Archiv der Kategorie: Werkstätten

Bahnindustrie: Deutsche Bahn in Cottbus Bahnwerk hält Mitarbeiterzahl bei 400, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/deutsche-bahn-in-cottbus-bahnwerk-haelt-mitarbeiterzahl-bei-400_aid-33482823

Ein Gerücht macht die Runde: Im #Werk #Cottbus der DB #Fahrzeuginstandhaltung sollen 150 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Doch das stimmt nicht. Tatsächlich soll die #Neuausrichtung bis 2020/21 auf Wartung von #Hybridloks den Standort stabilisieren. Von Nils Ohl

Fast zeitgleich mit der Schließung des ersten Kraftwerksblocks in Jänschwalde macht eine zweite Nachricht die Runde, die so gar nicht zu dem Ziel passt, parallel zum Ausstieg aus der Kohle einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz zu managen: Im Werk Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung sollen rund 150 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen.

„Diese Information ist ein Fake“, sagt Frank Newiger, der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Werkes, mit aller Klarheit.

In der offiziellen Presseinformation der Deutschen Bahn AG liest sich das dann so: „Derzeit sind in dem Werk Cottbus mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt. Die aktuelle #Unternehmensplanung geht davon aus, dass auch in den kommenden Jahren mit einem Personalbedarf von mehr als 400 Mitarbeitern am Werkstandort Cottbus gerechnet wird.“

Doch kein Rauch ohne Feuer. Denn Fakt ist, dass immer weniger #Dieselloks auf den Schienen unterwegs sind. #Elektroantriebe sind nicht nur bei Autos, sondern auch bei Zügen das Thema der Zukunft. Deshalb gibt es im Cottbuser Werk langfristig auch immer weniger Dieselloks zu warten. Die Bahn AG reagiert darauf mit einer Neuausrichtung des Cottbuser Werks.

Wie aus Bahnkreisen zu erfahren war, gab es am Donnerstag aufgrund der aktuellen Nachrichtenlage eine Zusammenkunft der Führungskräfte des Cottbuser Werkes, in der diese Neuausrichtung noch einmal …

BVG: BVG-Vorstand trifft Arbeitnehmervertreter Notstand bei der U-Bahn bleibt außen vor, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-vorstand-trifft-arbeitnehmervertreter-notstand-bei-der-u-bahn-bleibt-aussen-vor-31145950

Es klang vielversprechend. Nachdem sich #Arbeitnehmervertreter der Berliner #U-Bahn am Dienstag voriger Woche mit einem offenen Brief an den #BVG-Vorstand gewandt hatten und darin gewissermaßen den personellen wie technischen #Notstand in ihrem Bereich beklagten, gab es einen Tag später das Gesprächsangebot. Für Dienstag hatte der Vorstand die Autoren des Briefs in die BVG-Zentrale eingeladen. Auch Vorstandschefin Sigrid #Nikutta sollte dabei sein.

Eine konstruktive Debatte in kleiner Runde war es jedoch nicht. An der Holzmarktstraße kamen rund 100 BVGler zusammen. Denn geladen waren nicht nur die Briefautoren aus dem Untergrund, sondern auch Arbeitnehmervertreter aller Betriebsbereiche des städtischen Nahverkehrsanbieters und noch dazu das mittlere Management. Eine Großveranstaltung mit naheliegender Nebenwirkung. „Der offene Brief war in dieser Runde gar kein Thema“, sagt Axel Glischinski, Personalrat #Werkstatt U-Bahn, der das Schreiben mit verfasst hatte. Und tatsächlich war das  Treffen keineswegs wegen des Briefs einberufen worden, sondern der Termin bereits seit Februar in den Kalendern der Vorstandsmitglieder …

Güterverkehr + Bahnverkehr: Private am Zug Bahn-Pioniere bringen mehr Güter aufs Gleis, aus MOZ

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1674488/

Die Luft brennt im bundesweit ältesten betriebsfähigen Lokschuppen in Wittenberge (Brandenburg).

In dem Industriedenkmal von 1846 arbeiten #Schlosser auf Hochtouren: 30 Mitarbeiter überholen im Zwei-Schicht-System den Lokomotiven-Bestand der #Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (#EGP). Die Tochter der #ENON Gesellschaft mbH & Co. KG #Putlitz (Prignitz) ist eines der größten eigentümergeführten Güterverkehrsunternehmen Deutschlands. Während die Fassade des Wittenberger Lokschuppens in frischem Grau neu entsteht, platzt das historische Gebäude schier aus allen Nähten, wie Geschäftsführer Mathias #Tenisson sagt.

Die #Lok-Werkstatt in #Wittenberge verfügt über fünf komplett besetzte Grubengleise und Kräne für zwei bis fünf Tonnen Gewicht. Die 55 Diesel- und Elektroloks, die ältesten davon aus den Sechzigerjahren, müssten nach einer bestimmten Laufleistung fristgerecht und regelmäßig auf ihre #Betriebssicherheit überprüft und repariert werden, erläutert Tenisson. Gerade verlässt eine rund 50 Jahre alte Lok nach dem Überholen, also „frisch gefristet“, den denkmalgeschützten #Lokschuppen, um so schnell wie möglich wieder in den #Güterverkehrsplan der Privaten eingetaktet zu werden. An ihre Stelle wird sofort die nächste #Zugmaschine über die #Werkstattgrube

U-Bahn + Werkstätten: U-Bahnwerkstatt Ruhleben, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche baulichen Veränderungen bzw. Nutzungsveränderungen sind auf dem Gelände der #U-Bahnwerkstatt
„#Grunewald“ in #Ruhleben von der BVG geplant?
Antwort zu 1:
Auf dem Gelände der U-Bahnwerkstatt „Grunewald“ sind ein #Neubau einer #Werkstatthalle
für die #U-Bahn-Instandhaltung und der Neubau eines #Ausbildungszentrums geplant.
Frage 2:
Wie sieht der Zeit- und Kostenplan aus?
Antwort zu 2:
Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Der Zeitplan sieht die Fertigstellung für Mitte 2021 vor. Der
Kostenrahmen beläuft sich auf 64 Mio. EUR.“
Frage 3:
Wie viel Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiteten bisher in den Werkstätten und mit welcher
Frequentierung des Grundstücks ist zukünftig zu rechnen?
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Antwort zu 3:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Derzeit arbeiten 9 Mitarbeiterinnen und 134 Mitarbeiter in den Werkstätten der U-Bahn.
Zur zukünftigen Frequentierung des Grundstücks kann derzeit noch keine Aussage
getroffen werden.“
Frage 4:
Inwieweit sind die Anwohner und Anwohnerinnen im Vorfeld über die Planung vom Berliner Senat bzw. von
der BVG informiert worden?
Antwort zu 4:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Durch die BVG gab es bisher keine offizielle Anwohnerinformation zum Neubauvorhaben
Ausbildungszentrum. Eine schriftliche Anfrage der Interessengemeinschaft
Eigenheimsiedlung Ruhleben e.V. zu Verkehrsanbindung und Parkplatzsituation wurde im
Sommer 2016 durch Herrn Dirk Schulte (Vorstand Personal und Soziales) beantwortet.“
Frage 5:
Inwieweit kommt es ausgehend von der U-Bahnwerkstatt der BVG zu Lärm- und Geruchsemmissionen, gab
es diesbezüglich Messungen bzw. welche Rolle spielen Lärm- und Geruchsemmissionen bei der Arbeit aus
Sicht der BVG?
Antwort zu 5:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Messungen zur Geräusch- und Erschütterungsbelastung auf der Liegenschaft wurden im
März 2016 hinsichtlich der Auswirkungen auf den Neubau durchgeführt. Das
Aufgabenprofil der Betriebswerkstatt Grunewald der BVG und daraus resultierende
Emissionen haben sich in den vergangenen Jahren nicht verändert. Alle lärmintensiven
Reparaturarbeiten werden in den Werkstatteinrichtungen durchgeführt, so dass keine
Lärmemissionen nach außen dringen. Betriebsübliche Schallemissionen entstehen nur im
Zusammenhang mit Rangierfahrten von U-Bahnzügen. Geruchsemissionen durch den
Werkstattbetrieb sind uns nicht bekannt.
Mit dem Neubau des neuen Ausbildungszentrums auf gleicher Liegenschaft (direkt neben
dem bestehenden Ausbildungszentrum) werden keine zusätzlichen Emissionen erwartet.“
Berlin, den 26.07.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnindustrie: Bahnwerk Eberswalde: Vom Pleite-Werk zum Erfolgsmodell Das Bahnwerk Eberswalde sollte erst geschlossen werden, jetzt werden dringend Mitarbeiter gesucht., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article214822825/Bahnwerk-Eberswalde-Vom-Pleite-Werk-zum-Erfolgsmodell.html

#Eberswalde.  Das Damoklesschwert der Schließung und des Verlustes von mehreren Hundert Arbeitsplätzen schwebte monatelang über dem #Bahnwerk Eberswalde (Barnim). Die Deutsche Bahn wollte sich von der nördlich von Berlin gelegenen Fabrik trennen, Ende 2016 war die Schließung vorgesehen. Als Grund wurde der Rückgang der Aufträge bei der Instandhaltung von Güterwagen für die Schiene genannt. Der Verlust des wichtigen Arbeitgebers Deutsche Bahn hätte die Stadt Eberswalde tief getroffen. Über Monate hinweg wurde anhaltend gegen die Schließungspläne protestiert.

„Wir hatten von Anbeginn an Interesse angemeldet, kamen aber nicht zum Zuge“, sagt Oliver #Wiechmann, Geschäftsführer #Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH. Die Firma ist eine Tochter der Deutsche Eisenbahn Service AG (#DESAG). Seit 2015 hatte sich die DESAG um den Eberswalder Fertigungs- und Instandhaltungsbetrieb beworben. Als der Investor, der Anfang 2017 das Bahnwerk Eberswalde übernommen hatte, Insolvenz anmeldete, wurde die DESAG schließlich doch ins Boot geholt. Der #Insolvenzverwalter bescheinigte der Unternehmensgruppe, einen ausgewiesenen Hintergrund im Eisenbahngeschäft zu haben.

Zum 1. Januar dieses Jahres übernahm die DESAG-Tochter Schienenfahrzeugbau Wittenberge offiziell das Werk Eberswalde. „Wir haben das Potenzial gesehen“, sagt Wiechmann. Insbesondere das Wissen der Mitarbeiter bei Reparatur und Wartung von Schienenfahrzeugen habe den Ausschlag für das Engagement gegeben.
Bei der Übernahme waren noch 74 Mitarbeiter da, von einst mehr als 300. Mittlerweile wurde auf rund 90 Beschäftigte aufgestockt. Zum Jahresende sollen es 100 bis 120 sein. „Wir suchen aktuell Mechatroniker und Elek­troniker“, sagt Unternehmenssprecherin Longina Hessel. Die höhere Auslastung der Radsatzwerkstatt und die wieder aufgenommene Instandhaltung von …

