Verbindungstreppe zwischen U- und S-Bahn am Bahnhof Gesundbrunnen (II)
Ereignis
Die Kleine Anfrage greift im Nachgang zur Drucksache 13/3474 erneut die Ausstattungsdefizite an den im Bau befindlichen Bahnsteigzugängen des zentralen Umsteigeknotens Gesundbrunnen auf. Der Abgeordnete hinterfragt kritisch, weshalb auch der zweite im Bau befindliche S-Bahnsteig an der direkten Umsteigeverbindung zur U-Bahn ohne mechanische Fahrtreppen (Rolltreppen) ausgeführt wird. Bausenator Jürgen Klemann verweist auf seine vorherigen Ausführungen und stellt klar, dass die erteilten bau- und raumstrukturellen Begründungen bezüglich bestehender Engpässe im Bestandsbauwerk für beide S-Bahnsteige gleichermaßen Gültigkeit besitzen und Fahrgäste mit schwerem Gepäck auf die großräumig vorhandenen, regulären Aufzugsanlagen ausweichen müssen.
Details
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 13. Wahlperiode, Drucksache 13/3856
Abgeordnetenhaus von Berlin – 13. Wahlperiode
Kleine Anfrage Nr. 13/3856
des Abgeordneten Michael Cramer
(Bündnis 90/Die Grünen)
über Verbindungstreppe zwischen U- und
S-Bahn am Bahnhof Gesundbrunnen (II)
Ich frage den Senat:
Ist der Senat bereit, sich dafür einzusetzen, daß bei dem in Bau befindlichen S-Bahnsteig am Bahnhof Gesundbrunnen die direkte Verbindung zwischen U- und S-Bahnsteig für „ca. 128 000 Umsteiger täglich“ mit einer Fahrtreppe ausgestattet wird?
Wenn nein, warum ist die Überwindung des Höhenunterschiedes von 40 (!) Treppenstufen als Begründung für 128 000 tägliche Umsteiger nicht ausreichend?
Berlin, den 23. Juni 1998
Antwort (Schlußbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 3856
Im Namen des Senats von Berlin
beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
In der Antwort auf Ihre Kleine Anfrage Nr. 3474 vom 24. Februar 1998, veröffentlicht im 117. LPD am 22. Juni 1998, war zu 3. und 4. die Rede von „S-Bahnsteigen“. Das schließt die Beantwortung Ihrer neuerlichen Anfrage zum zweiten S-Bahnsteig be-reits mit ein.
Berlin, den 3. Juli 1998
Jürgen K l e m a n n
Senator für Bauen, Wohnen und Verkehr
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt