Bahnhöfe: Schaustelle Berlin – einmal anders, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/623576.html

Eine Woche nach den Sturmschäden am neuen Hauptbahnhof hat sich der Unglücksort als Attraktion etabliert
Peter Neumann

Hier ist es also passiert. Karl Heck hat sich vor seiner Rückfahrt von der Grünen Woche Zeit genommen, um sich die Unglücksstelle an der Südwestseite des neuen Hauptbahnhofs anzusehen. „Als großes Wunderwerk hat man dieses Gebäude angepriesen. Und nicht einmal ein Jahr nach der Eröffnung geschieht so etwas. Das verstehe ich nicht“, sagt der Mann aus Hessen. Der 66-Jährige schaut auf die Stufen der Freitreppe, die bei dem Absturz eines 1,35 Tonnen schweren Stahlriegels in viele Stücke zersprengt worden sind. Dann betrachtet Heck kopfschüttelnd die Lücken in der Fassade darüber. Er steht nicht allein in der Kälte. Neben ihm schießen Reisende schnell noch ein Foto, bevor sie zum Zug gehen. Damit die Lieben daheim wissen, welche Gefahren in der Hauptstadt lauern. Eine Woche nach dem Unglück ist klar: Berlin hat eine neue, wenn auch ziemlich düstere Attraktion.

Schnell noch ein Foto
„Viele Touristen kommen hierher und …

allg.: Unternehmen aus der Prignitz erwirbt die Osthannoversche Eisenbahn, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10860929/485072/

CLAUDIA BIHLER

PUTLITZ Die Übernahmeangebote sind ausgehandelt, die Verträge unterzeichnet, und wenn jetzt noch der niedersächsische Landtag, der gestern Abend nach Redaktionsschluss über das Geschäft beriet, zustimmt, dann gehört die Osthannoversche Eisenbahngesellschaft (OHE/Celle) ab sofort zum Verkehrskonzern Arriva Deutschland. Mit der Übernahme von 85,3 Prozent der Anteile für rund 30 Millionen Euro ist der in Putlitz (Prignitz) ansässige deutsche Ableger der britischen Holding auf rund 3000 Beschäftigte angewachsen, allein 1300 Menschen arbeiten bei der OHE.
Die OHE engagiert sich im Frachtverkehr und im öffentlichen Personennahverkehr. Werkstätten, Binnenhäfen, eine Spedition, diverse Infrastruktur sowie eine Vielzahl kleiner Gesellschaften bringt die OHE mit in die Ehe. „Die Übernahme ist für uns strategisch ein wichtiger Schritt“, sagt …

BVG: Entwicklung des BVG-Leistungsangebots seit 2004, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/
ka16-10138.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Die Kleine Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um eine Stel-lungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwor-tung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wurde der Beantwortung zugrunde gelegt.
1. Wie hoch waren die gefahrenen Nutzwagenkilome-ter (bitte getrennt für Bus, Straßenbahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben) bei der BVG im Jahr 2004?
Zu 1.: Die BVG hat im Jahr 2004 folgende gefahrene Nutzwagenkilometer (Nwkm) bzw. Nutzzugkilometer (Nzkm) erbracht:
Bus: 91,0 Mio. Nwkm
Straßenbahn: 21,0 Mio. Nzkm
U-Bahn: 20,4 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: 243,5 Mio. Nwkm
(die Gesamtsumme der Nwkm ergibt sich aus der Um-rechnung der Nzkm von Straßenbahn und U-Bahn über deren Behängungsgrade in Nwkm).
2. Wie hat sich die Zahl der Nutzwagenkilometer bei der BVG (bitte getrennt für Bus, Straßenbahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben) nach Umsetzung des Konzeptes BVG 2005 Plus verändert?
Zu 2.: Nach Umsetzung des Konzeptes BVG 2005 plus hat sich die Zahl der Nutzwagenkilometer bzw. Nutzzugkilometer wie folgt verändert:
Bus: – 1,9 Mio. Nwkm
Straßenbahn: – 0,5 Mio. Nzkm
U-Bahn: – 0,2 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: – 4,0 Mio. Nwkm

