Tarife: Semesterticket soll teurer werden, aus Der Tagesspiegel

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/
21.05.2007/3276238.asp

Berliner Studierende kritisieren „Preisdiktat“

Berlins Studenten müssen in den nächsten Wochen entscheiden, ob es weiterhin ein Semesterticket geben soll. Der derzeit gültige Vertrag mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) läuft im März 2008 aus. Schon seit Dezember laufen die Verhandlungen zwischen VBB und Studierendenvertretern, die von Auseinandersetzungen um Preis und Umfang des Tickets geprägt sind: Die Forderungen des Verkehrsverbundes seien „völlig überhöht“, kritisieren Studenten. Man habe „ein Superangebot vorgelegt“, sagt hingegen VBB-Sprecherin Gabriele Mittag. Nun sollen studentische Urabstimmungen entscheiden, ob der VBB-Vorschlag angenommen wird.
Nach den Plänen des VBB steigt der Preis im Sommersemester 2008 um drei Prozent auf 154 Euro. Das Angebot sieht zudem bis 2011 jährliche Erhöhungen um jeweils 2,9 bis 3,2 Prozent vor. Auch in Zukunft gilt das Ticket nur im Bereich …

Bus: Havelbus schickt Fahrgastzähler aus, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10935517/60889/

POTSDAM–LAND Mit gezücktem Kugelschreiber und Fragebögen sind derzeit täglich bis zu 14 Studenten auf sämtlichen Linien der Havelbus Verkehrsgesellschaft (HVG) unterwegs. Sie fragen im Auftrag des Verkehrsunternehmens die Fahrgäste in den Bussen nach den individuellen Fahrgewohnheiten. Die jungen Leute wurden zuvor in der HVG-Zentrale in Potsdam auf ihren Einsatz vorbereitet und können sich auf Wunsch der Fahrgäste auch ausweisen, sagt René Poleske, Leiter Verkehrsplanung bei der Havelbus Verkehrsgesellschaft.
Erfragt werde beispielsweise, welche Art von Fahrschein bei welchem Verkehrsbetrieb gekauft wurde, wo die Fahrgäste ein- bzw. aussteigen, wie sie zur Haltestelle kamen und welches weitere Verkehrsmittel sie nach dem Aussteigen aus dem Bus im Anschluss benutzen.
Diese Umfrage ist Teil einer Kampagne, die der Verkehrsverbund …

Mobilität: Bahnhof Königs Wusterhausen mit eingeschränktem Service, aus kombinet

http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/
custom/pub/content,lang,1/oid,14966/ticket,g_a_s_t

Berlin (kobinet) Der Bahnhof Königs Wusterhausen gehört zu den beliebten Endstationen der Berliner S-Bahn, von wo aus Ausflüge ins Brandenburger Land unternommen werden. Wie viele Berliner fuhr früher auch die Rolli-Gruppe Touring-Wandern nach KW. Doch die „Abfertigung von mobilitätseingeschränkten Reisenden“ ist am Wochenende nur noch bis 18.30 Uhr möglich.
Die Rationalisierungsmaßnahmen der Deutschen Bahn, die wie bei der südöstlichen Endstation der Berliner S-Bahn auch auf anderen „kleineren“ Bahnhöfen durchgreifen, stoßen immer häufiger auf den Protest einer nicht gerade kleinen Kundengruppe. „Von den Fahrgästen in Bus und Bahn sind 30 Prozent mobilitätsbehindert habe ich in einem Zeitungsbericht eines Berliner Abgeordneten im Europäischen Parlament gelesen. Für mich bleibt unverständlich, wie die Bahn diesen Kunden vorschreiben kann, wann …

Tarife: Deutsche Bahn: Im Sommer mit der ganzen Familie im ICE für 49 Euro

http://www.lok-report.de/

Die Deutsche Bahn AG bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen ReiseVerband (DRV) für den Sommer ein besonderes Schnäppchen an. In allen rund 3.400 Reisebüros mit Fahrkartenverkauf für Züge der Deutschen Bahn gibt es vom 21. Mai bis zum 3. Juni das Reisebüro-Spezial. Damit können zwei Personen für nur 49 Euro in der 2. Klasse per Bahn einmal quer durch Deutschland reisen. Die Fahrt in der 1. Klasse kostet 74 Euro. Für Familien ist das Angebot besonders attraktiv: Kinder bis einschließlich 14 Jahre reisen in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos mit. Der erste mögliche Reisetag ist der 1. Juni.
„Wir begrüßen die Reisebüro-Aktion der Deutschen Bahn ausdrücklich“, betont Hans Doldi, Vizepräsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV). „Das ist die Chance für unsere Reisebüros, mit Bahn-Fahrscheinverkauf ihre Kernkompetenzen herauszustellen. Beratung und Service werden bei uns groß geschrieben. Und vor allem: Wir bieten ergänzend zu Bahntickets viele Zusatzleistungen – wie Hotelübernachtungen oder Eintrittskarten für Musicals und Theater. Der Kauf im Reisebüro lohnt sich also doppelt!“
Der Deutsche ReiseVerband rechnet mit einer großen Nachfrage nach den verbilligten Tickets, da sie nicht nur für Paare, sonders besonders auch für Eltern mit schulpflichtigen Kindern preislich sehr lukrativ sind. Das Sonderangebot der Bahn gilt während der Hauptreisezeit in den Sommermonaten.
Jürgen Büchy, Vertriebschef Personenverkehr der DB: „Die Reisebüros sind leistungsfähige Vertriebspartner, die für 20 Prozent unserer Einnahmen sorgen. Mit diesem Angebot werden sie viele neue Kunden für die Bahn gewinnen.“
Die Fahrkarten sind an einen festen Zug gebunden und erhältlich, solange der Vorrat reicht. Die Preise gelten für die einfache Fahrt. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage (Pressemeldung Deutsche Bahn, 19.05.07).

Museum: Michendorf und seine Eisenbahn, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10934618/60889/

Heimatverein eröffnet morgen neue Ausstellung in der Mühle / Bilder und Texte vermitteln umfassenden Eindruck
MICHENDORF Der Heimatverein Michendorf eröffnet morgen um 14 Uhr in der Michendorfer Mühle seine neue Sonderausstellung „Michendorf und seine Eisenbahn“. Mehrere engagierte Einwohner der Gemeinde haben ein Teil ihrer Freizeit dafür verwendet, die Entwicklung der Eisenbahn in diesem Raum von ihren bescheidenen Anfängen 1897 bis zur Gegenwart in Wort und Bild zu veranschaulichen.
Dabei versuchten die Mitglieder des Heimatvereins, den für die Eisenbahnentwicklung nicht unbedeutenden Ort Michendorf nicht nur selbst in seiner Entwicklung darzustellen, sondern ihn in seinem Umfeld …

GVZ: Erweiterung in Teltow bleibt umstritten, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10934195/60889/

TELTOW Wie die Stadtverordnetenversammlung einer möglichen Erweiterung des Güterverkehrszentrums Großbeeren (GVZ) auf Teltower Gebiet gegenüber steht, bleibt auch nach der Sitzung des Stadtparlaments am Mittwoch offen. Die SPD-Fraktion wollte eine Beschlussvorlage einbringen mit dem Ziel, die betreffenden ehemaligen Rieselfelder als geschützte Landschaftsbestandteile unter Schutz stellen zu lassen. Denn Fraktionschef Berndt Längrich, Ruhlsdorfs Ortsbürgermeister, sprach von Bemühungen auf höherer Planungsebene, die betreffenden Flächen zwischen Anhalter Bahn, L 794, L 40 und dem Alten Heinersdorfer Weg als Gewerbegebiet ausweisen zu wollen. Nachdem aber die Fraktionen CDU/Bd. 90/Grü-ne und FDP die Dringlichkeit einer solchen Beschlussvorlage für die Mitwochsitzung nicht sahen, wurde die Diskussion auf den Juni verschoben.
Dass die Befürchtungen u.a. der Ruhlsdorfer sowie der Lokalen Agenda nicht unbegründet sind, geht aus einer Informationsvorlage der Stadtverwaltung hervor. Diese empfiehlt die Festlegung von Erweiterungsflächen ab …

Radverkehr: Berlin will Fahrradstadt werden, aus Spiegel Online

http://www.spiegel.de/reise/staedte/
0,1518,483610,00.html

Die Berliner sollen radeln. Mit einer groß angelegten Kampagne wirbt der Hauptstadt-Senat für den Umstieg und baut gleichzeitig die Hauptrouten aus. Streit gibt es allerdings noch um das Radfahrverbot in Grünanlagen.
Berlin – Der Senat will den Anteil der Radfahrer am Verkehrsaufkommen weiter erhöhen. Dazu hat er heute in Berlin eine neue Kampagne „Fahrradstadt Berlin“ vorgestellt. Zugleich kündigte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an, bis 2010 das Hauptroutennetz im Innenstadtbereich auszubauen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) äußerte sich zufrieden, kritisierte aber …

