BVG: Show am Brandenburger Tor, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10773163/61129/

ULRICH BERGT

BERLIN/VELTEN Mit einem dicken Lob für seine Mitarbeiter im Veltener Produktionswerk eröffnete Hans Wall gestern Nachmittag die Präsentation der neuen Erzeugnisse des Unternehmens – und das an keinem geringeren Ort als vor dem Brandenburger Tor im Zentrum Berlins. „Was Berliner und Brandenburger Facharbeiter und Ingenieure in Europas größtem Produktionswerk für Stadtmöbel in Velten leisten, wollen wir Ihnen vorstellen“, wandte sich der Unternehmer an die rund 500 geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft. Die Automatiktoiletten, Buswartehäuschen und Infosäulen der allerneuesten Produktreihe „Intelligent Series“ sind von japanischen Stardesignern entworfen und in Velten produziert worden, betonte Wall.
Nach dem heftigen Groll in der vergangenen Woche über die Entscheidung der BVG, die Werbefirma Berek an den ärgsten …

Flughäfen: Großflughafen bringt mehr Internationalität, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/581863.html

BERLIN. Die Berliner Wirtschaft knüpft große Erwartungen an den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI). Impulse werden sowohl für die Attraktivität der Stadt, für Dienstleister und Tourismus erwartet als auch für das Entstehen tausender neuer Arbeitsplätze. Davon zeigten sich die Teilnehmer des BerlinWirtschaftsForums überzeugt, das gestern auf Einladung der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Berliner Zeitung stattfand.
„Der Flughafen wird der Berliner Wirtschaft den so dringend benötigten …

Straßenverkehr: Immer mehr Raser sehen Rot, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
30.08.2006/2742453.asp

Rücksichtsloses und zu schnelles Fahren nimmt in Berlin erschreckend zu, klagt die Polizei

Von Jörn Hasselmann

Auf Berlins Straßen geht es immer rauer zu. Was jeder – ob Autofahrer, Radler oder Fußgänger – täglich am eigenen Leib erlebt, belegt die Polizei jetzt mit Zahlen. So stieg im ersten Halbjahr dieses Jahres die Zahl der erkannten Rotlichtverstöße um acht Prozent auf über 15 000. Besonders schlimm: Die Zahl der Fälle, in denen bereits mehr als eine Sekunde „rot“ war, stieg um fast …

Parkeisenbahn: Berliner Parkeisenbahn: 50 Jahre Parkeisenbahn Wuhlheide

http://www.lok-report.de/news/news.html

Mit einem großen Jubiläumsfest am 2. und 3. September 2006 feiert die Parkeisenbahn Wuhlheide 50 Jahre Geschichte der „Kleinen Bahn für große Augen“! Berliner und Touristen werden am Sonnabend von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr zu einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Show und Musik, Theater und Tanz sowie buntem Markttreiben und Mitmachaktionen für Kinder erwartet.
Frau Karin Schubert, Bürgermeisterin und Justizsenatorin von Berlin und Herr Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH werden am Sonnabend um 13 Uhr mit Grußworten die Feierlichkeiten offiziell eröffnen. Außerdem wird der Hauptmann von Köpenick bei der Eröffnung anwesend sein.
Eine Reise über die Bahnhöfe in der Berliner Wuhlheide wird die Vielfalt der Tätigkeiten der Parkeisenbahn Wuhlheide zeigen. Ausstellungen dokumentieren dort die Geschichte der Parkeisenbahn Wuhlheide von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Ehemalige Pionier- und Parkeisenbahner werden über ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichten.
Als technisches Herz der Parkeisenbahn Wuhlheide steht das Betriebswerk im Zeichen der Fahrzeugtechnik. Dort sorgen der Bahnmarkt und eine Fahrzeugausstellung mit Vorführ- und Mitfahrten auf Lokomotiven und Draisinen für Staunen und technische Kurzweil. Am Sonntag kann der Besucher auf ganz besondere Art anreisen: Historische S-Bahn-Züge verkehren zwischen Charlottenburg und Köpenick, alte Straßenbahnen und ein Doppeldeckerbus pendeln zwischen S-Bahnhof Schöneweide und Schlossplatz Köpenick.
Außerdem zeigen Vereine und Institutionen aus der Wuhlheide und Umgebung ihre ehrenamtliche Arbeit und laden zum Mitmachen ein. Darunter ist auch der Verein Feldbahnprojekt 500 mm e.V., der an diesem Wochenende das 25. Feldbahnfest ausrichtet. Auf dem Gleisnetz der Feldbahn werden verschiedene Züge sowie Gastfahrzeuge zum Einsatz kommen. Weiterhin werden Führungen durch die Fahrzeugsammlung angeboten. Am Sonnabend finden bis 22 Uhr Nachtfahrten statt. Damit verbindet die Feldbahn den Bahnhof und den Veranstaltungsort Eichgestell der Parkeisenbahn Wuhlheide mit dem FEZ-Berlin, wo das Schultütenfest statt findet.
Die S-Bahn Berlin GmbH bietet ein preiswertes Kombiticket an. Darin enthalten ist die An- und Abreise im Tarifbereich Berlin ABC bis/ab Wuhlheide sowie eine Tageskarte für die Parkeisenbahn Wuhlheide. Das Kombiticket kostet für Erwachsene fünf, für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren drei Euro. Es ist ab sofort an allen Verkaufseinrichtungen der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich.
Weitere Informationen und das detaillierte Programm zum Jubiläumsfest finden Sie unter www.parkeisenbahn.de und Bilder bekommen Sie unter (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 30.08.06).

