Regionalverkehr: Fahrgastverband Pro Bahn fordert Korrekturen am Fahrplan des RE 2, aus Lausitzer Rundschau

Brandenburgischer Landeschef Doege: VerspÀtungen sind unzumutbar / IHK Cottbus verlangt VerlÀsslichkeit

COTTBUS/POTSDAM Der #Fahrgastverband Pro Bahn fordert den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) auf, sich endlich den Problemen der stĂ€ndigen ZugverspĂ€tungen auf der #RE2-Strecke zwischen #Cottbus, Berlin und Wismar anzunehmen. GegenĂŒber der RUNDSCHAU verlangt Landeschef Dieter Doege, „den Fahrplan zu entzerren und damit PĂŒnktlichkeit zu ermöglichen“. http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Fahrgastverband-Pro-Bahn-fordert-Korrekturen-am-Fahrplan-des-RE-2;art25,4344251 Der Pro Bahn-Chef sieht es nach fast einem Jahr, in dem die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) die Strecke bedient, als „unzumutbar an, dass UnpĂŒnktlichkeit zur NormalitĂ€t auf der Strecke gehört“. Dabei habe sich nach der jĂŒngsten Sitzung im Verkehrsausschuss des Landtages herauskristallisiert, dass der Fahrplan viel zu eng gestrickt sei. „Diese RealitĂ€t muss der VBB endlich anerkennen und Lösungen …

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U-Bahn: Fahrersitz in U-Bahn defekt – BVG muss nun alle ĂŒberprĂŒfen, aus Berliner Morgenpost

Ein BVG-#TriebfahrzeugfĂŒhrer ist am Steuer zusammengebrochen. Ursache waren jedoch keine gesundheitlichen Probleme, sondern eine lockere Schraube. Nun mĂŒssen Hunderte Wagen in die Werkstatt.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120486491/Fahrersitz-in-U-Bahn-defekt-BVG-muss-nun-alle-ueberpruefen.html Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) mĂŒssen bei einem Großteil ihrer #U-Bahn-Wagen die #Fahrersitze technisch ĂŒberprĂŒfen lassen. Das Unternehmen reagiert damit auf einen Unfall eines ihrer TriebfahrzeugfĂŒhrer. Auswirkungen auf das Zugangebot bei der U-Bahn soll diese außerplanmĂ€ĂŸige Kontrolle aber nicht haben, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Morgenpost. Wie berichtet, war am Nachmittag des 18. September ein U-Bahn-Fahrer bei der Einfahrt seines Zuges in den Bahnhof Wittenbergplatz ohnmĂ€chtig zusammengebrochen. Der darauffolgende Notarzteinsatz sorgte fĂŒr stundenlange EinschrĂ€nkungen des Verkehrs auf der U-Bahn-Linie 2 (Ruhleben–Pankow). Entgegen erster Annahmen ist der 25 Jahre alte BVG-Mitarbeiter nicht aufgrund …

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Radverkehr + Straßenverkehr: Wie funktioniert Fahrradverkehr in Berlin?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/meinung/wie-funktioniert-fahrradverkehr-in-berlin/8861796.html

„Jeder #Radfahrer zĂ€hlt“ vom 16. September Mir fĂ€llt besonders auf, dass viele Radfahrer „unerwartet“ stille Wege benutzen. Als ehemals Aktiver des #ADFC habe ich mich engagiert, solche Routen vorrangig zu fördern, um Radfahrer von LĂ€rm, Dreck, Gestank und Gefahr fernzuhalten. Abgesehen davon, dass Berlin viel zu wenig fĂŒr Radfahrer tut, unterstĂŒtzt der ADFC leider vorrangig das Anlegen von #Radstreifen auf Fahrbahnen und stellt sich damit vor allem auf die Seite von schnellen, erfahrenen Alltagsradlern. Jungen und Alten z. B. hilft das nicht, die sich zu Recht auf Autowegen Ă€ngstigen. Ich möchte darauf hinweisen, dass vom Autoverkehr getrennte Radrouten den Autofahrern gut tun, da „störende“ Radfahrer auf „ihren“ Wegen seltener werden. Was die Argumentation fĂŒr Radstreifen auf der Fahrbahn angeht, fĂ€nde ich es hilfreich, wenn Unfallberichte und -statistiken klĂ€ren wĂŒrden, ob die von Rechtsabbiegern umgefahrenen Radfahrer sich auf Fahrbahnen oder getrennten Radwegen befanden; letztere werden argumentativ mit höherem Unfallrisiko verbunden. JĂŒrgen Weinert, Birkenwerder Sehr geehrter Herr Weinert, macht der ADAC seinen Mitgliedern eigentlich Angst vorm Autofahren? Auf dem Titel der Motorwelt 4/2013 ist ein vermutlich …

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Bahnverkehr: Runder Tisch Verkehr der Oderpartnerschaft

http://www.lok-report.de/ Brandenburgs Verkehrsminister Jörg VogelsĂ€nger hat sich in seinem Grußwort zum Herbsttreffen des Runden Tischs Verkehr der Oderpartnerschaft dafĂŒr ausgesprochen, „die Verbindungen zwischen unseren Regionen unter dem Dach der Oder-Partnerschaft noch enger knĂŒpfen und gestalten.“ Vertreter der polnischen Wojewodschaften Westpommern, Großpolen und Lebuser Land haben heute in Potsdam mit ihren Brandenburger Partnern ĂŒber die weitere Entwicklung grenzĂŒberschreitender Verkehrsangebote diskutiert. „Das Gebiet der Oderpartnerschaft ist eine Region in der Mitte Europas“, unterstrich der Minister: „Sie ist immer noch durch die vor mehr als zwei Jahrzehnten ĂŒberwundene Teilung Europas geprĂ€gt und sie steht im Wettbewerb mit anderen europĂ€ischen Regionen. Wir können in diesem Wettbewerb nur gemeinsam, als Oder-Partnerschaft bestehen.“ VogelsĂ€nger begrĂŒĂŸt die Einigung der EU auf das neue Kern-Netz der TranseuropĂ€ischen Netze. EngpĂ€sse, fehlende Verbindungen, technische Barrieren durch unterschiedliche Spurweiten, Stromsysteme, Signaltechnik behindern die Erreichbarkeit und WettbewerbsfĂ€higkeit der EU und zu den Nachbarstaaten. „Diese Einigung ermöglicht die ZusammenfĂŒhrung des Ostens und des Westens Europas und die Ersetzung des heutigen Flickenteppichs im Verkehrsbereich durch ein wirklich europĂ€isches Netz“, so der Minister. Immer noch sind die Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen gegenĂŒber dem Straßenverkehr noch nicht konkurrenzfĂ€hig. Die stĂ€ndig steigenden Zahlen bei Personen und GĂŒtern erfordern weitere gemeinsame Anstrengungen. Die Liste der dringend notwendigen Ausbauvorhaben ist noch lang, gerade auch im Schienenverkehr. „Insbesondere mit Blick auf die Verbesserung der Schienenanbindung von Berlin ĂŒber AngermĂŒnde und Stettin wĂŒnschen wir uns als Brandenburger, dass es noch schneller als bislang geplant vorangeht. DafĂŒr werden wir uns auch weiterhin einsetzen“, sagte VogelsĂ€nger (Pressemeldung Ministerium fĂŒr Infrastruktur und Landwirtschaft, 30.09.13).

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VBB Bus&Bahn-Begleitservice wird 5 Jahre alt

http://www.lok-report.de/

Der #Bus&Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) feiert am 1. Oktober 2013 sein fĂŒnf jĂ€hriges Bestehen. In dieser Zeit haben mehr als 60.000 Begleitungen mit Nutzung von Bahnen und Bussen in Berlin stattgefunden. Der kostenfreie Service fĂŒr #mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Kunden ist Vorbild fĂŒr Ă€hnliche Dienstleistungsangebote in Brandenburg a.d. Havel, Cottbus, Frankfurt a.M., Leipzig und Hannover. Die Stadt MĂŒnchen beabsichtigt ebenfalls den Aufbau eines Begleitservices nach dem Berliner Modell.
Der Bus- und Bahn-Begleitservice wurde am 1. Oktober 2008 eingefĂŒhrt und richtet sich seither an Menschen, die aufgrund einer MobilitĂ€tsbeeintrĂ€chtigung bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs UnterstĂŒtzung benötigen oder sich unsicher fĂŒhlen. Dies sind vorwiegend Kundinnen und Kunden, die blind oder stark seheingeschrĂ€nkt sind, auf einen Rollator- oder Rollstuhl angewiesen sind beziehungsweise Hilfe bei der Orientierung im komplexen Berliner Nahverkehrssystem benötigen.
Die Begleitungen werden innerhalb von Berlin (sowie zum Flughafen Schönefeld) kostenlos von dafĂŒr intensiv geschulten ServicekrĂ€ften durchgefĂŒhrt. UnterstĂŒtzung erhĂ€lt der VBB hierfĂŒr vom Land Berlin ĂŒber das Arbeitsmarktinstrument der Förderung von ArbeitsverhĂ€ltnissen (FAV). In enger Zusammenarbeit mit den Job-Centern, dem BeschĂ€ftigungstrĂ€ger D&B Dienstleistung und Bildung GemeinnĂŒtzige GmbH und der Senatsverwaltung fĂŒr Arbeit, Integration und Frauen wurden bisher 286 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Begleitservice qualifiziert und sozialversicherungspflichtig beschĂ€ftigt.
Arbeitssenatorin Dilek Kolat: „Der VBB-Begleitservice ist eine wichtige Einrichtung, die zwei Dinge miteinander verbindet. Zum einen stellt sie eine Dienstleistung dar, die fĂŒr viele mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Menschen Teilhabe am sozialen Leben in der Stadt ermöglicht. Zum anderen gibt sie den BeschĂ€ftigten, die aus der Arbeitslosigkeit kommen, die Chance in einen strukturierten Arbeitsalltag zu kommen und mit den fachlichen Anforderungen der Arbeitswelt umzugehen und berufliche Anerkennung neu zu erfahren. Sie nehmen ihr Leben wieder in die eigenen HĂ€nde, statt von staatlichen Transferleistungen abhĂ€ngig zu sein. Arbeit schafft WĂŒrde. Der VBB-Begleitservice ist das beste Beispiel dafĂŒr, dass Langzeitarbeitslose ĂŒber eine BeschĂ€ftigung plus intelligente Qualifizierung in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können.“
VBB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Hans-Werner Franz: „Der VBB Bus&Bahn-Begleitservice trĂ€gt dazu bei, dass mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Menschen das gute Angebot des Berliner Nahverkehrs noch stĂ€rker nutzen können und die Mitarbeiter in Bus und Bahn entlastet werden. Ich danke den Mitarbeitern des Begleitservice fĂŒr ihren tĂ€glichen Einsatz, den Verkehrsunternehmen fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung und den FahrgĂ€sten fĂŒr ihr VerstĂ€ndnis, wenn es im Fahrzeug mal etwas enger wird oder wir um einen Platz fĂŒr unsere Kunden nachfragen.“
Der Begleitservice steht montags bis freitags von 7:00-20:00 Uhr im gesamten Berliner Stadtgebiet und auch bis zum Flughafen Schönefeld zur VerfĂŒgung. Begleitet wird von der WohnungstĂŒr bis zum Ziel und natĂŒrlich wieder zurĂŒck. Der Begleitservice kann bis spĂ€testens am Vortag der Begleitung per Telefon Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter (030) 34 64 99 40 oder ĂŒber die VBB-Homepage www.VBB.de/bus-und-bahn-begleitservice angefragt werden

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VBB Bus&Bahn-Begleitservice wird 5 Jahre alt

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Straßenverkehr: Vier Kilometer Geschichte, aus Welt am Sonntag

Auf der #A11 in Brandenburg gibt es ein letztes StĂŒck #Reichsautobahn von 1936. Der schlechte Zustand der Straße sorgt fĂŒr Ärger bei den Autofahrern. 2015 soll die Sanierung beginnen

http://www.welt.de/print/wams/motor/article120484851/Vier-Kilometer-Geschichte.html Das große #DurchschĂŒtteln beginnt bei Kilometer 86, kurz hinter dem Kreuz Uckermark. Plötzlich tun sich Aberhunderte Risse auf der Bundesautobahn 11 auf, und die Betondecke wird zum porösen Flickenteppich. Ein Schild warnt vor „StraßenschĂ€den“. Eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ist erlaubt. Aber so schnell zu fahren wĂ€re hier zu gefĂ€hrlich. Es sei denn, man will sich sein Auto mutwillig kaputt machen. Armer Wagen, denkt man, drosselt die Geschwindigkeit, so weit es geht, herunter und rumpelt weiter Richtung Polen. Liegen bleiben mit kaputten Reifen oder gebrochener Achse wĂ€re hier gefĂ€hrlich. Es gibt nĂ€mlich keinen Standstreifen. „Willkommen auf der Reichsautobahn Berlin–Stettin!“ Dieses Schild steht nicht am Straßenrand, dennoch ist es wahr: Auf der A11 in Nordostbrandenburg gibt es noch ein letztes StĂŒck Reichsautobahn aus den 30er-Jahren. Die vier Kilometer lange Buckelpiste hat die NS-Zeit und die DDR ĂŒberlebt. Bis heute ist die Fahrbahn im Originalzustand, also ein echtes Abenteuer …

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Bahnverkehr: VerkehrRund 600 GĂŒterwagen bis Jahresende auf FlĂŒsterbremse umgerĂŒstet, aus Focus

http://www.focus.de/regional/rheinland-pfalz/verkehr-rund-600-gueterwagen-bis-jahresende-auf-fluesterbremse-umgeruestet_aid_1114413.html

FĂŒr einen #leiseren #Bahnverkehr im lĂ€rmgeplagten Mittelrheintal will die Deutsche Bahn bis Jahresende etwa 600 GĂŒterwagen auf sogenannte #FlĂŒsterbremsen umrĂŒsten. Insgesamt sieht das Projekt „Leiser Rhein“ vor, 1250 Wagen von DB Schenker Rail umzubauen, wie der Konzern am Freitag nach einem Treffen des Beirates „Leiseres Mittelrheintal“ in Bingen mitteilte. Die umgerĂŒsteten Wagen sollen vorwiegend im Mittelrheintal unterwegs sein, um die Menschen in der Region auch… DarĂŒber hinaus gibt die Bahn in diesem und im kommenden Jahr rund 20 Millionen Euro fĂŒr LĂ€rmschutzvorrichtungen in der …

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Flughafen-Aufsichtsrat Bremser gegen Blender, aus Berliner Zeitung

Berlin – Der Flughafen-Aufsichtsrat berĂ€t ĂŒber den Streit zwischen #Mehdorn und #Amann. Eines war ausdrĂŒcklich nicht vorgesehen: Eine ausfĂŒhrliche Information der Öffentlichkeit an Ort und Stelle.

