U-Bahn + Bahnhöfe: DAISY informiert jetzt auf allen U-Bahnhöfen

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DAISY+komplett+bei+der+U-Bahn

Heute gibt es Grund zu feiern, denn nun ist DAISY komplett. In feierlichem Rahmen enthĂŒllte heute die Siemens AG gemeinsam mit Vertretern der BVG auf dem U-Bahnhof Hönow den letzten von insgesamt 764 dynamischen Zugzielanzeigern.

Damit fand die AusrĂŒstung der Berliner U-Bahnhöfe mit Komponenten des Dynamischen Auskunfts- und Informationssystems – DAISY- nach fĂŒnf Jahren ihren ,“krönenden“ Abschluss.

Ein RĂŒckblick: Nachdem die Entscheidung fĂŒr ein neues, qualitativ hochwertiges und attraktives Fahrgastinformationssystem gefallen war, wurden Ende der 90-iger Jahre die Weichen fĂŒr dieses Großprojekt gestellt und 1996 mit der Realisierung im ersten von vier Netzbereichen begonnen.

ZunĂ€chst wurden die Linien U1 – U4 ausgerĂŒstet und 1999 in Betrieb genommen. Es folgten Anfang 2000 die Linie U7 und die Linien U6 und U9. Die AusrĂŒstung der letzten beiden Linien U5 und U8 startete im November 2002. Insgesamt wurden 764 Zugzielanzeiger sowie 92 Anschlussanzeiger und Vorwegweiser installiert. Mit der Realisierung von DAISY werden die FahrgĂ€ste der BVG nun frĂŒhzeitig, umfassend und zuverlĂ€ssig informiert, und das nicht nur im Regelbetrieb, sondern auch bzw. speziell bei BetriebsunregelmĂ€ĂŸigkeiten, Bauarbeiten und Großveranstaltungen.

Sie erhalten auf allen U-Bahnhöfen die tatsĂ€chliche Abfahrtszeit ihrer U-Bahn angezeigt, werden auf Umsteigebahnhöfen ĂŒber die nĂ€chsten Abfahrtszeiten der kreuzenden Linie informiert und auf U-Bahnhöfen mit unterschiedlichen Abfahrtgleisen zum richtigen Bahnsteig geleitet.

Hans-Heino Dubenkropp – BVG-Vorstand fĂŒr den Bereich Betrieb war sich des historischen Augenblicks durchaus bewusst und fand entsprechend lobende Worte … „Wir sind stolz darauf, dass mit DAISY nun die FahrgĂ€ste in der gesamten ,,Berliner Unterwelt“ umfassend mit Fahrplananzeigen und aktuellen Verkehrshinweisen informiert werden können. Das ist Fahrgastinformation auf Weltstadtniveau“ – so Hans-Heino Dubenkropp.

Datum: 20.08.2003

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Bahnhöfe + S-Bahn: Am Wochenende werden alte RingbahnbrĂŒcken ausgebaut / S 2 zwischen Yorckstraße und Papestraße unterbrochen

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Mit dem Ausbau alter StahlbrĂŒcken beginnt am Wochenende der Neubau des Bahnhofs Papestraße. Dazu muss der S-Bahn-Verkehr auf den Linien S 2 und S 25 von Freitag, 22. August 2003, 22 Uhr, bis Montag, 25. August, 1.30 Uhr zwischen Yorckstraße und Papestraße unterbrochen werden.

In dieser Zeit werden die bereits seit MĂ€rz 2003 stillliegenden Gleisanlagen und StahlbrĂŒcken der Ringbahnstrecke ĂŒber den Gleisen der Nord-SĂŒd-S-Bahn sowie eine alte KabelhilfsbrĂŒcke ausgebaut, um Baufreiheit fĂŒr die neuen Bahnhofsanlagen zu schaffen. Es werden sechs StahlbrĂŒckenteile mit LĂ€ngen zwischen 15 und 24 Metern und Gewichten zwischen 57 und 80 Tonnen mit einem 650-Tonnen-Kran ausgehoben. Um den Verkehr auf der Ringbahn nicht zu unterbrechen, werden die unmittelbar neben den Betriebsgleisen der Ringbahn liegenden BrĂŒckenteile nachts zwischen 1.30 Uhr und 4 Uhr ausgebaut. In dieser Zeit fĂ€hrt die Ringbahn fahrplanmĂ€ĂŸig im 30-Minuten-Takt.

In die City ĂŒber Schöneberg
Von Freitag, 22. August 2003, 22Uhr, bis Montag, 25. August 2003, ca. 1.30 Uhr wird der Verkehr auf den S-Bahn-Linien S 2 und S 25 wie folgt durchgefĂŒhrt:

– Die Linie S 2 verkehrt Papestraße <> Blankenfelde/Lichtenrade und Bernau/Buch <> Anhalter Bahnhof <> Schöneberg.
– Die Linie S 25 fĂ€hrt Lichterfelde SĂŒd <> Priesterweg (tagsĂŒber im 10-Minutentakt) sowie Hennigsdorf <> Potsdamer Platz. Zwischen Priesterweg und Papestraße benutzen die S-Bahnkunden bitte die S 2, zwischen Potsdamer Platz und Schöneberg die S 2 und S 1.
– Zwischen Schöneberg und Papestraße muss auf die Ringbahn-Llinien S 41 / S 42 / S 46 / S 47 umgestiegen werden.

Bis 2006 entsteht Berlins zweitgrĂ¶ĂŸter Bahnhof
Nachdem Ende Juli die Leistungen fĂŒr den Neubau des Bahnhofs Pa-pestraße vergeben wurden, kann jetzt mit den Arbeiten begonnen werden. Mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro entsteht bis 2006 an der Papestraße ein neuer, moderner Bahnhof fĂŒr den Fern- und Regional-verkehr, der zugleich ein bequemes Umsteigen zwischen den Linien der Ring-S-Bahn und der Nord-SĂŒd-S-Bahn ermöglicht. Er wird kĂŒnftig nach dem Berliner Hauptbahnhof / Lehrter Bahnhof der zweitgrĂ¶ĂŸte Bahnhof Berlins sein.

In den vergangenen zwei Jahren wurden bereits die BrĂŒcken des RinggĂŒ-tergleises sowie zwei Behelfsbahnsteige fĂŒr die Ring-S-Bahn errichtet. Damit kann der Neubau des Bahnhofes bei weitgehender Aufrechterhal-tung des S-Bahn-Betriebes erfolgen.

FĂŒr den Neubau des Bahnhofs Papestraße verantwortlich ist die DB
ProjektBau GmbH in Berlin. In der Hand dieser Bahn-Tochter liegen Pla-nung und Projektmanagement aller Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur.

AusfĂŒhrliche Fahrgastinformation schafft VerstĂ€ndnis
Die S-Bahn Berlin GmbH informiert ihre FahrgĂ€ste ausfĂŒhrlich ĂŒber Bauar-beiten und damit verbundene Änderungen. 14-tĂ€glich erscheint die kostenlose Kundenzeitung „punkt 3“, wöchentlich gibt es das Faltblatt „Bauinfos fĂŒr Bahnfahrer“. Am BahnBau-Telefon beantworten Experten individuelle Einzelfragen. Hinweise zu FahrplanĂ€nderungen werden im Internet und als E-Mail-Service angeboten.

Service
S-Bahn-Kundentelefon:
030 / 29 74 33 33

automatische Auskunft zu FahrplanÀnderungen: 030 / 29 71 29 71

BahnBau-Telefon:
030 / 29 71 29 73 (Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr)

Internet:www.s-bahn-berlin.de
www.bahn.de/fahrplanaenderungen

Andreas Fuhrmann
S-Bahn Berlin GmbH
Stellv. Pressesprecher
Tel. 030 297-43947
Fax 030 297-43908

Michael Baufeld
DB ProjektBau GmbH
Pressesprecher
Tel. 030 297-55877
Fax 030 297-55732

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S-Bahn: Neue Gleise fĂŒr S-Bahn entlang der Avus

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Grunderneuerung unter laufendem Betrieb ab 25. August 2003

Am Montag, 25. August 2003 beginnt die Grunderneuerung der S-Bahn-Gleise zwischen den Bahnhöfen Grunewald und Wannsee entlang der Avus. Bis Ende November werden rund 15 Kilometer Gleis bei rollendem S-Bahn-Verkehr erneuert. Da wĂ€hrend der Bauzeit nur ein Gleis fĂŒr den Verkehr zur VerfĂŒgung steht, fahren die ZĂŒge der S-Bahnlinie S 7 zwischen Wannsee und Charlottenburg ab dem 25. August alle 20 Minuten. Zwischen Berlin-Wannsee und Charlottenburg können auch die ZĂŒge der RegionalExpress-Linien RE 1 und RE 3 genutzt werden.