Flughäfen: Jetzt amtlich: Aus für Tempelhof im Oktober 2007 Luftfahrtbehörde verfügt Schließung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
30.08.2006/2743091.asp

Der Flughafen Tempelhof steht wieder vor dem Aus. Gestern hat die Berliner Luftfahrtbehörde mitgeteilt, dass der Flughafen zum 31. Oktober 2007, 0 Uhr, geschlossen werde. Die Behörde hat den Tempelhofer Fluggesellschaften,wie berichtet, eine Schonfrist eingeräumt. Die Flughafengesellschaft hatte beantragt, den Flugbetrieb bereits zum 31. März 2007 einzustellen. Mit dem späteren Termin sei sichergestellt, dass die Flughafengesellschaft mit allen Nutzern individuelle Vereinbarungen zu den erforderlichen Umzügen nach Schönefeld und Tegel schließen könne, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung gestern mit. Die Fluggesellschaften prüfen nun, ob sie gegen den Schließungsbeschluss juristisch vorgehen werden.
Der erste Versuch, den Flugbetrieb in Tempelhof aufzugeben, war 2004 nach Klagen von Fluggesellschaften gescheitert. Damals wollte sich die Flughafengesellschaft zunächst nur von der Betriebspflicht befreien lassen, der Flughafen sollte rechtlich aber weiter bestehen. Diesen Weg machten die Richter beim Oberverwaltungsgericht im Eilverfahren jedoch nicht mit. Das Hauptverfahren ist noch nicht entschieden.
Jetzt soll Tempelhof Ende Oktober 2007 gleich endgültig geschlossen werden. Ein im Auftrag der Flughafengesellschaft erstelltes Gutachten habe nachgewiesen, dass der Verkehr von Tempelhof nach Schönefeld und Tegel verlagert werden könne, sagte Flughafensprecher Ralf Kunkel. Schönefeld soll den Bereich der Geschäftsfliegerei aufnehmen, während die Linienflüge in Tegel abgewickelt werden sollen.
Dort muss aber vorher ein zusätzliches Abfertigungsgebäude errichtet werden. Obwohl die Baugenehmigungen noch nicht vorliegen, will die Flughafengesellschaft die Arbeiten bis Ende März abgeschlossen haben, was ein ehrgeiziges Ziel ist. Der Schließungsbeschluss für Ende Oktober räumt den Planern hier jetzt mehr Sicherheit ein.
Bereits 1996 hatten Berlin, Brandenburg und der Bund in ihrem so genannten Konsensbeschluss vereinbart, Tempelhof zu schließen, sobald der Ausbau in Schönefeld rechtskräftig genehmigt ist. Den Planfeststellungsbeschluss hat das Bundesverwaltungsgericht im März bestätigt. Spätestens mit der Inbetriebnahme des ausgebauten Flughafens in Schönefeld müssen demnach Tegel und Tempelhof geschlossen werden.
Die Flughafengesellschaft will den Flugbetrieb schnellstmöglich aufgeben, weil Tempelhof zuletzt neun Millionen Euro Verlust im Jahr brachte. Für den Weiterbetrieb hat sich gestern die Industrie- und Handelskammer ausgesprochen. Ebenfalls gestern hat der Senat den Verträgen zur Schienenanbindung des neuen Flughafens in Schönefeld zugestimmt. Von den veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 636 Millionen Euro übernehmen Berlin und Brandenburg je 30 Millionen Euro, 576 Millionen Euro steuert der Bund bei.
Der Bahnhof entsteht direkt unter dem neuen Terminal. In der Haupthalle darüber befinden sich alle Schalter und Sicherheitskontrollen. Von dort führt der Weg entweder zu den 16 Fluggastbrücken oder in den Trakt für die Billigflieger, die ihre Passagiere zu den Maschinen laufen lassen wollen. Maximal sei der Weg etwa 600 Meter lang, sagte Kunkel. Damit entstehe ein Flughafen der kurzen Wege. Die Billigfluglinie Easyjet hatte kritisiert, dass die Wege zu lang seien.