BVG: Zustand der Fahrzeuge und Gute Arbeit bei der BVG, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele Personen sind zurzeit in den #Werkstätten der #BVG beschäftigt (bitte nach Männern, Frauen,
Menschen mit Behinderung und Standort aufgegliedert)?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„In den #Schwerpunktwerkstätten der #Straßenbahn in Lichtenberg und Marzahn sind
4,1 Prozent Frauen beschäftigt und 1,7 Prozent der Personale haben eine Behinderung,
bzw. sind gleichgestellt. Im #Fahrzeugservice der Straßenbahn auf allen Betriebshöfen sind
2,5 Prozent Frauen beschäftigt und 2,5 Prozent der Personale haben eine Behinderung,
bzw. sind gleichgestellt.
In den Werkstätten des Busbereiches sind 4,1 Prozent Frauen beschäftigt und 8,6 Prozent
der Personale haben eine Behinderung bzw. sind gleichgestellt.
In den Werkstätten des U-Bahnbereiches sind 8,6 Prozent Frauen beschäftigt.
14,2 Prozent der Personale haben eine Behinderung bzw. sind gleichgestellt.“
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Frage 2:
Wie hoch ist der #Krankenstand in den einzelnen #Werkstattstandorten und wie hoch ist der Stand der
#Überstunden der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (bitte nach Standorten aufgegliedert)?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„In den Schwerpunktwerkstätten der Straßenbahn liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
6,9 Prozent. Im Fahrzeugservice der Straßenbahn liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
3,5 Prozent. Der Anteil der erbrachten Überstunden lag bei unter 0,2 Prozent.
In den Werkstätten des Busbereiches liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
9,1 Prozent. Der Anteil der erbrachten Überstunden lag bei 0,1 Prozent.
In den Werkstätten des U-Bahnbereiches liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
8,4 Prozent. Der Anteil der erbrachten Überstunden lag bei 0 Prozent. Die Darstellung der
abgerechneten Überstunden bezieht sich auf angeordnete Überstunden. Im April 2018
wurden bei der U-Bahn keine Überstunden angeordnet. Die auftretende und zu bewältigende
Arbeit erfolgt in den Werkstätten bedarfsorientiert unter Ausnutzung der tariflich
flexiblen Arbeitszeit.“
Frage 3:
Wie viele Stellen im Werkstattbereich sind im Moment nicht besetzt?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Bei der Straßenbahn sind in den Schwerpunktwerkstätten und im Fahrzeugservice aktuell
vier Stellen nicht besetzt.
Über alle Gewerke hinweg sind im Busbereich gegenüber der Planung aktuell zwölf
Stellen noch nicht wieder nachbesetzt, befinden sich aber derzeitig im
Personalbeschaffungsprozess.
Für die Besetzung der freien Stellen im Werkstattbereich U-Bahn befinden sich aktuell vier
Stellen Mechatroniker/innen und neun Stellen Fahrzeugelektroniker/innen in der Ausschreibung.“
Frage 4:
Gibt es einen Abarbeitungsstau in den Werkstätten und wenn ja, wie hoch ist dieser Stau (bitte nach
Standorten aufgegliedert)?
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Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Bereich Straßenbahn gibt es keinen #Abarbeitungsstau. Es kommt selten zu einzelnen
Instandhaltungsspitzen bei gehäuften Unfallschäden oder bei einem Ausfall relevanter
technischer Maschinen, bspw. der Unterflurradsatzdrehmaschine zur Radsatzbearbeitung.
Eine detaillierte Aussage dazu ist in den Bereichen Bus und U-Bahn nicht realisierbar.“
Zur U-Bahn siehe auch unten die Antwort zu 4, 5 und 6 im U-Bahnbereich.
Frage 5:
Wie lang ist im Moment die durchschnittliche #Reparaturzeit der Fahrzeuge (bitte nach Standorten
aufgegliedert)?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Eine Erhebung über alle Fahrzeuge und Reparaturen bzw. planbare und außerplanmäßige
Instandhaltungsarbeiten liegt nicht vor und ist pauschal nicht möglich, da
einerseits der Umfang einzelner Arbeiten zu stark variiert oder auch Arbeiten miteinander
verknüpft werden und andererseits auch standortübergreifend gearbeitet wird.“
Frage 6:
Wie viele Fahrzeuge der BVG sind im Moment defekt und/oder mit Mängeln fahrbereit (bitte nach
Fahrzeugen U-Bahn, Bus, Straßenbahn, Fähren aufgegliedert)?
Antwort zu 6:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Bereich Straßenbahn waren von Januar – Mai im Durchschnitt zwischen 12 und
13 Prozent der Fahrzeuge in den Werkstätten gebunden.
Die Anzahl der technisch einsatzfähigen Fahrzeuge im Busbereich lag im Schnitt der
vergangenen fünf Monate stets über dem tatsächlichen Fahrplanbedarf von
1.187 Bussen.“
Antwort zu 4, zu 5 und zu 6 zum U-Bahnbereich:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Fragen 4 und 5 lassen sich detailliert nicht beantworten und sind immer eine
Momentaufnahme, insbesondere bei der Berliner U-Bahn mit einer Typenvielfalt von bis
17 Fahrzeugserien sowie einem sehr hohen Flottenalter von rund 29 Jahren.
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Neben den nicht-planbaren Reparaturarbeiten aufgrund von technischen Schäden oder
Vandalismus durchläuft jedes Fahrzeug regelmäßige Inspektionen nach der Verordnung
über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab), die individuell von der
Laufleistung (nach Kilometern) sowie Zeit (nach Jahren) durchgeführt werden müssen. Die
Inspektionen haben unterschiedliche Umfänge und unterscheiden sich zudem nach
Fahrzeugserie.
Zurzeit gibt es innerhalb der Betriebswerkstätten im Groß- sowie im Kleinprofil partiell
Spitzen in der Abarbeitung von Instandhaltungsmaßnahmen, welche insbesondere durch
den Mehraufwand von altersbedingten Zusatzkontrollen der Fahrzeugsubstanz begründet
ist. Dieser Mehraufwand bindet zusätzliche Ressourcen, welche in der regulären
Abarbeitung von Schadzügen fehlt und somit eine zeitgerechte Bearbeitung behindert.
Derzeitig gibt es in der Hauptwerkstatt ein höheres Arbeitsvolumen als in den Vorjahren,
welches u.a. auf das hohe Flottenalter und den gestiegenen Laufleistungskilometern der
Fahrzeuge zurückzuführen ist. Das durchschnittlich hohe Fahrzeugalter bedingt stärkere
substantielle Schädigungen an den Fahrzeugen, die zu einem längeren Werkstattaufenthalt
führen.
Aufgrund der oben benannten Gründe lag die Anzahl der technisch einsatzfähigen Fahrzeuge
im Schnitt der vergangenen fünf Monate bei rund 97 Prozent des tatsächlichen
Fahrplanbedarfs von 996 Wagen.“
Frage 7:
Gibt es Fahrzeuge, die mit einer defekten Klimaanlage unterwegs sind und wenn ja, wie viele sind es (bitte
nach Fahrzeugen aufgeschlüsselt)?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Diese Zahlen liegen im Bereich Straßenbahn so nicht vor. Bei einem Defekt an einer
Klimaanlage wird zwischen Fahrer, Leitstelle und Werkstatt durchaus auch wetterabhängig
entschieden, ob das Fahrzeug noch bis Betriebsschluss weiterfahren kann oder bei
nächster Gelegenheit ausgetauscht wird.
Im Durchschnitt sind 90 Prozent der Klimaanlagen im Busbereich voll funktionstüchtig. Die
Fahrzeugtypen der durchschnittlich rund 140 Fahrzeuge, bei deren Klimaanlage ein Defekt
festgestellt wurde, verteilen sich über den jeweils unterschiedlichen Einsatz über den Tag
hinweg und variieren ja nach Zeitpunkt der Instandhaltung.
Die U-Bahn-Fahrzeuge haben im Fahrgastraumbereich keine Klimaanlage.“
Frage 8:
Wie lange sind Fahrzeuge im Schnitt mit defekter Klimaanlage unterwegs (bitte nach Fahrzeugen
aufgeschlüsselt)?
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Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Diese Zahlen liegen so im Straßenbahnbereich nicht vor (siehe Erläuterungen zu
Frage 7).
Der Linieneinsatz erfolgt im Busbereich bis zum nächsten Werkstattaufenthalt. Dieser
Zeitpunkt variiert je nach Fahrplan für die einzelnen Linien.
Die Antwort entfällt für den U-Bahnbereich (siehe Antwort zu Frage 7).“
Frage 9:
Welche Unterstützung erhalten Fahrer und Fahrerinnen, wenn sie eine ganze Schicht mit einer defekten
Klimaanlage unterwegs sein müssen?
Antwort zu 9:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Bereich Straßenbahn erhalten die Fahrpersonale bei hohen Temperaturen zusätzlich
Getränke bei Dienstbeginn, in Pausen und Wendezeiten.
Besteht aufgrund freier Ressourcen die Möglichkeit eines Wagenwechsels, so wird dieser
im Busbereich durchgeführt. Ergänzend sei angemerkt, dass die Anlagen grundsätzlich
auf 24 °C bzw. um 4 °C hinab kühlen.
Rund 90 Prozent der Fahrzeugflotte der U-Bahn weisen keine Klimaanlage im Fahrerstand
aus. Die Klimatisierung erfolgt im Wesentlichen durch das Öffnen der Fenster in der
Fahrer- bzw. Beifahrertür. Sollte es zu defekten Klimaanlagen im Fahrerstand kommen,
dann werden diese zeitnah in der Werkstatt repariert.“
Berlin, den 29.06.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Werkstätten: Aufschwung Bahnwerker auf Erfolgsspur, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/barnim/eberswalde/artikel4/dg/0/1/1660450/

