Archiv der Kategorie: U-Bahn

S-Bahn + Straßenbahn + Bus + U-Bahn: Rollt die Tram bald über alte S-Bahngleise nach Spandau? Spandaus Verkehr ist oft am Limit – neue Ideen müssen her. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nahverkehr-in-berlin-rollt-die-tram-bald-ueber-alte-s-bahngleise-nach-spandau/19515830.html

#Spandaus #Verkehr ist oft am #Limit – neue Ideen müssen her. Bürgermeister Helmut Kleebank kann sich vorstellen, die #Tram über die alte #Siemensbahn rollen zu lassen und weiter zum Rathaus.
Die olle Strecke ist ein Eisenbahner-Idyll. Bäume wachsen zwischen den Gleisen, die Uhren auf den Bahnsteigen sind schon lange kaputt, der Zapfhahn in der Bahnhofsgaststätte: verstaubt.

„Zurüüüüückbleim!“ Der Ruf ertönt schon lange nicht mehr auf der Siemensbahn, dieser Industrieader des alten Westens, auf der die S-Bahn Tag einst Tag für Tag 10.000 Arbeiter hergekarrt hat. 1980 war Schluss. „Zug endet hier“! Fast zeitgleich wurde ja auch die U-Bahn-Linie 7 der BVG eröffnet.
Die Havelbrücke in der Wasserstadt ist ja breit genug …

Siemensbahn – so heißt die gut vier Kilometer lange Strecke zwischen dem Bahnhof Jungfernheide (S-Bahn-Ring) und Gartenfeld – mit den Zwischenstationen Wernerwerk und Siemensstadt. Erbaut wurde sie in den 20er Jahren.
Jahre sind vergangenen, die Träume geblieben: Kann die S-Bahnstreck nicht wiederbelebt werden, wenn doch auf der Insel Gartenfeld einmal Tausende wohnen sollen und auch der TXL-Campus so nah ist? Irgendwie müssen all die Menschen ja Anschluss finden an die Stadt. In Spandau hat Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) das Sagen. Und er glaubt wenig an eine Renaissance der S-Bahn auf der brachliegenden Trasse und darüber hinaus.

Letzte S-Bahnstation: Da entsteht ein Viertel für über 7000 Menschen

Viel mehr kann sich Helmut Kleebank sich eine Straßenbahn vorstellen, die über das Viadukt das künftige Siedlungsgebiet Gartenfeld mit seinen 7000 bis 10.000 Bewohnern erschließt und dann über eine der beiden Brücken die Havel überquert, um Hakenfelde anzubinden, wo ebenfalls …

U-Bahn: Fahrgastverband fordert 4-Minuten-Takt – „Wir müssen aus der U-Bahn mehr herausholen“, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/berlin-ausbau-oeffentlicher-personen-nahverkehr-u-bahn-tram-s-bahn.html

Bis 2030 soll Berlin auf vier Millionen Einwohner wachsen – doch wie soll der Nahverkehr da noch mithalten? Der Senat setzt vor allem auf #neue #Straßenbahn-Linien, denn die #Tram ist kostengünstig und schnell. Der Fahrgastverband IGEB dagegen will das #Potenzial der #U-Bahn besser nutzen – mit #dichteren #Taktzeiten.
Im Berufsverkehr ist es besonders schlimm: Auf vielen BVG-Linien und auch in der S-Bahn stehen die Menschen dicht gedrängt und können sich kaum bewegen. Das Ein- und Aussteigen wird zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit. Um weiter hinten stehenden Fahrgästen das Aussteigen zu ermöglichen, müssen auch die weiter vorne Stehenden aussteigen. Wer mit Fahrrad oder Kinderwagen unterwegs ist, kann sich des Ärgers der Mitreisenden sicher sein. Vor allem die Berliner U-Bahn gerät in den Stoßzeiten oft ans Limit.
IGEB will U9 alle drei Minuten fahren lassen

