Radverkehr: Kleine Ursache, große Wirkung, aus Berliner Zeitung

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.bin/dump.fcgi/2008/0519/berlin/0056/index.html

Peter Neumann
PETER NEUMANN hält die vielen neuen Fahrradspuren für eine Investition in die Zukunft.

Vergleichsweise wenig Geld hat ausgereicht, Berlin für Fahrradfahrer erheblich attraktiver zu machen. Mit wenigen Millionen Euro, die sonst allenfalls für ein kurzes Stück Autobahn gereicht hätten, hat der Senat kilometerweise Extra-Fahrspuren markieren und lange Radrouten anlegen lassen. Die vielen, meist kleinen Investitionen haben Früchte getragen. Angeblich werden schon zwölf Prozent der Wege in Berlin auf Fahrrädern zurückgelegt, so die Verwaltung. Das wirkt vielleicht etwas zu zweckoptimistisch. Denn in den Außenbezirken, wo Autos freie Bahn haben, sind Fahrradfahrer weiterhin eine Seltenheit. Kaum ein Kind radelt noch zur Schule. Doch zumindest in der Innenstadt sind die Radlerscharen unübersehbar gewachsen.
Da wirken manche Argumente, die sich die Radler-Funktionäre noch vor wenigen Jahren anhören mussten, in der Rückschau ziemlich …

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