#Eberswalde (MOZ) Bis Ende dieses Jahres könnte das Werk #Eberswalde der #Schienenfahrzeugbau #Wittenberge GmbH wieder bis zu 120 Mitarbeiter zählen. Ein weiterer Aufwärtstrend wird angestrebt. Der größte #Industriebetrieb der Barnimer Kreisstadt ist auf die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Für die #Radsatzwerkstatt, das Herzstück des Werkes, ist die Auftragslage so gut, dass kurzfristig ein Drei-Schicht-System eingerichtet wird. Auch das neue zweite Standbein, die #Wartung und #Instandhaltung von Reisezügen, entwickle sich prächtig, sagt Oliver #Wiechmann, der für den kaufmännischen Part verantwortlich ist und sich die Geschäftsführung mit dem Produktionsleiter Heiko #Prötsch teilt. „Wir haben in den kommenden beiden Monaten für den Standort Eberswalde mehr als genug Arbeit und bereits viele Mut machende Anfragen für die Zeit danach“, betont Oliver Wiechmann, der Autos verkauft hat, bevor er im November 2014 bei der Schienenfahrzeugbau Wittenberge anfing, die eine Tochter der Deutschen Eisenbahn Service AG (#DESAG) mit Sitz in Putlitz, Prignitz, ist.

Viel zu lange waren nur Negativmeldungen aus dem ehemaligen #Reichsbahnausbesserungswerk gekommen. Im Oktober 2014 hatte die Deutsche Bahn AG für die Öffentlichkeit überraschend angekündigt, den Standort Eberswalde bis Ende 2016 stilllegen zu wollen. Den hektischen und am Ende nur scheinbar erfolgreichen Rettungsversuchen, in die das Land Brandenburg, der Kreis Barnim und die Stadt Eberswalde eingebunden waren, folgte zum 1. Januar 2017 die Übernahme des Werks durch die Quantum Capital Partners AG mit Sitz in München. Doch die flugs gegründete Eisenbahnwerk Eberswalde GmbH war schon nach drei Monaten insolvent. Die Zahl der Bahnwerker ist seit Oktober 2014, als noch 500 Beschäftigte in Lohn und Brot standen, kontinuierlich gesunken. Beim Neustart Nummer zwei, als die DESAG den Betrieb zum Januar dieses Jahres übernahm, war mit 74 Mitarbeitern …

Werkstätten + Bahnverkehr: Rummelsburg macht sich fit für den ICE4 Die Bahn investiert 145 Millionen Euro in das Werk im Berliner Osten, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article213979127/Rummelsburg-macht-sich-fit-fuer-den-ICE4.html

Mal rollt der Zug in umgekehrter #Wagenreihung zur Abfahrt am Bahnhof ein, dann werden die Platz-Reservierungen nicht angezeigt, und schließlich ist auch noch die #Toilette wegen eines Defekts gesperrt. Bahnfahren ist nicht immer das pure Vergnügen.

Diejenigen, die sich darum kümmern, dass die #ICE möglichst ohne derartige Pannen auf ihre Fahrt gehen, haben in #Berlin-Rummelsburg ihre Arbeitsstätte. Das #Werk liegt zwei S-Bahnstationen weiter östlich vom Bahnhof Ostkreuz. Vor hier aus starten fast alle Fernzüge, die die Bahn ab Berlin fahren lässt. Ein zweiter Abstellort befindet sich noch in #Grunewald.

