Flughäfen: Vom Exerzierplatz zur Mutter aller Airports, aus Berliner Zeitung

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Berlin – Der Stararchitekt schwärmte: Tempelhof sei „die Mutter aller Flughäfen“, sagte Lord Norman Foster. Gestern entschieden die Berliner, ob dort weiter Flugzeuge landen. Ein Blick auf die Geschichte des Flugfeldes.

Im 18. Jahrhundert nutzt Preußens Armee das Tempelhofer Feld als Exerzierplatz. An Wochenenden lockt die Pferderennbahn. Sie zieht im Jahr 1867 nach Hoppegarten.

Ende des 19. Jahrhunderts nutzen Flugpioniere die Wiese.

1909 zeigt der Amerikaner Orville Wright hier seine Flugkünste.

Am 8. Oktober 1923 öffnet Tempelhof als erster Verkehrsflughafen der Welt.

Im Jahr 1926 startet die „Deutsche Luft Hansa“ von Tempelhof zum ersten Linienflug nach Zürich. Tempelhof entwickelt sich zu einem der größten Flughäfen der Welt.

Im Jahre 1927 erhält Tempelhof als einer der ersten Flughäfen der Welt einen …

Flughäfen: Tempelhof-Zukunft spaltet Berlin – Klar abgegrenzte Entscheidungen über Flughafen in Ost und West – …, aus berlinonline.de

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Beim Volksentscheid über die Zukunft des Flughafens Tempelhof sind zwischen Ost- und West-Berliner Wählern unterschiedliche Auffassungen deutlich geworden. «Die beiden Teile der Stadt haben wirklich sehr, sehr unterschiedlich gestimmt», sagte der Leiter der Geschäftsstelle Wahlen im Statistischen Landesamt, Geert Baasen, am Montag. Der Westteil habe klar mit Ja, der Osten mit Nein gestimmt.
Laut Baasen verläuft die Grenze zwischen Ja- und Nein-Stimmen nahezu entlang der alten Mauerlinie. Außer in Kreuzberg, Friedenau, Neukölln und Tegel habe sich die Mehrheit im Westteil für eine Offenhaltung des innerstädtischen Airports ausgesprochen. Die Ost-Berliner seien vorwiegend für die Schließung gewesen. Ausnahmen bildeten hier «Inseln» in Biesdorf, Pankow und Köpenick. Vor allem in Buchholz in Pankow und Müggelheim in Köpenick hätten sich die Bürger für …

Flughäfen: Keine Mehrheit für Flughafen Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1943770/
Keine_Mehrheit_fuer_Flughafen_Tempelhof.html

Der Volksentscheid zur Offenhaltung des Berliner Flughafens Tempelhof ist klarer als erwartet gescheitert. Mit 21,7 Prozent der Stimmen wurde die notwendige Zustimmung von einem Viertel der Wahlberechtigten verfehlt. Die Befürworter des City-Airports bewerten den Volksentscheid dennoch als Erfolg.
Kurz nach 21 Uhr war es amtlich: Der Volksentscheid über die Zukunft des Flughafens Tempelhof ist gescheitert. Abstimmungsleiter Andreas Schmidt von Puskas gab das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt. Demnach sprachen sich 530.231 Berliner für eine Offenhaltung des innerstädtischen Airports aus. Für ein Gelingen des Volksentscheids wären 609.509 Ja-Stimmen (25 Prozent der Wahlberechtigten) notwendig gewesen. Insgesamt nahmen 36,1 Prozent der Wahlberechtigten an dem Entscheid teil, von denen 60,2 Prozent für den Erhalt des Flugbetriebes stimmten.
Dabei waren es die West-Bezirke, in denen das Thema Tempelhof …

Flughäfen: BBI: Start mit 22 Millionen Fluggästen, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1939748/
BBI_Start_mit_22_Millionen_Fluggsten.html

Deutsche Bank Research legt Studie zur Verkehrsdrehscheibe Berlin und zum neuen Flughafen vor
Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld wird bei seiner Eröffnung 2011 bereits hoch ausgelastet sein. Das geht aus einer Studie der „Deutsche Bank Research“ unter der Überschrift „Verkehrsdrehscheibe Berlin kommt auf Touren“ hervor. Die geplante Kapazität von 22 bis 25 Millionen Passagieren werde bereits 2011 erreicht und „im unteren Bereich der Spanne“ liegen, sagte Eric Heymann, zuständig für Verkehrswirtschaft bei der Deutsche Bank Research.
Bereits in den Jahren nach 2020 könnten …

Flughäfen: Ja zu Tempelhof – Nein zu Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/
dossiers/flughafen_schoenefeld/99407/index.php

Um den neuen Großflughafen zu verhindern, wird im Südosten für den alten Airport gestimmt
Ulrich Paul

Im Ostteil Berlins können sich bislang relativ wenige Menschen für den Flughafen Tempelhof begeistern. Doch je näher der Volksentscheid über die Zukunft des Airports rückt, umso mehr Anhänger findet der traditionsreiche Flughafen im Südosten der Stadt – bei den Menschen, die in der Nähe des geplanten Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) leben und diesen verhindern wollen. Ihr Kalkül: Wenn in Tempelhof weiter Flugzeuge starten und landen, wollen sie die gesamte Flughafen-Planung mit einer Klage scheitern lassen. Denn genehmigt wurden die BBI-Bauarbeiten nur mit der Verpflichtung, die Flughäfen in Tempelhof und Tegel zu schließen.
„Ich habe schon abgestimmt, selbstverständlich für Tempelhof“, sagt der …

Flughäfen: Schönefeld ist vorbereitet, um die Fluggesellschaften aus Tempelhof aufzunehmen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11190716/485072/
Schoenefeld_ist_vorbereitet_um_die_Fluggesellschaften_aus_Tempelhof.html

SCHÖNEFELD – Die Tempelhofer können kommen. Während die derzeit noch auf dem Flughafen in der Berliner Innenstadt ansässigen Fluggesellschaften noch hoffen, durch die Volksabstimmung am Sonntag zumindest eine längere Galgenfrist am bisherigen Standort zu bekommen, steht einige Kilometer weiter südlich, in Schönefeld (Dahme-Spreewald), schon alles für den Umzug der Airlines bereit. Auf dem Geschäftsfliegerbereich des dortigen Flughafens, in unmittelbarer Nachbarschaft der Flugzeugwerften von Lufthansa und Bombardier, ist ein schlichtes, zweistöckiges Bürogebäude entstanden. Der nagelneue, 90 Meter lange und 30 Meter breite Flugzeughangar gegenüber riecht sogar noch nach frischer Farbe. „Hier können der Rosinenbomber und die Business-Jets aus Tempelhof untergebracht werden“, sagt Ralf Kunkel, Sprecher der Berliner Flughäfen.
7,5 Millionen Euro hat die Flughafengesellschaft nach eigenen …

Flughäfen: Ergänzung statt Konkurrenz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0424/brandenburg/0057/index.html

Martin Klesmann, Jens Blankennagel
Von einem Großflughafen profitieren auch kleine Flugplätze in der Umgebung. Denn es ist nicht so, dass alle Flieger auf einem Airport willkommen sind, kleine Verkehrsflugzeuge und Hobbyflieger stören meist die Riesen der Lüfte. Große Urlaubsflieger oder Transportmaschinen etwa können im Minute-Takt landen. Kleinflugzeuge dagegen benötigen einen fünfminütigen Abstand, damit sie nicht von den Luftwirbeln der gelandeten Jets erfasst und beschädigt werden. Die störenden Kleinen werden daher meist durch hohe Landegebühren von den Airports „verekelt“.
In der gleichen Zeit, in der ein Kleinflugzeug landet, könnten …

Flughäfen: Termindruck in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0424/brandenburg/0017/index.html

Am Flughafen BBI muss im Sommer der Terminalbau beginnen – sonst ist der Zeitplan in Gefahr
Jürgen Schwenkenbecher
SCHÖNEFELD. 20 Meter breit ist das Deckenstück, das den tief in der Erde liegenden Bahnhof am künftigen Hauptstadtflughafen BBI in einer Länge von 60 Metern überspannt. Gestern drückten mächtige Pumpen 840 Tonnen Beton in die eingeschalte Fläche, herangekarrt aus dem eigens für den Flughafenbau errichteten Betonwerk ganz in der Nähe, das bis zur BBI-Eröffnung 3,5 Millionen Tonnen ausliefern soll. Es ist das vierte Teilstück der Decke, an der seit einigen Wochen gearbeitet wird, noch zehn weitere gehören zu dem Bauabschnitt, und Bahnhofs-Bauleiter Jörg Below versicherte: „Es gibt keine Probleme.“
Probleme und Verzögerungen darf es auch nicht mehr …

Flughäfen: Der faule Kompromiss, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/flughafen_tempelhof/
article1932410/Der_faule_Kompromiss.html

Als sich Manfred Stolpe (SPD), Eberhard Diepgen und Matthias Wissmann (beide CDU) am 28. Mai 1996 im noblen Gästehaus des Berliner Senats in Grunewald trafen, war ihnen nicht klar, welche Folgen ihr Treffen zwölf Jahre später haben würde. Dass es der Auslöser für den ersten Volksentscheid in Berlin sein würde.
Damals wurde das Treffen vielmehr als politischer Schlusspunkt eines heftig geführten Streits verstanden, der seit der Wende lief und dessen Ziel der Bau eines Großflughafens für die gesamte Region war.
Der Flughafen sollte in privater Hand gebaut werden. Zu diesem Zweck sollte die staatliche Flughafengesellschaft BBF privatisiert werden. Wissmann und Diepgen sowie Stolpe, so erinnert sich Diepgen heute, setzten ihre Unterschriften „nach intensiver Beratung und gegenseitigen Misstrauen“ unter ein fünfseitiges Papier, das als Konsensbeschluss in die Berliner Flughafengeschichte eingegangen ist. Diese politische Willensbekundung sah neben der Privatisierung …

Flughäfen: Anwohner wollen gegen Flughafen-Betreiber klagen, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1926613/
Anwohner_wollen_gegen_Flughafen-Betreiber_klagen.html

Am Montag hatten die unmittelbaren Gegner in der Frage nach der Schließung des Flughafens Tempelhof ihre Unterstützer präsentiert. Jetzt zeigen die betroffenen Anwohner des Flughafens Tempelhof Flagge: Sie drohen einem möglichen Betreiber mit einer Klage.
Wenige Tage vor dem Volksentscheid hat die Bürgerinitiative flugfreies Tempelhof (BIFT) Klagen im Fall einer Offenhaltung des City-Airports angedroht. Wer auch immer nach dem 31. Oktober 2008 einen Flugbetrieb in Tempelhof beabsichtige, müsse mit juristischen Schritten der Anwohner rechnen, teilte die BIFT am Dienstag mit.
Die Aufhebung des gerichtlich bestätigten und rechtskräftigen Widerrufs …