Die Behala setzt auf den Umbau des Westhafens

Die Behala setzt auf den Umbau des Westhafens

Ereignis

Die Berliner Hafen- und Lagerhausbetriebe (Behala) reagieren auf anhaltende Umsatzverluste und forcieren ein umfassendes, 36 Millionen Mark teures Modernisierungsprojekt zur Umwandlung des Westhafens in einen leistungsfähigen Logistikknoten. Durch den Wegfall staatlicher Brennstofflieferungen und rückläufige Frachtmengen verlor das Unternehmen in den vergangenen Jahren rund ein Drittel seines Umsatzes, was eine Halbierung der Belegschaft auf 228 Mitarbeiter nach sich zog. Das von der Europäischen Union zur Hälfte kofinanzierte Infrastrukturprojekt bezweckt eine weitreichende Verlagerung des Containerumschlags aus Hamburg sowie vom Lehrter Güterbahnhof in die Berliner Hafenanlage.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 23 vom 28.01.2000, S. 36

Der neu berufene Vorstandsvorsitzende Jürgen Zühlke erarbeitet bis Ostern ein restrukturiertes Konzept für die künftige Unternehmenspolitik. Um die langfristige Rentabilität des schienen- und wasserstraßenbasierten Güterverkehrs gegenüber dem LKW-Verkehr abzusichern, fordert die Behala-Führung flankierende politische Maßnahmen zur Vertiefung der Fahrrinnen und zum Ausbau der Schleuseninfrastruktur.
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Die Berliner Hafen- und Lagerhausbetriebe (Behala) rechnen für das Jahr 1999 mit einem weiteren Umsatzrückgang. „Der Umsatz wird unter den 59 Millionen Mark des Vorjahres liegen“, sagte Behala-Sprecher Jörg Raach am Donnerstag der „Berliner Zeitung“. In den letzten drei Jahren hat die Behala damit rund ein Drittel ihres Umsatzes eingebüßt.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt