Straßenverkehr: Der Kampf gegen den „toten Winkel“, aus Berliner Zeitung

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Ganz im Verborgenen arbeitet ein neues Gremium daran, Berlins Straßen sicherer zu machen
Peter Neumann

Die Liste der gefährlichen Straßenkreuzungen in Berlin ist lang. Doch ganz im Verborgenen arbeitet ein neues Gremium daran, dass sie kürzer wird – die Straßenverkehrs-Unfallkommission des Landes Berlin. Nun zeigen sich erste Erfolge. Unweit vom Rathaus Spandau ist damit begonnen worden, eine besonders unfallträchtige Kreuzung nach Vorschlägen der Kommission umzubauen. „Natürlich haben Unfälle häufig mit menschlichem Versagen zu tun. Aber wir können viel dazu beitragen, dass das Grundrisiko zu verunglücken sinkt“, sagt die Vorsitzende Kerstin Kühne, Mitarbeiterin der Verkehrslenkung Berlin.
Das Problem war klar: Wo in Spandau die Ruhlebener Straße, die Klosterstraße und der Brunsbütteler Damm aufeinander treffen, kracht es oft – viel zu …

Regionalverkehr: Brandenburg: Bahnkunden-Verband begrüßt VBB-Regionalkonferenzen

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Am 23. Februar 2007 fand in diesem Jahr die erste Regionalkonferenz zur aktuellen Entwicklung des Bahn- und Busangebotes in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, der Stadt Brandenburg (Havel) und Potsdam statt, weitere sollen im März folgen.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband begrüßt die Gesprächsbereitschaft des Brandenburger Verkehrsministeriums und des VBB ausdrücklich und bittet die interessierten Fahrgäste daran teilzunehmen. Der stellvertretende Vorsitzende Frank Böhnke: „Nur durch die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen dem Verkehrsministerium und den Betroffenen — sowohl Kommunen wie Fahrgästen — kann die Entwicklung Brandenburgs vorangebracht werden. Die schlechte Art des Umgangs miteinander im vergangenen Jahr, in der Öffentlichkeit zu diskutieren und parallel hinter verschlossenen Türen Zugstreichungen in erheblichem Umfang vorzubereiten, darf sich nicht fortsetzen. Unsere Forderung: Ein Mindestangebot eines aufeinander abgestimmten Bahn- und Busangebotes muss die Mobilität in jeder Region sichern.“
Wenn die Landespolitik auf sinkende Bevölkerungszahlen reagieren muss, dann müssen die Betroffenen angehört und Entscheidungen im Konsens beschlossen werden. Karsten Müller, ebenfalls stellvertretender DBV-Landesvorsitzender: „Neue Ideen müssen durch das Verkehrsministerium entwickelt und umgesetzt werden. Wir haben dazu im vergangenen Jahr konkrete Vorschläge gemacht, die bisher nicht aufgegriffen wurden. Auf geringe Fahrgastzahlen nur immer mit Zugstreichungen zu reagieren, verschärft strukturelle Defizite und fördert gesamtgesellschaftliche Konflikte. Es kann außerdem nicht sein, dass das Fahrplanangebot gerade dort gestrichen wird, wo es sowieso nur noch ein minimales Angebot gibt.“
Deshalb ist es, so Karsten Müller und Frank Böhnke, wichtig, dass das Gespräch gesucht und um die beste Lösung gerungen wird. Die kommenden Regionalkonferenzen bieten den ersten Ansatz dazu, wenn das Verkehrsministerium tatsächlich an neuen Lösungen interessiert ist. Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband erwartet dazu einen fairen Umgang und ergebnisoffene Diskussionen von der Landespolitik. (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e. V., 27.02.07).

Schiffsverkehr: Weniger Umsatz in märkischen Häfen, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/10879132/485072/

ULRICH NETTELSTROTH

POTSDAM Die märkische Binnenschifffahrt hat im vergangenen Jahr nach mehreren Jahren mit hohen Zuwächsen gegenüber Straße und Schiene wieder an Boden verloren. In den Brandenburger Häfen wurden 2006 rund 4,03 Millionen Tonnen umgeschlagen, 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Berlin registrierte im gleichen Zeitraum ein leichtes Plus von 0,4 Prozent auf 2,47 Millionen Tonnen.
Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg verwies gestern zur Begründung auf den strengen Winter 2006. In der Branche sieht man dagegen eher strukturelle Gründe für den Rückgang. „Die Binnenschifffahrt in der Region ist stark von einigen …

Flughäfen + Bahnhöfe: Facelift für Schönefelder Airport-Bahnhof, aus Berliner Zeitung

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print/berlin/632670.html

Arbeiten beginnen in Kürze / Reaktion auf Kritik
Der Bahnhof Berlin-Schönefeld Flughafen wird endlich ansehnlicher. Zumindest ein wichtiger Teil davon – die Deutsche Bahn (DB) baut demnächst einen Abschnitt des Fußgängertunnels um. Das Land Brandenburg finanziert die Modernisierung mit 250 000 Euro. Das Erscheinungsbild des Flughafenbahnhofs war immer wieder kritisiert worden – zuletzt, wie berichtet, von dem Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM), Hanns Peter Nerger.
Modernisiert wird der Abschnitt des Fußgängertunnels, der vom S-Bahnsteig zum Ausgang Richtung Flughafen führt. „An diesem Donnerstag beginnen …

Flughäfen + Bahnverkehr: "Das ist keine Visitenkarte für Berlin", aus Berliner Zeitung

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print/berlin/632402.html

Berlins oberster Tourismus-Werber testet den Flughafen Schönefeld – und gibt schlechte Noten
Peter Neumann

Zu wenig Informationen für die Touristen, weite Wege durch die Kälte und ein unfreundlicher Bahnhof: Berlins Boom-Flughafen Schönefeld ist „nicht hauptstadtwürdig“. Zu diesem wenig schmeichelhaften Urteil kommt Hanns Peter Nerger, Chef der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). „Dabei treffen dort sehr viele internationale Gäste ein. Für sie ist Schönefeld nicht nur das Tor zu Berlin – auf diesem Flughafen bekommen sie auch einen ersten Eindruck von Deutschland.“ Und der fällt trotz mancher guter Ansätze nicht positiv aus, sagte der obersten Touristenwerber Berlins.
Nur noch zehn Tage, dann beginnt auf dem Messegelände die Internationale Tourismus-Börse. Auf der größten Reisemesse der Welt wird sich Berlin …

Flughäfen + Bahnverkehr: „Das ist keine Visitenkarte für Berlin“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/632402.html

Berlins oberster Tourismus-Werber testet den Flughafen Schönefeld – und gibt schlechte Noten
Peter Neumann

Zu wenig Informationen für die Touristen, weite Wege durch die Kälte und ein unfreundlicher Bahnhof: Berlins Boom-Flughafen Schönefeld ist „nicht hauptstadtwürdig“. Zu diesem wenig schmeichelhaften Urteil kommt Hanns Peter Nerger, Chef der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM). „Dabei treffen dort sehr viele internationale Gäste ein. Für sie ist Schönefeld nicht nur das Tor zu Berlin – auf diesem Flughafen bekommen sie auch einen ersten Eindruck von Deutschland.“ Und der fällt trotz mancher guter Ansätze nicht positiv aus, sagte der obersten Touristenwerber Berlins.
Nur noch zehn Tage, dann beginnt auf dem Messegelände die Internationale Tourismus-Börse. Auf der größten Reisemesse der Welt wird sich Berlin …

Straßenverkehr: Berlin beteiligt sich an Kosten der Stadtautobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0226/lokales/
0117/index.html

Peter Neumann

Sie heißt zwar Bundesautobahn. Dennoch ist der geplante Bau der A 100 zwischen dem Dreieck Neukölln und Am Treptower Park „für das Land Berlin nicht kostenneutral“. Das teilte Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling mit. Bis 2006 habe Berlin für die Planung 2,2 Millionen Euro ausgegeben. Nun müsse Berlin …

Bus: Überfall: Bus nach Frohnau rammt Baum, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/02/25/berlin/885253.html

Zwei Täter prügeln auf einen BVG-Fahrer der Linie 125 ein. Der mit 25 Passagieren besetzte Bus streift mehrere parkende Autos
Von Hans H. Nibbrig
Ein brutaler Überfall auf einen Busfahrer der BVG am Freitagabend in Reinickendorf hat in erschreckender Weise deutlich gemacht, dass die alltägliche Gewaltkriminalität in Berlin bei weitem noch nicht ihre letzte Eskalationsstufe erreicht hat. Denn der Übergriff der zwei 18 und 19 Jahre alten Täter geschah während der Fahrt. Das hat es nach den Worten von BVG-Sprecherin Petra Reetz in Berlin bislang noch nicht gegeben.
Die Folge: Der Fahrer verlor die Kontrolle über den mit knapp 25 Personen besetzten Bus, das schwere Fahrzeug rammte mehrere …

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Erste Regionalkonferenz 2007 in Potsdam

http://www.lok-report.de/

Auf der ersten Regionalkonferenz 2007 am 23.02.07 in Potsdam informierten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung über aktuelle Entwicklungen in den Landkreisen Potsdam-Mittel mark, Havelland, Teltow-Fläming, der Stadt Brandenburg an der Havel und der Landeshauptstadt Potsdam.
Ziel der jährlich stattfindenden öffentlichen Veranstaltungen ist es, Interessierte aus Politik, Fachwelt, Verwaltung und der Bevölkerung über die aktuellen Planungen des öffentlichen Personennahverkehrs zu informieren und mit Ihnen zu diskutieren. Im März finden drei weitere von insgesamt fünf Regionalkonferenzen statt. Auf der heutigen Regionalkonferenz in Potsdam stand die wachsende Fahrgastnachfrage in der Region seit Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels und die Pünktlichkeit beim Regionalverkehr im Vordergrund.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: „Wir freuen uns, dass wir auch im Havelland immer mehr Fahrgäste gewinnen können. Der Nord-Süd-Tunnel hat die Fahrzeiten verkürzt und damit sind Berlin und Brandenburg näher zusammengerückt. Allein von Berlin nach Nauen benutzen seit dem Mai 2006 täglich 1.000 Menschen mehr den Regionalverkehr. Damit diese positive Entwicklung fortgesetzt werden kann, ist es wichtig, dass die Züge pünktlich sind. Nach den Einbrüchen bei der Pünktlichkeit im letzten Jahr konnten zwar seit Jahresbeginn wieder Verbesserungen erzielt werden, aber es besteht noch immer dringend Handlungsbedarf.“
Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König: „Die Mobilität von Menschen und Gütern mit dem Schienenverkehr zu sichern bleibt wichtige Aufgabe der Landesregierung. Die steigenden Fahrgastzahlen zeigen, dass sich Investitionen lohnen. Ich setze auf Wettbewerb einerseits und Dialog zwischen allen Beteiligten andererseits. Von der Bahn erwarte ich mehr Pünktlichkeit und vor allem mehr Investitionen in die Infrastruktur des Netzes.“
Nach der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels im Mai 2006 sowie in der letzten Jahreshälfte des vergangenen Jahres war es zu einem Einbruch der Pünktlichkeit gekommen. Seit dem letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2006 hat sich die Pünktlichkeit bei durchschnittlich 90 Prozent eingependelt. Ursachen sind unter anderem Langsamfahrstellen und mangelhafte Absprachen bei der Baustellenplanung.
Seit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels hat der Verbund insgesamt täglich 17.000 mehr Fahrgäste (+ 11 Prozent) beim Regionalverkehr gewonnen. Für das Land Brandenburg bedeutet dies konkret, dass in der zweiten Jahreshälfte 2006 sechs Prozent mehr Fahrgäste mit dem Regionalverkehr unterwegs waren als im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2005. Mit Bezug auf die oben genannte Region gibt es die stärksten Zuwächse am Bahnhof Ludwigsfelde. Dort sind 65 Prozent mehr Fahrgäste zu verbuchen, die dort um- oder aussteigen. An zweiter Stelle steht in der Region der Bahnhof in Golm.
Mit Blick auf den Fahrplan 2008 informierte der VBB darüber, dass keine grundsätzlichen Neuerungen geplant sind. Wichtiges Anliegen ist es, bestehende Mängel zu beheben und für den RE 7 und die RB 33 ein geändertes Konzept vorzulegen (Pressemeldung VBB, 24.02.07).

Flughäfen + Bahnverkehr: Zuviel Geld für Bahnhof?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/nachrichten/
flughafen-schoenefeld/93480.asp

Für den Bahnhof am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International in Schönefeld wird der Steuerzahler möglicherweise über 100 Millionen Euro mehr zahlen müssen als eigentlich nötig. Grund ist offenbar eine Festpreisvereinbarung. (24.02.2007, 16:57 Uhr)
Berlin – Die Vereinbarung sei vom Bundesverkehrsministerium ausgehandelt und Anfang September 2006 von Bahnchef Hartmut Mehdorn unterzeichnet worden, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in seiner jüngsten Ausgabe.
Dem Vertrag zufolge erhält die Flughafengesellschaft vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg 285 Millionen Euro für den Rohbau des Bahnhofs. Allerdings habe dieser Preis auf einer damals bereits zwei Jahre alten „groben Schätzung“ eines Ingenieursbüros basiert, zitiert das Blatt einen Insider. Tatsächlich hätten den BBI- Betreibern schon vor Vertragsabschluss die Angebote aller Bieter für den Bauauftrag vorgelegen. Die günstigste Firma verlangte demnach 104 Millionen Euro, den Zuschlag erhielt ein Berliner …