Radverkehr + Regionalverkehr: Bahn hat ein Rad ab, aus taz

http://www.taz.de/dx/2007/05/30/
a0155.1/text.ges,1

Die Deutsche Bahn will zwischen 2. und 9. Juni keine Fahrräder im Zug Berlin-Rostock transportieren. Die Begründung: zu sperrig und Wagen seien zu voll. Grüne sprechen von politischer Schikane
von PLUTONIA PLARRE

Die Deutsche Bahn zeigt sich von ihrer kundenunfreundlichsten Seite. Nicht genug damit, dass in der Zeit zwischen 2. und 9. Juni keine Extrazüge von Berlin nach Rostock rollen sollen, hat sie auf der Strecke auch noch ein absolutes Fahrradmitnahmeverbot verhängt. Betroffen sind alle Züge des Regionalexpress RE 5 Berlin-Rostock und retour.
Spontane Radtour mit der Familie an den Müritzsee? Denkste. Kurzbesuch mit dem Stahlross in Heiligendamm bei den Freunden im G-8-Widerstandscamp …

Regionalverkehr: Ab 1. Juli Regionalzüge bundesweit komplett rauchfrei

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070529.html

Bahnhöfe und Fernzüge folgen mit bundesgesetzlicher Regelung

(Berlin, 29. Mai 2007) Die Regionalzüge der Deutschen Bahn sind ab dem 1. Juli bundesweit rauchfrei unterwegs. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit die letzten Wagen umgerüstet. In den anderen Bundesländern sind bereits alle Züge rauchfrei.
Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai erklärte Ulrich Homburg, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG: „Unsere Kunden im Regionalverkehr haben die Umstellung auf rauchfreie Züge bisher problemlos akzeptiert. Bald stehen überall bislang nicht genutzte Plätze in Raucherbereichen allen Fahrgästen zur Verfügung.“
In den Fernzügen wurden die Raucherbereiche seit den siebziger Jahren kontinuierlich verkleinert, da es immer weniger Reservierungswünsche gab. Zurzeit sind in den Fernverkehrszügen zwischen acht und 27 Prozent der Plätze für Raucher vorgesehen, in den 70er Jahren war es noch etwa jeder zweite. Seit 1991 sind die rund 200 Bordrestaurants der ICE- und IC/EC-Zügen rauchfrei. Im Oktober 2006 kamen die Bordbistros hinzu. Im Zuge des von der Bundesregierung geplanten Nichtrauchergesetzes sieht die Deutsche Bahn vor, mit Inkrafttreten des Gesetzes das Rauchverbot auch auf die ICE-, Intercity- und EuroCity-Züge auszudehnen.
Auch auf den Bahnhöfen ist frische Luft auf dem Vormarsch. Von bundesweit rund 5.700 Stationen wurde seit 2002 rund die Hälfte rauchfrei. Ausnahmen sind speziell gekennzeichnete Raucherbereiche. Mit Inkrafttreten des Gesetzes gilt auch dort das Rauchverbot.
Mit den Maßnahmen erhöht sich auch die Sauberkeit in den Zügen, auf Bahnsteigen und in den Gleisanlagen. Zudem können die Reinigungskosten reduziert werden.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Parkeisenbahn: Mondscheinfahrt durch das FEZ Wuhlheide

http://www.lok-report.de/

Am Sonnabend, den 09. Juni startet um 21.00 Uhr auf den Gleisen der Parkeisenbahn Wuhlheide ein Sonderzug zur rund zweieinhalbstündigen Mondscheinfahrt durch das romantische Waldgebiet der nächtlichen Wuhlheide in Köpenick.
Das diese Veranstaltung trotz des fürchterlichen Brandanschlages vom 21.04.2007 stattfinden kann, ist der großen Unterstützung aus der Bevölkerung, von Firmen sowie zahlreicher zusätzlicher Arbeitsstunden unserer Ehrenamtlichen zu verdanken. So wird zu diesem Zeitpunkt der erste wieder aufgebaute Wagen im Einsatz sein. Die Abfahrt des aus offenen und geschlossenen Wagen bestehenden Zuges erfolgt vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn.
Als besondere Attraktion findet ein Gastauftritt des Marion-Etten-Theaters mit dem Stück „Vom schönen Kurt und der heldenhaften Georgia“ statt. Außerdem warten im Betriebswerk die Handhebeldraisine, eine Gartenbahn und weitere Überraschungen. Alle Fahrgäste erhalten zur Begrüßung ein Freigetränk ihrer Wahl und genießen unterwegs eine frisch gegrillte Bratwurst.
Die für die Mondscheinfahrt notwendige Vorbestellung ist bis 03. Juni unter Telefon 53 89 26-0 möglich. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt 11 Euro (Kinder 9,50 Euro). Weitere Informationen zur Parkeisenbahn unter www.parkeisenbahn.de (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 29.05.07).

Regionalverkehr: Brandenburg: Erste Rücknahmen der Angebotsverschlechterungen

http://www.lok-report.de/

Seit dem 10. Dezember 2006 fahren auf der Regionalbahnlinie 55 zwischen Hennigsdorf und Velten keine Verstärkerzüge mehr im Berufsverkehr. Das hat zu viel Prostest geführt, weil regelmäßig Schüler wegen hoffnungslos überfüllter Züge auf dem Bahnsteig warten mussten und zu spät zur Schule kamen. Nunmehr hat das Brandenburger Verkehrsministerium doch noch ein Einsehen gehabt. Wie es in seiner Pressemitteilung vom heutigen Tage bekannt gab, gibt es ab dem 26. August 2007, dem ersten Schultag nach den Sommerferien, zwei Verstärkerzüge zwischen Hennigsdorf und Velten.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband begrüßt das Einlenken des Ministeriums. Landesvorsitzender Frank Böhnke: „Die hektischen Streichung im letzten Jahr war ganz und gar überflüssig, den Termindruck hatte das Ministerium selber erzeugt. Umso erfreulicher ist es, wenn es jetzt erste Korrekturen gibt. Ziel der jetzt angekündigten Überprüfungen der Streichungen aus dem vergangenen Jahr muss es sein, dass dann wirklich Züge fahren, wenn es eine Nachfrage gibt.“
So erwartet der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband von der Landespolitik die kritische Überprüfung aller Streichungen aus dem vergangenen Jahr. „Als nächstes sollte hinterfragt werden“, so Frank Böhnke, „ob der Wiederaufbau der Strecke von Bad Saarow nach Beeskow nicht doch sinnvoll ist und ob auch in der Prignitz es wirklich bei den Abbestellungen bleiben muss.“ Nach Ansicht des Bahnkunden-Verbandes zeigt das Einlenken des Verkehrsministeriums aber auch, dass es für alle Kommunen Sinn macht, sich für den Bahnverkehr einzusetzen (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 26.05.07).

Straßenverkehr: Schwerer Unfall sorgt für Verkehrschaos, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/656924.html

Auf der A 100 verunglückt eine Motorradfahrerin tödlich. Autofahrer vor Stau kaum gewarnt
Daniel Baumann, Lutz Schnedelbach und Tobias Miller

Ein tödlicher Motorradunfall hat am Freitagmorgen für das größte Verkehrschaos seit mehr als zehn Jahren im Westen der Stadt gesorgt. Zehntausende Autofahrer kamen zu spät zur Arbeit, Reisende verpassten ihre Flugzeuge und Züge. Die Verkehrslenkung Berlin war offenbar nicht in der Lage, die Autofahrer rechtzeitig zu warnen und Umleitungsempfehlungen zu geben.
Die Ursache für den schweren Unfall um 6 Uhr ist unklar. Die 34-jährige Susan W., eine Bikerin aus dem brandenburgischen Dallgow, war mit ihrer Kawasaki auf der Stadtautobahn A 100 in Richtung Wedding unterwegs. Auf der Rudolf-Wissell-Brücke verlor sie die Kontrolle über das Motorrad und stürzte. Sie wurde auf die Gegenfahrbahn gegen ein Taxi geschleudert. Beim Aufprall wurden der Motorradfahrerin der …

Bus: Blankenfelde-Mahlow will ehemalige Buslinie 602 wiederbeleben, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10940521/61939/

Angesprochen auf die Weigerung Blankenfelde-Mahlows, sich an der Buslinie 704 zu beteiligen, wies Baier darauf hin, dass er drauf und dran sei, einen privaten Busunternehmer zu unterstützen, der die ehemalige Buslinie 602 zwischen Potsdam und Schönefeld wiederbeleben möchte. Dort würde die Gemeinde den Abschnitt zwischen Teltow und Mahlow subventionieren. Großbeeren würde auch davon profitieren durch zwei Haltestellen in Birkholz und im Güterverkehrszentrum (GVZ). Baier bat daher um Verständnis, dass seine Gemeinde nicht beide Strecken kofinanzieren könne.
Wenn es also dazu käme, dass die Linie 602 reaktiviert würde, gäbe es zwei Parallelstrecken. Die nördliche würde dann von …

Parkeisenbahn: Reparatur von Fahrzeugen der Parkeisenbahn beginnt

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070525.html

Deutsche Bahn unterstützt die Parkeisenbahn nach Brandanschlag / Aufarbeitung von zwei Fahrzeugen in der Hauptwerkstatt der S-Bahn

(Berlin, 25. Mai 2007) Heute Vormittag werden zwei Eisenbahnfahrzeuge der Parkeisenbahn aus Wuhlheide mit einem Spezialtransporter durch die Schenker Deutschland AG in die Hauptwerkstatt der S-Bahn Berlin GmbH nach Schöneweide befördert.

In der Werkstatt erfolgt nach der genauen Schadensanalyse die Aufarbeitung der Fahrzeuge. Mitarbeiter aus dem Bahnwerk Eberswalde helfen bei der Restaurierung. Die Deutsche Bahn wird zudem die Parkeisenbahn mit Spezialwerkzeugen unterstützen.

Nach dem Brandanschlag auf die Parkeisenbahn Wuhlheide hat die Deutsche Bahn AG Unterstützung bei der Beseitigung der entstandenen Schäden zugesichert.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Bahnverkehr: 10 Jahre ICE-Verbindung Berlin-Hamburg

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070525a.html

Konkurrenzlos schnelle Verbindung gewinnt 47 Prozent zusätzliche Fahrgäste in den letzten zwölf Monaten / Täglich sind 10.000 Reisende mit bis zu 230 Stundenkilometern unterwegs

(Berlin/Hamburg, 25. Mai 2007) Die schnelle ICE-Verbindung zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Täglich sind auf der 290 Kilometer langen Strecke zwischen den beiden größten Städten Deutschlands 10.000 Fahrgäste unterwegs. Im Ein-Stunden-Takt beschleunigen die modernen ICE-Neigezüge dabei auf bis zu 230 Stundenkilometer und erreichen seit Dezember 2004 die konkurrenzlos schnelle Reisezeit von rund 90 Minuten.

Die Fertigstellung der neuen Eisenbahninfrastruktur in der Bundeshauptstadt, verbesserte Anschlüsse zum Nah- und Fernverkehr sowie attraktive Ticketangebote führten zu einem Anstieg der Passagierzahlen in den letzten zwölf Monaten um 47 Prozent.

Als am 29. Mai 1997 der planmäßige ICE-Verkehr zwischen Berlin und Hamburg mit 160 Stundenkilometern aufgenommen wurde, betrug die Fahrzeit noch 2 Stunden 15 Minuten. Nach Aufgabe der Pläne für eine Transrapid-Verbindung begann der Ausbau der bestehenden Bahnstrecke auf 230 Stundenkilometer. Der Bund investierte insgesamt 650 Millionen Euro in das Projekt.

Die Geschichte der traditionsreichen Eisenbahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg ist von Höhen und Tiefen geprägt. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg bewältigte der legendäre Schnelltriebwagen „Fliegender Hamburger“ die Distanz in 2 Stunden 18 Minuten. Ende der sechziger Jahre verlängerten die politischen Umstände die Fahrzeit auf bis zu sechs Stunden. Auch Anfang der neunziger Jahre betrug die Fahrzeit der täglich drei D-Zug-Paare noch vier Stunden.

Die ICE-Züge zwischen Berlin und Hamburg fahren im Ein-Stunden-Takt und werden durch zusätzliche Intercity- und EuroCity-Züge verstärkt.

Fotos vom ICE mit Neigetechnik (ICE T) sind in der Bilddatenbank der DB AG unter: www.db.de/foto eingestellt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Bahnverkehr: Die Bahn tut sich schwer mit dem Fernverkehr, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/wirtschaft/wirtschaft/
art1067,1651237.html?
fCMS=13c950120a03c40d71856e1fae13b17f

Die Deutsche Bahn AG erweitert ihr Angebot im Fernverkehr. Sie setzt dabei vor allem auf attraktive Strecken. In Südbrandenburg und Ostsachsen dagegen bewegt sie sich nicht.

Die Bahn ist vorsichtig geworden. Auf Fragen nach den Perspektiven des Fernverkehrs in der Lausitz möchte sich keiner der zuständigen Manager in Berlin konkret äußern. Abgesehen von für hohe Geschwindigkeiten ausgebauten Prestigeverbindungen wie Berlin – Hamburg dümpelt der Fernverkehr auf anderen Strecken seit dem Jahr 2001 vor sich hin. Bahnsprecher Burkhard Ahlert begründet das mit der Bahnreform: Da der Fernverkehr im Gegensatz zum Regionalverkehr eigenwirtschaftlich und deshalb ohne Zuschüsse fahren müsse, können Fernzüge nur dort rollen, wo sie ausreichend Geld bringen. Außerdem seien konkurrenzfähige Reisezeiten notwendig. Daran werde sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern, sagt Ahlert.

Bewegung im Ostseeverkehr
Was die bislang verbliebenen zwei Intercity- beziehungsweise Eurocity-Zugpaare Hamburg – Cottbus – Krakau und Cottbus – Bremen – Norddeich Mole anbelangt, so werden sie …

Regionalverkehr: Ein Jahr neues Verkehrskonzept – die Erwartungen haben sich erfüllt, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
6c816c1f7306d752c12572e40041e33d?
OpenDocument

Gespräch mit Peter Buchner, Regionalleiter DB Regio Nordost

Vor einem Jahr gingen in Berlin der Nord-Süd-Tunnel und der Hauptbahnhof ans Netz. Ein neues Verkehrskonzept wurde installiert. Sind Ihre Wünsche und Hoffnungen hinsichtlich der Nutzung aufgegangen?

Peter Buchner: Absolut! Rund 44 Millionen Kunden nutzten im vergangenen Jahr die roten Züge von DB Regio. Das sind 3 Millionen mehr als im Jahr 2005. Selbst wenn man die Gäste der Fußball- WM herausrechnet, bleibt eine Steigerungsrate, wie wir sie das letzte Mal vor fast …