Der Fahrgastverband Berlin (IGEB) Berlin fordert daher, die Taktzeiten im U-Bahn-Netz zu erhöhen. Die Züge sollten nicht nur alle fünf oder sechs Minuten fahren, sondern in einem Rhythmus von drei bis vier Minuten.
"Wir brauchen ein ehrgeiziges Programm zur Ertüchtigung der Berliner U-Bahn", sagte Jens Wieseke, stellvertretender IGEB, am Wochenende der rbb-Abendschau und warnt vor dem Bau neuer Linien. Stattdessen müsse die BVG "mehr aus dem bestehenden Netz herausholen". Um den Andrang auch im Berufsverkehr bewältigen zu können, schlägt Wieseke einen 4-Minuten-Takt vor, auf besonders frequentierten Strecken, wie der Nord-Süd-Verbindung U9, "müssen wir über einen 3-Minuten-Takt nachdenken, um die Massen wegzubefördern", sagt der IGEB-Vize. Technisch wäre sogar ein 2,5-Minuten-Takt möglich.

Höhere Taktung würde 20 bis 30 Prozent mehr Züge und Fahrer bedeuten

Allerdings ist auch dem IGEB-Vorstand klar, dass eine höhere Taktung mehr Züge und auch mehr Personal erfordern würde. Um einen 3- bis 4-Minuten-Takt in der Innenstadt zu ermöglichen, müssten Wieseke zufolge …

Bahnindustrie: Fahrzeughersteller Stadler fährt auf der Erfolgsschiene Das Unternehmen aus Pankow profitiert von Aufträgen aus der Region und baut seine Kapazitäten weiter aus., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article209790659/Fahrzeughersteller-Stadler-faehrt-auf-der-Erfolgsschiene.html

Berlin/#Velten.  Der Berliner #Schienenfahrzeughersteller #Stadler Pankow fährt weiter auf der #Erfolgsspur. Während bei den Beschäftigten des Konkurrenten #Bombardier Transportation im nicht allzu weit entfernten #Hennigsdorf (Oberhavel) die Sorge um die Arbeitsplätze wächst, legt der deutsche Ableger der Schweizer Rail Group bei Produktion und Personal stetig zu.

68 Fahrzeuge, darunter 42 Straßen- und Stadtbahnen, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr ausgeliefert und damit einen Umsatz von 300 Millionen Euro erzielt. In diesem Jahr will Stadler Pankow mindestens 92 Schienenfahrzeuge im Wert von 400 Millionen Euro an seine Kunden liefern. Die Zahl der Beschäftigten an den drei Stadler-Standorten Pankow, Reinickendorf und Velten (Oberhavel) hat sich von anfangs 200 auf inzwischen 1117 fast versechsfacht.

Stadler baut Berlins jüngste U-Bahn-Generation

Maßgeblich beigetragen zu dieser Entwicklung haben die Erfolge von Stadler Pankow im heimischen Markt Berlin-Brandenburg. Zunächst konnte das erst im Jahr 2000 als Joint-Venture mit Adtranz gegründete Unternehmen einen Lieferauftrag für neue Regionalzüge gewinnen. Die 16 vierteiligen #Triebwagenzüge vom Typ #Kiss sind seit Ende 2012 für die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#Odeg) auf den wichtigen Regionalexpresslinien RE2 und RE4 unterwegs.

Nächster Coup war der Gewinn eines Auftrags der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das landeseigene Verkehrsunternehmen benötigt dringend Ersatz für die altersschwache #U-Bahn-Flotte. Nach schlechten Erfahrungen mit der Vorgängergeneration schrieb die BVG zunächst nur die Lieferung von zwei Probezügen aus. Den Zuschlag dafür erhielt 2012 Stadler Pankow. Das Unternehmen setzte sich damit gegen den bisherigen BVG-Hauptlieferanten für Schienenfahrzeuge, Bombardier Transportation, durch.

Der Senat hat 58 Millionen Euro bereitgestellt

Die beiden Züge fahren seit Anfang 2015 als Prototypen der Baureihe IK (berlinerisch-kurz als "Icke" bezeichnet) durch die Hauptstadt. Bislang mit guten Ergebnissen, wie Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, am Dienstag berichtete. "Die haben bereits 230.000 Kilometer zurückgelegt, ein für Prototypen sehr hoher Laufwert", sagte Braker. Auch die Verfügbarkeit der aus je vier durchgehend begehbaren Wagen bestehenden U-Bahnzüge …

U-Bahn: Dora macht die Türen auf, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2444

Grünes Kunstleder und Holzoptik – in den #U-Bahnwagen der Baureihen #D und #DL (von den Fans „#Dora“ genannt) kommen Nostalgiegefühle auf. Kein Wunder, schließlich stammen sie auch aus den 50er- und 60er-Jahren. Seit dem heutigen Mittwoch sind zwei dieser Doppeltriebwagen als zusätzlicher VierWagen-Zug auf der U5 unterwegs. Es handelt sich aber nicht um Museumsfahrzeuge auf Nostalgietour. Die reaktivierten und jetzt mit moderner Sicherheitsausrüstung ausgestatteten „Doras“ absolvieren ab heute mehrwöchige Probefahrten im Fahrgastverkehr und sollen künftig auf der Linie U55 zum Einsatz kommen. Insgesamt drei Doppeltriebwagen der Baureihen D und DL werden die Flotte der U-Bahn verstärken. Anfang November hatte die BVG das erste reaktivierte Fahrzeug vorgestellt. Der reguläre Einsatz auf der U55 soll voraussichtlich Ende März/Anfang April beginnen. Bevor die Züge mit Sattelschlepper und Kran in den vom restlichen Netz getrennten Tunnel befördert werden, sollen sie in den nächsten Wochen ihre Zuverlässigkeit im täglichen Fahrgastverkehr zeigen. Als Großprofilfahrzeuge können die „Doras“ potenziell auf den Linien U5 bis U9 fahren. Zunächst sind sie mit Fahrgästen auf der U5 zwischen Frankfurter Allee und Hönow unterwegs, in der Regel zwischen 8 und 16 Uhr. Zwei der drei Fahrzeuge waren zuvor als Museumszug auf Tour, einer diente als Werkstattwagen. Auf der kurzen U55 legt jeder Doppeltriebwagen jährlich nur etwa 40.000 Kilometer zurück, rund ein Drittel dessen, was Züge im übrigen Netz leisten müssen. Durch diese geringe Laufleistung und die solide Grundsubstanz der Oldies ist es möglich, sie mit vergleichsweise geringem Aufwand zu reaktivieren. Die Kosten für alle drei Doppeltriebwagen belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Die bisher auf der U55 eingesetzten Fahrzeuge der Baureihe F79 stehen nach dem Tausch gegen die wieder einsatzbereiten „Doras“ als Verstärkung im übrigen Großprofilnetz zur Verfügung.

U-Bahn: Senat denkt über Ausbau der U-Bahn in Pankow nach Der rot-rot-grüne Senat schließt den Ausbau des Berliner U-Bahn-Netzes nicht aus., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/oeffentlicher-nahverkehr-in-berlin-senat-denkt-ueber-ausbau-der-u-bahn-in-pankow-nach/19449190.html

In dieser Legislaturperiode liegt die #Planung neuer #U-Bahn-Strecken auf #Eis. Langfristig müsse man aber eine Erweiterung des Netzes prüfen, sagte der Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung, Matthias Tang am Montag. In den nächsten fünf Jahren werde man sich aber wie in der Koalition verabredet auf den Straßenbahn-Ausbau konzentrieren.

