S-Bahn: Zielsetzung 2002: “Mehr als 300 Millionen FahrgĂ€ste fahren S-Bahn”

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Vollring-Eröffnung schafft Voraussetzungen fĂŒr Grunderneuerung des S-Bahn-Bestandsnetzes

”Der positive Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort”, prognostizierte GĂŒnter Ruppert, Sprecher der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der S-Bahn Berlin GmbH, anlĂ€sslich des NeujahrsgesprĂ€ches der Deutschen Bahn AG am Dienstagabend. Nach Fahrgastzugewinnen von 291 Mio. (2000) auf 296 Mio. Kunden (2001) rechnet der Chef von rund 4.200 S-Bahnern fĂŒr das neue Jahr mit einer weiteren Steigerung der Beförderungszahl um bis zu 8 Millionen. Damit dĂŒrfte das jĂŒngste und erfolgreichste Verkehrsunternehmen der Stadt 2002 die 300-Millionen-Grenze problemlos ĂŒberschreiten.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands ist das Berliner S-Bahnnetz kontinuierlich wieder aufgebaut worden. UnabhĂ€ngig von ökonomischer Vernunft haben die Verantwortlichen zunĂ€chst die Verbindungen in das Umland und die innerstĂ€dtischen LĂŒckenschlĂŒsse fertig gestellt. Die Grunderneuerung des Bestandsnetzes wurde auf einen spĂ€teren Zeitpunkt verschoben.

Mit der Wiederherstellung der S-Bahn-Verbindung zwischen Westhafen und Gesundbrunnen zum 16. Juni kann auch die Berliner Ringbahn wieder durchgehend befahren werden. Bund, Land und Deutsche Bahn haben damit ihr Ziel der Reaktivierung des ĂŒber Jahrzehnte vernachlĂ€ssigten Stadtschnellbahnsystems erreicht. Die sogenannte “Strecke ohne Ende” mit einer LĂ€nge von 37 Kilometern war im August 1961 in Folge des Mauerbaus geteilt und im Westteil der Stadt Anfang der achtziger Jahre stillgelegt worden.

Ringbahn mit Betriebskonzept fĂŒr das neue Berlin

Der Vollring eröffnet fĂŒr die S-Bahn Berlin GmbH grundsĂ€tzlich neue Möglichkeiten der BetriebsfĂŒhrung. “Wir können Linienweg und Zugdichte kĂŒnftig besser der Nachfrage und den verĂ€nderten Verkehrsströmen im neuen Berlin anpassen”, erklĂ€rte GeschĂ€ftsfĂŒhrer GĂŒnter Ruppert. Gleichzeitig ermöglicht das erweiterte Angebot im Zusammenhang mit der zurĂŒck gestellten Grunderneuerung des S-Bahn-Bestandsnetzes nunmehr die bessere Umleitung von Verkehrsströmen.

Weitere Modernisierung des Bestandsnetzes

Nach Bereitstellung der finanziellen Mittel kann nunmehr zĂŒgig der Ausbau des unteren Bahnhofs Friedrichstraße zu einer modernen zeitgemĂ€ĂŸen Verkehrsstation begonnen werden. Ferner wird die endgĂŒltige Fertigstellung des Bahnhofs Potsdamer Platz im Bereich des Kreuzungsbauwerkes mit der Linie U3 sowie die AusrĂŒstung des nördlichen Bahnhofsteils mit LĂ€rmschutzschottermatten möglich. Innerhalb des Anhalter Bahnhofs bis zum sĂŒdlichen Tunnel-mund der Linie S1 werden Gleise erneuert sowie zwischen Nord-bahnhof und Oranienburger Straße Weichen eingefĂŒgt, die kĂŒnftig eine flexiblere BetriebsfĂŒhrung ermöglichen. “Wir haben uns bei der AusfĂŒhrung der Arbeiten fĂŒr eine Paketlösung entschieden”, fasste Ruppert die Vorgehensweise zusammen. In Abstimmung mit der Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg fahren daher vom 16. Juni bis 18. August zwischen Nordbahnhof und Yorckstraße keine ZĂŒge. Anschließend werden die Arbeiten bis zum 13. Oktober auf den Abschnitt Potsdamer Platz – Nordbahnhof beschrĂ€nkt.

