Regionalverkehr: Bahnunternehmen müssen Millionen an Brandenburg zurückzahlen Wegen Verspätungen und Zugausfällen müssen Bahnunternehmen der Brandenburger Landesregierung jedes Jahr Millionen Euro zurückzahlen.. aus MAZ

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Brandenburg-kuerzt-Zahlungen-an-Bahnunternehmen-um-Millionen

Betroffen sind unter anderem #S-Bahn, DB #Regio, #ODEG und #NEB.
Wegen #Verspätungen, #Zugausfällen, zu wenig Sitzplätzen und Mängeln bei der #Kundenbetreuung kürzt Brandenburg seine Zahlungen an Regionalbahnen und S-Bahn um Millionenbeträge. Für das vergangene Jahr betragen die #Zahlungsrückflüsse, die mit den Verkehrsunternehmen verrechnet werden, vorläufigen Zahlen zufolge knapp zwölf Millionen Euro. Das teilte das Brandenburger Infrastrukturministerium auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion im Potsdamer Landtag mit.

Den Angaben nach hat das Land seine Zahlungen seit 2010 um fast 132 Millionen Euro wegen fehlender oder mangelhafter Leistungen der #Schienenverkehrsunternehmen gekürzt. Den größten Rückfluss gab es mit knapp 38 Millionen Euro im Jahr 2017, als nur 89,28 Prozent der in den Verkehrsverträgen vereinbarten Leistungen erbracht wurden.
Verspätung gilt im #Regionalverkehr ab drei Minuten
Betroffen von den Kürzungen waren alle sechs Bahnunternehmen, mit denen Brandenburg Verkehrsverträge abgeschlossen hat: Neben S-Bahn und DB Regio sind das die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG), die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), die Bayerische Oberlandbahn und die #Hanseatische

Tarife: VBB-Firmenticket für Pendler soll billiger werden, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216345839/VBB-Firmenticket-fuer-Pendler-soll-billiger-werden.html

Der Monatspreis für das #Ticket soll im Sommer auf unter 50 Euro sinken. Allerdings hat die Vergünstigung einen Haken.
Seit Langem wird darüber diskutiert, nun soll es endlich kommen: das verbilligte #Jobticket. Das neue #VBB-Firmen­ticket werde zur Jahresmitte eingeführt, kündigte am Freitag die Chefin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Susanne #Henckel, über den Kurznachrichtendienst Twitter an. Einen genauen Zeitpunkt nannte sie allerdings nicht. Nur eine wichtige Bedingung: „Die #Arbeitgeber müssen einen #Zuschuss leisten – sonst gibt es das Ticket nicht“

Das Firmenticket gibt es in Berlin und Brandenburg schon seit Anfang der 90er-Jahre. Anfangs war es zehn Prozent billiger als eine normale Jahreskarte, seit einiger Zeit beträgt der Rabatt nur noch fünf Prozent. Je nach Zahlweise kostet das Firmenticket derzeit zwischen knapp 58 und 60 Euro im Monat. Es hat zudem den Nachteil, dass die Inhaber es anders als bei der regulären Umweltkarte nicht zeitweise an Familienangehörige …

Regionalverkehr: Netz Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben aus VBB

Netz #Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben

Mehr Angebot – mehr Züge – mehr Qualität

30 Prozent mehr Angebot auf der Schiene
28 Millionen Zugkilometer vergeben
DB #Regio und #ODEG entscheiden Vergabe für sich
Jeweils mehr Angebot ab 2019, 2022 sowie 2025 mit Fertigstellung der Dresdner Bahn
Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation und intelligente Bordsysteme für die Wartung
Mit dem Netz Elbe-Spree bringen die vier beteiligten Bundesländer mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität auf die Schiene. Fünf Millionen mehr Zugkilometer werden ab 2022 gefahren, die Kapazitäten werden durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht.

17 RegionalExpress- und Regionalbahnlinien, der FlughafenExpress FEX – insgesamt 28 Millionen Zugkilometer gehören dazu. Jetzt steht das Vergabeergebnis fest, welche Bahnverkehrsunternehmen die Strecken in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ab 2022 bedienen werden. Der VBB hatte das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durchgeführt.

Verkehrsministerin Kathrin #Schneider: „Mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität ist das Motto für die Offensive, die wir gemeinsam in den zurückliegenden Jahren im Schienenpersonennahverkehr gestartet haben. Die Vorgaben für das Netz Elbe-Spree zählen genauso dazu, wie das Projekt i2030, die Ausbaumaßnahmen an der Ostbahn oder die Erhöhung der Kapazitäten auf einigen Strecken in diesem Jahr. Nun kommt es auf die Bahnunternehmen an, unsere Vorgaben umzusetzen.”

Verkehrssenatorin Regine #Günther: „Ich freue mich, dass die Metropolregion Berlin-Brandenburg mit dieser Vergabe noch schneller zusammenwächst. Für Berlin wird es mit dem neuen Netz Elbe-Spree entscheidende Verbesserungen im Pendlerverkehr geben: mehr Fahrten und mehr Sitzplätze auf den wichtigsten Verbindungen von und nach Berlin, etwa aus Potsdam und aus Falkensee. Die vereinbarten Zusatzkapazitäten schon ab April 2019 bringen schnell die dringend benötigten besseren Verbindungen Richtung Nauen und Bad Belzig. Auch der neue FlughafenExpress FEX zum BER wird eine wichtige Rolle spielen.”

VBB-Geschäftsführerin Susanne #Henckel: „Ich möchte mich ganz herzlich beim VBB-Vergabeteam bedanken. Eine solche Ausschreibung, mit insgesamt 28 Millionen Zugkilometern, einem Mehrangebot von 30 Prozent und einem bunten Strauß an Innovationen hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Stolz bin ich auf die hohen Qualitätsstandards, die wir, im Sinne der Fahrgäste, setzen konnten sowie die konkreten Angebotsverbesserungen, die in Form von zusätzlichen Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen spürbar werden. Dass dieses Paket für die beteiligten Länder auch finanzierbar bleibt, ist dem gelungenen Wettbewerb zu verdanken.“

ODEG-Geschäftsführer Arnulf #Schuchmann: „Die ODEG bedankt sich beim VBB und den Ländern für das große Vertrauen, welches in uns durch den Zuschlag der Lose 1 und 4 gesetzt wird. Die ODEG-Signale sind damit erneut auf Wachstum gesetzt. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und wissen, das wird nicht einfach, aber gelingen. Mit dem heutigen Tag starten wir mit der Umsetzung des Betriebskonzeptes, von A wie Ausbildung, über F wie Fahrzeugumbau, W wie Werkstatterweiterung bis Z wie Züge beim Hersteller beauftragen. Es gibt also viel zu tun.“

DB Regio Vorsitzender Dr. Joachim #Trettin: „Dies ist die bestmögliche Variante für DB Regio Nordost, wir freuen uns sehr! Die Ausschreibung sah vor, dass nicht mehr als zwei Lose gewonnen werden konnten und schloss unter anderem auch aus, dass Los 1 und 2 gleichzeitig an einen Anbieter gehen. Deshalb ist der Gewinn der Lose 2 und 3 für uns eine sehr positive Nachricht. Langfristig werden wir mit dieser Loskombination unser Leistungsvolumen sogar leicht ausbauen. Dies hilft, Arbeitsplätze in den Zügen und Werken abzusichern. Wir freuen uns nun darauf, künftig unsere Fahrgäste auf den genannten Linien begrüßen zu dürfen und dabei modernisierte Fahrzeuge mit mehr Komfortmerkmalen anzubieten.“

#Kapazitäten werden erhöht

Im Netz Elbe-Spree werden die Kapazitäten ab 2022 durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht:

#RE1: Zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) wird das Angebot in der Hauptverkehrszeit auf drei statt zwei Fahrten pro Stunde verdichtet. Im Kernabschnitt zwischen Erkner und Potsdam entsteht damit ein 20‑Minuten-Takt. Es werden sechsteilige Neufahrzeuge vom TypDesiro HC eingesetzt, die eine Kapazität von 637 Sitzplätzen aufweisen. Gegenüber dem aktuellen Angebot mit zwei Zügen pro Stunde und rund 600 Sitzplätzen wird die Kapazität in der Hauptverkehrszeit somit um bis zu 55 Prozent erhöht.

Zwischen Berlin und #Nauen fährt künftig ein zusätzlicher Zug pro Stunde. Die neue Linie #RE8 fährt von Wismar und Wittenberge kommend über Nauen und Falkensee nach Berlin. Sie übernimmt damit die Linienführung des bisherigen RE2, der sich auf die Strecke Nauen – Cottbus konzentriert. Gemeinsam mit den Linien RB10 und RB14 gibt es dann vier Züge pro Stunde zwischen Nauen und Berlin, von denen drei auch in Brieselang, Finkenkrug, Seegefeld und Albrechtshof halten. Die Sitzplatzkapazität wird deutlich auf über 2.000 Plätze pro Stunde ausgeweitet.

Berlin – Lübbenau – #Cottbus/Senftenberg: Auf der Linie #RE2 wird – zunächst in den Spitzenzeiten – das Angebot zwischen Berlin und Lübbenau verdichtet. In der Hauptverkehrszeit fahren auf der Linie zwei Züge pro Stunde. Nach dem Infrastrukturausbau wird das Angebot auf einen ganztägigen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Cottbus ausgebaut. Die Städte Lübben, Lübbenau und Cottbus erhalten mit der so neu gebildeten Linie #RE20 auch einen stündlichen Direktanschluss an den #Flughafen #BER. Neu fährt die Linie #RE7 zwischen Berlin und Senftenberg. Sie übernimmt den Verkehr von der heutigen Linie #RB24 und bedient auch dieselben Halte. In den Hauptverkehrszeiten wird das Sitzplatzangebot auf 420 statt heute 300 erhöht. Gemeinsam mit den auf fünf Doppelstockwagen verlängerten Zügen der RE2 und den Verdichterleistungen wird das Platzangebot zwischen Lübbenau und Berlin verdoppelt. Zudem fahren alle Züge nun neu auf die Berliner Stadtbahn und bedienen u.a. den Alexanderplatz und den Hauptbahnhof.

Berlin – Beelitz – Bad Belzig: Die Linie RE7 wird zwischen Bad Belzig und Berlin Wannsee ganztags auf zwei Züge pro Stunde verdichtet. Zum Einsatz kommen runderneuerte Talent 2-Triebwagen, die in Spitzenzeiten pro Fahrt 420 Sitzplätze aufweisen. Die in Wannsee endenden und beginnenden Züge haben einen kurzen Anschluss in Richtung Berlin.Gemeinsam mit der neuen Linie RB37, die zwischen Beelitz und Berlin die heutige RB33 ersetzt, besteht zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee ganztägig ein Angebot von drei Zügen in der Stunde.

Berlin – Zossen – Elsterwerda: Auf der Strecke fährt künftig die Linie RE8 nach Elsterwerda und neu auch nach Finsterwalde. Sie folgt damit auf die heutige Linie #RE5, die ab 2022 neu zwischen der Ostsee und Berlin fahren wird. Nach Fertigstellung des Lückenschlusses der Dresdner Bahn in Berlin wird das Angebot zwischen Berlin und Wünsdorf-Waldstadt in den Spitzenzeiten auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Gemeinsam mit der Linie RB24 aus und in Richtung Flughafen BER verkehren dann drei Züge pro Stunde zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Blankenfelde. Auf der Linie RE8 kommen runderneuerte KISS-Triebzüge zum Einsatz, die zurzeit auf den Linien RE2 und RE4 fahren.

Das Angebot zum Flughafen BER wird deutlich aufgewertet. Der zunächst halbstündlich zwischen Berlin Hbf, Berlin Ostkreuz und Flughafen BER pendelnde #FlughafenExpress #FEX wird mit der für 2025 vorgesehenen Inbetriebnahme der Dresdner Bahn auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt. Durch den kürzeren Linienweg direkt über Südkreuz kann dann auch die Fahrzeit auf ca. 20 Minuten reduziert werden. Es kommen die vom RE1 bekannten Züge mit fünf, runderneuerten Doppelstockwagen zum Einsatz, die speziell für den Flughafenverkehr ausgestattet sind.Der Flughafen BER wird zudem durch die Linien RB24 und RB32 im 30‑Minuten-Takt an die östlichen Bezirke Berlins angebunden – die Linien fahren mit Halten in Schöneweide, Ostkreuz, Lichtenberg und Hohenschönhausen weiter ins Umland nach Oranienburg und Eberswalde. Im Süden Berlins werden mit den beiden Linien Ludwigsfelde und Wünsdorf-Waldstadt direkt an den Flughafen angebunden. An den Endstationen sind weiterführende Anschlüsse, z.B. Richtung Jüterbog oder Angermünde, vorgesehen. Auch hier kommen Züge mit fünf umfangreich modernisierten Doppelstockwagen zum Einsatz.

