Bahnindustrie: DaimlerChrysler prueft langfristig Verkauf von Adtranz

Bahnindustrie: DaimlerChrysler prueft langfristig Verkauf von Adtranz

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DaimlerChrysler erwägt offenbar, sich perspektivisch von seiner Bahntechniktochter Adtranz zu trennen. Hintergrund sind anhaltende Verluste, Überkapazitäten in der Branche und ein umfassendes Sanierungsprogramm mit Stellenabbau und Werksschließungen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 11 vom 14.01.2000.

Auf der Automobilmesse in Detroit kündigte DaimlerChrysler-Co-Vorstandschef Bob Eaton an, den Konzern stärker auf das Automobilgeschäft konzentrieren zu wollen. In diesem Zusammenhang wurden Überlegungen bekannt, sich künftig von Adtranz sowie weiteren Konzernbereichen zu trennen. Unternehmensvertreter betonten jedoch, dass ein Verkauf aktuell nicht auf der Tagesordnung stehe.

Adtranz litt seit Jahren unter hohen Verlusten, Preisdruck und Überkapazitäten im internationalen Schienenfahrzeugmarkt. Das Sanierungsprogramm sah den Abbau von 3.000 Arbeitsplätzen und die Schließung mehrerer Standorte vor. Gleichzeitig fehlten wichtige Aufträge, unter anderem im Hochgeschwindigkeits- und U-Bahn-Bereich, sodass zahlreiche Werke nicht ausgelastet waren.

Branchenbeobachter erwarteten eine Konsolidierung des europäischen Bahntechnikmarktes. Auch Deutsche-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn rechnete mit einer stärkeren Konzentration der Hersteller und forderte eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Hochgeschwindigkeitszüge.

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dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt