Straßenverkehr: Rüdnitzer Allee bleibt stehen, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/03/06/
a0221.1/text

Eines der schönsten Naturdenkmäler Brandenburgs bleibt vorerst erhalten. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) hat gestern die Fällung von 670 Alleebäumen bei Rüdnitz für den Ausbau einer Kreisstraße verboten. Der Landkreis, der die über hundert Jahre alten Bäume abholzen will, muss auf eine Genehmigung des Landesumweltamtes warten. Der Grund: In den Kronen nisten …

BVG: Fahrkarte in die roten Zahlen, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/03/06/
a0216.1/text.ges,1

Das elektronische Ticketing-System der BVG gibt es nicht. Dafür hat es den Steuerzahler schon 13 Millionen Euro gekostet – Tendenz steigend. Verkehrsausschuss kritisiert BVG wegen Verschwendung und Konzeptionslosigkeit
Es wurde als technisches Wunderding des öffentlichen Nahverkehrs gepriesen – das elektronische Ticketing der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Der Hightechfahrschein sollte es den Kunden möglich machen, jede Fahrt individuell abzurechen. Geplant war die Fahrkarte der Zukunft samt Chip für den Bahnsteigszugang als Entfernungmesser sowie zur Abrechnung – kombiniert mit vielerlei zusätzlichen Serviceleistungen. Doch im Januar stoppte die …

BVG: BVG beförderte 2006 914 Millionen Fahrgäste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0305/lokales/0118/
index.html?group=berliner-zeitung;sgroup=;
day=today;suchen=1;keywords=bvg;
search_in=archive;match=strict;author=;
ressort=;von=5.3.2007;bis=7.3.2007;mark=bvg

Peter Neumann

Die Zahl der Fahrgäste bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden die Busse und Bahnen für 914 Millionen Fahrten genutzt, teilte das Landesunternehmen mit. Das sind 7,1 Millionen mehr als 2005 und 7,9 Millionen mehr als 2004. Zu dem Zuwachs im vergangenen Jahr hätten mehrere Faktoren beigetragen, so die BVG. So wurden fast alle …

Flughäfen: FDP-Landeschef fordert Diskussion über Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article745906/
FDP-Landeschef_fordert_Diskussion_ueber_Tempelhof_.html

Bundesweit boomt die Wirtschaft, doch in Berlin gehen weitere Stellen verloren. Kritiker werfen dem Senat vor, bestehende Arbeitsplätze nicht zu sichern und – Beispiel Flughafen Tempelhof – es zu versäumen, günstige Bedingungen für neue Jobs zu schaffen. Markus Löning, Landesvorsitzender der Berliner FDP, kritisiert die rot-rote Wirtschaftspolitik.

WELT ONLINE: Herr Löning, Stellenabbau bei CNH, Samsung, JVC, bei Schering. Und nun wird auch noch auf das Engagement der Investorengruppe für den Flughafen Tempelhof verzichtet? Was läuft schief in der …

Bahnverkehr: Zeitung: Bahnstrecken-Ausbau zwischen Rostock und Berlin verzögert sich, aus ndr.de

http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/
0,2570,OID3752472,00.html

Zugreisende aus Mecklenburg-Vorpommern müssen offenbar noch längere Zeit auf eine schnelle Verbindung in die Bundeshauptstadt warten: Der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Rostock und Berlin verzögere sich auf frühestens 2013, berichtete die „Ostsee-Zeitung“ am Montag. Erst danach verkürze sich die Fahrtzeit auf der 200 Kilometer langen Strecke auf weniger als zwei Stunden.

Täglicher ICE von Juni an
Ursprünglich sei der Ausbau für …

Flughäfen: Tempelhof: Wowereit lehnt Angebot des Kanzleramtes ab, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2007/03/05/berlin/886810.html

„Es bleibt bei der Schließung“

Berlin – Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat verhalten auf das Angebot von Kanzleramtschef Thomas de Maizière reagiert, noch einmal Gespräche über die Zukunft des Flughafens Tempelhof aufzunehmen. Wowereit sagte gestern: „Die juristische Situation ist eindeutig. Wer den Flughafen BBI in Schönefeld nicht gefährden will, muss Tempelhof schließen. Eben deshalb kann es auch keine Änderung der Landesplanung geben. Es bleibt dabei, Tempelhof wird Ende Oktober 2008 geschlossen.“
In einem Gespräch mit der Berliner Morgenpost hatte der Chef des Bundeskanzleramtes gesagt, der Bund sei bereit, noch einmal …

allg.: Wasserrohrbruch behindert Verkehr in Köpenick, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/634544.html

Ein Wasserrohrbuch in der Kietzer Straße in der Altstadt Köpenick behindert seit gestern Abend den Verkehr. Die Straßenbahnlinien 27, 60, 61, 62 und 68 sind zwischen Müggelheimer Damm und Bahnhof-/Lindenstraße unterbrochen. Die Berliner Verkehrsbetriebe haben einen Busersatzverkehr eingerichtet und bitten ihre Fahrgäste, auch die Buslinie 164 zu nutzen. Die Leitstelle rechnet damit, dass die …

Flughäfen: Kein Geld vom Bund, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
flughafen-tempelhof/94453.asp

Die Chancen, den Flughafen Tempelhof offen zu halten, sinken weiter. Für einen Betrieb bis 2011 hat der Bund kein Geld. Haushaltsexperte Fricke stellt als Bedingung für eine Finanzierung eine „Hauptstadtfunktion“. (04.03.2007, 18:12 Uhr)

Berlin – Vom Bund sei kein Geld dafür zu erwarten, den innerstädtischen Airport bis zur Fertigstellung des neuen Großflughafens in Schönefeld 2011 zu betreiben, sagte gestern der Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Bundestag, Otto Fricke (FDP). Derzeit ist die Schließung im Herbst 2008 geplant. Berlin werde an den rechtlichen Bedingungen nichts ändern, bestätigte gestern noch einmal der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Zuvor hatte der Chef des Bundeskanzleramts, Thomas de Maizière, erklärt, die Bundesregierung sei bereit, nochmals über die Schließung …

Regionalverkehr: Brandenburg: VBB fordert Verbesserung der Infrastruktur

http://www.lok-report.de/

Der VBB begrüßt das am 02.03.07 vorgestellte Programm ProNetz der Deutschen Bahn und mahnt die angemessene Gleichbehandlung auch der Nebenstrecken an. Angesichts der jüngst vorgestellten Ergebnisse der VBB-Kundenzufriedenheitsbefragung im Regionalverkehr fordert der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) die DB Netz AG und DB Station & Service auf, den Qualitätsverlust zu stoppen.
Die Kunden hatten den Eisenbahnunternehmen in Berlin und Brandenburg auf einer Notenskola von 1-6 zwar insgesamt gute Noten erteilt, gleichzeitig aber eine Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr bemängelt. Die DB Regio AG hatte dabei im Vergleich zu den anderen Eisenbahnunternehmen im Verbund am schlechtesten abgeschnitten. Am unzufriedensten sind die Kunden mit der Pünktlichkeit der Züge und der mangelhaften Fahrgastinformation, besonders im Störungsfall. Der VBB hatte zusätzlich 59 Bahnhöfe untersucht und bei 37 Prozent der Bahnhöfe dringenden Handlungsbedarf angezeigt. Für den VBB-Aufsichtsrat bestehen eindeutig erhebliche Probleme bei der Eisenbahninfrastruktur. Außerdem sieht er die völlig unzureichende Wartung und Unterhaltung der Bahnhöfe und deren Zugänge durch die DB Netz AG mit großer Sorge.
Die Aufsichtsratmitglieder kritisieren weiterhin, dass durch den Abbau von Personal bei der Deutschen Bahn an vielen Bahnhöfen keine Beratung mehr stattfindet und sich dadurch der Service verschlechtert. Landrat Lothar Koch vom Landkreis Potsdam-Mittelmark und VBB-Aufsichtsratmitglied nennt beispielhaft den Bahnhof in Belzig. „Hier wurde das Personal vollständig abgezogen. Die Kunden sind jetzt sich selbst überlassen.“
Als weiteres Negativbeispiel nannte Koch den Bahnhof in Brück. „Dort wurde erst kürzlich mit viel Geld eine Bahnhofunterführung fertiggestellt. Jetzt verkommt sie zur Kloake, weil niemand für die Sauberkeit zuständig ist.
Früher waren Bahnhöfe Visitenkarten der Städte und Landkreise. Heute ist oft man oftmals froh, wenn man sich dort nicht lange aufhalten muss.“ Welche negativen Auswirkungen der Personalabbau hat, zeigt sich aus Sicht des VBB-Aufsichtsrates auch in Ausnahmesituationen wie beim Orkan Kyrill. Vielerorts war es die Feuerwehr, die die Bäume von den Schienen schaffte und nicht das DB-Personal. Früher fuhr die Deutsche Bahn AG bei jedem Wetter, heute scheint dies nicht mehr möglich zu sein.
Während die Deutsche Bahn AG ihre Zukunft im Logistikbereich sieht und dabei gerne in die Ferne schweift, werden die dringenden buchstäblich naheliegenden Hausaufgaben vernachlässigt . Die DB AG steht damit diametral im Widerspruch zum eigenen Anspruch als Mobilitätsdienstleister. Bei der RB 33 musste beispielsweise zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2006 ein Notfahrplan errichtet werden. Derzeit fährt in den Abschnitten Michendorf-Beelitz Stadt und zwischen Beelitz-Heilstätten und Beelitz Stadt ein Schienenersatzverkehr. Eine fehlerhafte Fahrplanberechnung, Langsamfahrstellen und eine nicht rechtzeitig fertiggestellte Infrastruktur sind die Gründe dafür.
Der VBB-Aufsichtsrat sieht aufgrund dieses negativen Trends den integrierten Börsengang der DB AG mit Sorge. Die erste Priorität müssen die Investition in das Schienennetz sowie das Ergreifen von weiteren Maßnahmen sein, um die Qualität des Schienenpersonenverkehrs zu verbessern und mehr Fahrgäste zu gewinnen.
Hans-Wernz Franz: „Es ist zu begrüßen, dass die Deutsche Bahn sich der drängenden Probleme annimmt und mit dem heute vorgestellten Programm ProNetz Maßnahmen zur Behebung von Kapazitätsengpässen, bei der Instandhaltung der Infrastruktur sowie bei der Verbesserung der Kundeninformation verspricht. Die Deutsche Bahn AG muss allerdings sicherstellen, dass die umfangreichen im Programm angekündigten Baumaßnahmen nicht zu Beeinträchtigungen für die Fahrgäste führen. Insgesamt ist zu befürchten, dass primär in ausgewählte Hauptstrecken investiert wird und Nebenstrecken vernachlässigt werden. Zu befürchten ist weiterhin, dass die technologischen Neuerungen zur Verbesserung der Fahrgastinformation mit einem weiteren Abbau beim Personal einhergehen. Es kann nicht angehen, dass die Erfolge durch die Regionalisierung seit 1996 im Regionalverkehr jetzt durch eine falsche Ausrichtung des Unternehmens bedroht werden und die Qualität des Schienenpersonenverkehrs dauerhaft gefährdet ist.“ (Pressemeldung VBB, 03.03.07).

allg.: Die Kriminalität im Berliner Nahverkehr geht zurück – doch die Unsicherheit bleibt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/634192.html

Die Angst fährt mit
Die Kriminalität im Berliner Nahverkehr geht zurück – doch die Unsicherheit bleibt
Peter Neumann und Lutz Schnedelbach

Polizeipräsident Dieter Glietsch wartete mit einer guten Nachricht auf. „Die Zahl der Straftaten im Nahverkehr ist im vergangenen Jahr gesunken – um 1,6 Prozent auf rund 22 400. Berlin hat eines der sichersten Nahverkehrssysteme der Welt“, sagte er am Freitag. Bei den Taschendiebstählen gab es einen noch stärkeren Rückgang – um 15 Prozent auf knapp 5 300. Doch diese Trends änderten nichts daran, dass sich viele Menschen in Bus und Bahn unsicher fühlen: „Leider machen sich viele Fahrgäste nichts aus den objektiven Zahlen.“ Während einer Konferenz zur Sicherheit im Nahverkehr, zu der Jutta Matuschek von der Linksfraktion ins Abgeordnetenhaus geladen hatte, suchten Experten Wege aus dieser Misere.
Daten zeigen, dass viele Ängste unbegründet sind. „Zum Beispiel wird Frauen eingeredet, dass vor allem …