In #Rummelsburg kümmern sich fast 1000 Mitarbeiter rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr darum, dass die Züge innen und außen geputzt, die Toiletten geleert werden und das #Bord-Restaurant mit Nachschub versorgt wird. Bis zu 65 Züge werden täglich in Rummelsburg gereinigt, gewartet und repariert, bevor sie am nächsten Tag ab Berlin wieder nach Hamburg, Köln oder München fahren. "Eine große Herausforderung", wie Heike Junge ehrlich zugibt. Die 35 Jahre alte Wirtschaftsingenieurin ist seit August vorigen Jahres verantwortlich für die Instandhaltung der ICE in Berlin und Leipzig. Ihre Zielstellung ist angesichts häufig beklagter #Technik-Probleme bei fast allen ICE-Baureihen durchaus ambitioniert: "Wir wollen, dass die Züge ohne Fehler bereitstehen."

Einst ließ die DDR-Reichsbahn hier Interzonenzüge reparieren

Um das zu erreichen, investiert die Deutsche Bahn rund 145 Millionen Euro in die Modernisierung des mehr als 100 Jahre alten Reparaturstandorts Rummelsburg. Knapp 41 Millionen Euro sind bereits in den Umbau der Wagenhalle geflossen, in der einst die DDR-Reichsbahn ihre #Interzonenzüge reparieren ließ. Nun steht die Haupthalle des seit 20 Jahren bestehenden …

U-Bahn: Sperrung und Sanierung des Waisentunnels, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie lange bleibt die U#5 vom restlichen U-Bahnnetz getrennt durch die #Sperrung des Waisentunnels
(Verbindung #U8/U5, Jannowitzbrücke – Alexanderplatz) unter der Spree?
Antwort zu 1:
Hierzu berichtet die BVG: „Zum derzeitigen Zeitpunkt ist geplant, zeitnah zur Eröffnung
des Neubaus U5 auch den #Waisentunnel zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderpatz
saniert in Betrieb zu nehmen.“
Frage 2:
Ist derzeit ein #Fahrzeugaustausch zwischen der U5 und den anderen Großprofillinien möglich? Wenn ja, wie
erfolgt dieser?
Antwort zu 2:
Hierzu berichtet die BVG: „Ein Fahrzeugtausch zwischen der U5 und den anderen
Großprofillinien (U6 bis U9) ist nur mit einem hohen Zeit-, Organisations- und
Kostenaufwand möglich. Der Fahrzeugtausch zwischen den Linien erfolgt per #Tieflader
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über die Straße. Aufgrund der derzeitigen Insellage der U5 (Sperrung des Waisentunnels)
können keine Überführungsfahrten zwischen der Linie U5 und den Linien U6 bis U9
stattfinden. Wenn auf der U5 bzw. U6 bis U9 zusätzliche Wagen benötigt werden, werden
diese mit entsprechend hohem Aufwand mittels Tieflader zwischen den
Betriebswerkstätten Friedrichsfelde und Britz transportiert. Ein Tieflader kann einen UBahnwagen
befördern, d. h. zum Beispiel, dass für einen 6-Wagen-Zug sechs Fahrten auf
der Straße benötigt werden.“
Frage 3:
Sollte sich die Abdichtung und Sanierung des Waisentunnels als nicht durchführbar erweisen, welche
Alternativen sind geplant?
Antwort zu 3:
Hierzu berichtet die BVG: „Derzeit werden Untersuchungen zum Sanierungskonzept
durchgeführt. Da keine anderen wirtschaftlich vertretbaren baulichen Möglichkeiten zur
Anbindung der U5 an das restliche Großprofilnetz bestehen, ist die Sanierung des
Verbindungstunnels nach derzeitigem Kenntnisstand alternativlos.“
Frage 4:
Welche Investitionssumme steht jährlich für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur zur Verfügung?
Antwort zu 4:
Die Investitionssumme richtet sich jährlich nach den Zuschüssen für Investitionen des
öffentlichen Personennahverkehrs aus dem Doppelhaushaltsplan mit dem Titel 89102.
Für das Jahr 2018 sind dabei 280.485.000 € vorgesehen und 303.115.000 € für das Jahr
2019.
Frage 5:
Welche aktuellen Infrastrukturmaßnahmen, ausgenommen U5, werden umgesetzt bzw. sind vorgesehen?
Antwort zu 5:
Hierzu berichtet die BVG: „Es sind Infrastrukturmaßnahmen zur Grundinstandsetzung der
Straßenbahn, sowie U-Bahn Ost und West, zum barrierefreien Ausbau der genannten
Verkehrsmittel, zu Neubauprojekten, Busbeschleunigungsmaßnahmen und
Fahrradabstellmöglichkeiten geplant.
Zudem sind Investitionen u.a. in Grundstücke und Gebäude, Tunnel und Viadukte,
Bauwerksausbauten, Fernmeldeanlagen, Zugsicherungs- und Beleuchtungsanlagen,
Fahrstrom- und Gleisanlagen, Spezialfahrzeuge, Software und Nutzungsrechte
vorgesehen.“
Neben dem Streckenneubau für die S-Bahnlinie 21 sind im Bereich der S-Bahn und des
Fernverkehrs Infrastrukturmaßnahmen geplant, welche die Betriebsdurchführung
optimieren und die Betriebsqualität erhöhen, kürzere Umsteigebeziehungen an Bahnhöfen
und zwischen den Verkehrsmitteln herstellen und die Verkehrsstationen aufwerten.
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Ebenfalls werden Weichenerneuerungen und –umbauten, die Einrichtung von
elektronischen Stellwerken sowie Maßnahmen zur Instandhaltung bestehender
Infrastrukturanlagen (Bahnübergänge, Gleise, Weichen) durchgeführt.
Berlin, den 03.04.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kircher
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnindustrie + Werkstätten: Prignitzer Wirtschaft : Putlitzer investieren in Wittenberge – Quelle: https://www.svz.de

https://www.svz.de/lokales/prignitz/putlitzer-investieren-in-wittenberge-id19012391.html

Nach dem zu Jahresbeginn erfolgten Kauf des Bahnwerks #Eberswalde will die Deutsche Eisenbahn Service AG mit Sitz in #Putlitz weiter wachsen und auch in #Wittenberge investieren. „Unser Tochterunternehmen, die #Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, arbeitet inzwischen an der Kapazitätsgrenze. Wir wollen dort unsere Instandsetzungskapazitäten erweitern“, sagte Ralf #Böhme, Vorstand der Deutschen Eisenbahn Service AG (#Desag), dem „Prignitzer“.

Das Werk in Eberswalde, wo #Güterwagen aufgearbeitet, Radsätze abgedreht und #Hauptuntersuchungen vorgenommen würden, sei eine willkommene Ergänzung der Möglichkeiten des mittelständischen #Eisenbahn-Infrastrukturunternehmens. Dort könnten künftig auch Lokomotiven und Triebfahrzeuge instandgesetzt werden. Dort stehen wie in Wittenberge hoch qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung. Mit den Standorten Wittenberge und Eberswalde sei es möglich, Auftragsspitzen besser abzudecken, erläuterte der Desag-Vorstand. Die Kapazitäten sollen schrittweise hochgefahren werden.
Besonders die Nähe zum Drehkreuz Hamburg ist aus Sicht der Deutschen Eisenbahn Service AG für Wittenberge sehr vorteilhaft und bietet eine gute Grundlage für den weiteren Standortausbau. Für die angestrebte Kapazitätserweiterung werden zusätzliche Werkstattflächen oder ein Lokschuppen, aber auch Gleisanlagen und Abstellflächen benötigt. Dazu laufen inzwischen Gespräche. Wenn die Erweiterung des Standortes im Bahnhofsbereich nicht möglich ist, könnte der Bereich des Elbeports in den Blickpunkt rücken.

Wann die geplanten Erweiterungen der Schienenfahrzeug GmbH vollzogen werden können, hänge vom Verlauf der Gespräche sowie der Planungen und der …