Flughäfen: US-Investor will Tempelhof in Businessairport umwandeln, aus flightmag.de

http://www.fliegertarife.de/
index.php?option=com_content&
task=view&id=1328&Itemid=42

Die Investorengruppe Capricorn Management mit Sitz in Kalifornien hat den Betreibern und Eigentümern des Flughafens Berlin-Tempelhof ein umfassendes Betreiberkonzept vorgelegt. Das Konzept sieht vor, Tempelhof zu einem Business-Airport auszubauen. Zusätzlich soll ein Schulungszentrum entstehen.
Der Beauftrage der Capricorn Gruppe in Deutschland, Jochen Kröhan von Aviationsuccess sagte, dass zu dem Konferenzräumlichkeiten, ein Hotel, ein Kunstzentrum sowie ein Business Park vorgesehen sind. Der mögliche Investor sei überzeugt, dass Berlin als Weltmetropole in der Lage ist, den historisch bedeutsamen Flughafen wirtschaftlich auszulasten. Damit würden bei Nutzung der vorhandenen Infrastruktur auch neue Arbeitsplätze geschaffen.
Bereits im Oktober wurden Gespräche mit den Betreibern und …

Bahnhöfe: Deutsche Bahn: Mehdorn über unrichtige Behauptungen zum Berliner Hauptbahnhof

http://www.lok-report.de/news/news.html

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, hat am 15.12.06 einen Brief an den Bundestagsabgeordneten Klaas Hübner, Mitglied des Haushaltsausschusses, geschrieben. Dieser Brief hat folgenden Wortlaut:
„Sehr geehrter Herr Hübner, der heutigen Presse konnten wir entnehmen, dass sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags aufgrund eines von Ihnen gestellten Antrags mit den Kosten des Daches des Berliner Hauptbahnhofs befassen soll. In den letzten Wochen ist zu diesem Thema sehr kritisch, aber leider auch oft unrichtig berichtet worden. Wir möchten Sie über die Sachlage und die Hintergründe der Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Neubau des Berliner Hauptbahnhofs informieren.
Die Errichtung des Berliner Hauptbahnhofs wurde im Jahr 1992 als Teil des Bundesverkehrswegeplans vom Deutschen Bundestag beschlossen. In der damaligen Finanzierungsvereinbarung wurde von Baukosten in Höhe von rund 700 Millionen Euro ausgegangen. Der Berliner Hauptbahnhof sollte ursprünglich bis zum Jahr 2000 fertig gestellt sein. Ich habe nach meinem Amtsantritt als Vorstandsvorsitzender der DB AG den Bahnhof im Jahr 2000 übernommen und eine detaillierte Bestandsaufnahme des Projektes durchführen lassen. Deren Ergebnis brachte erhebliche Fehlentwicklungen bei den laufenden Kosten und eine Zeitverzögerung in der Bauausführung zutage, die zu einer Fertigstellung im Jahr 2008 geführt hätte. Bereits damals zeigte sich, dass bei einer vollständigen Umsetzung des Planes von Herrn von Gerkan der Bahnhof deutlich teurer und später fertig gestellt worden wäre.
Wir haben es deshalb für unsere Aufgabe als Vorstand gehalten, sowohl die Kosten als auch den Fertigstellungstermin so nachzusteuern, dass wir den Bahnhof auf jeden Fall zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Betrieb nehmen können. Es bestand nach vielen Besprechungen mit Bauunternehmen, Architekten und Statikern mit allen Beteiligten Einigkeit, dass dieses Ziel oberste Priorität haben musste. Im Nachhinein war dies eine richtige Entscheidung, wie die reibungslose Abwicklung der immensen Verkehre über den rechtzeitig fertig gestellten Verkehrsknoten Berlin bewiesen hat. Ohne eine Verkürzung des Daches wäre dies nicht möglich gewesen. Als aktienrechtlich geführtes Wirtschaftsunternehmen, welches zu 100 Prozent im Bundesbesitz ist, ist der Vorstand verpflichtet, auskömmlich zu wirtschaften und vermeidbare Mehrkosten zu verhindern.
Allein die Verlängerung der Bauzeit um ein Jahr hätte einen wirtschaftlichen Schaden von rund 100 Millionen Euro bedeutet. Vorgesehene Luxusausstattungen wie Designerleuchten, Parkettfußböden, Kassettendecke usw. wurden – wie vieles andere auch – kritisch hinterfragt und angepasst. Auch das Bahnhofsdach wäre in der ursprünglich geplanten Länge in der in Frage kommenden Zeit nicht mehr realisierbar gewesen. Die Inbetriebnahme zur Fußball-Weltmeisterschaft hatte Vorrang.
Die Verträge der DB AG mit Architekten und Baufirmen sehen in solchen Fällen auch entsprechende Änderungsmöglichkeiten zur Sicherung von Terminen und Kosten vor. So hat Herr von Gerkan die Anpassungen entgegen seinen heutigen Einlassungen mitgetragen, in dem er die Dachverkürzung selbst geplant hat.
Der Bahnhof ist dennoch um einen dreistelligen Millionenbetrag teurer geworden als geplant. Allein dies hatte zur Folge, dass die Mittel, die als Mehraufwendungen in den Hauptbahnhof geflossen sind, nicht mehr für andere Bahnhöfe in Deutschland zur Verfügung stehen können.
Auch die jetzt von einem Gerichtsurteil in erster Instanz verfügte Veränderung der Flachdecke im Untergeschoss des Bahnhofs in eine Kassettendecke würde wiederum zu Kürzungen bei anderen, dringenden Bahnhofsvorhaben in Deutschland führen. Dafür werden wir die Verantwortung nicht übernehmen und das Gerichtsurteil bis in die letzte Instanz anfechten.
Wir möchten Sie ebenfalls darüber informieren, dass die Bundesfinanzierung des vom Bund beschlossenen Berliner Hauptbahnhofs für den Ausbau und die Dächer mit einer Obergrenze versehen ist. Alle darüber hinausgehenden Mehrkosten sind, unabhängig von Ihrer Ursache, durch die Bahn selbst zu finanzieren. Wir werden unsererseits alles dafür tun, damit der sehr schöne, aber zu teure Hauptbahnhof nicht weitere Mittel verzehrt, die an anderer Stelle dringend benötigt werden. Dies kann im Einzelfall auch dazu führen, dass die Wunschvorstellungen eines Architekten hinter wirtschaftlichen Zwängen zurückstehen müssen.
Als Mitglied des Haushaltsausschusses werden Sie unsere Bemühungen, auskömmlich zu wirtschaften und Kosten einzusparen, schätzen. Wir bemühen uns darum, dass eine ausgewogene Verwendung unserer Mittel in Deutschland sichergestellt wird. Ich bitte Sie in diesem Sinne um Ihre Unterstützung.“ (Pressemeldung Deutsche Bahn, 16.12.06).

Regionalverkehr: In der Klinik Hohenelse suchen Patienten ohne Erfolg die neuen Bahnverbindungen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10838212/61299/

RHEINSBERG Die Schließung der Bahnstrecke von Rheinsberg in Richtung Berlin nimmt immer groteskere Formen und Ausmaße an. In dieser Woche wurde von der Reha-Klinik Hohenelse festgestellt, dass noch nicht einmal die Veränderungen im Zugfahrplan im Internet verändert wurden.
„Aufgrund der Tatsache, dass unsere Patienten zu den Weihnachtsfeiertagen nach Hause fahren können, möchten sie sich über die aktuellen Verbindungen im Internet informieren und diese, wie bisher geschehen, sich ausdrucken lassen“, berichtete gestern der Verwaltungsleiter der Klinik Dietmar Beling. „Dabei stellten wir fest, dass immer noch der alte Fahrplan gilt.“
Daraufhin hat die Klinik bei mehreren Stellen der Deutschen Bahn angerufen, um sich …

Bahnhöfe: 140 Bahnhöfe im Land sind Sanierungs- oder Modernisierungsfälle, aus pr-inside

http://www.pr-inside.com/de/
bahnhoefe-im-land-sind-sanierungs-r32427.htm

(PR-inside.com 16.12.2006 08:36:22) – Mehr als ein Drittel der Bahnhöfe in Brandenburg müssen saniert
oder modernisiert werden. Die meisten dieser rund 140 Stationen
befänden sich in der Lausitz sowie am östlichen Ende des
S-Bahn-Netzes, sagte Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) auf
eine kleine Anfrage im Landtag. Insgesamt gebe es 353 Bahnhöfe und
Haltestellen …

Bahnhöfe: Die Deutsche Bahn und ihr Prestigeprojekt, aus Süddeutsche Zeitung

http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/
wirtschaft/artikel/144/95049/