Bahnverkehr: HarzElbeExpress (HEX): Harz-Berlin-Express verkehrt zu geänderten Fahrtzeiten

http://www.lok-report.de/

Aufgrund der Streckensperrung zwischen Nienhagen und Halberstadt verkehrt der Harz-Berlin-Express am Wochenende 18.-20. Mai sowie am Pfingstwochenende 25.-28. Mai 2007 zu geänderten Fahrtzeiten.
In Richtung Berlin startet der Zug mit zum Teil abweichenden Fahrzeiten, ab Thale 17:16 Uhr, ab Quedlinburg 17:29 Uhr (statt 17:43 Uhr) und ab Halberstadt 18:07 Uhr (statt 18:01 Uhr). Wegen der baubedingt geänderten Fahrtroute hält er nicht in Oschersleben, Magdeburg und Genthin. Dadurch entstehen längere Fahrzeiten und der Zug hält in Potsdam-Rehbrücke (statt Potsdam-Hauptbahnhof). Die Berliner Bahnhöfe werden erst etwa 30 Minuten später erreicht. Ankunft in Berlin Ostbahnhof ist um 21:12 Uhr (statt 20:37 Uhr).
Auf der Rückfahrt von Berlin in den Harz am Samstag oder Sonntag früh fährt der Harz-Berlin-Express bereits um 06:47 Uhr von Berlin Ostbahnhof sowie Alex (6:51), Friedrichstraße (6:55), Zoo (7:04), Wannsee (7:15), Potsdam Hbf (7:22) und Ankunft in Halberstadt ist um 10.07 Uhr (statt 9:57 Uhr). Reisende in Richtung Thale fahren ohne Umstieg um 10:13 Uhr ab Halberstadt weiter und erreichen Quedlinburg um 10:29 Uhr und Thale um 10:41 Uhr. In Richtung Wernigerode besteht in Halberstadt baubedingt Anschluss mit dem Bus um 10:13 Uhr.
Ab dem 8. Juni verkehrt der Harz-Berlin-Express wieder planmäßig und dann sogar wieder direkt ab Wernigerode (Pressemeldung Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH, 17.05.07).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Im Verkehrskonzept fehlt der Fernbahnhalt Bahnhof Zoo

http://www.lok-report.de/

Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband stellt ein knappes Jahr nach Inbetriebnahme der neuen Fern- und Regionalverbindungen in und um Berlin fest, dass ein wesentlicher Bestandteil des ehemals zwischen Bund, Senat und Deutscher Bahn AG beschlossenen „Pilzkonzeptes“ noch immer fehlt.
Ursprünglich war es Konsens, dass alle DB-Fernzüge (also die Züge des ICE- und IC-Verkehrs), die weiterhin über die Berliner Stadtbahn fahren, auch nach Inbetriebnahme des neuen Zentralbahnhofs „Hauptbahnhof — Lehrter Bahnhof“ auch am Bahnhof Zoologischer Garten halten. Mitte Juni 2005 jedoch kündigte die DB AG plötzlich an, entgegen den bisher getroffenen Absprachen den Fernbahnhalt Bahnhof Zoo vollständig aufzugeben.
Nicht nur viele tausend Berliner müssen seitdem eigentlich überflüssige Umwege in Kauf nehmen, zeitraubende Umwegfahrten sind auch aus der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam fällig.
Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Verbandes, sagt dazu: „Es ist niemandem ernsthaft vermittelbar, warum am Bahnhof Zoo keine ICE- und IC-Züge mehr halten. Der Bahnhof ist mit U-Bahn, S-Bahn- und Bussen für viele Reisende wesentlich besser erreichbar als der ‚Hauptbahnhof‘. Drei Minuten Fahrzeitverlängerung durch einen zusätzlichen Halt dort wären verschmerzbar. Und häufig gehen die Fahrzeitgewinne durch die langen und komplizierten Umsteigewege mit bis zu 8 Minuten am ‚Hauptbahnhof‘ wieder verloren (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 16.05.07).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Das neue Wahrzeichen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/654152.html

Vor einem Jahr wurde der Hauptbahnhof eröffnet – die Bahn hat seitdem mehr Fahrgäste gezählt
Peter Neumann

Noch immer tut sich die Deutsche Bahn (DB) schwer damit zu beziffern, wie viele Milliarden Euro sie in Berlin bislang schon verbuddelt hat. Doch eines kann das Unternehmen jetzt, knapp ein Jahr nach der Eröffnung der neuen Bahnhöfe und Strecken, trotzdem schon melden: Es hat sich gelohnt.
„Unser neues Verkehrskonzept ist ein voller Erfolg“, sagte Ingulf Leuschel, der DB-Konzernbeauftragte für Berlin, gestern. Und ging gleich ins Detail: Zwischen Berlin und Hamburg stieg die Zahl der Fahrgäste im Fernverkehr von rund 6 000 auf zirka 10 000 pro Tag. „Zwischen Berlin und Leipzig, wo wir nun Tempo 200 fahren, wuchs das tägliche Passagieraufkommen von 3 000 auf 7 000“, teilte Leuschel mit.
In ihren Regionalexpresszügen verbuchte die DB Zuwächse von bis zu 40 Prozent. Weil die Bahnen aus Jüterbog, Eberswalde oder Neustrelitz …