BVG: Verkehrsplaner der BVG zu Gast im Bezirk Marzahn-Hellersdorf

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Fachleute der BVG sprechen ĂŒber aktuelle Probleme und WĂŒnsche zum Verkehrsangebot.

Auf Einladung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf waren am 25. Februar 2005, Verkehrsplaner der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu Gast im Bezirk.

Anlass des Besuches war der Wunsch des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf sich mit den Fachleuten der BVG ĂŒber aktuelle Probleme und WĂŒnsche zum Verkehrsangebot und dem Verkehrskonzept BVG 2005 plus auszutauschen. Dem FachgesprĂ€ch im Rathaus war eine Rundfahrt zu relevanten Verkehrsknotenpunkten im Bezirk vorausgegangen.

Zu den vom Bezirk aufgeworfenen Schwerpunktthemen gehörten u. a. Verkehrsangebote an Samstagen, VerknĂŒpfungen im Liniennetz, Umsteigebeziehungen und TaktverĂ€nderungen.

Im Anschluss an das konstruktive GesprĂ€ch sicherten die Vertreter der Berliner Verkehrsbetriebe die PrĂŒfung der aufgeworfenen Fragen im Detail zu. FĂŒr zahlreiche Detailfragen zeichnen sich bereits erste Lösungen ab.

Datum: 28.02.2005

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S-Bahn: Neue S-Bahn-Verbindung zwischen Berlin und Teltow eröffnet

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Die Berliner S-Bahn verbindet ab heute Teltow im 20-Minuten-Takt mit der Bundeshauptstadt. Um 13.27 Uhr schickten Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski, der Vorsitzende der GeschĂ€ftsfĂŒhrung DB Stadtverkehr Andreas P. Meyer und Walter Schumacher, kaufmĂ€nnischer GeschĂ€ftsfĂŒhrer der S-Bahn Berlin GmbH den Eröffnungszug auf die Strecke der neuen Linie S26. Neben BĂŒrgermeister Thomas Schmidt und zahlreichen Teltower BĂŒrgern gehörten auch die parlamentarische StaatssekretĂ€rin im Bundesministerium fĂŒr Verkehr, Angelika Mertens, zu den GĂ€sten der Premierenfahrt.

Die Bauzeit fĂŒr die drei Kilometer lange Neubaustrecke betrug 16 Monate. Die Investitionskosten lagen bei 32,5 Mio. Euro. Davon zahlte der Bund rund 20 Mio. Euro. Das Land Brandenburg beteiligte sich mit ĂŒber 8 Mio. Euro. Die Deutsche Bahn gab 2,8 Mio. Euro aus.

Konkurrenzlos schnell – Fahrzeiten verkĂŒrzen sich erheblich

Die S-Bahn Berlin GmbH rechnet mit tĂ€glich 10.000 FahrgĂ€sten auf dem Abschnitt. „Die Fahrzeit zwischen Teltow und der Berliner City halbiert sich ab heute. Die ZĂŒge der Linie S26 sind in nur 25 Minuten am Potsdamer Platz. Im Vergleich zum Auto ist die S-Bahn konkurrenzlos schnell“, freut sich S-Bahn-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Walter Schumacher. „Ich lade die Berliner und Brandenburger ein, uns zu testen.“ Am 24., 25. und 26. Februar gibt es ganztĂ€gig gĂŒltige Ersttagskarten zum Preis von 3,50 Euro, mit denen belie-big viele Fahrten im ganzen S-Bahn-Netz unternommen werden können.

Bessere Verbindungen fĂŒr 50.000 Einwohner sĂŒdlich Berlins

Neben der Stadt Teltow profitieren auch die Nachbargemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow vom attraktiven Angebot auf der Schiene. Damit haben rund 50.000 Menschen die Möglichkeit das Auto stehen zu lassen. Allein neun Buslinien halten direkt am S-Bahnhof und bieten bequeme Umstei-gemöglichkeiten zur neuen Linie S26. Eine Park & Ride – Anlage mit 74 StellplĂ€tzen macht Autofahrern den Wechsel zum öffentlichen Nahverkehr einfach.

Die S-Bahn-ZĂŒge sind ĂŒber zwei Treppenanlagen zu erreichen. FĂŒr mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Personen steht ein Aufzug zur VerfĂŒgung. Auf dem Bahnsteig befindet sich eine Fahrkartenausgabe, an der Tickets fĂŒr den gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erhĂ€ltlich sind.

Neues S-Bahn-Angebot stÀrkt die Region

Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski weist auf die Bedeutung der neuen Strecke hin: „Die Region Teltow und Berlin rĂŒcken nĂ€her zusam-men. Die S-Bahn ist dabei das RĂŒckgrat fĂŒr den Nahverkehr. Ein attraktives Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln stĂ€rkt die Region und macht auch Standorte außerhalb Berlins fĂŒr die Menschen attraktiv. Ein gemeinsames und zukunftsfĂ€higes Verkehrssystem fĂŒr die Region Brandenburg/Berlin ist heute wieder ein gutes StĂŒck vorangekommen.“

Milliardeninvestitionen des Bundes in S-Bahn-Infrastruktur

Die parlamentarische StaatssekretĂ€rin im Bundesverkehrsministerium, Angelika Mertens, betont das verkehrspolitische Gebot zur Förderung des Öffent-lichen Personennahverkehrs: „Der Bund hat seit 1991 insgesamt 2,2 Mrd. Euro in S-Bahnvorhaben in der Region Berlin-Brandenburg investiert.
Seit der Wiedervereinigung wurden LĂŒcken mit einer LĂ€nge von rd. 93 km geschlossen und zahlreiche Streckenabschnitte grunderneuert. Allein bis zum Jahr 2007 wird der Bund weitere 400 Mio. Euro in die Infrastruktur der Berliner S-Bahn stecken. Das ist eine Investition in die Zukunft der Region.“

Fahrgastzahlen steigen stetig

„Die S-Bahn Berlin GmbH ist eine echte Erfolgsstory. 1995 hatte das frisch gegrĂŒndete Tochterunternehmen der Deutschen Bahn 246 Mio. FahrgĂ€ste. 2004 waren es bereits 318 Mio. Passagiere“, berichtet Andreas P. Meyer, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der DB Stadtverkehr GmbH, zu der auch zahlreiche regionale Busunternehmen gehören. „Wir wollen unsere AktivitĂ€ten in der Region erweitern, um den FahrgĂ€sten attraktive durchgehende Reiseketten auf Schiene und Straße zu bieten“, so Meyer.

Schienenanschluss eröffnet Entwicklungsperspektiven

FĂŒr Teltows BĂŒrgermeister Thomas Schmidt ist die Eröffnung der S-Bahn die ErfĂŒllung eines großen Traumes: „Die S26 stĂ€rkt den Wohn- und Wirtschaftsstandort erheblich. Wir rechnen mit weiteren Gewerbeansiedlungen und einer Zunahme der Bevölkerung“. Schmidt zeigte sich optimistisch, dass die Diskussion um eine weitere VerlĂ€ngerung der S-Bahn in Richtung Klein-machnow – Stahnsdorf konstruktiv weiter gefĂŒhrt wird.

Teltow hatte in der Vergangenheit schon einmal S-Bahn-Anschluss: Bereits zwischen 1951 und 1961 fuhren elektrische S-Bahn-ZĂŒge zwischen Berlin und der sĂŒdlichen Nachbarstadt. Der Mauerbau beendete das kurze Kapitel in der S-Bahn-Historie fĂŒr ĂŒber 40 Jahre. Nun steht die Schienenverbindung wieder zur VerfĂŒgung. Der Streckenverlauf wurde den heutigen Gegebenheiten angepasst.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke zwischen Lichterfelde SĂŒd und Teltow Stadt wĂ€chst das Streckennetz auf 331 Kilometer. Die rot-gelben ZĂŒge sind auf 16 Linien unterwegs. Vom neuen S-Bahnhof Teltow Stadt nahe des Zentrums fahren die ZĂŒge der Linie S26 von frĂŒh um 4 Uhr bis nachts 1 Uhr durchgehend im 20-Minuten-Takt – am Wochenende besteht ein durch-gehender Nachtverkehr im Stundentakt.

Fotomaterial von der Streckeneröffnung ist heute 24.02.05 unter www.bahnimbild.de , „Aktuell“ abrufbar.

Ausgesuchtes Fotomaterial von der Streckeneröffnung finden Sie auch am Ende dieser Pressemitteilung.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH

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BVG grĂŒndet Verkehrsakademie

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Die Berliner Verkehrsbetriebe grĂŒnden am 23.2.2005 eine Verkehrsakademie Omnibus.

Die BVG verfĂŒgt ĂŒber ein in Jahrzehnten gewachsenes Know-how in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern in Dienstleistungsunternehmen, insbesondere des öffentlichen Personennahverkehrs. Unter dem Dach der Verkehrsakademie Omnibus werden diese Kompetenzen gebĂŒndelt und auch ĂŒberregional angeboten.

Die BVG verfolgt damit auch auf dem Aus- und Weiterbildungssektor konsequent den Weg zu einem marktwirtschaftlich orientierten Verkehrsunternehmen. Die Verkehrsakademie Omnibus geht hervor aus dem Ausbildungszentrum Omnibus der BVG, welches seit vielen Jahren erfolgreich am internen und externen Markt der Aus- und Weiterbildung prĂ€sent ist. Zur Produktpalette gehören nicht nur die qualifizierte Ausbildung des Fahrpersonals, sondern auch Berufsausbildungen und weiterfĂŒhrende Seminare fĂŒr alle Mitarbeiter, die in einem Dienstleistungsunternehmen tĂ€tig sind oder sein werden. Schwerpunkte des Angebotes sind Fortbildungen in den Grundlagen des Kundendienstes, der Kommunikation und der FĂŒhrung von Mitarbeitern. Auch der Umgang mit Konflikten (Deeskalationstraining), die Erarbeitung von Strategien zur StreßbewĂ€ltigung und Themen wie Team- und Organisationsentwicklung sind vertreten. Das Bildungsangebot der Verkehrsakademie Omnibus richtet sich sowohl an Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs und anderer Dienstleistungsbereiche als auch an interessierte Privatpersonen. Entwickelt werden diese Produkte von Praktikern der BVG, unterstĂŒtzt von PĂ€dagogen, Psychologen und Ingenieuren. Sie basieren auf den tatsĂ€chlichen BedĂŒrfnissen der Mitarbeiter. Der Prozess der Kompetenzerweitung soll sich in dem tatsĂ€chlichen Verhalten der Mitarbeiter widerspiegeln und damit die Erreichung der Unternehmensziele sicherstellen. Den Praktikern stehen in einem Beirat der Verkehrsakademie Omnibus Fachleute der UniversitĂ€ten, der Politik und anderer Verkehrsunternehmen zur Seite, die ein hohes QualitĂ€tsniveau gewĂ€hrleisten. Die VerĂ€nderungen im Marktgeschehen, der Wandel im Anforderungsprofil der Kundendienstmitarbeiter, aber auch die zukĂŒnftigen nationalen und internationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen erfordern eine stĂ€ndige Erweiterung und Modifizierung unseres Angebots. Die WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse unserer Kunden stehen dabei stets im Vordergrund. Zwei Projekte der nĂ€chsten Monate sind hervorzuheben: Zum einen wird ein von uns entwickeltes Lernprogramm „Englisch in Bus und Bahn“ intern dem Fahrpersonal der BVG zur VerfĂŒgung gestellt und auch anderen Verkehrsbetrieben angeboten, zum anderen wird die Verkehrsakademie Omnibus in einer Verbundausbildung mit Partnerunternehmen aus Berlin und Brandenburg die dreijĂ€hrige Berufsausbildung zur „Fachkraft im Fahrbetrieb“ durchfĂŒhren.

Eine GesamtĂŒbersicht unseres Angebotes finden Sie als Link auf der rechten Seite.