Umbau im Bahnhof Westkreuz beginnt
Ab dem 25. August 2003 halten die S-Bahnen der Linien S 7 (Charlotten-burg – Wannsee) und S 75 (Charlottenburg – Spandau) im Bahnhof West-kreuz in beiden Richtungen am Bahnsteig B, der Bahnsteig A wird stillge-legt. Ab September 2003 beginnt der Umbau des Bahnsteigs A im denk-malgeschĂŒtzten Bahnhof Westkreuz. Bis Ende des kommenden Jahres erhĂ€lt der Bahnsteig neue Kanten, einen neuen Belag und neue technische AusrĂŒstungen. Das Bahnsteigdach sowie die AufgĂ€nge zum Ringbahnsteig bleiben erhalten. Nach Fertigstellung des Bahnsteiges A wird der Bahnsteig B ebenfalls umgebaut.

Bauvorbereitungen weitgehend abgeschlossen
Bereits an den vergangenen Wochenenden liefen bauvorbereitende Maß-nahmen. Da in Westkreuz wegen der Erneuerung des Bahnhofs im unteren Bereich nur noch ein Bahnsteig zur VerfĂŒgung steht, sind die Strecken von und nach Grunewald bzw. Messe SĂŒd fĂŒr einen eingleisigen Verkehr vorbe-reitet worden. Nahe der Stationen Nikolassee und Messe SĂŒd wurden zu diesem Zweck zusĂ€tzliche Weichen eingebaut und die Signaltechnik angepasst.

FĂŒr die Einrichtung der eingleisigen BetriebsfĂŒhrung muss der S-Bahn-Verkehr am kommenden Wochenende von Sonnabend, 23. August, 24 Uhr bis Montag, 25. August, 1.30 Uhr erneut zwischen den Bahnhöfen Grunewald bzw. Messe SĂŒd und Westkreuz/Charlottenburg unterbrochen werden. Busse fahren im Ersatzverkehr von Zoologischer Garten ĂŒber Charlottenburg, Messe Nord (Anschluss Ringbahn S 41, S 42), Messe SĂŒd (Anschluss S 75 nach Spandau), zum Bahnhof Grunewald (Anschluss S 7 nach Wannsee).

Umfahrungsmöglichkeiten bieten zwischen Ostbahnhof, Zoologischer Garten, Spandau und Wannsee/Potsdam die Regional-Express-Linien RE 1, RE 2, RE 3, RE 4 und RE 5, zwischen Friedrichstraße, Schöneberg, Wannsee und Potsdam die S-Bahnlinie S 1 sowie in Richtung Spandau die U-Bahnlinie U 7.

Bis 2006 ist Strecke zwischen Zoo und Wannsee fit fĂŒr Fußball-WM Die Bauarbeiten zwischen Wannsee und Westkreuz sind Teil der umfassenden Grunderneuerung der S-Bahn-Strecke von Zoologischer Garten ĂŒber Charlottenburg und Westkreuz nach Wannsee. Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 soll die Modernisierung dieser Strecke abgeschlossen sein.

AusfĂŒhrliche Fahrgastinformation schafft VerstĂ€ndnis
Die S-Bahn Berlin GmbH informiert ihre FahrgĂ€ste ausfĂŒhrlich ĂŒber Bauar-beiten und damit verbundene Änderungen. 14-tĂ€glich erscheint die kostenlose Kundenzeitung „punkt 3“, wöchentlich gibt es das Faltblatt „Bauinfos fĂŒr Bahnfahrer“. Am BahnBau-Telefon beantworten Experten individuelle Einzelfragen. Hinweise zu FahrplanĂ€nderungen werden im Internet und als E-Mail-Service angeboten.

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Andreas Fuhrmann
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Michael Baufeld
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Bahnhöfe + S-Bahn: S-Bahnhof Nikolassee jetzt barrierefrei erreichbar

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Aufzug zum Bahnsteig der Wannseebahn in Betrieb genommen

Auf dem Bahnhof Nikolassee (S 1) wurde heute der 88. Aufzug im Netz der Berliner S-Bahn feierlich in Betrieb genommen. Sozialsenatorin Heide Knake-Werner, der stellvertretende Bezirks-bĂŒrgermeister von Steglitz-Zehlendorf Uwe StĂ€glin, der KonzernbevollmĂ€chtigte der Deutschen Bahn fĂŒr das Land Berlin Peter Debuschewitz und Wolfgang Borsch, Leiter Regionalbereich Ost von DB Station&Service, wohnten der kleinen Zeremonie bei. Die Investitionskosten in Höhe von rund 550.000 Euro tragen hauptsĂ€chlich der Bund und die Deutsche Bahn AG. Der Einbau gestal-tete sich aufgrund von Problemen mit der Statik sehr schwierig. Die vorhandene Bausubstanz musste mittels Hochdruckinjektion verstĂ€rkt werden. Da der Bahnhof unter Denkmalschutz steht, waren intensive AbstimmungsgesprĂ€che mit den Denkmalpflegern notwendig. Die Rampe, die die Bahnsteige von S 1 und S 7 miteinander verbindet, wurde ebenfalls behindertenfreundlich ausge-stattet.

Die Instandhaltung der AufzĂŒge ĂŒbernimmt das Bahnhofsmanagement der S-Bahn Berlin GmbH. Der jĂ€hrliche Gesamtaufwand fĂŒr alle Anlagen auf den S-Bahnhöfen betrĂ€gt eine Million Euro. Derzeit sind von den 131 Stationen in Berlin 77 ĂŒber AufzĂŒge und 12 ĂŒber Rampen behinderten-gerecht erschlossen. Drei weitere Bahnhöfe sind niveaugleich zugĂ€nglich. „Mittelfristig soll, ab-hĂ€ngig von den zur VerfĂŒgung stehenden Finanzmitteln, an allen S-Bahn-Stationen eine Zu- und Abgangsmöglichkeit fĂŒr mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte FahrgĂ€ste zur VerfĂŒgung stehen,“ betonte Wolfgang Borsch. Im bundesdeutschen Vergleich nehmen die Berliner Bahnhöfe bei der behin-dertenfreundlichen Ausstattung einen Spitzenplatz ein.

Voraussichtlich im Herbst diesen Jahres wird der Aufzug auf dem Bahnhof Friedenau in Betrieb gehen. Dann sind alle Stationen auf der Wannseebahn von Anhalter Bahnhof bis Wannsee barrierefrei zugÀnglich.

Andreas Fuhrmann
Stellv. Sprecher Deutsche Bahn Berlin-Brandenburg

Ingo Priegnitz
Pressesprecher S-Bahn Berlin GmbH

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Tarife: S-Bahn-Tickets aus dem Internet

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Über 160 Fanartikel erfreuen das Sammlerherz

Neben dem persönlichen Service am Schalter und der einfachen Bedienung am Automaten bietet die S-Bahn Berlin GmbH ihre Fahrscheine nun auch per Internet an. Im Angebot sind, neben Monatskarten fĂŒr jedermann, SchĂŒler- und Azubitickets, 7-Tage-Karten, die Freizeitkarte und die bei Touristen beliebte Berlin Welcome Card. Die Tickets werden innerhalb von zwei bis drei Werktagen versandkostenfrei nach Hause zugestellt. Bezahlt wird per Kreditkarte oder Rechnung.

Der S-Bahn-Online-Shop ist ĂŒber die Internetseite des Verkehrsunternehmens: www.s-bahn-berlin.de erreichbar und hat sich in den ersten acht Wochen der Freischaltung bereits ĂŒberregional herumgesprochen. „Insbesondere Hauptstadttouristen nutzen die Gelegenheit, sich die Berlin Welcome Card bereits vorab zuzulegen“, bilanziert S-Bahn-Vertriebsleiter Gerd-Peter Willbrandt. DemnĂ€chst rechnet er mit einer weiten Nutzung auch im Bereich der Zeitkarten: „FĂŒr viele Internet-Nutzer ist der Kauf per Mausklick die bequeme Alternative zu Schalter und Automat.“

Auch S-Bahn-Fans kommen im Online-Shop auf ihre Kosten. Rund 160 Artikel sind erhĂ€ltlich, z. B. Fahrzeugmodelle der neuen S-Bahn-Baureihe 481, BĂŒcher rund ums Thema, historische StreckenplĂ€ne und Fahrkarten u.v.m. Genaue Produktbeschreibungen ermöglichen es, sich detailliert zu informieren. Bestellungen gab es zuletzt u.a. aus den Niederlanden, England und Kanada.

Vertriebsleiter Willbrandt denkt aber schon weiter: „In einigen Monaten werden Tickets fĂŒr die Panorama-S-Bahn und die historischen SonderzĂŒge im vollautomatischen Reservierungssystem buchbar sein. EnttĂ€uschte Touristen, die bislang vor dem ausgebuchten Zug stehen, wird es dann nicht mehr geben.“

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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Bus: Neuer Doppeldecker ab 2005 im Test, neue Eindecker schon im Jahr 2003

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Einhundert+neue+Gro%DFe+Gelbe

101 neue „Große Gelbe“ rollen auf Berlin zu. Die BVG hat mit dem Omnibus-Hersteller NEOMAN einen Vertrag ĂŒber die Lieferung von 101 Doppeldeck-Linienomnibussen geschlossen – mit der Option auf weitere 100 Fahrzeuge. NEOMAN erhielt den Zuschlag in einem Ausschreibungsverfahren und wird die Fahrzeuge nach BVG-Vorgaben entwickeln und produzieren. Es ist vorgesehen, zunĂ€chst einen Prototyp im Linienbetrieb zu testen, bevor die ersten Serienfahrzeuge im Jahr 2005 auf Berliner Straßen rollen werden.

Im Gegensatz zu den bisher durch die BVG eingesetzten Doppeldeckern wird die neue Fahrzeuggeneration auf einer LĂ€nge von 13,70 m drei Achsen haben. Da der neue „Große Gelbe“ rund 1,70 m lĂ€nger ist als der bisherige, bietet er Platz fĂŒr 120 FahrgĂ€ste, darunter 80 SitzplĂ€tze. Die bislang von der BVG eingesetzten Doppeldecker sind nur fĂŒr ca. 90 FahrgĂ€ste zugelassen. Die neuen Fahrzeuge sind selbstverstĂ€ndlich behindertengerecht, verfĂŒgen ĂŒber 3 TĂŒren und sind klimatisiert. Das Auftragsvolumen fĂŒr die 101 „Neuen“ liegt bei ca. 40 Mio Euro.

Mit der Anschaffung der weit ĂŒber die Grenzen der Stadt hinaus bekannten „Großen Gelben“ wird die BVG in die Lage versetzt, nach und nach die alten Doppeldecker (die zum Teil seit 1987 im Einsatz sind) auszusondern. Davon profitieren nicht nur unsere FahrgĂ€ste, denn die neuen Busse tragen auch dazu bei, dass der Instandhaltungsaufwand spĂŒrbar gesenkt werden kann.

Auch bei den Eindeckern wird der Generationswechsel in der BVG-Busflotte fortgesetzt. Neben dem Vertrag mit NEOMAN wurden zusĂ€tzlich mit den Herstellern EVOBUS und NEOMAN VertrĂ€ge ĂŒber die Lieferung von 71 Schubgelenkbussen und 15 Eindeckomnibussen im Wert von 30 Mio EUR geschlossen. Die Auslieferung dieser Fahrzeuge soll noch 2003 beginnen.

Datum: 08.08.2003

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Bahnhöfe + Radverkehr: 5.500. Fahrradabstellplatz am S-Bf. Hirschgarten zur Nutzung ĂŒbergeben

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Das „Bike & Ride“-Programm der S-Bahn Berlin GmbH ist zur Erfolgsstory geworden. Seit September 1999 konnten bis zum heutigen Tag 5.500 FahrradabstellplĂ€tze an 53 S-Bahnhöfen fertig gestellt werden. Die Anlagen sind zu ĂŒber 80 % ĂŒberdacht und mit speziellen StellbĂŒgeln ausgerĂŒstet, die ein sicheres Anschließen der RĂ€der am Rahmen ermöglichen.

Am Freitag konnte in Anwesenheit von Vertretern des Berliner Senats, des Bezirks Treptow-Köpenick und der S-Bahn Berlin GmbH am S-Bf. Hirschgarten die jĂŒngste „Bike & Ride“–Anlage ihrer Bestimmung ĂŒbergeben werden. Auf einer FlĂ€che von 360 Quadratmetern stehen 132 komplett ĂŒberdachte PlĂ€tze zur VerfĂŒgung. Die Baukosten in Höhe von 75.000 Euro werden zu 75 Prozent aus Fördermitteln des Bundes an das Land Berlin und zu 25 % vom Verkehrsunter-nehmen getragen. Die FlĂ€che stellt der Bezirk kostenlos zur VerfĂŒgung. Die Wartung und Instand-haltung der Anlage ĂŒbernimmt die S-Bahn Berlin GmbH.