Die #Wunschliste für weitere #U-Bahn-Strecken ist lang: Sie umfasst bei der U 1 die Verlängerung von der Warschauer Straße bis zum Ostkreuz, bei der U 2 einen Weiterbau bis Pankow, Kirche, bei der U 3 den Lückenschluss zwischen Krumme Lanke und dem S-Bahnhof Mexikoplatz, bei der U 5 einen Weiterbau vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße, bei der U 7 den Anschluss an den BER-Flughafen, bei der U 8 die Verlängerung ins Märkische Viertel und bei der U 9 einen Lückenschluss zwischen dem Bahnhof Osloer Straße und dem Bahnhof Pankow der U 2 im Norden und einen Weiterbau im Süden bis Lankwitz, Kirche. Und dann geistert noch die Idee für eine neue Strecke vom Adenauerplatz bis Weißensee herum.

CDU denkt über Antrag zur Prüfung des U-Bahnausbaus nach

Im langfristig angelegten Stadtentwicklungsplan Verkehr müsse man in der wachsenden Stadt auch über den Bau weiterer U-Bahn-Strecken nachdenken, sagte Tang. Konkrete Planungen werde es aber in der jetzigen Legislaturperiode auf keinen Fall geben.

In der vergangenen Legislatur hatten die damaligen Koalitionäre SPD und CDU den Senat aufgefordert, den Ausbau des Netzes der U-Bahn konkret zu prüfen. Mit der Neuwahl des Abgeordnetenhauses im September war dieser Antrag obsolet geworden. Die CDU denkt nach Angaben ihres verkehrspolitischen Sprechers Oliver Friederici darüber nach, einen neuen Antrag einzubringen.

Vorne steht bei ihr der Anschluss des Märkischen Viertels, wie es auch die örtliche SPD fordert. Und in Neukölln macht sich Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) für die Verlängerung der …

U-Bahn: Neue U-Bahn „Icke“ kommt pünktlich – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-u-bahn–icke–kommt-puenktlich-25940532

Trotz BER – in Berlin gibt es auch #Verkehrsprojekte, die #planmäßig laufen. „Die neuen #U-Bahnen für Berlin werden pünktlich geliefert. In diesem Jahr geht es los – wie angekündigt“, sagte Ulf Braker, Geschäftsführer des  Schienenfahrzeugherstellers #Stadler Pankow.

Auch die Arbeiten an der neuen #S-Bahn-Generation für Berlin und Brandenburg seien im Plan. In diesem Jahr beginnt der Bau der ersten Wagen, teilte Braker mit. Nach bisherigen Informationen sollen  die  S-Bahn-Prototypen 2020 in den Betrieb kommen.

#IK, auf berlinisch Icke: So wurde die neue U-Bahn-Baureihe für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) getauft. Besonderes Kennzeichen ist eine Wölbung nach außen, die  mehr Platz für  Fahrgäste schafft. Fachleute nennen die bauchige Kontur #Bombierung.

Bis 2019 wird geliefert

Seit 2015 sind zwei vierteilige Prototypen unterwegs. „Inzwischen haben sie 230.000 Kilometer zurückgelegt, das ist eine sehr anständige Leistung“, lobte der Chef von Stadler Pankow. Nachdem die BVG eine weitere Bestell-Option gezogen hat, werden nun 38 U-Bahnen produziert, davon allein dieses Jahr 19. Bis 2019 werden die Züge geliefert.

Die ersten elf Serienfahrzeuge, deren Lieferung in diesem Jahr startet,  werden dem Vernehmen nach für die Linien U5 bis U 9 ausgerüstet. Sie sollen auf der U 5, mit der  die Besucher der Internationalen Gartenausstellung (IGA) nach Marzahn fahren können, eingesetzt werden.

Die Strecken des so genannten Großprofils haben etwas breitere Tunnel als die Linien U1 bis U4. Damit keine Lücke zu den Bahnsteigen entsteht, sind beiderseits rund 17 Zentimeter breite Anbauten an den Wagen erforderlich.  So etwas gab es bei früheren U-Bahn-Wagen schon – die Holzbohlen wurden …

Flughäfen + U-Bahn: U-Bahn könnte auch einmal zum BER fahren Die Neuköllner SPD fordert seit Jahren die U7-Verlängerung. Verkehrsstaatssekretär Kirchner will das jetzt prüfen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article209753923/U-Bahn-koennte-auch-einmal-zum-BER-fahren.html

Trotz der klaren politischen #Vorrangschaltung für die #Straßenbahn will Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger #Kirchner das in Berlin lange vernachlässigte Thema #neue #U-Bahnstrecken wieder aufleben lassen. "Wir rechnen mittelfristig mit Einwohnerzuwachs in Berlin auf bis zu 4,5 Millionen Menschen. Da brauchen wir neue Lösungen. Und das kann im Bedarfsfall auch einen neue U-Bahnstrecke sein."

Zu den Verbindungen, die Kirchner prüfen lassen will, gehört auch die Verlängerung der U7 von der heutigen Endstation #Rudow zum #Flughafen #BER in #Schönefeld. Über diese Idee wird seit Jahren debattiert, zuletzt hatte sich Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) dafür starkgemacht. "Ein Hauptstadtflughafen braucht auch eine Hauptstadtanbindung", hatte die SPD-Politikerin erst im November vorigen Jahres gefordert. Dazu gehöre auch eine leistungsfähige U-Bahn, die den Berliner Südwesten mit dem neuen Großflughafen verbindet. Bislang ist lediglich vorgesehen, dass zwischen Rudow und dem BER Linienbusse der BVG fahren. Giffey warnte in diesem Zusammenhang vor einer einseitigen Strategie hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur. Denn das neue rot-rot-grüne Bündnis hatte sich darauf festgelegt, dass es in den kommenden fünf Jahren keine konkreten Planungen für eine Erweiterung des U-Bahnnetzes geben soll, damit alle planerischen Kapazitäten in der Senatsverkehrsverwaltung auf die Erweiterung der Straßenbahn konzentriert werden können.

Kirchner erinnert an die Leistungen der Verkehrspolitiker vor mehr als 100 Jahren, die damals die Eisenbahnstrecken konzipiert haben, die heute den Berliner S-Bahnring darstellen. "Die Vorschläge für neue U-Bahnstrecken müssen untersucht werden, wobei das nicht heißt, dass die Züge dann morgen schon fahren", sagte Kirchner auch mit Blick auf die heutzutage ex­trem langen Planungs- und Realisierungszeiten für Infrastrukturprojekte.

Erst im Sommer vorigen Jahres hatten Verkehrspolitiker von SPD und CDU den Senat aufgefordert, neue U-Bahnstrecken ernsthaft zu prüfen. Neben der U8-Verlängerung ins …

U-Bahn: Herzlichen Glückwunsch, altes Mädchen!, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2417

Ein klassisches #Jubiläum ist es zwar nicht, aber trotzdem ein ziemlich beeindruckender #Geburtstag. Heute vor genau 115 fuhr die erste Berliner #U-Bahn auf der Strecke Potsdamer Platz – Zoologischer Garten – Stralauer Tor – Potsdamer Platz. Die Premiere ging als „Ministerfahrt“ in die Geschichte ein, weil sich an Bord des Zuges zahlreiche preußische Minister von den Vorzügen der neuen Technik überzeugen wollten. Drei Tage später, am 18. Februar 1902, wurde die erste deutsche U-Bahn offiziell eröffnet. Die U-Bahner der BVG haben das heute zum Anlass genommen, um in den internen BVG-Medien nicht ohne Stolz ihrem alten Mädchen auf ganz persönliche Art zu gratulieren. Die Liebeserklärung hier im Wortlaut: Du bist treu. Seit 1902 kennst du Berlin wie deine Westentasche. Unsere Fahrgäste können sich Tag und Nacht auf dich verlassen. Du gibst einfach alles, man trifft dich überall und du wirfst dich charmant in jede Kurve. Du siehst gut aus. An deinem Fahrgestell kommt man einfach nicht vorbei! Egal welches deiner sonnig-gelben Outfits du trägst, du bist immer ein Blickfang. Während deine Bahnhöfe und Tunnel für das 21. Jahrhundert fit gemacht werden legst auch du nochmal mit Flottennachwuchs nach, um mit voller Kraft voraus in Richtung Zukunft zu fahren. Du bist die Größte. In ganz Deutschland kann dir einfach keine andere U-Bahn das Wasser reichen. Und auch weltweit gehörst du zu den ganz Großen. Das lässt du dir aber nie zu Kopf steigen und konzentrierst dich einzig und allein auf deine Fahrgäste. Du bist weltoffen. Du kennst hier Hinz und Kunz! Ob Berlinerinnen und Berliner oder Gäste aus aller Welt: Deine Türen stehen jedem offen. Du bringst uns alle ans Ziel – im vergangenen Jahr waren das mehr als 550 Millionen Fahrgäste. Du bist Berlin. Denn mal ehrlich was wäre Berlin ohne dich? Unvorstellbar. Heute verneigen wir uns vor dir. Wir wünschen dir eine strahlende Zukunft. Weil wir dich lieben!

