Tarife: Die Geschichte der Fahrkartenautomaten bei der Berliner S-Bahn, Erste computergesteuerte Fahrkartenautomaten gab’s vor 25 Jahren in Schöneweide, aus Punkt 3

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Für den Verkauf jeder Art von #Fahrausweisen hält die S-Bahn Berlin rund 450 #Automaten der modernsten Generation bereit. Ob Kurzstreckenfahrausweis, gleitende Monatskarte oder Tageskarte, ob mit Bargeld oder bargeldlos bezahlen: Die heutige #Automatentechnik ist für jeden Wunsch gerüstet. Bis dahin war es ein langer Weg.

Schon vor dem ersten Weltkrieg gab es Fahrkartenautomaten in Berliner Bahnhöfen. In den 1930er Jahren beschaffte die Deutsche Reichsbahn eine größere Anzahl von Automaten von der Firma Hänel & Schwarz, die die legendären Edmonsonschen Pappkärtchen auf Blanko-Papprollen druckten.

Damals waren sie zur Entlastung der Schalter für eilige Kunden gedacht, die über passendes Münzgeld verfügten. Den eisernen Verkäufern war ein langes Leben vergönnt: 1970 waren noch genau 142 Automaten in West und Ost vorhanden.

Sie waren meist zu mehreren gruppiert und gaben Fahrkarten der Preisstufen 1 bis 3 aus, so dass hier für die meisten Fahrziele das richtige Ticket zu haben war.

Damit ist der Leistungsumfang der #Vorkriegstechnologie auch schon beschrieben. Jeder Automat konnte nur eine Kartensorte ausgeben und passendes Kleingeld war Bedingung.

Ihr Bestand ging in den 80er Jahren stark zurück; die letzten Vertreter gingen mit Inkrafttreten der #Währungsunion Ende Juni 1990 u.a. in Hennigsdorf Nord außer Betrieb…

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