ADFC spricht von Vorreiterrolle der S-Bahn

Der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Benno Koch, unterstĂŒtzt das Engagement des Verkehrsunternehmens: „Allein im vergangenen Jahr wurden in Berlin 23.159 FahrrĂ€der gestohlen, u.a. weil es in der Stadt zu wenig FahrradbĂŒgel, sprich Anschließmöglich-keiten fĂŒr den Fahrradrahmen gibt. Die Berliner S-Bahn hat mit ihrem Abstellanlagenprogramm eine wichtige Vorreiterrolle ĂŒbernommen. Sichere Abstellanlagen fördern die Fahrradnutzung und damit eine stadtvertrĂ€gliche MobilitĂ€t. In Verbindung mit der S-Bahn werden so attraktive Mobi-litĂ€tsketten geschaffen, die den Umstieg vom Auto leicht machen.“

Noch in diesem Jahr entstehen im Bezirk weitere Anlagen an den Bahnhöfen GrĂŒnbergallee, Altglienicke und Rahnsdorf. Im gesamten S-Bahn-Netz wird sich die Zahl der FahrradabstellplĂ€tze bis zum Jahresende auf 6.500 erhöhen. Die derzeit grĂ¶ĂŸten Fahrradabstellanlagen befinden sich an den S-Bahnhöfen Blankenfelde (424 PlĂ€tze), Eichwalde (350 PlĂ€tze), Blankenburg (284 PlĂ€tze) und Spandau (186 PlĂ€tze). Der Auslastungsgrad betrĂ€gt zwischen 80 und 120 %.

Initiative statt Resignation
Obgleich nach der Gesetzgebung grundsĂ€tzlich die Kommunen fĂŒr den „ruhenden Verkehr“ verantwortlich sind, hat die S-Bahn Berlin GmbH die Initiative ergriffen: „Ziel des „Bike & Ride“-Programms ist die bessere Vernetzung umweltfreundlicher VerkehrstrĂ€ger und die VergrĂ¶ĂŸe-rung des Einzugsbereiches von S-Bahnhöfen um das FĂŒnffache“, erklĂ€rt Gerd Jacob, Fach-bereichsleiter Infrastruktur des Verkehrsunternehmens.

Die S-Bahn Berlin GmbH versteht sich als vielseitiger ökologischer Dienstleister, der nicht nur umweltfreundliche Beförderung anbietet, sondern gleichzeitig umweltpolitische Akzente setzt. „Statt ĂŒber die schlechte Vernetzung der VerkehrstrĂ€ger zu jammern, haben wir 1999 die Initiative ergriffen und mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln von 225.000 € im Startjahr das Programm angeschoben. ZunĂ€chst die Kommunen im Land Brandenburg, spĂ€ter auch Senat und Bezirke von Berlin haben erkannt, welche Chance in der Idee steckt. Nunmehr erhalten wir Bundes- bzw. Landesfördermittel von 75 %. Euphorisch spricht der Infrastrukturexperte schon heute vom 10.000 Stellplatz an einem S-Bahnhof. Ob und wann diese Zielmarke erreicht werden kann, hĂ€ngt nicht zuletzt auch von der weiteren finanziellen Ausstattung des Unternehmens durch die AufgabentrĂ€ger ab.

MobilitĂ€tsergĂ€nzung durch „Call a Bike“ in der Berliner City

Neben den Möglichkeiten zum Abstellen der FahrrĂ€der am Bahnhof und der Mitnahme des eigenen Drahtesels im Zug, bietet die Deutsche Bahn innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings eine weitere interessante MobilitĂ€tsergĂ€nzung: Call a Bike, die MietrĂ€der der Bahn, sind jetzt seit gut einem Jahr ein fester Bestandteil im Straßenbild von Berlin und das mit großem Erfolg.

Zur Zeit sind hier knapp 14.100 Nutzer registriert, bundesweit sind es etwa 40.000. Die 1.650 RĂ€der in der Hauptstadt werden tĂ€glich durchschnittlich fĂŒr 700 Fahrten ausgeliehen, am Wochenende sind es 800 Fahrten/Tag. „Call a Bike ist die ideale ErgĂ€nzung zum öffentlichen Nahverkehr in der Stadt. So lassen sich Wege vor oder nach einer Fahrt z. B. mit der S-Bahn schnell zurĂŒcklegen“, sagt Philip Reth, Leiter von Call a Bike in Berlin.

Weitere Informationen zu Call a Bike gibt es unter der Service-Tel.-Nr. 0700 0 5 22 55 22
(ab 6 Ct./Min.) oder im Internet unter www.callabike.de.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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