Regionalverkehr: Bürgerforum zur RB 33, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10772159/60889/

Öffentlicher Druck soll Strecke erhalten

TREUENBRIETZEN Während eines Bürgerforums soll morgen Abend die Zukunft der Regionalbahnstrecke 33 von Jüterbog über Treuenbrietzen nach Berlin-Wannsee diskutiert werden.
Bekanntlich ist sie nach immer wieder wechselnden Gerüchten ungewiss, obwohl die mehr als 30 Millionen Euro teures Sanierung der Strecke voll im Gange ist. Nach jüngsten Informationen soll in Folge der Kürzung der Regionalisierungsmittel der Abschnitt zwischen Michendorf und Wannsee ausgedünnt werden, während die übrige Strecke ab Dezember weiter im Zwei-Stunden-Takt bedient werden soll.
Die Bürgermeister an der Strecke liegender Städte und Gemeinden wollen jedoch darauf drängen, die Strecke mit einem Stundentakt attraktiver zu machen und damit langfristig zu sichern. Nach einem gemeinsamen Brief an die Landesregierung haben sie zu dem öffentlichen Forum nach Treuenbrietzen eingeladen.
Sie erhoffen sich morgen Abend die möglichst zahlreiche Unterstützung von Bürgern, denen das Thema Nahverkehr wichtig ist. Sie sollen im Veranstaltungszelt am Busbahnhof ihre Meinungen und Erfahrungen einbringen und ausgiebig zu Wort kommen können. Als Gesprächspartner geladen sind Bürgermeister, Vertreter der Bahn, des Landes, des Kreises sowie des Vereines Pro Bahn. Th.W .

Bürgerforum zur RB 33 morgen ab 20 Uhr am Busbahnhof in Treuenbrietzen.

Flughäfen: Gericht in der Kritik, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/08/30/a0227.1/
text.ges,1

Gegner des Großflughafens beklagen mangelnden Sachverstand am Bundesverwaltungsgericht
Die Gegner des geplanten Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld beklagen mangelnden Sachverstand beim Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig. Das Gericht habe Anhörungsrügen zurückgewiesen und neueste Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung nicht berücksichtigt, erklärte Anwalt Wolfgang Baumann gestern in Würzburg.
Die Kanzlei Baumann Rechtsanwälte hat 1.465 Kläger vor dem BVG vertreten. Diese wollten den Ausbau des Flughafens Schönefeld verhindern. Das Gericht genehmigte den Ausbau jedoch unter Auflagen. Von den Klägern eingereichte Anhörungsrügen wies das Gericht ebenfalls zurück. Damit hatten die Kläger eine Fortsetzung des Verfahrens wegen Fehlern bei der mündlichen Verhandlungen erwirken wollen. So war die Vorlage weiterer Sachverständigen-Gutachten beantragt und abgelehnt worden.
Nach Ansicht von Baumann hat das Gericht Sachverhalte und Gutachten nicht oder nur unzureichend zur Kenntnis genommen. Es habe zudem nicht den aktuellen Stand der lärmmedizinischen Wissenschaft berücksichtigt. So habe es nur den lärmmedizinischen Wissensstand von 1999 zugrunde gelegt und behauptet, seither lägen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse vor. Damit habe das BVG gezeigt, dass es keinen ausreichenden Sachverstand habe. „Völlig absurd“ sei die Erklärung des Gerichts, der Gutachter der Kläger stehe mit seinen Erkenntnissen alleine da, diese hätten sich in der wissenschaftlichen Diskussion noch nicht durchgesetzt.
Mit der Entscheidung des BVG sei nun der Weg zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geebnet, so Baumann. Zunächst werde das Gericht über die Zulassung der eingereichten Verfassungsbeschwerden entscheiden. Laut Baumann sei umfänglich dargelegt worden, dass die Kläger durch das BVG-Urteil in ihren Grundrechten verletzt werden. Der Spatenstich für den Schönefeld-Ausbau ist für kommende Woche geplant. ddp