Datum: 22.02.2005

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S-Bahn: Endspurt fĂŒr S-Bahn nach Teltow Letzte Vorbereitungen fĂŒr Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Strecke Feierliche Eröffnung am 24. Februar 2005

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
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Die letzten Vorbereitungen fĂŒr die Inbetriebnahme der S-Bahn-Verbindung zwischen Lichterfelde SĂŒd und Teltow Stadt laufen auf Hochtouren. Nachdem die technischen Erprobungsfahrten erfolgreich absolviert wurden, werden bis zur offiziellen Eröffnung die TriebfahrzeugfĂŒhrer auf der neuen Strecke geschult.

Am Donnerstag, den 24. Februar 2005 ab 13.27 Uhr sind dann die Berliner und Brandenburger eingeladen, die neue S-Bahn-Linie S26 von Teltow Stadt nach Lichterfelde SĂŒd und weiter zum S-Bahnhof Potsdamer Platz zu entdecken.

Aus Anlass der Streckeneröffnung veranstaltet die S-Bahn Berlin GmbH gemeinsam mit der Stadt Teltow die drei „Teltower-S-Bahn-Tage“. Am Donnerstag findet von 12 Uhr bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm rund um den neuen S-Bahnhof statt. Am Bahnsteig steht ein Aus-stellungszug zur Entstehung der neuen Strecke, zur S-Bahn Berlin GmbH sowie zur Geschichte der Stadt.

Am Freitag, 25. Februar 2005 fahren historische ZĂŒge und die glĂ€serne Panorama-S-Bahn der S-Bahn Berlin GmbH nach Teltow.

Der Samstag, 26. Februar 2005 steht unter dem Motto „Teltow entdecken“. Zum Einsatz kommen an diesem Tag historische und moderne Busse, mit denen man die SehenswĂŒrdigkeiten von Teltow, Stahnsdorf und Klein-machnow entdecken kann.

FĂŒr die drei Eröffnungstage gibt die S-Bahn Berlin GmbH eine Ersttags-fahrkarte zum Preis von 3,50 Euro heraus, die am 24., 25. oder 26. Februar 2005 einen Tag lang zu beliebig vielen Fahrten im S-Bahn-Netz berechtigt.

Weitere Informationen zur Streckeneröffnung stehen im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH

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MobilitĂ€t: ÖPNV kein Buch mit sieben Siegeln

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Wie barrierefrei sind Bus und Bahn? Schnupperkurse auch 2005

Wie funktionieren Straßenbahn und Omnibus? FĂŒr FahrgĂ€ste mit körperlichem Handicap ist sie allerdings nicht immer einfach zu beantworten. Im vergangenen Jahr besuchten ĂŒber 120 FahrgĂ€ste auf dem BVG-Betriebshof Siegfriedstraße die BVG-Schnupperkurse in Sachen MobilitĂ€t, eine gemeinsame Aktion von Omnibus und Straßenbahn. hatten in gemeinsamen Aktionen angeboten, die unterschiedlichen MobilitĂ€tsangebote des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin auszuprobieren. Sinn und Zweck der Übung: Die Informationen, die Möglichkeit zum Ausprobieren von Tram und Bus und die Gelegenheit Fragen zu stellen sollten die mitunter noch vorhandenen Hemmschwellen abbauen. Fazit der Teilnehmer: Kennt man die MobilitĂ€tshilfen und Bedienelemente in Straßenbahn und Bus, ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel z.B. mit dem Rollstuhl kein Buch mit sieben Siegeln mehr.

Die Reihe „Schnupperkurs MobilitĂ€t“ wird in diesem Jahr fortgesetzt. Im vergangenen Jahr nutzten auch viele MobilitĂ€tshelfer, Personen die in unterschiedlichem Auftrag mobilitĂ€tsbehinderte FahrgĂ€ste im ÖPNV begleiten, die Kurse. Auch fĂŒr sie werden spezielle Termine angeboten.

An diesen Tagen finden Schnupperkurse fĂŒr mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte oder -behinderte FahrgĂ€ste statt:

14. April – Betriebshof Lichtenberg,
12. Mai, – Betriebshof Lichtenberg,
16. Juni – Betriebshof Lichtenberg,
14. Juli – Betriebshof MĂŒllerstr.,
11. August – Betriebshof Lichtenberg,
8. September 2005 Betriebshof Lichtenberg.

Datum: 18.02.2005

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U-Bahn: Ein neuer Bahnhof 15 Meter unter Berlins „guter Stube“

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Ein+neuer+Bahnhof+15+Meter+unter+Berlins+%22guter+Stube%22

Erster Spatenstich fĂŒr den U-Bahnhof „Brandenburger Tor“

Am 14. Februar 2005, erfolgt der „Erste Spatenstich“ fĂŒr den neuen U-Bahnhof „Brandenburger Tor“. Damit entsteht nach dem U-Bahnhof „Lehrter Bahnhof“ und „Reichstag“ der dritte Bahnhof fĂŒr die Linie U55. Diese soll im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden.

Der neue Bahnhof hat nach seiner Fertigstellung eine LĂ€nge von 120 Metern. Der Bahnsteig wird 11 Meter breit sein. Die beiden AusgĂ€nge werden im Westen Richtung Pariser Platz und im Osten auf der Straße „Unter den Linden“ sein. Auch ein Aufzug, der den behindertengerechten Zugang zum S-Bahnhof ermöglicht, wird eingebaut. Der Bau dieses Bahnhofes stellt eine Ă€ußerst anspruchsvolle Aufgabe dar. Zum Einen bereitet der Berliner Baugrund erhebliche Probleme, zum Anderen muss unterhalb des Grundwasserspiegels gebaut werden.

Nach umfangreichen Bauvorbereitungen im Jahr 2004, wie dem FĂ€llen und Umsetzen von BĂ€umen sowie umfangreichen Kabel- und Rohrverlegungen, beginnt jetzt mit der Errichtung der Baugrube die zweite Bauphase.

Zuerst gilt es, die kĂŒnftige Baugrube herzustellen und gegen WassereinbrĂŒche zu sichern. Dazu werden fĂŒr die Baugrubenwand mit einem sogenannten GroßbohrgerĂ€t BohrpfĂ€hle in die Erde eingebracht, die die Wand wasserundurchlĂ€ssig machen. Die drei ĂŒbrigen WĂ€nde werden als SchlitzwĂ€nde erstellt. Ein Schlitzwandgreifer entfernt das Erdreich, der Schlitz wird mit einer StĂŒtzflĂŒssigkeit gehalten und anschließend ausbetoniert.

Wenn die vier Seiten der kĂŒnftigen Grube erstellt sind, wird in ca. 25 Metern Tiefe im Erdreich eine „DĂŒsstrahlsohle“ betoniert, welche die zukĂŒnftige Baugrube nach unten gegen das druckende Grundwasser abgedichtet. Durch diese Bauweise (mitteltiefliegende HDI-Sohle) entfĂ€llt die ursprĂŒnglich geplante Arbeit unter Druckluftbedingungen. Erst danach beginnt der eigentliche Aushub des Erdreichs. Die Baugrubensohle wird im Zuge des Aushubes in ca. 18 m Tiefe hergestellt. Um die Belastungen fĂŒr die Anwohner und Passanten auf ein Minimum zu reduzieren, wird dann die Baugrube mit einem provisorischen Deckel versehen. Alle weiteren Arbeiten, bis hin zum eigentlichen Ausbau des U-Bahnhofs, finden dann im Schutze dieses Deckels statt. Der U-Bahnhof selbst wird, wie geplant, mittels Vereisungstechniken und im bergmĂ€nnischen Vortrieb gebaut. Gearbeitet wird dazu vom westlichen wie vom östlichen Baufeld aus.

Durch die Verlagerung der fast gesamten Baulogistik hin zum östlichen Baufeld wird der Bereich am Pariser Platz entlastet und BeeintrĂ€chtigungen fĂŒr die Anwohner reduziert. Zudem setzen die BVG und die von ihr beauftragten Baufirmen auf innovative Bauverfahren, welche die wertvolle Bausubstanz in diesem Bereich schĂŒtzen. 2006 soll der komplette Bahnhof im Rohbau fertig sein, ebenso wie die Zugangsbauwerke zu beiden Seiten. Der provisorische U-Bahnbetrieb soll dann auf einem Teil des Bahnhofs aufgenommen werden. Die endgĂŒltige Fertigstellung erfolgt im Jahr 2007.

SpÀtestens ab 2010 beginnt der weitere Bau der VerlÀngerung bis Alexanderplatz, so dass die U5 von Hönow kommend die östlichen Bezirke mit den Westlichen verbindet. Damit wird eine Planung realisiert, die noch aus den AnfÀngen der Weimarer Republik stammt.

Datum: 14.02.2005

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U-Bahn: Ein neuer Bahnhof 15 Meter unter Berlins "guter Stube"

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Erster Spatenstich fĂŒr den U-Bahnhof „Brandenburger Tor“

Am 14. Februar 2005, erfolgt der „Erste Spatenstich“ fĂŒr den neuen U-Bahnhof „Brandenburger Tor“. Damit entsteht nach dem U-Bahnhof „Lehrter Bahnhof“ und „Reichstag“ der dritte Bahnhof fĂŒr die Linie U55. Diese soll im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden.

Der neue Bahnhof hat nach seiner Fertigstellung eine LĂ€nge von 120 Metern. Der Bahnsteig wird 11 Meter breit sein. Die beiden AusgĂ€nge werden im Westen Richtung Pariser Platz und im Osten auf der Straße „Unter den Linden“ sein. Auch ein Aufzug, der den behindertengerechten Zugang zum S-Bahnhof ermöglicht, wird eingebaut. Der Bau dieses Bahnhofes stellt eine Ă€ußerst anspruchsvolle Aufgabe dar. Zum Einen bereitet der Berliner Baugrund erhebliche Probleme, zum Anderen muss unterhalb des Grundwasserspiegels gebaut werden.

Nach umfangreichen Bauvorbereitungen im Jahr 2004, wie dem FĂ€llen und Umsetzen von BĂ€umen sowie umfangreichen Kabel- und Rohrverlegungen, beginnt jetzt mit der Errichtung der Baugrube die zweite Bauphase.

Zuerst gilt es, die kĂŒnftige Baugrube herzustellen und gegen WassereinbrĂŒche zu sichern. Dazu werden fĂŒr die Baugrubenwand mit einem sogenannten GroßbohrgerĂ€t BohrpfĂ€hle in die Erde eingebracht, die die Wand wasserundurchlĂ€ssig machen. Die drei ĂŒbrigen WĂ€nde werden als SchlitzwĂ€nde erstellt. Ein Schlitzwandgreifer entfernt das Erdreich, der Schlitz wird mit einer StĂŒtzflĂŒssigkeit gehalten und anschließend ausbetoniert.

Wenn die vier Seiten der kĂŒnftigen Grube erstellt sind, wird in ca. 25 Metern Tiefe im Erdreich eine „DĂŒsstrahlsohle“ betoniert, welche die zukĂŒnftige Baugrube nach unten gegen das druckende Grundwasser abgedichtet. Durch diese Bauweise (mitteltiefliegende HDI-Sohle) entfĂ€llt die ursprĂŒnglich geplante Arbeit unter Druckluftbedingungen. Erst danach beginnt der eigentliche Aushub des Erdreichs. Die Baugrubensohle wird im Zuge des Aushubes in ca. 18 m Tiefe hergestellt. Um die Belastungen fĂŒr die Anwohner und Passanten auf ein Minimum zu reduzieren, wird dann die Baugrube mit einem provisorischen Deckel versehen. Alle weiteren Arbeiten, bis hin zum eigentlichen Ausbau des U-Bahnhofs, finden dann im Schutze dieses Deckels statt. Der U-Bahnhof selbst wird, wie geplant, mittels Vereisungstechniken und im bergmĂ€nnischen Vortrieb gebaut. Gearbeitet wird dazu vom westlichen wie vom östlichen Baufeld aus.

Durch die Verlagerung der fast gesamten Baulogistik hin zum östlichen Baufeld wird der Bereich am Pariser Platz entlastet und BeeintrĂ€chtigungen fĂŒr die Anwohner reduziert. Zudem setzen die BVG und die von ihr beauftragten Baufirmen auf innovative Bauverfahren, welche die wertvolle Bausubstanz in diesem Bereich schĂŒtzen. 2006 soll der komplette Bahnhof im Rohbau fertig sein, ebenso wie die Zugangsbauwerke zu beiden Seiten. Der provisorische U-Bahnbetrieb soll dann auf einem Teil des Bahnhofs aufgenommen werden. Die endgĂŒltige Fertigstellung erfolgt im Jahr 2007.