#Potsdam: Im Raum Potsdam wird das Angebot auf den Regionalbahnlinien neu geordnet und die Platzkapazität erweitert. Mit der Linie RB21 wird eine neue Direktverbindung zwischen Potsdam, Berlin-Spandau und Berlin Gesundbrunnen eingerichtet, die auch am Wochenende den Universitätsstandort Golm direkt an Berlin anbindet. Auf der Linie #RB22 in Richtung Flughafen BER wird das Sitzplatzangebot um zwei Drittel auf 270 erhöht. Die Verbindung von Golm über Griebnitzsee auf die Berliner Stadtbahn übernimmt die neue Linie RB23 mit einer Kapazität von 420 Sitzplätzen pro Zug. Alle Linien werden mit runderneuerten Talent 2-Triebwagen bedient.
Die Linie #RB33 erhält zudem eine neue Linienführung und fährt, von Jüterbog kommend, von Beelitz Stadt aus neu über Schwielowsee nach Potsdam Hbf. In Potsdam-Pirschheide besteht Anschluss zu den Zügen der Linie RB22 aus und in Richtung Flughafen BER. Dazu werden bis 2022 neue Bahnsteige an den Gleisen des Berliner Außenrings errichtet. Hier kommen größere Fahrzeuge mit rund 140 Sitzplätzen zum Einsatz.

Auf der Linie #RB51 fahren die Züge weiterhin im Stundentakt zwischen Rathenow und Brandenburg, das Angebot wird jedoch durch neue Fahrzeuge aufgewertet. Hier kommen künftig Fahrzeuge mit einer Kapazität von 140 Sitzplätzen zum Einsatz.

Netz Elbe-Spree – Leistungen, Anteile und Betreiber

Die zu vergebenden Linien wurden in vier Lose aufgeteilt, um für die Region einen wettbewerblichen Markt zu gewährleisten. Auf diese Weise konnten wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und Wettbewerbspreise erzielt werden. Ein Bieter konnte maximal zwei Lose gewinnen, wobei Los 1 und Los 2 nicht an denselben Bieter vergeben werden konnten.

Linienverläufe im Einzelnen

RE1 Magdeburg – Brandenburg (H.) – Berlin – Frankfurt (O.) –Eisenhüttenstadt – Cottbus;
RE2 Nauen – Berlin – Cottbus;
RE7 Dessau – Berlin – Lübbenau – Senftenberg;
RE8a Wismar – Wittenberge – Berlin – Flughafen BER;
RE8b Berlin – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda/Finsterwalde;
RB10 Nauen – Berlin;
RB14 Nauen – Berlin;
RB17 Wismar – Schwerin – Ludwigslust (– Wittenberge) (ab Dez 2024)
RB20 Oranienburg – Golm – Potsdam-Griebnitzsee;
RB21 Potsdam – Golm – Berlin Gesundbrunnen;
RB22 K. Wusterhausen – Flughafen BER – Golm – Potsdam-Griebnitzsee;
RB23 Golm – Potsdam – Berlin – Flughafen BER;
RB24a Eberswalde – Berlin – Flughafen BER;
RB24b Flughafen BER – Wünsdorf-Waldstadt;
RB32a Oranienburg – Berlin – Flughafen BER;
RB32b Flughafen BER – Ludwigsfelde;
RB33 Potsdam – Beelitz – Jüterbog;
RB37 Beelitz – Potsdam-Rehbrücke (–Berlin);
RB51 Rathenow – Brandenburg (Havel);
FEX Berlin Hbf – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER.

Mehrangebot bereits ab diesem Jahr

Bereits in diesem Jahr werden auf mehreren Linien Verbesserungen für die Fahrgäste eingeführt. Auf zahlreichen Linien – die teilweise nicht zum Netz Elbe-Spree gehören – wurden und werden die Kapazitäten erhöht: RE2 und RE7 sowie RB10, 12, 13, 25, 26.

Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation

Ab 2022 werden den Fahrgästen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten in Neufahrzeugen angeboten. Auch die Gebrauchtfahrzeuge werden umgebaut und runderneuert. Jeder Zug wird von Servicepersonal begleitet. Alle Züge werden über einen kostenlosen WLAN-Netzzugang verfügen. Die Anzahl der Monitore erhöht sich, je nach Fahrzeugtyp um bis zu 100 Prozent. Sitze in Reihenbestuhlung erhalten auf den Linien RE1 und RE7 einen Klapptisch in den Rückseiten der entsprechenden Sitze. Der RE1 empfängt künftig mit breiteren Türen: 1,4 statt 1,2 Meter Breite und einem Catering. Für die Fahrradmitnahme wird es prioritäre Stellplätze – ohne Klappsitz dahinter – geben, die mit auffälligen Piktogrammen im und am Fahrzeug angezeigt werden (siehe Pilotprojekt www.vbb.de/radimregio). Ausgehend vom Pilotprojekt „Digital im Regio“ wird künftig der Umfang der Fahrradmitnahme erfasst und beispielsweise in den Onlinemedien als Auslastung je Fahrzeug dargestellt: So können Fahrgäste bereits vor der Fahrt und spätestens vor Einfahrt des Zuges am Bahnsteig einschätzen, ob und wo im Zug noch genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen. Echtzeitdaten werden jetzt auch bei den Busersatzverkehren geliefert.

Barrierefreiheit

Die Barrierefreiheit wird ausgebaut. Die sogenannten Servicemittelwagen werden bei den Neufahrzeugen ab einer Dreiteiligkeit über zwei unterschiedlich hohe Einstiege verfügen, so dass von den üblichen Bahnsteighöhen 550 mm und 760 mm stufenfrei eingestiegen werden kann.

Erhöhte subjektive Sicherheit

Zugteile können im neuen Angebot grundsätzlich abgeschlossen werden. Dies eröffnet die Möglichkeit, die subjektive Sicherheit der Fahrgäste durch stärker belegte Abschnitte zu erhöhen.

Anteile in vier Bundesländern

Der größte Anteil der Verkehrsleistung im Netz Elbe-Spree liegt mit rund 67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin, je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Beginn, Betriebsstufen und Dresdner Bahn

Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge beträgt zwölf Jahre, der Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022. Der Zuschnitt der Linien beinhaltet zwei Betriebsstufen: Die erste berücksichtigt den Infrastrukturzustand ohne die im Bau befindliche Dresdner Bahn in Berlin. Nach Inbetriebnahme können weitere Verbesserungen für die Fahrgäste erreicht werden. Insbesondere der FEX und der RE8 auf dem Südast können dann erheblich beschleunigt werden. Für die zweite Betriebsstufe ergeben sich veränderte Laufwege für die Linien RE8, RB10, RB14, RB23, RB24, RB32 und FEX; neu eingeführt wird die Linie RE20 Berlin Hbf – Flughafen BER – Cottbus.

Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal

Es wird – wie bisher – eine Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal geben. Jede|r Triebfahrzeugführer|in, Zugbereitsteller|in oder Kundenbetreuer|in kann davon ausgehen, beim neuen Betreiber, zu denselben Konditionen wie zuvor, weiter beschäftigt zu werden.

Betriebsvorbereitung

Das Vergabeverfahren konnte rechtzeitig abgeschlossen werden, um die ordnungsgemäße Betriebsaufnahme im Dezember 2022 abzusichern. Die Verkehrsunternehmen haben jetzt fast vier Jahre Zeit, die vorhandenen Fahrzeuge umzubauen bzw. die neuen Fahrzeuge zu beschaffen, Werkstattkapazitäten aufzubauen und die Übernahme des Personals vom bisherigen Betreiber zu regeln. Der VBB wird den Prozess intensiv begleiten. Insbesondere sollen die Fahrzeugumbauten nicht zu Einschränkungen im Betrieb führen; DB Regio und ODEG werden adäquate Ersatzfahrzeuge bereitstellen.

Weiterführende Informationen

vbb.de/presse
vbb.de/nes
Twitter: @VBB_BerlinBB
odeg.de
DB Mediathek
i2030.de

Weitere Downloads

Liniennetz mit den Linien im Netz Elbe-Spree, Fahrzeug-Faktenblätter – in der vollständigen Presseinformation auf vbb.de

Diese und weitere VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter VBB.de/Presse

Regionalverkehr: Wettbewerb in Berlin-Brandenburg Deutsche Bahn verliert wichtigste Linie RE1, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/themen/fahrrad-verkehr/wettbewerb-in-berlin-brandenburg-deutsche-bahn-verliert-wichtigste-linie-re1/23866568.html

Der #RE1 verbindet die Uni-Städte #Potsdam, #Berlin, #Frankfurt (Oder) – sie ist die wichtigste Linie der Bahn. Doch die Züge stellt bald ein anderes Unternehmen.
Die Karten im #Eisenbahn- #Regionalverkehr werden neu gemischt. Die Deutsche Bahn verliert ab Dezember 2022 die wichtigste Strecke in der Region, den RE1. Die Strecke soll künftig die #Odeg betreiben, die seit 2012 die beiden RE-Linien 2 und 4 betreibt. Dafür gewinnt die Deutsche Bahn das Los 2 – und dies ist das vom Umfang her das mit Abstand größte. Beide Unternehmen haben jeweils zwei der vier Lose gewonnen. Dies ist das Ergebnis der 2017 gestarteten #Ausschreibung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Der #VBB und die beteiligten Unternehmen lehnten jeden Kommentar zu der Ausschreibung ab, solange die Vergabe noch nicht rechtskräftig sei. Eisenbahnfans diskutieren bereits seit dem Wochenende über das Ergebnis der Ausschreibung – und über die Auswirkungen für die Fahrgäste. Als erste Zeitung hatte am Dienstag die „Märkische Allgemeine“ berichtet. Die Zeitung beruft sich auf ein internes Schreiben der Bahn, in dem Mitarbeiter über die Neuvergabe im „#Netz Elbe Spree“ über die Vergabe informiert wurden. Wie berichtet, will der VBB deutlich mehr Züge bestellen und bezahlen, da immer mehr Menschen pendeln.

Nach Einschätzung von #Igeb-Sprecher Jens #Wieseke „gibt es keinen Gewinner und keinen Verlierer“ durch die Vergabe. Die Odeg werde allerdings Probleme haben, genügend #Lokführer zu finden, sagte Wieseke. Lokführer gibt es bundesweit zu wenig, alle Betriebe suchen Personal, ob für die Straßenbahn oder für Güterzüge. In vielen Regionen Deutschlands fallen Leistungen im Regionalverkehr …

Regionalverkehr + VBB: Bahn verliert Pendlerlinie RE 1 – Odeg soll Zuschlag erhalten Der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) nimmt der Deutschen Bahn nach MAZ-Informationen mit dem RE1 die wichtigste Pendlerstrecke im Raum Berlin-Brandenburg weg. aus MAZ

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Vergabeverfahren-Die-Deutsche-Bahn-verliert-den-Zuschlag-fuer-die-wichtigste-Pendlersterecke-RE1-in-Brandenburg-Odeg-uebernimmt

Der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (#VBB) nimmt der #Deutschen Bahn nach MAZ-Informationen mit dem #RE1 die wichtigste Pendlerstrecke im Raum Berlin-Brandenburg weg. Den Zuschlag soll die #Odeg erhalten.

Potsdam
Die Deutsche Bahn verliert ihre wichtigste Regionalbahnstrecke in Berlin und Brandenburg. Von Dezember 2022 an soll sie nach MAZ-Informationen nicht mehr die Linie RE 1 betreiben, die von Cottbus und Frankfurt/Oder über Berlin, Potsdam und Brandenburg/Havel nach Magdeburg führt.

In knapp vier Jahren soll stattdessen die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) die zentrale und stark nachgefragte Ost-West-Verbindung in der Region übernehmen. Dafür muss die Odeg die wohl zweitwichtigste Linie Brandenburgs, den RE 2 zwischen Nauen, Berlin und Cottbus, an die Deutsche Bahn abgeben.

Regionchef informiert Mitarbeiter
Odeg-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann hat Glückwünsche an diesem Montag zurückgewiesen, weil ihm noch kein rechtskräftiger Zuschlag vorliege. „Ich kann noch nichts dazu sagen, denn wir halten uns an Vereinbarungen mit der Vergabestelle und dem …

Tarife: Kein Azubi- oder Semesterticket, aus Senat

www.berlin.de

  1. Welche Bedingungen sind an den Erhalt eines #Semestertickets geknüpft?
    Zu 1.:
    Gemäß § 18a Abs. 1 des Berliner #Hochschulgesetzes (#BerlHG) gehört zu den Aufgaben
    der Studierendenschaft einer jeden Hochschule die Vereinbarung preisgünstiger Benutzung
    der Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs. Dies gilt für die Studierenden
    der Hochschulen nach § 1 Abs. 1 BerlHG sowie weiterer staatlicher oder staatlich
    anerkannter Hochschulen (#Semesterticket). Die Teilnahme an der Einführung des Semestertickets
    wird für jede Hochschule vom Allgemeinen Studierendenausschuss mit dem
    nach § 4 des ÖPNV-Gesetzes vom 27. Juni 1995 (GVBl. S. 390) zuständigen Vertragspartner
    vereinbart. Die Vereinbarung setzt ein zustimmendes Votum der Studierenden der
    jeweiligen Hochschule voraus (gemäß § 18a Abs. 2 BerlHG). Studierende, die aus gesundheitlichen
    Gründen oder wegen studienbedingter Abwesenheit vom Hochschulort das
    Semesterticket nicht nutzen können, werden auf Antrag von der Teilnahmeverpflichtung
    befreit (gemäß § 18a Abs. 3 BerlHG). Zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen erheben die Studierendenschaften
    nach Maßgabe einer von ihnen zu erlassenden Satzung von allen Studierenden
    der jeweiligen Hochschulen Beiträge, die gesondert von den Beiträgen im
    Haushalt der Studierendenschaft gemäß § 20 BerlHG auszuweisen sind und nicht der Genehmigung
    der Hochschulleitung bedürfen. Sie werden für jedes Semester bei der Immatrikulation
    oder Rückmeldung fällig und von den Hochschulen kostenfrei eingezogen. Die
    Studierendenschaften können durch Satzung bestimmen, dass ein Zuschlag zum Semesterticket-
    Beitrag zu leisten ist und dass Studierenden bei Vorliegen einer besonderen sozialen
    Härte ein Nachlass auf den Ticketpreis nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden
    Mittel gewährt werden kann (gemäß § 18a Abs. 4 BerlHG).

  • 2
  1. Welche Personen, die an der Universität eingeschrieben sind (z.B. Rechtspflege an der HWR) erhalten
    kein Semesterticket?
    Zu 2.:
    Die Studierendenschaften der jeweiligen Hochschulen regeln per Satzung die Rahmenbedingungen
    für das Semesterticket (gemäß § 18a Abs. 4 BerlHG). Diese Satzungen regeln
    auch, wer gegebenenfalls vom Geltungsbereich des Semestertickets ausgeschlossen ist.
    An der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) betrifft dies gemäß § 1 Abs. 4
    der Semesterticket-Satzung der HWR Berlin zum Beispiel folgende Personen:
  2. Studierende, die nicht Mitglied der Studierendenschaft der HWR Berlin sind oder
    die von der Hochschule keinen Studierendenausweis erhalten.
  3. Nebenhörende, Gasthörende oder Fernstudierende.
  4. Studierende mit Behinderung, die nach dem Recht der Schwerbehinderten im
    Neunten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IX) Anspruch auf Beförderung haben.
  5. Studierende, die an einer anderen Hochschule der Länder Berlin oder Brandenburg
    immatrikuliert sind und dort ein VBB-Semesterticket erhalten.
  6. Studierende der HWR Berlin, die sich zugleich in einem öffentlich-rechtlichen
    Dienstverhältnis befinden (Beamte oder Angestellte).
  7. Welche Konstellation ist denkbar, wo Studierende bzw. Azubis weder ein Semester-, noch ein Azubiticket
    erhalten und warum ist dies so?
    Zu 3.:
    a) Semesterticket
    Das Beispiel der HWR Berlin zeigt, dass verschiedene von den Studierendenschaften
    festgelegte Umstände dazu führen können, dass kein Anspruch auf ein Semesterticket
    besteht. Die Ausnahmen werden in den Satzungen der jeweiligen Hochschulen gemäß
    § 18a Abs. 4 BerlHG geregelt.
    b) Azubiticket
    Grundsätzlich sind Studierende berechtigt, alternativ zu einem Semesterticket oder falls
    dieses nicht angeboten wird, ein Azubiticket zu erwerben. Studierende wie Auszubildende
    können ein Azubiticket nur erwerben, sofern die notwendigen Voraussetzungen entsprechend
    VBB-Tarif, Teil B, Punkt 5.2.5.1 vorliegen (siehe
    https://www.bvg.de/index.php?section=downloads&download=581).
    Es besteht gegebenenfalls kein Anspruch auf Azubitickets für Auszubildende an sonstigen
    nicht staatlich anerkannten, nicht-hochschulischen privaten Bildungseinrichtungen, sofern
    der Besuch dieser Schulen nicht nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz förderungsfähig
    ist.
    Auch der Besuch von Volkshochschulen berechtigt nicht zum Erwerb von Azubitickets, es
    sei denn, es handelt sich um Kurse zum nachträglichen Erwerb der Berufsbildungsreife,
    der erweiterten Berufsbildungsreife, der Fachoberschulreife oder des Mittleren Schulabschlusses.
    Eine weitere Voraussetzung für den Anspruch auf den Azubitarif im Tarifbereich Berlin AB
    ist, dass die Ausbildung in Berlin oder Brandenburg mindestens ein Halbjahr bzw. ein Semester
    lang 20 Wochenstunden umfasst. Somit besteht kein Anspruch beim Absolvieren
    eines Online- oder Fernstudiums, da diese nicht an Berlin oder Brandenburg als Ort geknüpft
    sind.

  • 3
  1. Welche Schritte gedenkt der Senat zu unternehmen, um Betroffenen, welche eine Lehre machen bzw.
    studieren, aber kein Semester- oder #Azubiticketanspruch haben, diesen ihnen zu ermöglichen?
    Zu 4.:
    a) Semesterticket
    Gemäß § 18a Abs. 4 BerlHG werden die Satzungen für das Semesterticket von den Studierendenschaften
    erlassen; der Senat nimmt keinen Einfluss auf die Rahmenbedingungen
    des Semestertickets.
    b) #Azubiticket
    Der Senat überprüft gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg regelmäßig
    die bestehenden Tarifangebote und ist bemüht, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten
    und der politischen Umsetzbarkeit auch mit den Partnern im VBB, die Angebote
    attraktiver zu gestalten und Tariflücken zu schließen.
    Berlin, den 3. Januar 2019
    In Vertretung
    Christian Gaebler
    Der Regierende Bürgermeister von Berlin
    Chef der Senatskanzlei

Regionalverkehr + S-Bahn: Weihnachten und zum Jahreswechsel geänderte Fahrpläne im S-Bahn- und Regionalverkehr aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/weihnachten-und-zum-jahreswechsel-genderte-fahrplne-im-s-bahn-und-regionalverkehr

Zusätzliche Verkehrsangebote in der Silvesternacht

Zu den kommenden #Feiertagen und #Silvester werden wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus aller Welt erwartet. Viele werden die Busse und Bahnen im Verbundgebiet nutzen. Damit alle rechtzeitig und sicher zur gewünschten Feier kommen, wird das #Verkehrsangebot in Berlin und Brandenburg teilweise #erweitert. Alle An- und Abfahrtzeiten können in der VBB-App „Bus & Bahn“ und unter VBB.de abgerufen werden. Der VBB dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei den Verkehrsunternehmen für ihren Einsatz in diesem Jahr und wünscht frohe und friedliche Feiertage.

Bahn-Regionalverkehr mit #zusätzlichen Zügen

Im Regionalverkehr gilt an den beiden Weihnachtsfeiertagen und am Neujahrstag grundsätzlich der Sonntagsfahrplan. Damit werden die zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember eingeführten zusätzlichen Leistungen am Wochenende auf vielen Regionalbahnlinien auch „zwischen den Jahren“ angeboten – unter anderem auf den Linien RB49 zwischen Ruhland und Falkenberg(Elster), der RB55 zwischen Kremmen und Hennigsdorf oder auch der Linie RB61 zwischen Angermünde und Schwedt.

An Heiligabend gilt bis mittags weitgehend der reguläre Wochentagsfahrplan, ab ca. 15 Uhr greift dann aufgrund der geringen Nachfrage an diesem Tag der Sonntagsfahrplan.

Am Silvestertag verkehren die Züge in der Regel ebenfalls wie an Sonntagen. In der Nacht zu Neujahr werden einzelne Angebote angepasst und zusätzliche Züge zwischen Berlin und Brandenburg angeboten:

  • Einige Regionalzüge fahrenin der #Silvesternacht später:
    RE7 nach Bad Belzig erst 1:15 Uhr statt 0:15 Uhr ab Berlin Ostbahnhof
    RE5 nach Neubrandenburg erst 1:15 Uhr statt 23:45 Uhr ab Berlin Hbf
  • In der Silvesternacht fahren zusätzliche Züge auf den Linien RE1, RE7 und RB14, einige Fahrten werden zudem im Raum Berlin verlängert:
  • Ein RE1 nach Brandenburg (Havel) Hbf beginnt bereits um 2:29 Uhr in Berlin Ostbahnhof statt Berlin Friedrichstraße.
  • Eine zusätzliche Fahrt des RE1 verkehrt 3:15 Uhr ab Berlin Friedrichstraße nach Brandenburg (Havel) Hbf.
  • Zusätzliche Züge nach Frankfurt (Oder) fahren um 1:46 Uhr ab Berlin Ostbahnhof und 3:26 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten.
  • Eine zusätzliche Fahrt der RB14 startet um 2:10 Uhr ab Berlin Ostbahnhof nach Nauen; die reguläre Fahrt um 3:04 Uhr ab Berlin Friedrichstraße nach Nauen beginnt bereits um 3:00 Uhr in Berlin Ostbahnhof
  • Auf den Strecken nach Nauen, Brandenburg und Frankfurt(Oder) werden damit in der Nacht zu Neujahr nahezu stündliche Fahrtmöglichkeiten angeboten.
  • Ein zusätzlicher Zug der RE7 fährt 1:40 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten nach Wünsdorf-Waldstadt über Alexanderplatz, Ostkreuz, und Schönefeld.

Berliner S-Bahn – viele zusätzliche Züge zum Jahreswechsel und durchgehender Nachtverkehr auch vor #Heiligabend und Silvester

  • Bei der S-Bahn fahren die Züge am 24. Dezember tagsüber nach dem regulären Samstagsfahrplan. Ab 17 Uhr geht die Zahl der Fahrgäste erfahrungsgemäß erheblich zurück. Daher gilt dann auf allen Linien ein 20-Minuten-Takt. Ausnahme: Die Ringbahnlinien S41/S42 sind im 10-Minuten-Takt unterwegs. Die S26 verkehrt ab 17 Uhr nicht mehr. Am 25. und 26. Dezember gilt tagsüber der Sonntagsfahrplan.
  • In zahlreichen Nächten gibt es bei der S-Bahn, ebenso wie bei den BVG-Verkehrsmitteln, wieder durchgehenden Nachtverkehr – ganz regulär in den Wochenendnächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag sowie vor allen Feiertagen, und zusätzlich auch in den Nächten 23./24. Dezember und 30./31. Dezember.
  • Am 31. Dezember gilt bis 21 Uhr der Samstagsfahrplan. Über den Jahreswechsel besteht ein durchgehender Nachtverkehr im 20-Minuten-Takt, der auf zahlreichen Streckenabschnitten bis zum Neujahrsmorgen auf einen Zehn-Minuten-Abstand verdichtet wird. Die Ringbahn verkehrt durchgehend im Zehn-Minuten-Takt. Zusätzliche Züge verkehren auf Teilabschnitten der Linien S1, S2, S3, S5 und S7. Die Linie S5 zwischen Strausberg und Strausberg Nord fährt bis Mitternacht im 20-Minuten-Abstand, danach alle 40 Minuten. Auf der Linie S8 zwischen Blankenburg und Birkenwerder sind die rot-gelben Züge im Stundentakt unterwegs.

Am 1. Januar ab 3 Uhr fahren die S-Bahn-Linien im 20-Minuten-Takt. Ab 7 Uhr gilt der Sonntagsfahrplan.

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg/Meckl.-Vorp/Sachsen-Anhalt: Asttausch Verkehrsvertrag Netz Nord-Süd an DB Regio

https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/8691-berlin-brandenburg-meckl-vorp-sachsen-anhalt-asttausch-verkehrsvertrag-netz-nord-sued-an-db-regio.html

Die Länder #Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, #Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, #Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr und #Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung haben im Amtsblatt der Europäischen Union den Ergänzungsvereinbarung zum #Verkehrsvertrag Netz #Nord-Süd #Asttausch an die DB #Regio AG, Region Nordost, vergeben (2018/S 242-553077).

Das von den Auftraggebern angestrebte Zielnetz 2030 erfordert einen veränderten Linienzuschnitt und die Einbindung von Teilen der mit dem Verkehrsvertrag Netz Nord-Süd (VV NOS) gebundenen Verkehre in das separate Netz Elbe Spree. Vor diesem Hintergrund sollen auf dem #Südast der Linie #RE5 (Abschnitt Berlin-Elsterwerda) ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 Leistungen aus dem VV NOS herausgelöst und bis zum Vertragsende zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 durch Verkehrsleistungen gleicher Art und Qualität auf der Linie #RE4 (Stendal – Rathenow – Berlin – #Jüterbog) ersetzt werden. Die zu erbringende Zugkilometerleistung bleibt nahezu gleich. Die Änderung erfolgt als räumliche Umbestellung eines Teils der Verkehrsleistungen auf der Grundlage des unveränderten VV NOS. Sie führt nicht zu einer Änderung des Fahrzeugbedarfs des EVU.