Vernetzte S-Bahn-Linien fĂŒr umsteigefreie Verbindungen

WĂ€hrend der Modernisierungsarbeiten im Nord-SĂŒd-Tunnel gilt auf der Ringbahn folgende Linienregelung:

Die ZĂŒge kommen als S 2 von Bernau und wechseln in Gesundbrunnen ihre Liniennummer in S 42. Diese Liniennummer kennzeichnet RingzĂŒge, die entgegen dem Uhrzeigersinn fahren. Nach einer Runde erhalten die ZĂŒge in Gesundbrunnen die Liniennummer S 46 bzw. S 47 und fahren ĂŒber den SĂŒdring weiter nach Königs Wusterhausen bzw. Spindlersfeld.

In der Gegenrichtung kommen S 46 und S 47 ĂŒber den SĂŒdring bis Gesundbrunnen und wechseln dort ihre Nummer in S 41. Entsprechend dem Uhrzeigersinn fahren die ZĂŒge der S 41 eine Runde und werden in Gesundbrunnen zur S 2 mit den Zielen Buch und Bernau.

ErgÀnzt wird das Fahrplanangebot durch die Linie S8.

ZusÀtzliches S-Bahnangebot auf Fernbahngleisen

Die Fertigstellung des neuen Lehrter Bahnhofs am Humboldthafen tritt in eine entscheidende Phase. Im Sommer diesen Jahres werden Fern- und S-Bahn-Gleise auf die neue Trasse verschwenkt, um im Bereich des alten Stadtbahnhofs Baufreiheit zu schaffen.

Die umfangreichen Umbauten an Gleisen, Weichen sowie der Signal- und Sicherungstechnik werden seit dem Baubeginn nach einem intelligenten Logistikkonzept weitgehend ohne BeeintrĂ€chtigung fĂŒr die FahrgĂ€ste durchgefĂŒhrt. Im Rahmen der kompletten Verlagerung der Trasse stehen fĂŒr einen Zeitraum von knapp drei Wochen im Bereich der Baustelle jedoch nur jeweils zwei der vier Streckengleise zur VerfĂŒgung. WĂ€hrend einer fĂŒnftĂ€gigen Sperrung der Ferngleise befördert in diesem Bereich die S-Bahn auch die FahrgĂ€ste des Regional- und Fernverkehrs. FĂŒnf S-Bahnlinien fahren tagsĂŒber durchgehend in einem 3-4-Minuten-Takt.

Anschließend wird fĂŒr 12 Tage das Fahrtenangebot der S-Bahn Berlin GmbH zwischen Bellevue und Friedrichstraße auf die Fernbahngleise verlagert. Mit UnterstĂŒtzung der DB Regio AG fahren voraussichtlich Wechselstrom-S-Bahn-ZĂŒge der Baureihe 420, deren Einsatzgebiet sonst im westdeutschen und sĂŒddeutschen Raum liegt, im Shuttle-Verkehr von Ostbahnhof ĂŒber Alexanderplatz und Friedrichstraße zum Bahnhof Zoo.

Eine Arbeitsgruppe bei der Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung hat sich auf dieses Vorgehen verstĂ€ndigt. Die Beteiligten sind sich einig, dass die EinschrĂ€nkungen fĂŒr FahrgĂ€ste so auf ein Mindestmaß reduziert sind. Die Fahrzeiten werden sich trotz der Bauarbeiten nur geringfĂŒgig verlĂ€ngern.

Investitionen fĂŒr die Infrastruktur der Hauptstadt

Der Finanzrahmen fĂŒr das aktuelle Programm Hauptstadtbahn 2006 (Zeitraum 2002 – 2006) umfasst rund 1 Milliarde Euro. Allein im Jahr 2001 verbaute die Konzerntochter DB Projekt Verkehrsbau 118 Mio. Euro in die Infrastruktur. Im Jahr 2002 werden es 160 Milliarden Euro sein. Die S-Bahn Berlin GmbH selbst investiert seit 1996 1,1 Milliarden Euro in 500 neue ViertelzĂŒge der Baureihe 481. Die Ablieferung wird bis Ende 2004 abgeschlossen sein.

Im Zeitraum 1990 bis 2010 betragen die Gesamtausgaben zur Entwicklung der Eisenbahn-Infrastruktur in Berlin ĂŒber 10 Milliarden Euro. Davon entfallen 4 Milliarden Euro auf die S-Bahn.

AusfĂŒhrliche Fahrgastinformation schafft VerstĂ€ndnis

Die S-Bahn Berlin GmbH informiert ihre FahrgĂ€ste auch weiterhin ausfĂŒhrlich ĂŒber bevorstehende Projekte und damit verbundene Änderungen. 14-tĂ€glich erscheint die kostenlose Kundenzeitung ”punkt 3”, wöchentlich gibt es das Faltblatt ”Bauinfos fĂŒr Bahnfahrer”. Am Bahnbautelefon beantworten Experten individuelle Einzelfragen. Hinweise zu FahrplanĂ€nderungen werden im Internet und als E-mail-Service angeboten.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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Bus: Neue Buslinien zwischen Walterdorf und Königs Wusterhausen

http://www.vbbonline.de/download/
pdf/presse/presse020125.pdf

Ab 2. Februar 2002 werden nach der erfolgten Freigabe der BrĂŒcke ĂŒber den
Stichkanal in Wildau VerÀnderungen im Buslinienverkehr wirksam. Die
Verbesserungen wirken sich aus auf den gesamten Raum westlich der S-Bahnlinie
Eichwalde – Königs Wusterhausen. Insbesondere werden die Siedlungen
“MĂŒhlenschlag” in Schulzendorf, “Röthegrund” in Wildau und “Königspark” in Königs
Wusterhausen besser durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen.
Dies entspricht den WĂŒnschen der Bewohner, die an die Gemeindeverwaltungen
sowie die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH heran getragen
und in einer von der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH durchgefĂŒhrten
Haushaltsbefragung bestÀtigt wurden. Wesentlich ist das vertaktete Angebot sowie
die gĂŒnstigen Umstiegsmöglichkeiten zur S-Bahn an den Bahnhöfen Eichwalde,
Zeuthen und Wildau und der Regionalbahnanschluss in Königs Wusterhausen.
Die neuen Buslinien sind mit dem VBB-Fahrausweis, auch bereits vorhandenen
Monats- oder Jahreskarten nutzbar. FahrgĂ€ste mĂŒssen also keinen neuen
Fahrschein lösen und können mit dem VBB-Fahrausweis auch in die S-Bahn und
andere Verkehrsmittel umsteigen. SelbstverstÀndlich ist das komplette VBBFahrausweissortiment
auch beim Busfahrer erhÀltlich.
Im Einzelnen ergeben sich in den Gemeinden die folgenden VerÀnderungen:
Waltersdorf
Die Linie 738 verkehrt zukĂŒnftig vom Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld ĂŒber
Waltersdorf und Schulzendorf zum S-Bahnhof Eichwalde. Betriebsbeginn ist Montag
bis Freitag 6:00 Uhr und an Samstagen 7:45 Uhr, Betriebsschluss 20:00 Uhr bzw.
17:30 Uhr.
Die Bedienung erfolgt in den Vormittagsstunden im 2-Stunden-Takt und zeitlich
versetzt zu den Fahrten der Linie 263. Ab ca. 12:00 Uhr wird der Streckenabschnitt
zwischen Waltersdorf und S-Bahnhof Eichwalde im annÀhernden Stundentakt
befahren, geringfĂŒgige Abweichungen ergeben sich aus den Bedingungen des
SchĂŒlerverkehrs.
Ab 16:00 Uhr und an Samstagen wÀhrend der gesamten Betriebszeit verkehrt die
Linie ausschließlich zwischen Waltersdorf und Eichwalde, es besteht in der Regel in
Waltersdorf Anschluss zur Linie 263 von und nach Berlin-GrĂŒnau.
DarĂŒber hinaus erhĂ€lt die Siedlung Waltersdorf erstmals eine öffentliche
Verkehrsanbindung ĂŒber die nahegelegene Waldstr. in Schulzendorf.
Schulzendorf
Das Angebot besteht aus 3 Buslinien, die schnelle Verbindungen der verschiedenen
SiedlungsrÀume zu den nÀchstgelegenen S-Bahnhöfen ermöglichen.
Die Linie 731 verbindet im Berufsverkehr die S-Bahnhöfe Eichwalde und Zeuthen.
Morgens erfolgen von Zeuthen kommend zwei Fahrten im Abstand von 40 min ĂŒber
Miersdorfer Str. – Ernst-ThĂ€lmann-Str. durch die Siedlung Eichberg zum S-Bahnhof
Eichwalde. Nachmittags wird im 60-min-Takt vom S-Bahnhof Eichwalde zunÀchst
durch die Siedlung Eichberg, dann ĂŒber Rosa-Luxemburg-, Hans-Sachs-, Walter-
Rathenau-, Freiligath-, Ernst-ThĂ€lmann-, Miersdorfer-, Otto-Krien- und BrĂŒckenstr.
zum S-Bahnhof Zeuthen gefahren. Die RĂŒckfahrt erfolgt ab Otto-Krien-Str. ĂŒber
Herwegh-, Illgen- und Walter-Rathenau-Str. direkt zum S-Bahnhof Eichwalde.
Die Linie 738 fĂ€hrt von Waltersdorf kommend ĂŒber Alt-Schulzendorf, Miersdorfer-,
Otto-Krien-, Herwegh-, Illgen-, Walter-Rathenau-, Hans-Sachs- und Rosa-
Luxemburg-Str. zum S-Bahnhof Eichwalde. Außerhalb des Berufsverkehrs
ĂŒbernimmt sie zusĂ€tzlich die Bedienung der Siedlung Eichberg. Diese Linie verkehrt
werktags zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr, vormittags im 2-, nachmittags und
samstags zwischen 8:00 Uhr und 17:30 Uhr im Stundentakt.
Der sĂŒdliche Gemeindeteil wird von der Linie 740, die von Königs Wusterhausen
ĂŒber Wildau und Miersdorf kommend die Miersdorfer-, Otto-Krien-, Herwegh- und
BrĂŒckenstr. befĂ€hrt und weiter zum S-Bahnhof Zeuthen fĂŒhrt, erschlossen. Diese Linie
verkehrt hier ebenfalls stĂŒndlich und wird im morgendlichen Berufsverkehr mit
Fahrten zum S-Bahnhof Eichwalde verdichtet.
Neue Haltestellen entstehen fĂŒr die Linien 731 und 738 in der Walter-Rathenau-Str./
Ecke Illgenstr. und Ecke Richard-Wagner-Str., in der Hans-Sachs-Str./ Rosa-
Luxemburg-Str., in der Karl-Liebknecht-Str./ Ernst-ThÀlmann-Str. und Ecke Karl-
Marx-Str., in der Waldstr./ Ecke Eichenallee, in der Paarmannstr./ Ecke Lindenstr.
und Ecke August-Bebel-Str., in der Rudolf-Breitscheid-Str./ Ecke Puschkinstr. und
gegenĂŒber der vorhandenen Haltestelle am Aldi-Markt. Aufgehoben bzw. an die
neuen Standorte verlegt werden die jetzigen Haltestellen Karl-Marx-Str., Puschkinstr.,
Luxemburg/ Wagnerstr., Luxemburg/ Illgenstr., Otto-Krien-Str. und Leipziger
Platz. Die Linie 740 erhĂ€lt in Schulzendorf eine zusĂ€tzliche Haltestelle in der BrĂŒcken-/
Ecke Herweghstr.
Zeuthen
Die LinienfĂŒhrung konzentriert sich auf den Ortsteil Miersdorf, die an Wildau
angrenzenden sowie die unmittelbar westlich des S-Bahnhofes gelegenen Bereiche.
Die Linie 740 fĂ€hrt aus Königs Wusterhausen ĂŒber das A10-Center und Wildau
kommend ĂŒber Fontaneallee, Westkorso, Str. der Freiheit, Dorf-, Schulzendorfer-,
Miersdorfer-, Otto-Krien-, BrĂŒckenstr., Waldpromenade, Forstallee und Miersdorfer
Chaussee direkt zum S-Bahnhof Zeuthen. Die RĂŒckfahrt fĂŒhrt ĂŒber Friesen-,
Wilhelmshavener Straße, Birkenallee, Park-, BrĂŒcken-, Otto-Krien-, Miersdorfer-,
Schulzendorfer und Hoherlehmer Str. nach Wildau, dort ĂŒber Röthegrund, SBahnhof,
A10-Center weiter nach Königs Wusterhausen. Die Bedienung erfolgt
stĂŒndlich, im FrĂŒhberufsverkehr verkehren zusĂ€tzliche Fahrten zum S-Bahnhof
Eichwalde, die Betriebszeit ist werktags von 5:30 Uhr bis 21:00 Uhr, samstags von
8:00 Uhr bis 16.30 Uhr.
Die vom S-Bahnhof Zeuthen zum S-Bahnhof Eichwalde verkehrende Linie 731
ergÀnzt das Angebot der Linie 740 zwischen S-Bahnhof Zeuthen und Schulzendorf,
BrĂŒckenstraße im SpĂ€tberufsverkehr zwischen 16:00 Uhr und 20:00 Uhr zu einem
20-/40-Minuten-Takt.
Neue Haltestellen werden eingerichtet in der Fontaneallee/ Ecke FĂ€hrstr., in der Str.
der Freiheit/ Ecke Große Zeuthener Allee, in der Waldpromenade, der Forst-/ Ecke
Birkenallee, in der Friesenstr. unmittelbar am Ausgang des S-Bahnhofes, am Hei-debergplatz, in der Birkenallee/ Ecke Parkstr., in der Parkstr. gegenĂŒber der vorhandenen
Haltestelle und in der Hoherlehmer Str.. Aufgehoben bzw. an die neuen
Standorte verlegt werden die jetzigen Haltestellen Miersdorfer Chaussee, Fasanen-,
Parkstr. und Sparkasse. In Fahrtrichtung Königs Wusterhausen entfallen die Haltestellen
Miersdorf Kirche, Friedhof und Seniorenstift.
Wildau
Die bestehende (Orts-)Linie 740 wird an beiden Endpunkten verlÀngert, die Linie
738 verkehrt hier nicht mehr. Die neue Buslinie 740 beginnt am Bahnhof Königs
Wusterhausen und fĂ€hrt ĂŒber den Königspark, das A10-Center und Hoherlehme wie
gewohnt zum S-Bahnhof Wildau. Weiter fĂŒhrt sie im Verlauf der bisherigen Linie 738
ĂŒber Fontaneallee, Westkorso, Str. der Freiheit, Dorf-, Schulzendorfer-, und
Miersdorfer Str. bis zum Gemeindeamt Schulzendorf und nun ĂŒber Herwegh-, BrĂŒckenstr.,
Waldpromenade, Forstallee und Miersdorfer Chaussee direkt zum SBahnhof
Zeuthen. Der Streckenabschnitt Wildau, Ehrenmal – Miersdorf, MĂŒhle wird
nur in dieser Richtung befahren. Die RĂŒckfahrt erfolgt ab Mierdorf, MĂŒhle ĂŒber
Hoherlehmer Str., Blumenkorso, Wildbahn, Birkenallee und Schranke
Freiheitsstraße weiter in Richtung S-Bahnhof Wildau auf der bekannten
LinienfĂŒhrung.
Diese Linie verkehrt Montag bis Freitag von 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr, an Samstagen
von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr jeweils im Stundentakt. Abschnittsweise erfolgt im
Berufsverkehr eine Verdichtung auf einen 20-minĂŒtigen Fahrabstand: morgens ab
A10-Center ĂŒber S-Bahnhof Wildau bis Zeuthen Miersdorf mit Weiterfahrt zu den SBahnhöfen
Eichwalde oder Zeuthen von 5:00 Uhr bis 6:30 Uhr, anschließend 40-
Minuten-Takt bis 8:30 Uhr, nachmittags zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr im
Ringverkehr S-Bahnhof zwischen Wildau, Hoherlehme, Röthegrund und S-Bahnhof
Wildau.
Neu eingerichtet werden die Haltestellen Wiesenring, Im Röthe-grund und
Hahnenbalz im Verlauf der Wildbahn, die Haltestelle Birkenallee an der Ecke
Freiheitsstr., Friedrich-Engels-Str. in Höhe des „Schwungrades“ und Volkshaus an
der Gemeindeverwaltung. Aufgehoben werden in Fahrtrichtung Königs
Wusterhausen die Haltestellen Westkorso und Ehrenmal (ehemals Rathaus). Die
Haltestelle Dorfaue wird zukĂŒnftig in beiden Richtungen bedient.
In der Stadt Königs Wusterhausen betreffen die VerÀnderungen vorrangig die
Erschließung des Wohn- und Gewerbegebietes Königspark. Die hier verkehrende
Linie 743 wird zukĂŒnftig als Linie 740 vom Bahnhof Königs Wusterhausen zum A10-
Center und von dort weiter ĂŒber den S-Bahnhof Wildau zum S-Bahnhof Zeuthen
fahren. Damit entsteht eine alternative Verbindung zur S-Bahn am Bahnhof Wildau.
Werktags verkehrt die Linie zwischen 5:00 Uhr und 21:30 Uhr, an Samstagen von
7:30 Uhr bis 17:30 Uhr jeweils im Stundentakt. Im morgendlichen Berufsverkehr
wird die Fahrtenfolge in Richtung Wildau auf einen 20-Minuten-Abstand verdichtet.
Auf dem Abschnitt Königspark – Bahnhof Königs Wusterhausen werden in den
Nachmittags- und Abendstunden unter der Liniennummer 743 zusÀtzliche Fahrten
angeboten, die die Linie 740 zu einem 30-Minuten-Takt ergÀnzen. Eine neue
Haltestelle wird am Schloßplatz eingerichtet.

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Tarife + S-Bahn: NĂ€chtliche Fahrscheinkontrolle ĂŒberraschte Schwarzfahrer

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
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Letzte Nacht zwischen Lehrter Stadtbahnhof und Alexanderplatz:

FĂŒr 246 FahrgĂ€ste im durchgehenden Nachtverkehr der S?Bahn Berlin GmbH endete die Fahrt in der Nacht von Freitag zu Samstag mit einer teuren Überraschung. Das Verkehrsunternehmen hatte im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle in der Zeit von 20 Uhr bis 4 Uhr frĂŒh zwischen Lehrter Stadtbahnhof und Alexanderplatz 5138 FahrgĂ€ste nach ihrem Fahrschein gefragt. Neben zahlreichen bekannten Ausreden bekamen die 12 Kontrolleure, die vom Sicherheitsdienst der S-Bahn und dem Bundesgrenzschutz unterstĂŒtzt wurden, zu hören, dass mit Kontrollen in der Nacht einfach nicht gerechnet wurde.

“Wir haben das Fahrtenangebot in den NĂ€chten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht und die Fahrgastzahlen um knapp 10% steigern können”, erklĂ€rt Dr. Wilfried Kramer, Fachbereichsleiter Marketing der S-Bahn Berlin GmbH. “Es ist schlichtweg unsozial, wenn ein Teil der Nutzer meint, fĂŒr diese Serviceleistung im Freizeitverkehr nichts bezahlen zu mĂŒssen. Unsere ehrlichen FahrgĂ€ste begrĂŒĂŸen daher die Kontrollen.”

Derzeit fahren die rot-gelben ZĂŒge in WochenendnĂ€chten im Berliner Stadtgebiet durchgehend alle 30 Minuten. Auf Außenstrecken wird mindestens ein 60-Minutentakt angeboten.

Die Schwerpunkt-Fahrscheinkontrollen werden in den nĂ€chsten Wochen kontinuierlich weiter gefĂŒhrt. Wer erwischt wird, zahlt 30 Euro (entspricht 58,67 DM). Als preiswerte Alternative empfiehlt die S-Bahn Berlin GmbH die Freizeitkarte zum monatlichen Preis von 23 Euro (entspricht 44,98 DM). Diese gilt samstags, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen ganztĂ€gig sowie montags bis freitags von 18.30 Uhr bis 3.00 Uhr des nĂ€chsten Tages zur Fahrt im gesamten Tarifbereich Berlin ABC. In der ĂŒbrigen Zeit können Fahrausweise zum ErmĂ€ĂŸigungstarif erworben werden.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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Regionalverkehr: ZĂŒge zum Bauernmarkt nach Schmachtenhagen fahren auch 2002

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Auf der Regionalbahnlinie RB 27 fahren wegen der hohen Nachfrage auch im Jahr
2002 die ZĂŒge zum Bauernmarkt nach Schmachtenhagen.
UrsprĂŒnglich war dieses Angebot bis Ende des Jahres 2001 begrenzt mit der Option,
bei hoher Fahrgastzahl auch in diesem Jahr fortzufĂŒhren. Die ZĂŒgen fahren wie
bisher an Samstagen und Sonntagen. FĂŒr alle Fahrten gilt der VBB-Tarif. Eine
Einzelfahrt im Regeltarif kostet vom Berliner Tarifbereich B (Berlin-Karow) in den
Berliner Tarifbereich C (Schmachtenhagen) 2,10 Euro.
Berlin-Karow 8.40 stĂŒndlich bis 14.40
Schönerlinde 8.46 14.46
Schönwalde 8.52 14.52
Basdorf 8.57 14.57
ZĂŒhlsdorf 9.03 15.03
Wensickendorf 9.09 15.09
Schmachtenhagen 9.17 15.17
Schmachtenhagen 9.23 stĂŒndlich bis 15.23
Wensickendorf 9.32 15.32
ZĂŒhlsdorf 9.36 15.36
Basdorf 9.42 15.42
Schöwalde 9.47 15.47
Schönerlinde 9.53 15.53
Berlin-Karow 9.59 15.59

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S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahnhof Papestraße wird zu modernem Umsteigepunkt

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
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Ab Montag verÀnderter S-Bahn-Verkehr auf der Linie S25 / S26

Die Modernisierung der S-Bahn-Infrastruktur nimmt auch im Berliner SĂŒden sichtbare Formen an. Die Vorbereitungen fĂŒr den Neubau des Bahnhofs Papestraße haben begonnen. Nach dem Abriss alter BrĂŒcken im Bereich der Ringbahngleise können die nicht mehr benötigten StĂŒtzpfeiler beseitigt und durch ein neues Bauwerk ersetzt werden. Dies setzt Baufrei-heit voraus, die durch eine eingleisige BetriebsfĂŒhrung herge-stellt wird. Im Zeitraum von Montag, 14. Januar, bis Sonntag, 16. Februar, fahren die ZĂŒge zwischen Anhalter Bahnhof und Papestraße daher im 10-Minuten-Takt:

S 2 fĂ€hrt planmĂ€ĂŸig
S 25 fĂ€hrt Hennigsdorf – Friedrichstraße – Potsdamer Platz sowie zwischen Papestraße und Lichterfelde SĂŒd
S 26 fĂ€hrt Birkenwerder – Pankow – Friedrichstraße – Schö-neberg sowie zwischen Papestraße und Lichterfelde SĂŒd

In Anhalter Bahnhof und Papestraße kann bequem am glei-chen Bahnsteig umgestiegen werden. Die Fahrzeiten verlĂ€n-gern sich fĂŒr FahrgĂ€ste der S 25 und S 26 um 5 Minuten.

Um den eingleisigen Betrieb vorzubereiten, werden an diesem Wochenende Weichen eingebaut. Der Streckenabschnitt An-halter Bahnhof – Papestraße ist daher von Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 1.30 Uhr, gesperrt. Die Umfahrung ist ĂŒber die Linie S 1 und S 4, S 45, S46 mit Umsteigen in Schöneberg möglich. Die Fahrzeit verlĂ€ngert sich um rund 10 Minuten.

NĂ€here Informationen stehen in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung punkt 3 sowie in einem Sonderfaltblatt der “Bauinfos fĂŒr Bahnfahrer”, die auf allen Bahnhöfen und in den Kundenzentren kostenlos erhĂ€ltlich sind.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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S-Bahn: Erneut FahrgastzuwÀchse bei der S-Bahn Berlin GmbH

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=60

Neues Jahr bringt Inbetriebnahme des Vollrings

Die seit 1995 am Markt agierende S-Bahn Berlin GmbH ist weiter auf Er-folgskurs. “Die Inbetriebnahme neuer Strecken, die Grunderneuerung des Bestandsnetzes und die Modernisierung von Infrastruktur und Fahrzeug-park bescherten uns im vergangenen Jahr zusĂ€tzliche 5 Millionen FahrgĂ€s-te”, bilanziert S-Bahn-GeschĂ€ftsfĂŒhrer GĂŒnter Ruppert. “Dies ist eine Stei-gerung von 291 Mio. auf 296 Mio.” Auf einem Streckennetz von 325 Kilo-metern sind derzeit 15 Linien mit werktĂ€glich 2617 Zugfahrten unterwegs. Die durchschnittliche PĂŒnktlichkeit bewegte sich trotz des umfangreichen Baugeschehens mit 97,4 % auf weiterhin hohem Niveau.

Neben der Schließung der letzten Ost-West-LĂŒcke zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen und der Umsetzung eines kundennahen Bahn-hofsmanagements zur Erhöhung von Sicherheit, Sauberkeit und Service konnte im Jahr 2001 die umfangreiche Erneuerung des Fahrzeugparks fortgesetzt werden. Mit Investitionen von rund 150 Mio. € wurden u. a. weitere 60 ViertelzĂŒge der modernen Baureihe 481 beschafft, die seit die-sem Jahr auch im Nordosten der Stadt fĂŒr höheren Fahrkomfort sorgen.

Mit der Eröffnung neuer Fahrkartenausgaben wurde das Beratungsange-bot weiter erhöht. An 163 S-Bahnhöfen stehen nunmehr 10 Kundenzentren und 75 Fahrkartenschalter zur VerfĂŒgung. Im Zusammenhang mit der WĂ€hrungsumstellung hat die S-Bahn Berlin GmbH 450 leicht zu bedienende Touch-Screen-Ticketautomaten beschafft, deren Aufstellung bis Ende Februar 2002 abgeschlossen wird. Die Euro-EinfĂŒhrung verlief problemlos.

Ausblick auf das Jahr 2002

Höhepunkt fĂŒr die S-Bahn Berlin GmbH ist im Juni diesen Jahres die Kom-plettierung des S-Bahn-Rings, wodurch sich Fahrzeiten zum Teil erheblich verkĂŒrzen. Gleichzeitig ist die Fertigstellung der “Strecke ohne Ende” Vor-aussetzung fĂŒr die weitere Umsetzung des Grunderneuerungsprogramms “Hauptstadtbahn 2006”. FĂŒr 2002 enthĂ€lt das Programm u. a. den Umbau des unterirdischen Bahnhofes Friedrichstraße und die Erneuerung der Wannseebahn zwischen Zehlendorf und Wannsee. Die Sanierung der teilweise denkmalgeschĂŒtzten S-Bahnhöfe und der Bau von modernen Fahrradabstellanlagen wird fortgesetzt.

FĂŒr das neue Jahr hat sich die S-Bahn Berlin GmbH eine weitere Steige-rung der Fahrgastzahl vorgenommen: “Dieses ehrgeizige Ziel werden wir bei konsequenter Konzentration auf die WĂŒnsche unserer Kunden auch erreichen”, zeigt sich GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ruppert ĂŒberzeugt. Außerdem wolle sich das Unternehmen weiter fĂŒr stabile Fahrpreise und den Verzicht auf Tariferhöhungen einsetzen.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

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