BVG: Lieber mehr Personal als Sperren, Die BVG will auch kein totales Alkoholverbot, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0702/berlin/
0078/index.html

Versprochen ist versprochen. Wie angekündigt setzen die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) mehr private Sicherheitskräfte ein – vor allem in
der U-Bahn. Seit Freitag sind pro Schicht 170 Uniformierte der Firmen GSE
Protect und Securitas unterwegs. „Nachts sind es 40 mehr. Wir rüsten
personell auf“, sagte die BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta. Bislang waren
120 private Sicherheitsleute im Einsatz. Die BVG hat auch die eigenen
Reihen verstärkt – um 120 Sicherheitskräfte, 80 werden noch rekrutiert. Auf
zwei andere Maßnahmen will sie aber verzichten. Von einem generellen
Alkoholverbot, das Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und die CDU
verlangen, hält Nikutta nichts. „Schon jetzt dürfen wir jeden, der sich
nicht angemessen verhält, verweisen.“ Auch für Sperren in den U-Bahnhöfen,
wie von der FDP gefordert, gebe es „keine konkreten Pläne“, sagte sie.
Ein Informationsbesuch in London, wo es bereits ein geschlossenes System
gibt, konnte Nikutta nicht umstimmen. Auch ihre Reisebegleiter,
Finanzsenator Ulrich Nußbaum und Finanzvorstand Henrik Falk, nicht. Dass
Sperren für mehr Sicherheit sorgen, sei …

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