Straßenverkehr: Keine Einigung in der Kastanienallee, Über den Umbau sollen nun die Anwohner entscheiden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0115/berlin/
0103/index.html

Alle stundenlangen Debatten über Radstreifen, Breite von Gehwegen und neue
Parkbuchten für Autos waren vergebens: Eine Einigung zum Umbau der
Kastanienallee in Prenzlauer Berg ist am Donnerstagabend gescheitert.
Anwohner und Gewerbetreibende konnten sich nicht mit Vertretern der Grünen
einigen, die ihren Stadtrat bei der geplanten Umgestaltung unterstützen.
„Es gibt keinen Kompromiss“, sagt Heiner Funken, der als Schlichter die
Gesprächsrunden moderierte. Größter Streitpunkt unter den Beteiligten ist
nach wie vor die Frage, wo der Fahrradweg auf der viel befahrenen Straße
verlaufen soll. Die Grünen fordern, dass der Angebotsstreifen für Radfahrer
zwischen den neu angelegten Parkbuchten am Gehwegrand und der Straße
entlangführt. Mit dieser Variante soll der Radfahrverkehr sicherer werden.
Anwohner und Gewerbetreibende hingegen wollen, dass der …

Straßenverkehr: Bässe auf dem Bürgersteig

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0108/berlin/
0012/index.html

Die Arbeitsgruppe Kreativkastanie hat sich am Donnerstagabend getroffen und
überlegt, wie man die Straße kunstvoll gestalten könnte. Eine
Freiluftgalerie, das wäre doch toll, und Blumenbeete am Gehwegrand,
internationale Künstler könnten Bilder auf den Asphalt malen, Streetart.
Man könnte auch Kreativinseln einrichten, Bewohner und Ladenbesitzer
gestalten diese zehn Quadratmeter großen Flächen. „Es geht darum, dass die
Kastanienallee das bleibt, was sie war und heute ist, eine besondere und
kreative Straße“, sagt Sebastian Mücke, Anwohner und Modeladenbesitzer in
der Straße. So wie er lehnen etliche Bewohner den geplanten Umbau der
Straße ab.
Acht Kastanienalleen gibt es in Berlin, sie liegen zum Beispiel in
Blankenburg, Friedrichshagen, Hellersdorf und Rosenthal. Es sind
unauffällige Straßen. Nur über eine Kastanienallee wird zurzeit überall
geredet, es ist die in …

Straßenverkehr: AUTOBAHN, Mondlandschaft bei Vetschau, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0106/berlin/
0077/index.html

Von den Brandenburger Autobahnen sind – mit wenigen Ausnahmen – bislang nur
wenige Frostschäden gemeldet worden. „Die Situation ist insgesamt nicht
dramatisch“, sagt Cornelia Mitschka, Sprecherin des Landesbetriebs
Straßenwesen in Hoppegarten. Auf der Stadtautobahn in Berlin führten nach
Angaben von Betroffenen Schlaglöcher vereinzelt zu langen Staus, weil
Fahrspuren gesperrt werden mussten – so wie am Dienstag auf der A114 in
Pankow. Auf dem nördlichen Berliner Ring gibt es zwar auch eine Sperrung,
die Baustelle hat aber nach Angaben von Mitschka nichts mit Winderschäden
zu tun. Über Löcher in Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg ist der
Behörde nur wenig bekannt.
Die meisten Schlaglöcher finden sich derzeit im Südosten Brandenburgs, auf
der …

Straßenverkehr: A100 Richtung Seestraße wird gesperrt, Frostschäden am Asphalt müssen beseitigt werden/Bezirke fordern Sonderprogramm vom Land, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0106/berlin/
0055/index.html

Einer der wichtigsten Streckenabschnitte der Stadtautobahn kann heute und
morgen über mehrere Stunden nicht befahren werden. Die A100 muss wegen der
Reparatur von Frostschäden zwischen dem Dreieck Charlottenburg und der
Anschlussstelle Jakob-Kaiser-Platz in Richtung Seestraße jeweils von 9 bis
zirka 18 Uhr voll gesperrt werden, teilte die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung gestern mit. Ab 18 Uhr steht zumindest ein Fahrstreifen
wieder zur Verfügung.
„Es ist eine Notfallmaßnahme“, sagte der Sprecher der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung, Mathias Gille. Auf der A100 seien in Richtung Seestraße
Schäden aufgetreten, die sofort beseitigt werden müssten. Dies sei zum
einen aus Gründen der Sicherheit nötig, zum anderen solle verhindert
werden, dass die Schäden noch größer werden. Zwar ist die Autobahn zum
Flughafen Tegel von der Sperrung nicht betroffen, doch ist auf der
Stadtautobahn mit langen Staus bis nach …

Radverkehr: Berlin finanziert lückenloses Mauergedenken, Potsdam hatte sich geweigert, Tunnel für Radweg zu bezahlen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1228/
brandenburg/0054/index.html

MAHLOW. Lange Zeit hat sich die rot-rote Landesregierung in Potsdam
geweigert, zwischen Mahlow (Teltow-Fläming) und Berlin-Lichtenrade die
letzte Lücke im Mauer-Radweg zu schließen. Die S-Bahnstrecke, die seit der
Wende wieder über Lichtenrade hinaus über den einstigen Mauerstreifen
führt, zwang Radfahrer bisher, einen 1,6 Kilometer langen Umweg über
holprige Straßen zu nehmen. Seit gestern aber ist klar, dass der
Lückenschluss kommt. Nicht Brandenburg, sondern Berlin erklärte sich
bereit, die rund eine Million Euro für einen Tunnel unter der Dresdener
Bahn zu finanzieren.
„Ja, es stimmt. Wir haben Finanzmittel eingeplant“, sagte gestern ein
Sprecher der Senatswirtschaftsverwaltung. Das Geld stamme aus Fördertöpfen
des Bundes und der EU. Voraussetzung sei aber, dass in Brandenburg die …

Straßenverkehr: Der ganz normale Wahnsinn, Staus, Unfälle und manchmal auch ein Wildschwein: unterwegs mit Berliner Autobahnpolizisten, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1228/berlin/
0008/index.html

5.50 Uhr, Wache der Autobahnpolizei, Rudolstädter Straße. Es ist dunkel, es
ist kalt. Eigentlich möchte man im Bett bleiben. Doch Hunderttausende haben
keine Wahl, sie müssen arbeiten. Das gilt auch für Oberkommissar Holger
Konrad und Kommissar Michael Breitenstein. Die Autobahnpolizisten melden
sich in ihrer Wilmersdorfer Wache zur Streifenfahrt. Es riecht nach
Filterkaffee. „Morgen“, sagt Konrad. Mit einem Mettbrötchen in der Hand
studiert der 44-Jährige die Aushänge. Auf einem steht, dass am Dreieck
Neukölln eine elektronische Hinweistafel nicht funktioniert. Der rote
Schrägbalken, der eine rechte Fahrspur gesperrt hat, geht nicht wieder weg.
Pech für die Autofahrer, sie dürfen die Fahrspur nicht nutzen. „Defekte
Festplatte am Zentralrechner“, liest Konrad. „Dauer: mindestens zwei Tage“.
So was kommt immer wieder vor, sagt jemand in der Wache.
6.45 Uhr, A 100. Rote Bremslichter, wohin das Auge schaut. Konrad und
Breitenstein haben hinter der Anschlussstelle …

Straßenbahn + Straßenverkehr: 2011 beginnt der Ausbau der Invalidenstraße, Gericht weist Klagen gegen Verbreiterung zurück, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1223/berlin/
0068/index.html

Im März kann es losgehen. Dann soll der seit Jahren geplante Ausbau der
Invalidenstraße in Mitte beginnen. Der Senat will diesen Teil des inneren
Rings durchgängig auf insgesamt vier Fahrspuren verbreitern – mit
Fahrradstreifen an den Rändern und zwei Straßenbahngleisen, die zum
Hauptbahnhof führen. „Ich freue mich, dass dieses wichtige Verkehrsprojekt
umgesetzt werden kann“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg
Junge-Reyer (SPD). 2013 soll alles fertig sein. Die Klagen gegen die
Verbreiterung blieben erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies sie gestern
ohne Ausnahme ab.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die City Grund
Verwaltungsgesellschaft sowie die Anwohner Verena und Ulf Meyer zu Eissen
waren gegen den Ausbau vor Gericht gezogen. Sie begründeten ihre Klage
damit, dass die Straße künftig noch mehr …

Radverkehr + Straßenverkehr: Winterpause bei Call a Bike, dem Fahrradmietsystem der Bahn, Drei Monate Winterpause / Pauschalangebot für Fahrradfreunde / Sonderregelung in Stuttgart, Hamburg und an 57 ICE-Bahnhöfen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubd/
ubd20101213.html

(Frankfurt am Main, 13. Dezember 2010) Für das Fahrradmietsystem Call a
Bike beginnt ab Mitte Dezember die Winterpause.

