmetern hochgradig mit Altgiften kontaminiertem Nassschlamm, wodurch zeitgleich die ökologische Sicherheit des lokalen Wasserwerks Johannisthal dauerhaft wiederhergestellt werden konnte [Ereignis].
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 79 vom 03.04.2000, S. 24
Der infrastrukturelle Lückenschluss besitzt strategische Bedeutung für die wirtschaftliche Existenz märkischer Binnenhäfen im Zuge der anstehenden EU-Osterweiterung. Der Umweltverband BUND demonstrierte an einer Kanalbrücke in Rudow gegen den Ausbau und kritisierte das Vorhaben angesichts rückläufiger Gütermengen als überdimensionierte Wasserstraßenautobahn.
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Original
Staatssekretärin Maria Krautzberger hatte das quer über den Teltowkanal gespannte gelbe Plastikband noch nicht durchschnitten, da bog schon ein Kohlefrachter um die Ecke. Ein Bild mit Symbolwert: Die Binnenschiffer drängeln zur Eile, die Wasserstraße zu öffnen. Auf dem Teltowkanal können sie Berlin südlich umfahren.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt