S-Bahn: Die Wut fährt mit in der S-BahnMehr als 200 000 Fahrgäste pendeln täglich zwischen Berlin und Brandenburg Sie müssen nun früher aufstehen, um pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen, aus Der Tagesspiegel

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„Ohne Witz, wenn es jetzt gerade eine Fahrkartenkontrolle gäbe, ich glaube, die Kontrolleure würden massakriert“, sagt die Passantin am Bahnhof Friedrichstraße. Die Nerven vieler Fahrgäste liegen blank, schuld sind die chaotischen Verhältnisse bei der S-Bahn. Immer mehr von ihnen fehlt das Verständnis dafür, warum man für die S-Bahn überhaupt noch Geld bezahlen soll. „Die ganzen Leute, die Monatskarten gekauft haben, sollten langsam mal einen Teil ihres Geldes zurückbekommen“, sagt eine junge Frau, die jeden Tag von Pankow nach Kleinmachnow fahren muss. Sie hat sicherheitshalber ihr Fahrrad dabei, um ausgefallene Strecken schnell bewältigen zu können. Um nicht abhängig von einer Berliner Institution zu sein, zu der viele das Vertrauen verloren haben. „Das ist außerhalb jeder Vorstellungskraft, dass jetzt schon wieder Züge ausfallen“, sagt eine Frau, deren Mann für die tägliche Strecke von Hohen Neuendorf zum Platz der Luftbrücke nun …

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