Bündnis für Mobilität stellt Verkehrswende auf breite Basis, aus Brandenburg

13.02.2026

https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~13-02-2026-buendnis-mobilitaet

Unter Leitung von Minister Detlef Tabbert haben sich heute im #Kaiserbahnhof in Potsdam insgesamt 13 Institutionen und Verbände aus dem Bereich Mobilität zum „#Bündnis für #Mobilität #Brandenburg“ zusammengeschlossen. Das Bündnis agiert künftig als Begleitgremium für die Umsetzung des Brandenburger Mobilitätsgesetzes. In regelmäßigen Sitzungen und Werkstätten sollen die Bündnispartner ihr Fachwissen einbringen, Planungs- und Entscheidungsprozesse der Politik unterstützen und eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern, Verbänden und Institutionen schaffen. 

2024 hatte Brandenburg als erstes Flächenland seine verkehrspolitischen Ziele in Form eines Mobilitätsgesetzes gebündelt und einen rechtlich verankerten Schwerpunkt auf den Öffentlichen #Personennahverkehr und die #Nahmobilität gelegt. Vor diesem Hintergrund soll das Bündnis für Mobilität die Umsetzung konkreter Maßnahmen begleiten. Zugleich sollen möglichst viele Akteure aus dem Bereich #Mobilität eingebunden werden und dabei auch soziale und #inklusionsorientierte Aspekte Berücksichtigung finden. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt das Bündnis sowohl finanziell als auch durch die Bereitstellung von Fachressourcen. Darüber hinaus übernimmt es die Organisation und Moderation des Bündnisses. 

Detlef Tabbert, Minister für Infrastruktur und Landesplanung, erklärt dazu: „Es geht darum, das Brandenburgische Mobilitätsgesetz weiter mit Leben zu erfüllen und konkrete Schritt einzuleiten, um die ambitionierten Ziele der Verkehrswende und der Klimaneutralität zu erreichen. Dazu ist es erforderlich, ein möglichst breites Fachwissen zu konsultieren und das Thema Mobilität aus vielen Blickwinkeln zu betrachten. Ich denke dabei auch an jene Expertinnen und Experten, die jeden Tag beruflich oder ehrenamtlich im Bereich Mobilität engagiert sind. Ihre Praxiserfahrung wollen wir heranziehen. Wir werden im Bündnis den Austausch fördern, Synergien schaffen und gemeinsam eine umwelt-, sozial- und klimaverträgliche Mobilität fördern. Die Mobilitätswende ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam mit den Kommunen, Verbänden und der Zivilgesellschaft stemmen können. Die heute unterzeichnete Bündniserklärung ist für mich daher ein klares Bekenntnis, dass es beim Thema Mobilität ein gemeinsames Verständnis und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit gibt. Dafür danke ich allen Bündnispartnern.“

13 Mitglieder im Bündnis für Mobilität Brandenburg

Das Bündnis ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Verbänden und Akteuren aus dem Bereich Mobilität. Das Bündnis dient als Plattform für den Austausch und einen interdisziplinären Dialog über die unterschiedlichen Verkehrsträger hinweg. Dem Bündnis gehören an: 

  • Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) 
  • Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V Berlin-Brandenburg 
    (ADAC BE-BB) 
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Brandenburg e. V. 
    (ADFC BB)
  • Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) 
  • Verband Deutscher Verkehrsunternehmen Landesgruppe Ost (VDV Ost) 
  • Verkehrsclub Deutschland e.V. Landesverband Brandenburg (VCD BB)
  • Städte- und Gemeindebund Brandenburg (StGB BB)
  • Landkreistag Brandenburg e.V. (LKT BB)
  • Volksinitiative „Verkehrswende Brandenburg jetzt!“ (VI)
  • Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. (LVW BB) 
  • Bündnis Schiene Berlin-Brandenburg (BSBB) 
  • Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Berlin-Brandenburg e.V. (LVKM BB) 
  • Fuss e.V. Brandenburg (FUSS BB)
Vier Schwerpunkte der Bündnisarbeit 

Stärkung des Umweltverbunds. Das Bündnis unterstützt eine vernetzte und umweltfreundliche Mobilität, die den öffentlichen Personennahverkehr sowie den Fuß- und Radverkehr stärkt.
Ressourcenschonende Gestaltung der Verkehrsinfrastruktur. Das Bündnis setzt auf nachhaltige und effiziente Lösungen bei Planung, Ausbau und Pflege der Verkehrsinfrastruktur, um Ressourcen zu schonen.
Erhöhung der Verkehrssicherheit.  Alle Bündnispartner streben im Sinne der „Vision Zero“ an, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in Brandenburg auf null zu reduzieren.
Klimaneutralität bis 2045. Die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes und eine nachhaltige Verkehrswende sind entscheidend, um die Klimaziele des Landes zu erreichen.
 

Homepage des Bündnisses: 

https://mil.brandenburg.de/mil/de/themen/mobilitaet-verkehr/buendnis-fuer-mobilitaet-brandenburg