VBB: Brandenburg: Mehr als 13.000 Gäste bei den 48 Stunden Aktionen des VBB

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Mit mehr als 13.000 Gästen haben die vom Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (#VBB) initiierten „#48 #Stunden-Aktionen“ in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord erzielt. In sechs Regionen Brandenburgs konnten die Gäste an je einem Wochenende gebündelt touristische Attraktionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfahren. Vor allem Berlinerinnen und Berliner nutzen das Angebot, um Natur, Kunst, Kulturerbe und die regionalen Spezialitäten Brandenburgs kennenzulernen. Mit rund 2.000 Gästen bei „48-Stunden Uckermark“ endete am vergangenen Wochenende die letzte der insgesamt sechs Brandenburger „48-Stunden“-Aktionen. Beteiligt waren in diesem Jahr auch die Regionen Havelland, Oberhavel, Hoher Fläming, Kleeblattregion und erstmals Nuthe-Nieplitz. Mehr als 13.000 Gäste insgesamt besuchten die diesjährigen Veranstaltungen, die in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landkreisen und Kommunen, den lokalen Verkehrsunternehmen sowie den örtlichen Tourismusanbietern konzipiert und durchgeführt wurden. Die meisten Besucherinnen und Besucher reisten mit der Bahn und dem VBB-Abo 65plus aus Berlin an. An den jeweiligen Startbahnhöfen (Elstal, Fürstenberg, Bad Belzig, Neustadt/Dosse, Trebbin, Angermünde) standen Busse der örtlichen Verkehrsunternehmen bereit, die die Gäste kostenlos zu verschiedenen Veranstaltungsorten auf den Routen brachten. Ortskundige Gästeführer gaben während der Fahrten Hinweise und Ratschläge. Angeboten wurden u.a. Besichtigungstouren durch Gärten, Museen, Kirchen und Schlösser, Schiffsexkursionen, Wanderungen sowie Feste und Märkte der Region. Die in Deutschland bisher einmalige „48-Stunden“-Konzeption verbindet erfolgreich touristische Attraktionen mit öffentlicher Mobilität: Im Durchschnitt gab jeder Gast rund 30 Euro auf seinem Tagesausflug aus. Im vergangenen Jahr konnte in drei Regionen, in denen die Gäste befragt wurden (Kleeblatt, Havelland, Hoher Fläming), eine Summe von ca. 130.000 Euro bei den Tourismusanbietern und Gastronomen erwirtschaftet werden. Oftmals bleibt der Besuch auch keine einmalige Angelegenheit: 65 Prozent der Gäste kommen auch nach der Aktion wieder in die Region. Erneut haben die „48 Stunden“-Aktionen gezeigt, dass die vielfältigen und interessanten Angebote und Sehenswürdigkeiten in Brandenburg gut und günstig mit Bahn und Bus erreicht werden können. Die Aktion „48 Stunden“ wurde von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg als Demografie-Beispiel des Monats August 2013 ausgezeichnet. Auch im Jahr 2014 werden in verschiedenen Brandenburger Regionen weitere 48 Stunden-Aktionen durchgeführt: Neben den diesjährigen Veranstaltungen wird es erstmal eine „48 Stunden“-Aktion rund um Doberlug-Kirchhain geben (Pressemeldung VBB, 19.09.13).

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