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/flughafen-aufsichtsrat-bremser-gegen-blender,11546166,24464264.html Mit der Transparenz ist es schon wieder vorbei am geplanten Flughafen #BER. Als am Freitag der Aufsichtsrat in Schönefeld ĂŒber neue Geldspritzen und Personalquerelen beriet, war eines ausdrĂŒcklich nicht vorgesehen: Eine ausfĂŒhrliche Information der Öffentlichkeit an Ort und Stelle. Klaus Wowereit, Berlins Regierender BĂŒrgermeister und kommissarisch wieder Vorsitzender des Aufsichtsrates, wollte die Ergebnisse der Sondersitzung nicht selbst verkĂŒnden, anders als bisher sein Nachfolger und VorgĂ€nger auf dem Posten, der wegen Krankheit zurĂŒckgetretene Matthias Platzeck (beide SPD). Wowereit knĂŒpft damit an frĂŒhere Zeiten an, die mit der vorerst letzten Startverschiebung fĂŒr den BER im Januar eigentlich hatten vorĂŒber sein sollen. Damals hieß es, um das Pannenprojekt voranzubringen und dessen Image zu retten, sei mehr …

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Bahnverkehr: EU: Bahnreisende nicht lÀnger die Dummen bei höherer Gewalt

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html

Der EuropĂ€ische Gerichtshof (#EuGH) hat entschieden, dass BahnfahrgĂ€ste auch dann Anspruch auf #EntschĂ€digung haben, wenn #VerspĂ€tungen durch höhere Gewalt – zum Beispiel #Unwetter oder #Streiks – verursacht werden. Mit dieser Auslegung stĂ€rkt das oberste Gericht der EU die 2007 auf Druck des EuropĂ€ischen Parlaments verabschiedeten Rechte von Bahnreisenden. Zugleich schließt das Gericht jedoch andere VerkehrstrĂ€ger explizit von dieser Auslegung aus. Dazu erklĂ€rt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der GrĂŒnen im EuropĂ€ischen Parlament: „Heute ist ein guter Tag fĂŒr die FahrgĂ€ste der europĂ€ischen Eisenbahnen! Denn einmal mehr stĂ€rkt der EuropĂ€ische Gerichtshof ihre Rechte. In Zukunft werden sie im Falle höherer Gewalt nicht mehr die Dummen sein. Die Argumentation des EuGH leuchtet ein: Die FahrpreisentschĂ€digungen sind eine ‚Gegenleistung fĂŒr eine nicht im Einklang mit dem Beförderungsvertrag erbrachte Dienstleistung‘. Nur darĂŒber hinausgehende AnsprĂŒche – zum Beispiel fĂŒr verpasste GeschĂ€ftstermine oder entgangene Urlaubstage – seien im Falle höherer Gewalt ausgeschlossen. Mit dieser Entscheidung liegt der EuGH goldrichtig, denn andernfalls bliebe der komplette Schaden weiterhin nur an den FahrgĂ€sten hĂ€ngen. Sie zahlen den vollen Ticketpreis stets im Voraus und tragen ohnehin den grĂ¶ĂŸten Schaden von VerspĂ€tungen. Nun steigt der PĂŒnktlichkeitsdruck auf die europĂ€ischen Bahnen – und genau das ist das Ziel der Passagierrechte! Ein völlig falsches Signal ist es jedoch, dass diese Regelung nicht auf alle VerkehrstrĂ€ger Anwendung findet. Bereits jetzt gelten dank erfolgreichen Lobbyings fĂŒr Reisende im Flug-, Fernbus- und Schiffsverkehr deutlich laschere Passagierrechte. So mĂŒssen die Airlines frĂŒhestens ab 3 Stunden VerspĂ€tung eine EntschĂ€digung zahlen. Die EuropĂ€ische Kommission strebt aktuell an, diese Grenze sogar auf 5 Stunden hochzusetzen! Um diesen unfairen Wettbewerb zwischen den VerkehrstrĂ€gern nicht noch weiter zu verschĂ€rfen, muss dringend eine einheitliche Regelung fĂŒr alle Verkehrsmodi her!“ (Pressemeldung Michael Cramer, 27.09.13).

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