S-Bahn + U-Bahn: ÖPNV Chaos in Reinickendorf beenden – Grundhafte Sanierung der U6 zügig angehen – Taktung der S25 erhöhen, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR
sowie die DB AG um Stellungnahme gebeten, die dort in
eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt
wurden. Sie werden nachfolgend wiedergegeben.
Frage 1.a: Wie viele #Sperrungen entlang der #U6 gab es
seit 2010 zwischen Alt-Tegel und dem Bahnhof Friedrichstraße?
Antwort zu 1.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Seit 2010 gab es zwischen Alt-Tegel und dem Bahnhof
Friedrichstraße acht Sperrungen.
Frage 1.b: Wie lange dauerten diese Sperrungen?
Antwort zu 1.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Diese acht Sperrungen dauerten über die sechs Jahre
verteilt insgesamt ca. 230 Tage.
Frage 1.c: An wie vielen Tagen erfolgten die Sperrungen
nicht während der Berliner Schulferien?
Antwort zu 1.c: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
An ca. 90 Tagen erfolgten die Sperrungen nicht während
der Berliner Schulferien.
Frage 1.d : Was waren wie Gründe für die Sperrungen,
was wurde konkret baulich gemacht?
Antwort zu 1.d: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Die Gründe für die Sperrungen waren Gleisbauarbeiten
und bauliche Instandsetzungen an den U-Bahnhöfen.
Frage 2.a: In welchem baulichen Zustand befindet sich
aktuell der Streckenabschnitt zwischen Alt-Tegel und
dem Bahnhof Friedrichstraße?
Antwort zu 2.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Der Streckenabschnitt zwischen Alt-Tegel und dem
Bahnhof Friedrichstraße befindet sich in einem altersgerechten
betriebssicheren Zustand. Die ersten Abschnitte
bis zum Bahnhof Seestraße wurden 1923 in Betrieb genommen,
der weitere Abschnitt bis Alt-Tegel 1956
bzw.1958.
Frage 2.b : Welche baulichen Maßnahmen sind in der
Zukunft bereits geplant und wann werden diese umgesetzt?
Antwort zu 2.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Es ist geplant, die Tunnelabdichtung in der Müllerstraße
zwischen den Bahnhöfen Leopoldplatz und Seestraße im
Zusammenhang mit den geplanten Straßenbaumaßnahmen
des Bezirks zu erneuern.
Frage 3.a: Wie ist der Zustand des Fahrdamms der U6
zwischen den Bahnhöfen Borsigwerke und KurtSchumacher-Platz?

Antwort zu 3.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Der Bahndamm zwischen den U-Bahnhöfen KurtSchumacher-Platz
und Borsigwerke weist häufige Setzungsschäden
auf, die durch regelmäßiges Anpassen der
Gleislage korrigiert werden müssen.
Frage 3.b: Wann wird dieser Streckenabschnitt saniert?

Antwort zu 3.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Die BVG befindet sich zurzeit in der Vergabe der Planungsleistungen
für diese Maßnahme. Diese wird rd. zwei
Jahre in Anspruch nehmen. Die Umsetzung der Maßnahme
erfolgt in den Folgejahren.
Frage 3.c: Mit welchem Zeitraum und welchen Einschränkungen
müssen die Nutzerinnen und Nutzer der U6
in diesem Zeitraum rechnen?
Antwort zu 3.c: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Im Rahmen der anstehenden Planungen werden verschiedene
Bauvarianten untersucht. Daher können noch keine
konkreten Sperrzeiträume genannt werden. Es ist jedoch
davon auszugehen, dass abschnittsweise mehrmonatige
Sperrungen erfolgen müssen.
Frage 3.d: Welche alternativen Ausweichmöglichkeiten
sind für die Nutzer des ÖPNV in diesem Zeitraum
geplant?
Antwort zu 3.d: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Die Alternativen werden im Zuge der jetzt zu erarbeitenden
baulichen Planungen und den Ergebnissen geplant.
Erst danach können konkrete Aussagen über Umfang und
Zeitdauer getroffen werden. Als Alternativen kommen
Pendelverkehre und Schienenersatzverkehre in Betracht.
Frage 4.a: Wird diese zu erwartende Baumaßnahme
mit der dringenden Sanierung des Tegel-Tunnels entlang
der A111 dahingehend koordiniert, dass nicht parallel
gebaut wird?
Frage 4.b: Gibt es hierzu konkrete Abstimmungsgespräche
zwischen SenVerkehr, BVG und VLB?
Antwort zu 4a und 4b: Mit der grundhaften #Erneuerung
der Bundesautobahn (BAB) #A111 einschließlich der
bau-, betriebs- und verkehrstechnischen Instandsetzung
der Tunnelanlagen in diesem Abschnitt wurde im Mai
2015 vom Land Berlin die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs-
und -bau GmbH) beauftragt. Die Deges
ist eine 100 %-Tochter der Bundesrepublik Deutschland
und von 12 Bundesländern (auch Berlin). Die Deges hat
ein Projektteam zusammengestellt, erarbeitet derzeit die
Planungsgrundlagen und beginnt mit der Erarbeitung von
Verkehrskonzepten. Ein besonderes Augenmerk wird das
Bauen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs sein. Ein
zeitlicher Rahmen der Bauausführung kann derzeit noch
nicht benannt werden.
Im Rahmen der verkehrlichen Konzeption sind Baumaßnahmen
anderer Verkehrsträger zu koordinieren
(Versorgungsunternehmen, BVG usw.).
Frage 5: Ist geplant, dass während dieser Bauphase
auch die noch fehlende Barrierefreiheit an den Bahnhöfen
Borsigwerke, Holzhauser Straße und Kurt-SchumacherPlatz
nachgeholt wird?
Antwort zu 5.: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Der #U-Bahnhof #Kurt-Schumacher-Platz wird in diesem
Jahr #barrierefrei ausgebaut.
Die U-Bahnhöfe #Borsigwerke und #Holzhauser Str.
sollen spätestens in der Gesamtmaßnahme barrierefrei
ausgebaut werden.
Frage 6.a: Werden während dieser Bauphase auch die
Bahnhöfe ertüchtigt?
Antwort zu 6.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: In
der Bauphase sollen auch die U-Bahnhöfe ertüchtigt werden.
Frage 6.b: Wenn ja, was wird konkret an welchem
Bahnhof entlang der gesperrten Strecke baulich getan?
Antwort zu 6.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Auf den U-Bahnhöfen sollen u. a. die Bahnsteigdächer
und -platten sowie die Eingangshallen grundhaft erneuert
bzw. saniert werden.