3. Wie hat sich die Zahl der Nutzwagenkilometer bei der BVG (bitte getrennt für Bus, Straßenbahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben) zwischen der Um-setzung des Konzeptes BVG 2005 Plus und der folgenden Fahrplanänderung verändert?
Zu 3.: Zwischen der Umsetzung des Konzeptes 2005 plus und den folgenden Fahrplanänderungen hat sich der Umfang der geleisteten Nutzwagenkilometer bzw. Nutz-zugkilometer wie folgt verändert:
Bus: + 0,3 Mio. Nwkm
Straßenbahn: – 0,4 Mio. Nzkm
U-Bahn: + 0,3 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: 0,0 Mio. Nwkm
(aufgrund von gegenläufigen Auswirkungen der Ver-änderungen von Wagenumläufen und Zuglängen ergibt sich eine neutrale Gesamtsumme der Nwkm).
4. In welchem Umfang haben sich die geleisteten Nutzwagenkilometer zum Fahrplanwechsel am 10. De-zember 2006 verändert (bitte getrennt für Bus, Straßen-bahn und U-Bahn und Gesamtsumme angeben)?
Zu 4.: Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 haben sich die geleisteten Nutzwagenkilometer bzw. Nutzzugkilometer in folgendem Umfang geändert:
Bus: – 0,4 Mio. Nwkm
Straßenbahn: + 0,1 Mio. Nzkm
U-Bahn: + 0,1 Mio. Nzkm
Gesamtsumme: – 0,1 Mio. Nwkm
5. Entspricht das Angebot der BVG nach den drasti-schen Angebotskürzungen der BVG zum Fahrplanwech-sel 2006 noch den im Verkehrsvertrag mit der BVG ver-einbarten Leistungen?
Zu 5.: Zwischen der BVG und dem Land Berlin wurde im Jahr 1999 ein Unternehmensvertrag geschlossen, der die Sanierung der BVG zum Vertragsgegenstand hat. Das Land Berlin hat sich in diesem zur Unterstützung der Sanierung der BVG durch die Gewährung finanzieller Mittel, die BVG zur Verkehrserbringung im Berliner ÖPNV im Rahmen des Nahverkehrsplans verpflichtet.
Zum Fahrplanwechsel 2006 hat es – wie aus der Be-antwortung der Frage 3 ersichtlich – insgesamt keine drastischen Angebotskürzungen gegeben. Das Angebot bei U-Bahn und Straßenbahn liegt derzeit unter den im Unternehmensvertrag mit der BVG vereinbarten Leistun-gen. Das resultiert daraus, dass die im Unternehmensver-trag zugrunde gelegten Streckenverlängerungen (z.B. U-Bahn-Verlängerung U5 bis Hauptbahnhof, Straßen-bahn-Anbindungen Adlershof, Hauptbahnhof, Kulturfo-rum u.a.) bisher nicht realisiert sind und deshalb diese Leistungen von der BVG nicht erbracht werden können.
6. Wenn nein: Wie bewertet der Senat solche ver-tragswidrigen Angebotskürzungen, und wie wird er Ver-tragstreue durchsetzen? In welchem Umfang werden die Betriebskostenzuschüsse bei der BVG aufgrund der Min-derleistung gesenkt?
Zu 6.: Die von der BVG erbrachten Leistungen wur-den ordnungsgemäß beantragt; die Zustimmungen des Aufgabenträgers und der Genehmigungsbehörde liegen für alle Linien und Fahrpläne vor.
7. Welche Konsequenzen haben solche Vertragsver-letzungen im Hinblick auf Vorgaben der EU?
Zu 7.: Wie dargelegt, besteht keine Vertragsverlet-zung. Darüber hinaus wird ein Zusammenhang zwischen dem Unternehmensvertrag und den hierin geregelten Betriebsleistungen sowie etwaigen Vorgaben der EU nicht gesehen.
Berlin, den 16. Januar 2007

In Vertretung
Almuth N e h r i n g – V e n u s
…………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Technologie und Frauen
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 25. Januar 2007)

Bahnverkehr: Hoffnung für abgespeckte Bahnprojekte der Lausitz, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/wirtschaft/
wirtschaft/art1067,1509666.html?
fCMS=2f52cc7b9711bbca3baa1e3dc8a3ec15

2009 könnte Ausbau der Niederschlesien-Magistrale beginnen

Es gibt leichte Hoffnungen auf Investitionen für bislang verschleppte wichtige sächsische und brandenburgische Schienenprojekte. Auf der Fünfjahresplan-Liste der Bundesregierung sind unter 22 bundesweiten Vorhaben zwischen 2006 und 2010 auch der Ausbau der Niederschlesien-Magistrale zwischen Hoyerswerda und der Grenze zu Polen sowie der traditionsreichen Transitstrecke Berlin – Elsterwerda – Dresden in der 1. Baustufe zu finden. Allerdings stehen beide Projekte dort in abgespeckter Form und auch die Finanzierung ist bislang nicht geklärt.
Unter dem Titel „Laufende Vorhaben des VB Schiene“ ist die Ausbaustrecke Berlin – Dresden in der ersten Baustufe für 160 km/h im Investitionsrahmenplan (Fünfjahresplan) für den Ausbau der deutschen Schienenwege aufgeführt. Das gesamte Investitionsvolumen ist mit 359,2 Millionen Euro angegeben. Der Bedarf zwischen 2006 und 2010 beträgt demnach 266 Millionen Euro.

Nicht viel passiert
Aus dem sächsische Verkehrsministerium indes werden begründete Bedenken laut. Auch in vorhergehenden …

Flughäfen: Brandenburg akzeptiert spätere Tempelhof-Schließung, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10860775/2242247/

Potsdam – Das Land Brandenburg akzeptiert die spätere Schließung des Berliner Flughafens Tempelhof. Die Entscheidung des Senats, diese erst im Oktober 2008 vorzunehmen, sei „vernünftig”, sagte der brandenburgische Finanzminister Rainer Speer (SPD) heute im Landtag. Das Land habe deshalb dem Vergleichsvorschlag zugestimmt.
Nach dem so genannten Konsensbeschluss der Flughafengesellschafter sollte Tempelhof im Zusammenhang mit dem …

Bahnhöfe: Ostkreuz: Anwohner verklagen Bahn AG, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/01/25/bezirke/878923.html

Betroffene warnen vor mangelhaftem Lärmschutz. Bezirk fordert, Stromleitung unter die Erde zu verlegen
Von Thomas Fülling
Friedrichshain Dem lange geplanten Umbau des maroden Bahnhofs Ostkreuz droht neuer Zeitverlust. Grund sind mehrere Klagen gegen den erst Ende vorigen Jahres erteilten Planfeststellungsbeschluss vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA), der Baugenehmigung für das 411 Millionen Euro teure Vorhaben. Eigentlich sollte in diesen Tagen mit der Sanierung des wichtigsten Kreuzungsbahnhofs von Stadt- und Ringbahn in Berlin – wegen seines Zustands oft auch „Rostkreuz“ genannt – begonnen werden. Ein für den 16. Januar angekündigter Termin für einen symbolischen ersten Spatenstich durch Bahnchef Hartmut Mehdorn war aber „aus Termingründen“ abgesagt worden.
„Dem Gericht liegen insgesamt drei Klagen gegen den Beschluss vor“, bestätigte Sibylle von Heimburg, Sprecherin des …

Bahnhöfe: Kirsten Tackmann, MdB, schreibt an Deutsche Bahn AG, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/10859099/61299/

NEUSTADT Den schlechten baulichen Zustand des Neustädter Bahnhofsgebäudes (die MAZ berichtete bereits) hat die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (Linkspartei-PDS) zum Anlass genommen, sich mit einem Brief an Joachim Trettin zu wenden. Der ist Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Region Ost und das Land Brandenburg.
„Sicher werden Sie im Moment durch die Probleme um den Berliner Hauptbahnhof stark belastet sein“, schreibt Kirsten Tackmann. „Trotzdem möchte ich Sie – Bezug nehmend auf die Gespräche mit …

Straßenverkehr: Winter da, Autobahn dicht, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/156416.html