Gerade erst hat die Bahn eine Niederlage gegen ihren Bahnhofs-Architekten Meinhard von Gerkan erlitten, da droht ihr der nächste Ärger um den Berliner Hauptbahnhof – diesmal um das gewölbte Glasdach über den Bahnsteigen.
Das war Anfang 2002, also während der Bauarbeiten, erheblich verkürzt worden. Andernfalls, so hatte die Bahn argumentiert, hätte der neue Bahnhof nicht pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet werden können.
Jetzt tritt Gerkan erneut auf den Plan. Erst Ende November hatte das …

Regionalverkehr + Flughäfen: Kein Airport-Zug, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10836902/60709/

Land lehnt Potsdamer Prioritäten ab
VOLKMAR KLEIN

Die Landesregierung sieht keine Notwendigkeit zum Bau einer schnellen Eisenbahn-Direktanbindung Potsdams an den künftigen Internationalen Großflughafen Schönefeld. Das sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs gestern im Ergebnis einer Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Aufbau Ost“ (Imag). Sie entscheidet über die vorrangig als förderwürdig anzusehenden Großprojekte der 15 brandenburgischen Wachstumskerne, zu denen Potsdam gehört.
Jakobs kündigte Widerspruch an. „Es kann nicht sein, dass ein Großflughafen mit Beteiligung des Landes, aber ohne direkte Anbindung …

Flughäfen: 5 000 Unterschriften für den Flughafen Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/612176.html

Für das geplante Volksbegehren gegen die Schließung des Flughafens Tempelhof liegt bereits ein Viertel der dafür nötigen Unterschriften vor. Das teilte der Präsident der …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn legt eine Verschnaufpause ein, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10836591/485072/

Nach ereignisreichem Jahr geht es 2007 ruhiger zu / Baubeginn am Berliner Ostkreuz

BERLIN Nach dem überaus ereignisreichen Jahr 2006 legt die Deutsche Bahn 2007 in der Region Berlin-Brandenburg eine Verschnaufpause ein. Spektakuläre Höhepunkte wie die Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs und des Nord-Süd-Tunnels unter der Berliner Innenstadt sind nicht zu erwarten. Zumindest aber werden wichtige Neubauprojekte fortgesetzt und weitere begonnen, kündigte Ingulf Leuschel, Konzernbeauftragter der Bahn für Berlin, am Dienstagabend an.
Das Bahnjahr beginnt in der Region am 16. Januar mit dem aus Geldmangel immer wieder verschobenen ersten …

Flughäfen: Billigfluglinien wollen für BBI ein anderes Konzept, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
13.12.2006/2960410.asp

Nachdem die Ausschreibung für den Terminalneubau auf dem Flughafen Schönefeld wiederholt werden muss, hat die Billigfluglinie Easyjet jetzt erneut gefordert, die Pause zu nutzen und die Pläne zu ändern. Gebaut werden müsse ein Flughafen, der die Belange der Billigfluggesellschaften besser berücksichtige, sagte gestern der Sprecher von Easyjet, Oliver Aust. Die Flughafengesellschaft dagegen will bei ihrem Konzept bleiben. Im Detail werde es mit sämtlichen Fluggesellschaften in den kommenden Jahren abgestimmt, sagte Flughafenspecher Ralf Kunkel.
Während Easyjet annimmt, dass der künftige Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in der vorgesehenen Form nicht über die Start- und Landegebühren zu finanzieren sein wird, ist die Flughafengesellschaft überzeugt, den …

Flughäfen: Berlin gegen Ausbau des Flugplatzes Finow, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/12/13/
1143928.html

Tempelhof-Verfechter sprechen von dreisten Plänen
Von Katrin Schoelkopf

Eberswalde – Die einen nennen es einen „ganz normalen Vorgang“, die anderen einen „Skandal“. Der geplante Ausbau des Flugplatzes Eberswalde-Finow in Brandenburg zum Verkehrsflughafen sorgt vor dem Hintergrund der Schließung des Flughafens Tempelhof und dem Bau des Single-Airports BBI in Schönefeld für Aufregung in Berlin. Bereits im September forderte das Berliner Abgeordnetenhaus den Senat auf, im Rahmen des Raumordnungsverfahrens für Finow, dem Ausbau zum Regionalflughafen, der dann auch von Billigfliegern angeflogen werden könnte, ihre Zustimmung zu versagen. Anderenfalls, hieß es damals, bestünde die ernsthafte Gefahr, dass das wichtigste Infrastrukturprojekt, nämlich der Ausbau des BBI, wirtschaftlich scheitere. Das gilt nach wie vor.
Einen Skandal nennt es der Berliner CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz, sollte Brandenburg dem Ausbau …