Bus + U-Bahn: Umsteigen schwer gemacht am U-Bahnhof Friedrichsfelde, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die BVG um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat überliefert wurde. Sie wird nachfolgend in den Antworten zu 1. bis 5. wiedergegeben: Frage 1: Aus welchen Gründen musste die Einstiegs-haltestelle am U-Bahnhof Friedrichsfelde umgebaut wer-den? Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: „Der Haltestellenumbau am U-Bahnhof Friedrichsfel-de ist Bestandteil des abgestimmten Projektes „Umsteige-beziehungen und barrierefreier Ausbau von Bushaltestel-len.““ Frage 2: Warum dauerte es über zwei Monate (bis ca. Anfang Mai), die Haltestelle neu zu bauen? Warum dau-erte es weitere zwei Monate (am 9. Juli), bis die fertige Haltestelle in Betrieb genommen wurde? Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: „Es wurden die beiden Haltestellen „U Friedrichsfel-de“ und „Robert-Uhrig-Str./Zachertstr.“ barrierefrei um-gebaut. Letztere Haltestelle musste auch in ihrer Lage optimiert werden. Die Haltestellen wurden aus bautechno-logischen und verkehrlichen Gründen nacheinander umgebaut. Als zusätzliche Bauleistungen wurden in Ab-stimmung mit dem Bezirksamt und der Straßenverkehrs-behörde zwei Verkehrsinseln umgebaut. Auf Grund der nicht zufriedenstellenden Bauausfüh-rung und der daraus resultierenden Mängelbeseitigung konnte eine Inbetriebnahme der beiden Haltestellen erst im Juli 2014 erfolgen.“ Frage 3: Wurde mit dem Umbau/Neubau der Halte-stelle eine Änderung hinsichtlich der Anzahl der Halte-stellenmaste und der Linienverteilung in Betracht gezo-gen? Wenn ja, wie hätte diese ausgesehen und warum kam es nicht zu einer Umsetzung? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: „Vor dem Umbau befanden sich die Haltestellen in der Zachertstraße auf der Höhe der heutigen Haltestellen-positionen 1 und 2. Position 1 war vor dem Umbau Ankunfts- und Be-triebshaltestelle der Kurzfahrten der Linien 296 und 396. Die Position 2 wurde als Durchfahrtshaltestelle für alle Linien genutzt. Der Nachteil dieser Anordnung bestand darin, dass die Busse, die hier ihre Betriebshaltezeit hatten, dem Fahr-gasthalt der anderen Linien im Weg standen. Zusätzlich wurde die Betriebspause der Fahrer gestört. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde im Zusammen-hang mit dem behindertengerechten Umbau der Haltestel-le die Betriebshaltestelle von der Durchfahrtshaltestelle getrennt. Aufgrund der nicht ausreichenden Länge war das Einrichten von Richtungshaltestellen, die unabhängig voneinander anfahrbar sind, nicht möglich. Es wurde, wie für die hier fahrende Anzahl der Linien in Berlin dann üblich, eine Doppelhaltestelle eingerichtet. An ihr halten – wie vor dem Umbau auch – alle Linien in der Reihenfolge ihres Ankommens hintereinander. So haben alle Nutzer die gleichen Wege von und zur U-Bahn. Die Nutzer der Kurzfahrten der Linie 296 und 396 müssen aufgrund des Betriebshalts der Wagen die 3. Posi-tion hinter der Haltestelle nutzen. Nach dem Umbau hat sich also für die Nutzer vom Prinzip nichts geändert, die Lage der Durchfahrtshalte-stelle ist nahezu gleich, nur die Betriebshaltestelle für die Kurzfahrten liegt jetzt dahinter.“ Frage 4: Ist es geplant, dass diese Haltestelle zusätz-lich mit einem Daisy-Anzeiger ausgestattet wird? Wenn ja, wann wird die Planung umgesetzt? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 4: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: „Nein, es ist nicht geplant, diese Haltestelle mit zu-sätzlichen DAISY-Anzeigern auszustatten. Am U-Bahnhof Friedrichsfelde gibt es, bedingt durch die Straßensituation, viele Haltestellen, auf die sich auch die Fahrgäste verteilen. Pro Haltestelle würden nur relativ wenige Fahrgäste von den Anzeigern profitieren, weshalb wir davon abgesehen haben, diesen Haltestellenbereich mit Anzeigern auszustatten.“ Frage 5: Welche Kosten sind durch den Umbau/Neu-bau entstanden? Antwort zu 5: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: „Durch den Umbau/Neubau der beiden Haltestellen „U Friedrichsfelde“ und „Robert-Uhrig-Str./Zachertstr.“ sind Kosten in Höhe von rd. 190 Tsd. EUR entstanden.“ Berlin, den 11. November 2014 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Nov. 2014)

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