SpÀtestens ab 2010 beginnt der weitere Bau der VerlÀngerung bis Alexanderplatz, so dass die U5 von Hönow kommend die östlichen Bezirke mit den Westlichen verbindet. Damit wird eine Planung realisiert, die noch aus den AnfÀngen der Weimarer Republik stammt.

Datum: 14.02.2005

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U-Bahn: Nach fast 40 Jahren werden die U-BahnzĂŒge vom Typ DL ausgemustert

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Abschiedsfahrt+der+Bauart+D

„U-Bahn ade“ heißt es am 27. Februar 2005 auf einem Teil des Berliner Streckennetzes.
Aber keine Bange, das mit Abstand schnellste und damit wohl beliebteste Verkehrsmittel bleibt uns erhalten.
Nur ein bestimmter Wagentyp, die so genannten DL-ZĂŒge, fahren an diesem Tag in den endgĂŒltigen Ruhestand.
Damit endet die Ära der ersten U-Bahn-Neubaufahrzeuge der BVG nach dem zweiten Weltkrieg.

Über vierzig Jahre bestimmten die „Dora-ZĂŒge“ das Bild im Großprofilnetz (U5, U6, U7, U8 und U9).
Der erste Teil der Serie wurde noch in Stahlbauweise produziert. Ab 1965/66 gab es dann die „Light-Version“ in Leichtmetall-AusfĂŒhrung. Sie brachte immerhin ĂŒber ein Viertel weniger Gewicht auf die Waage.
Bis 1970 verstÀrkten 98 DL-Doppeltriebwagen den Fuhrpark der Berliner U-Bahn. Zuletzt waren noch 48 unterwegs, der allerletzte am 11. Dezember.
Mit einer Laufleistung von 2.818.953 Kilometern war ĂŒbrigens die Einheit 2246 am lĂ€ngsten auf Achse.

Mit einer Sonderfahrt nimmt die BVG Abschied von den U-Bahn-Veteranen.
Sie beginnt am 27. Februar 2005 um 10:00 Uhr auf dem U-Bahnhof Rudow (U7) und endet ca. 16.30 Uhr in Friedrichsfelde (U5).
Besonderes Bonbon fĂŒr alle Fahrzeug-Fans: WĂ€hrend der Wechsel von einer Linie zur anderen dĂŒrfen die FahrgĂ€ste im Zug bleiben.

Datum: 10.02.2005

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S-Bahn: Am 24. Februar beginnen die Teltower-S-Bahn-Tage Berliner und Brandenburger sind zum Mitfeiern eingeladen

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Nach 16-monatiger Bauzeit wird am Donnerstag, 24. Februar, der regulĂ€re S-Bahn-Verkehr zwischen Teltow Stadt und dem Potsdamer Platz in Berlin aufgenommen. Die Berliner und Brandenburger sind eingeladen, wenn am Mittag um 13.27 Uhr Brandenburgs Verkehrsminister Frank Szymanski, Teltows BĂŒrgermeister Thomas Schmidt und S-Bahn-Chef GĂŒnter Ruppert den Premierenzug auf die Strecke schicken.

Aus Anlass der Streckeneröffnung gibt die S-Bahn Berlin GmbH eine Ersttagsfahrkarte zum Preis von 3,50 Euro heraus, die am 24., 25, oder 26. Februar einen Tag lang zu beliebig vielen Fahrten im S-Bahn-Netz berechtigt. So haben die Teltower Gelegenheit, preiswert auf „Schnuppertour“ zu gehen. Der Potsdamer Platz zum Beispiel ist in nur 25 Minuten erreichbar. Die Berliner können die Gelegenheit nutzen, die neue Gemeinde mit S-Bahn-Anschluss zu entdecken.

Die S-Bahn Berlin GmbH und die Stadtverwaltung veranstalten gemeinsam die drei „Teltower-S-Bahn-Tage“. Am Donnerstag gibt es von 12 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches BĂŒhnenpro-gramm auf dem neuen Bahnhofsvorplatz. Am Bahnsteig steht ein Ausstellungszug zur Geschich-te der neuen S-Bahn-Strecke, zu „10 Jahre S-Bahn Berlin GmbH“ und zur Stadt Teltow.

Der Freitag, 25. Februar steht im Zeichen der SonderzĂŒge. Zwischen Ostbahnhof bzw. Nord-bahnhof und Teltow Stadt sind in der Zeit von 12 bis 18 Uhr historische ZĂŒge und die glĂ€serne Panorama-S-Bahn unterwegs.

Der Samstag, 26. Februar steht unter dem Motto „Teltow entdecken“. Gemeinsam mit der Havelbus-Verkehrsgesellschaft und dem Denkmalpflegeverein Berlin finden von 11 bis 17 Uhr Rundfahrten durch Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow statt. StadtfĂŒhrer erlĂ€utern die SehenswĂŒrdigkeiten. Zum Einsatz kommen historische und moderne Busse.

Weitere Informationen zu den „Teltower S-Bahn-Tagen“ stehen im Internet unter www.s-bahn-berlin.de und in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“, die auf allen S-Bahnhöfen kostenlos erhĂ€ltlich ist.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher
S-Bahn Berlin GmbH
Tel. 030 297-43906
Fax 030 297-43908

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Bahnhöfe + S-Bahn: Vorbereitung fĂŒr Inbetriebnahme der neuen Ringbahnhalle Neue Bauphase im Bahnhof Papestraße Ringbahnsteig Richtung Schöneberg wird fĂŒr acht Wochen gesperrt

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Im Bahnhof Berlin Papestraße soll im April das erste Gleis in der neuen Ringbahnhalle in Betrieb genommen werden. Das zweite Gleis soll Mitte Juni folgen. Damit wird das Umsteigen zwischen den S-Bahnlinien an diesem wichtigen Knotenpunkt im Berliner Nahverkehr wesentlich komfortabler. Zugleich wird die letzte Baufreiheit fĂŒr die Fertigstellung der Gleisinfrastruktur und Bahntechnik auf der Nord-SĂŒd-Verbindung der Fernbahn, die im Mai 2006 in Betrieb gehen soll, geschaffen. Ab diesem Zeitpunkt werden auch Fern- und RegionalzĂŒge am Bahnhof Berlin Papestraße halten.

FĂŒr die Fertigstellung der Ringbahnhalle und die Herstellung des neuen Ring-S-Bahngleises von Tempelhof Richtung Schöneberg muss der provisorische Ringbahnsteig fĂŒr die ZĂŒge Richtung Schöneberg ab Montag, 7. Februar 2005, 4.00 Uhr, fĂŒr rund acht Wochen gesperrt werden. Das Gleis, das neu gebaut wird, schneidet den Fußweg vom Bahnsteigprovisorium zur General-Pape-Straße. Dadurch ist der Bahnsteig nicht mehr erreichbar.

Die DB ProjektBau GmbH und die S-Bahn Berlin GmbH bitten die Kunden der S-Bahn um VerstĂ€ndnis fĂŒr die unvermeidlichen zeitweiligen EinschrĂ€nkungen. Daraus ergeben sich bis zu 10 Minuten lĂ€ngere Wege. Wer aus Richtung Tempelhof zur Papestraße unterwegs ist, muss bis Schöneberg fahren und dort in den Zug der Gegenrichtung umsteigen. Wer von der Papestraße nach Schöneberg will, wird gebeten, zunĂ€chst mit dem Zug der Gegenrichtung bis Tempelhof zu fahren und dort in den Zug Richtung Schöneberg umzusteigen. Voraussichtlich ab April 2005, wird die Ringbahn Richtung Schöneberg wieder im Bahnhof Berlin Papestraße halten – dann bereits in der neuen Ringbahnhalle.

Michael BaufeldKommunikationDB ProjektBau GmbHTel. 030 297-55877Fax 030 297-55732 Ingo PriegnitzPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-43906Fax 030 297-43908

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