Die rund 5.000 Räder an den Standorten Frankfurt am Main, Berlin, München,
Köln und Karlsruhe werden in die Werkstätten gebracht und von Fachleuten
für den Saisonbeginn im nächsten Frühjahr generalüberholt. Je nach
Wetterlage stehen die Fahrräder den Kunden ab Mitte März wieder zur
Verfügung. Echte Fahrradfans müssen aber auch in diesen Städten nicht auf
ihr Rad verzichten. Sie können sich ihr persönliches Rad während der drei
Wintermonate für pauschal 60 Euro mieten.

Eine Sonderregelung für die kalte Jahreszeit gibt es in Stuttgart und an
den 57 ICE-Bahnhöfen, die mit Call a Bike-Stationen ausgestattet sind. Hier
stehen die Räder auch im Winter zur Verfügung stehen. Da erfahrungsgemäß
bei Minusgraden eine geringere Nachfrage zu erwarten ist, wird ihre Anzahl
dem jeweiligen Bedarf angepasst.

Für die Fahrräder von StadtRAD Hamburg gibt es keine Winterpause, sie
können ganzjährig ausgeliehen werden, entweder per Handy oder direkt an den
Entleihterminals, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind.

Das Mieten der bundesweit rund 6.000 Call a Bike-Räder funktioniert ganz
einfach. Mit einem Anruf beim Kundenservice oder im Internet registriert
man sich einmalig bundesweit als Call a Bike-Kunde. Die Freischaltung für
das Fahrradmietsystem der Bahn erfolgt sofort. Die Räder können rund um die
Uhr unter der auf dem Fahrradschloss aufgedruckten Rufnummer per Handy
ausgeliehen werden.

Weitere Informationen zum Fahrradmietsystem der Bahn gibt es im Internet
unter www.callabike.de oder beim Kundenservice Tel. 07000 5225522.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenverkehr: Initiative will Baustopp in der Kastanienallee, Anwohner starten Bürgerbegehren aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1202/berlin/
0086/index.html

Mit der Sammlung Tausender Unterschriften wollen Anwohner gegen den bereits
begonnenen Umbau der Kastanienalle in Prenzlauer Berg vorgehen. Sie haben
beim Bezirksamt ein Bürgerbegehren angemeldet und einen sofortigen Baustopp
in der Kastanienallee gefordert. „Das Bürgerbegehren ist jetzt noch die
einzige Möglichkeit, den geplanten Umbau zu verhindern“, sagte Matthias
Aberle von der Bürgerinitiative Wasserturm. Der Bezirksbürgermeister von
Pankow, Matthias Köhne (SPD), bestätigte gestern den Eingang einer
„Vorab-Info“, der offizielle Antrag wurde ihm gestern per Post zugesandt.
In der Kastanienallee werden bis Ende 2012 zwischen Schwedter Straße und
Schönhauser Allee …

Straßenverkehr: Pro Fahrt zehn Mark, Avus ist die Abkürzung für "Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße". So hieß die GmbH, die 1909 mit der Planung dieser Straße begann., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1130/berlin/
0076/index.html

Avus ist die Abkürzung für „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“. So hieß
die GmbH, die 1909 mit der Planung dieser Straße begann.
Die vielen tödlichen Unfälle im Berliner Verkehr waren der Anlass dafür,
eine Straße zu projektieren, die für Fußgänger, Radfahrer und Fuhrwerke
tabu war. Allein 1906 starben in Berlin 145 Menschen bei Verkehrsunfällen –
bei nur 27000 zugelassenen Kraftfahrzeugen. Zum Vergleich: 2009 gab es 48
Verkehrstote – bei 1,2 Millionen Autos, Bussen und Lastwagen.
Acht Jahre nach dem Baubeginn wurde die teils privat, teils öffentlich
finanzierte Straße 1921 eröffnet – mit einem …