Straßenverkehr: Millionenverschwendung oder Entlastung? 2 500 Einsprüche zum Weiterbau der Autobahn A 100 werden diskutiert. Die Anhörung soll neun Tage dauern, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1113/berlin/
0034/index.html

Er hat extra sechs Tage Urlaub genommen. Harald Moritz, Automechaniker und bei den Grünen in Treptow aktiv, will dabei sein, wenn eines der umstrittensten Bauprojekte Berlins debattiert wird: die Verlängerung der Autobahn A 100 vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park. Gegen das nur 3,2 Kilometer lange und mit 442,8 Millionen Euro bundesweit teuerste Autobahnstück wurden 2 500 Einwendungen erhoben. Gestern begann im Congress Center am Alexanderplatz die Anhörung von Betroffenen. Das sind Behörden, Betriebe und Privatleute. Die Debatte, in deren Ergebnis die Genehmigung oder Ablehnung des Projekts erfolgt, soll neun Tage dauern.
Harald Moritz bezeichnet das Projekt als Millionenverschwendung: „Es macht keinen Sinn, neue Autobahnen zu bauen und damit noch mehr Lärm, Dreck und Verkehr zu produzieren“, sagt er. Es sei absurd, eine Umweltzone für die City einzurichten und per Autobahn zusätzlichen Feinstaub hineinzuholen. Anders als von der …

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