Eine Sprudel-Laterne machte die A 111 zur Schlitterfläche
Susanne Kröck

Berlin – Der erste richtige Wintertag brachte Berlin die größte Schlitterbahn der Saison: die A 111! Die war gestern wegen Eisalarms dicht. Eine Laterne hatte nicht nur Licht, sondern auch Wasser verströmt.
Die Flughafen-Autobahn zwischen Heckerdamm und Jakob-Kaiser-Platz: Aus einer brennenden (!) Laterne auf dem Mittelstreifen sprudelte in der Nacht aus einem daumendicken Belüftungsloch im Mast Wasser. Erst ergossen sich tausende Liter auf den Asphalt, dann machte knackiger Frost bis minus 7 Grad aus der Autobahn eine spiegelglatte Schlitterfläche.
Weil das Wasser ständig weiter sprudelte, half auch kein …

Parkeisenbahn: Winterfahrtag bei der Parkeisenbahn

www.parkeisenbahn.de

Am 4. Februar unterbricht die Parkeisenbahn Wuhlheide den Winterschlaf und lädt
zu gemütlichen Rundfahrten durch die winterliche Wuhlheide ein.
Der mit einer Diesellok bespannte Zug startet um 12.00, 12.45, 13.30, 14.15,
15.00, 15.45 und 16.30 Uhr vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn und hält unterwegs
auch auf den Bahnhöfen Eichgestell und Badesee.
Im Betriebswerk ist eine rund 20-minütige Pause vorgesehen. Denn dort wartet
unsere Handhebeldraisine um zu kurzen Pendelfahrten zu starten und eine kleine
Gartenbahnanlage freut sich auf Zuschauer. Für Heißgetränke und gegrillte Rostbratwürste
wird ebenfalls gesorgt.
Die Fahrkarten zum Preis von 3,00 Euro (Kinder zahlen 2,00 Euro) sind im Zug
erhältlich. Der S-Bahnhof Wuhlheide wird leider nicht angefahren. Der Zustieg ist
am ca. 600 m entfernten Bf. Badesee möglich.
Zu erreichen ist das Freizeit- und Erholungszentrum mit der S-Bahnlinie S 3 sowie
mit den BVG-Straßenbahnlinien 27, 63 und 67.
Weitere Informationen zur Parkeisenbahn zum Winterfahrtag unter:
www.parkeisenbahn.de bzw.
www.parkeisenbahn.de/start/aktuell/aktuell.htm
Bilder zur Veröffentlichung können unter u.g. Mail-Adresse abgefordert werden.
Nachwuchssuche
Ab sofort können sich wieder Kinder ab 11 Jahre für die Mitarbeit bei der Parkeisenbahn
Wuhlheide anmelden. Interessierte Kinder können sich unter der unten
angegebenen Kontaktadresse oder während des Winterfahrtages auf unseren Bahnhöfen
melden.
Berliner Parkeisenbahn gGmbH
– Träger der freien Jugendhilfe –
An der Wuhlheide 189
12459 Berlin
Kontakt: Ramona Fritsche
Tel. 030 / 53 89 26 0
Fax. 030 / 53 89 26 99
E-Mail info@parkeisenbahn.de

Straßenverkehr: Eine riesige Tiefgarage am Alex, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0123/lokales/
0047/index.html

600 unterirdische Parkplätze entstehen, die Fußgängertunnel werden beseitigt
23.01.2007
Lokales – Seite 21
Uwe Aulich

MITTE. Platten werden verlegt, Steine zersägt, neue Kreuzungen gebaut – die Buddelei am Alexanderplatz nimmt kein Ende. In Kürze startet sogar ein neues Großprojekt: Unter der Alexanderstraße zwischen dem Hotel Park Inn und dem Bundesumweltministerium wird eine Tiefgarage mit 600 Parkplätzen gebaut. „Wir warten nur noch auf die Baugenehmigung, dann legen wir los“, sagt Wolfgang Roeck, Geschäftsführer von Wöhr + Bauer aus München. Zunächst würden Leitungen verlegt, im März sollen dann die großen Baumaschinen anrücken. Wöhr + Bauer errichtet die Tiefgarage gemeinsam mit dem Investor Q-Park. Beide Unternehmen haben in Berlin bereits die Tiefgarage unter dem Bebelplatz gebaut.

Drei unterirdische Parkdecks
Die Ausmaße der neuen, bis zu 30 Millionen Euro teuren Garage sind gigantisch: Sie wird von der Karl-Liebknecht-Straße bis nahe …