BVG: Ein-Euro-Jobber als nette Helfer in Bus und Bahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/
berlin/581924.html

BVG soll Langzeitarbeitslose als Kundenbetreuer einsetzen
Peter Neumann

Langzeitarbeitslose sollen den Service für die Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verbessern. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Landesunternehmen sprechen derzeit darüber, ob Hartz-IV-Empfänger bei der BVG eingesetzt werden könnten. Dort würden sie den Reisenden zum Beispiel dabei helfen, sich im Liniennetz oder im Tarifsystem zurechtzufinden – und bei Bedarf auch schon mal einen Kinderwagen und Gepäck die Treppe hochtragen.
Nach Informationen der Berliner Zeitung kommt die Initiative vom Senat, der sich wiederum auf ein entsprechendes Konzept von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bezieht. „Es lohnt sich, über dieses Thema zu sprechen, weil der Nahverkehr so noch attraktiver werden könnte“, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern.
„Ein Einsatz im Fahrgast-Service ist überlegenswert und denkbar“, teilte BVG-Sprecherin Petra Reetz mit. Allerdings müssten noch zahlreiche Probleme gelöst werden, bevor Langzeitarbeitslose tatsächlich in Fahrzeugen, Bahnhöfen sowie an Haltestellen Dienst tun können.
„Ausbildung und Einkleidung kosten Geld. Wichtig ist auch, dass die Mitarbeiter längerfristig zur Verfügung stehen, freiwillig und motiviert mitmachen“, sagte Reetz. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass auch in der Nacht Einsatzkräfte zur Verfügung stehen: „Unser Betrieb endet nicht um 24 Uhr.“
Rechtsfragen seien ebenfalls zu beachten. Ein BVG-Vorschlag von 2004, Ein-Euro-Jobber als Begleitpersonal zu beschäftigen, harmonierte nach Einschätzung der Agentur für Arbeit mit den damaligen Regelungen nicht. ABM-Kräfte waren bei der BVG bereits beschäftigt. Die interne Bilanz fiel aber skeptisch aus, weil manche dieser Mitarbeiter nicht zuverlässig genug waren. (pn.)

Eisenbahn: Neuer Kalender zeigt alte Eisenbahnen in Spandau, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/30/
berlin/850832.html

Die Geschichte des Schienenverkehrs in der Havelstadt zeichnet der Spandauer Eisenbahnkalender 2007 in Wort und Bild nach. Die limitierte Sonderauflage, erarbeitet von der Heimatkundlichen Vereinigung, gibt es in Spandauer Buchläden, auf der Zitadelle und im Deutschen Technikmuseum (14,80 Euro).
che

Straßenverkehr: Stundenlang Staus auf A 114 nach Lkw-Unfall, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2006/08/30/
berlin/850817.html

Ein Lkw-Unfall auf dem Autobahnzubringer A 114 in Pankow hat gestern stundenlange massive Verkehrsbeeinträchtigungen verursacht. Der Lastwagen prallte am späten Vormittag zwischen den Anschlussstellen Pasewalker Straße und Prenzlauer Promenade aus noch ungeklärter Ursache gegen eine Schilderbrücke und blieb auf der Fahrbahn stehen. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Während der Bergungsarbeiten war die A 114 Richtung stadteinwärts zunächst vollständig und später teilweise gesperrt. Dadurch bildeten sich lange Staus.
hhn