S-Bahn: Nachverhandlungen zum S-Bahn-Vertrag beginnen noch in dieser Woche

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Im Gespräch mit dem Vorstand der Deutschen Bahn wurde erneut klar, dass es schwerste Versäumnisse bei der Instandhaltung der S-Bahn gegeben hat. Senatorin Ingeborg Junge-Reyer hat die Deutsche Bahn aufgefordert, ohne Rücksicht auf Kosten, alle notwendigen Maßnahmen zur Bereitstellung technischer Kapazitäten und zusätzlicher Mitarbeiter zu ergreifen, um Voraussetzungen für einen erträglicheren Betrieb herzustellen.
Dazu gehört die Beauftragung von Partnerunternehmen und die Bereitstellung von Personal und Material der Deutschen Bahn und der DB Regio.
Das Land Berlin wird die S-Bahn förmlich abmahnen. Von der Zahlung für die S-Bahnleistungen im September wird das Land Berlin 15 Mio. Euro einbehalten. Die Nachverhandlungen zum Vertrag sind vorbereitet und beginnen noch in dieser Woche.
Senatorin Junge-Reyer: „Die Wut der Berlinerinnen und Berliner ist verständlich. Es ist unfassbar, dass ein Verkehrsunternehmen die einfachsten Regeln zur Gewährleistung der Sicherheit in so unglaublicher Weise vernachlässigt hat. Hier sind unter dem Druck des ehemaligen Konzernvorstandes offensichtlich Risiken in Kauf genommen worden. Interne Untersuchen zur lückenlosen Aufklärung wurden mir zugesagt. Ich habe den Vorstand der DB außerdem aufgefordert, die Entschädigungsleistungen, auf alle Fahrgäste auszudehnen.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 10.09.09).

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