Es handelt sich nicht um eine Beschaffung, sondern um eine Vertragsanpassung durch räumliche Umbestellung von Leistungen. Der Auftragnehmer erbringt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 bis zum Vertragsende des VV NOS zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 statt der Leistungen auf der Linie RE5 auf dem Abschnitt Berlin – Elsterwerda Leistungen der Linie RE4 Stendal – Rathenow – Berlin – Jüterbog. Der Leistungsumfang des VV NOS ändert sich durch die räumliche Umbestellung von derzeit insgesamt 9 414 992,208 Zugkm je Normjahr auf 9 429 861,368 Zugkm je Normjahr. Die vertraglichen Bestimmungen bleiben gleich.

Quelle EU-Ausschreibung

VBB: Bessere Schienenverbindungen von und nach Polen: seit dem Fahrplanwechsel zahlreiche Verbesserungen, aus VBB

#RB26 fährt neu ab Berlin #Ostkreuz
Doppelt so viele Züge zwischen #Frankfurt (Oder) und #Rzepin
Neue Fahrplanlagen für #Kulturzug Berlin – #Wrocław/Breslau
Verbesserungen beim Kauf von VBB-Fahrausweisen für Fahrten nach Polen
VBB legt umfangreiches Fahrplan-Faltblatt mit Karte vor
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der auch Koordinator der Bundesregierung für die grenznahen deutsch-polnischen Beziehungen ist, begrüßte die Verbesserungen: „Dieser Fahrplanwechsel zeigt: Es geht bei den deutsch-polnischen Bahnverbindungen endlich voran. Mehr Züge, mehr durchgehende Verbindungen und unkomplizierter Fahrscheinkauf – das sind gute Nachrichten für Deutsche und Polen beiderseits der Grenze. Neben den wichtigen Verbesserungen im Grenzraum gibt es jetzt wieder eine Fernverkehrsverbindung von Berlin nach Breslau und Krakau. Das ist sehr gut. Damit sind wichtige Zentren in Polen endlich wieder direkt per Bahn zu erreichen. Mit dem neuen Fahrplan wird auch der beliebte Kulturzug Berlin – Breslau gestärkt. Diese Schritte können aber erst der Anfang sein. Es muss noch sehr viel passieren. Dazu gehören der Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke nach Stettin. Ich bin froh, dass das beschlossen ist. Jetzt geht es um den Bau. Im nächsten Frühjahr gibt es wieder einen deutsch-polnischen Bahngipfel, diesmal auf der polnischen Seite. Dann wollen wir weitere Fortschritte erreichen.“

Alle Informationen im neuen VBB-Faltblatt

Mit dem Fahrplanwechsel wurden für die Fahrgäste zahlreiche Verbesserungen im grenzüberschreitenden Schienenverkehr erreicht. Die Stärkung der Bahnverbindungen von Berlin über Brandenburg nach Polen geht dabei stets mit einer Verbesserung der Binnenverkehre einher. Zur Illustration hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine textliche und grafische Zusammenstellung mit allen Informationen zu Fahrtzielen und -preisen vorgelegt, die auch auf vbb.de/polen digital zur Verfügung steht. Faltblatt siehe Anlage.

Neu: RB26 Gorzów – Kostrzyn – Müncheberg – Berlin Ostkreuz

Die umfangreichen Umbauarbeiten an dem Bahnhof mit den deutschlandweit meisten Zughalten, Berlin Ostkreuz, wurden abgeschlossen. Die Direktverbindung mit der Regionalbahn-Linie RB26 von Berlin nach Gorzów besteht nach dem Fahrplanwechsel neu täglich um 18:33 Uhr ab Berlin Ostkreuz. Auch in der Gegenrichtung wird die Direktverbindung aus Gorzów nun täglich angeboten und zwar von Montag bis Freitag mit Ankunft in Berlin-Lichtenberg um 7:33 Uhr sowie am Wochenende mit Ankunft am Bahnhof Berlin Ostkreuz um 9:28 Uhr. Darüber hinaus bestehen fünf Verbindungen mit Umstieg in Kostrzyn. Alle Umsteigeverbindungen sind bis Gorzów mit dem Berlin-Gorzów Ticket nutzbar. Die Regionalverkehrszüge von Polregio verkehren über Gorzów hinaus weiter nach Krzyż, wo Anschlüsse auch zum Fernverkehr bestehen. Fahrplan siehe Anlage.

#RB91 Frankfurt (Oder) – Rzepin – #Zielona Góra

Zwischen Frankfurt (Oder) und Rzepin fahren jetzt neu vier anstatt bisher zwei Zugpaare. Davon fahren drei durchgehend von und nach Zielona Góra. Der Betreiber Polregio setzt neue Fahrzeuge vom Typ PESA-LINK ein. Die Direktverbindung von Berlin-Lichtenberg entfällt, stattdessen bestehen in Frankfurt (Oder) gute Anschlüsse mit der Linie RE1, welche die Regionalverkehrshalte auf der Berliner Stadtbahn – Charlottenburg, Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof, Ostkreuz – bedient und somit für Züge des Fernverkehrs erreichbar ist.

#RB93 Forst – #Żagań (– Wrocław)

Mit der Regionalbahn-Linie RB93 bestehen am Wochenende neu zwei umsteigefreie Verbindungen von Forst über Żagań nach Wrocław mit Abfahrt in Forst um 8:30 und 18:30 Uhr sowie mit Ankunft in Forst um 8:19 und 18:18 Uhr. In Forst besteht Anschluss in und aus Richtung Cottbus mit der Regionalbahn-Linie RB46. Die beiden Fahrten von Montag bis Freitag von und nach Żagań bleiben erhalten.

KULTURZUG Berlin-Lichtenberg – Cottbus – Forst – Wrocław

Beim mehrfach preisgekrönten Kulturzug von Berlin über Cottbus nach Wrocław wurde, zusammen mit den polnischen Partnern, eine Neuordnung der Zeitlagen durchgeführt, um der Fahrgastnachfrage besser begegnen zu können: Die weniger nachgefragten Fahrten am Samstagabend ab Wrocław und am Sonntagsmorgen ab Berlin entfallen zugunsten von neuen Fahrtmöglichkeiten am Freitagnachmittag ab Berlin und am Freitagabend ab Wrocław. Der Ticketpreis von 19 Euro bleibt unverändert. Auch das Kulturprogramm während der Fahrt wird auf die Freitagsfahrten ausgeweitet. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg ergibt sich dadurch mehr Zeit, um die sehenswerte polnische Metropole an der Oder zu entdecken. Der Deutsche Bahnkundenverband würdigt den Kulturzug und sein Team mit dem Deutschen Schienenverkehrspreis. Die Übergabe fand am 14. Dezember statt. Fahrplan siehe Anlage. vbb.de/kulturzug

Neu: Verbesserungen beim Kauf der VBB-Anschlusstarife nach Polen

In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere durchgehende VBB-Anschlusstarife von Berlin und Brandenburg nach Szczecin, Gorzów und Zielona Góra etabliert. Tickets können jedoch nur bei den dort fahrenden Verkehrsunternehmen erworben werden. Ab dem 1. Januar 2019 werden bei den im VBB verkehrenden Eisenbahn-Verkehrsunternehmen DB Regio, ODEG, und NEB jeweils alle VBB-Anschlusstarife nach Polen verkauft, unabhängig davon, welches Unternehmen die Fahrtstrecken dorthin bedient. Damit wird der Kauf dieser Tickets deutlich erleichtert.

#RE/RB66 nach #Szczecin (Stettin) wieder bis #Gesundbrunnen

Seit Wiedereröffnung der Strecke Bernau – Berlin-Gesundbrunnen über das Karower Kreuz am 12.Oktober 2018 verkehren die Züge des RE66 zum angestammten Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Der Anschluss der RB66 von und nach Szczecin zum RE3 nach Berlin und Stralsund und Schwedt in Angermünde bleibt bestehen.

Neu: Berlin – Zielona Góra – Wrocław – Kraków – Przemyśl

Außerhalb des VBB-Tarifes wird seit dem 9. Dezember 2018 täglich ein Fernverkehrszug von Berlin über #Zielona Góra, #Wrocław, #Kraków nach #Przemyśl angeboten. Dieser Zug fährt mit einem Kurswagen der ÖBB weiter nach #Wien und der MAV nach #Budapest. VBB-Tickets werden in diesem Zug nicht anerkannt. Fahrkarten zum internationalen Fernverkehrstarif und die obligatorischen Reservierungen sind bei der Deutschen Bahn und PKP Intercity erhältlich.

Weitere Informationen

vbb.de/polen | www.vbb.de/kulturzug | facebook.com/vbbpolen
Twitter: #VBBLand #Kulturzug

Downloadlinks (zu vbb.de):

Faltblatt VBB – Polen
Fahrplan Kulturzug
Fahrplan Krzyz
Verbindungen VBB – Wrocław
Verbindungen VBB – Polen (Karte)
Diese und weitere VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter VBB.de/Presse

VBB + Polen: Kulturzug Berlin – Cottbus – Wrocław mit neuem Fahrplan, aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/kulturzug-berlin-cottbus-wrocaw-mit-neuem-fahrplan
Kulturzug Berlin – Cottbus – Wrocław mit neuem Fahrplan
Neu: Jetzt auch freitags nach #Wrocław/Breslau und zurück
Land Brandenburg finanziert Kulturprogramm 2019
#Kulturzug-Team erhält Deutschen #Schienenverkehrspreis

Der Kulturzug fährt weiter und bietet auch im Fahrplan 2019 eine direkte Verbindung zwischen Berlin, Cottbus und Wrocław/ #Breslau. Der Ticketpreis von 19 Euro bleibt unverändert. Die gut nachgefragten Verbindungen am Samstagmorgen und am Sonntagabend werden nahezu unverändert fortgeführt. Neu sind die Fahrten am Freitagnachmittag nach Wrocław/Breslau und am Freitagabend nach Berlin. Auch das Kulturprogramm während der Fahrt wird auf die Freitagsfahrten ausgeweitet. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg ergibt sich dadurch mehr Zeit, um die sehenswerte polnische Metropole an der Oder zu entdecken. Der Deutsche #Bahnkundenverband würdigt den Kulturzug und das Team mit dem Deutschen Schienenverkehrspreis. Die Übergabe des ideellen Preises findet am 14. Dezember um 12 Uhr, kurz vor Abfahrt des Zuges im Bahnhof Berlin-Lichtenberg, Gleis 21, statt. Gäste und Journalisten sind herzlich eingeladen.
Durch die Fahrten am Freitag von Berlin und Brandenburg sind nun zwei Übernachtungen in Wrocław möglich, bevor die Rückreise mit dem Kulturzug am späten Sonntagnachmittag startet. Für die Breslauer Reisenden bietet sich die Möglichkeit, bereits am Freitagabend mit dem Kulturzug nach Berlin zu fahren und die Reise mit der neuen Fernverkehrsverbindung zu kombinieren. Die weniger nachgefragten Fahrten am Samstagabend ab Wrocław und am Sonntagsmorgen ab Berlin entfallen im neuen Fahrplan des Kulturzuges zugunsten des Freitagsangebotes.
Während der Fahrt werden die Fahrgäste von zweisprachigen Moderator*innen betreut, die auch durch das wechselnde Kulturprogramm führen, das im kommenden Jahr durch das Land Brandenburg finanziert wird. Einer der Höhepunkte im Dezemberprogramm ist am 1. Dezember die Beteiligung der Freunde der Nationalgalerie. Am selben Tag wird die beliebte Clubnachtreihe wieder aufgenommen. DJs aus Berlin und Wrocław spielen im Zug und führen die Fahrgäste auf Wunsch nach Ankunft in die Clubs der Hauptstadt. Die erste Fahrt wird von DJ Clarice gestaltet.
Ticketkauf und Geltung für Breslauer Stadtverkehr
Eine einfache Fahrt mit dem Kulturzug kostet 19 Euro (79 PLN), Kinder zahlen die Hälfte. Für Clubbesucher und Nachtschwärmer gibt es das besondere Angebot „Berlin-Clubnight-Ticket“: Die Hin- und Rückfahrt (Wrocław – Berlin – Wrocław) für nur 19 Euro (79 PLN). Das Kulturzug-Ticket gilt im Breslauer Stadtverkehr auch als Tageskarte. Tickets sind auf www.dbregio-shop.de, an allen DB-Automaten, in DB-Reisezentren sowie im Zug selbst erhältlich. Eine Sitzplatzreservierung ist in den Reisezentren und den DB-Automaten möglich. Weitere Informationen zu den Fahrzeiten und dem Kulturprogramm unter www.vbb.de/kulturzug und www.facebook.com/vbbpolen/.
Downloadlinks:Fahrplan Kulturzug für den Dezember 2018Karte Bahnverbindungen #VBBLand – Wrocław
Diese und weitere VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter VBB.de/Presse