Frage 7.a: Welche konkreten Pläne verfolgt der Senat
für eine Taktverdichtung der S25 zwischen Hennigsdorf
und Bornholmer Straße?
Frage 7.b: Welche Anträge wurden bei der DB/SBahn
Berlin dazu gestellt?
Antwort zu 7.a und 7.b: Eine #Taktverdichtung der #S25 bis nach Tegel auf einen #10-Minutentakt wird angestrebt.
Eine Verdichtung der S 25 von Berlin-Tegel nach
Hennigsdorf ist seitens des Landes Berlin derzeit nicht
vorgesehen. Für die Taktverdichtung nach Tegel muss ein
Ausbau der Infrastruktur zwischen Schönholz und Tegel
erfolgen. Die für den Ausbau erforderliche Planungs- und
Finanzierungsvereinbarung befindet sich in Abstimmung
zwischen Senat und DB AG.
Nach aktuellem Planungsstand werden ab dem Fahrplanwechsel
im Dezember 2017 die Verstärkerleistungen
der S25 bis nach Waidmannslust verlängert und der nördliche
Linienendpunkt der S85 von Waidmannslust nach
Pankow verlegt.
Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: Durch das
Land Berlin wird beabsichtigt, den Verkehr der Linie S25
aus Richtung der Berliner Innenstadt bis Berlin-Tegel
vom derzeitigen 20-Minutentakt auf einen 10-Minutentakt
zu verdichten. Der 10-Minutentakt auf der S25 wird derzeit
aus Richtung Süden je nach Tageszeit nur bis Potsdamer
Platz bzw. Berlin-Gesundbrunnen angeboten. Eine
Verlängerung dieser Verstärkerleistungen über BerlinSchönholz
nach Berlin-Waidmannslust ab Fahrplanwechsel
12/2017 befindet sich zurzeit in der Diskussion.
Frage 7.c: Welche Priorität misst der Senat diesem
Projekt bei?
Antwort zu Frage 7.c: Der Ausbau der S 25 von Berlin-Schönholz
bis Berlin-Tegel ist eines der zentralen
Verkehrsprojekte des ÖPNV in Berlin.
Frage 7.d: Welcher Zeithorizont ist für die Realisierung
dieses Projekts zu erwarten?
Antwort zu Frage 7.d: Die DB AG teilt hierzu folgendes
mit: Nach dem aktuellen Planungs- und Abstimmungsstand
erfolgt zunächst bis 12/2023 ein Ausbau der
Strecke Schönholz – Tegel (Hennigsdorf) auf moderne
Signaltechnik. Die vollständige Herstellung der Infrastruktur
für den angestrebten 10-Minutentakt bis BerlinTegel
ist zum Fahrplanwechsel 12/2026 realistisch.
Frage 8: Welche baulichen Veränderungen sind entlang
der S 25 erforderlich, um eine Taktverdichtung zu
ermöglichen?
Antwort zu Frage 8: Die DB AG teilt hierzu folgendes
mit: Infrastrukturelle Voraussetzung für die Taktverdichtung
ist ein zweigleisiger Ausbau der S-Bahnstrecke zwischen
Berlin-Schönholz und Berlin-Tegel. In Bezug auf
die Umsetzung der Ausbaumaßnahme steht das Land
Berlin mit der DB in engem Kontakt. Nach dem aktuellen
Planungs- und Abstimmungsstand erfolgt zunächst bis
12/2023 ein Ausbau der Strecke Schönholz – Tegel (Hennigsdorf)
auf moderne Signaltechnik. Hier erfolgt bei
Beibehaltung der gegenwärtigen Infrastruktur eine Umstellung
auf Elektronische Stellwerke (ESTW), verbunden
mit dem Einbau des neuen Zugbeeinflussungssystems SBahn
Berlin (ZBS) zur Erhöhung des Sicherheitsniveaus.
Die Herstellung der Zweigleisigkeit ist erst im Anschluss
daran möglich. Die vollständige Herstellung der Infrastruktur
für den angestrebten 10-Minutentakt bis BerlinTegel
ist zum Fahrplanwechsel 12/2026 realistisch.
Anforderungen, Planungen oder Wünsche für eine
Taktverdichtung der S25 über Berlin-Tegel hinaus, etwa
bis Hennigsdorf, hat die DB Netz AG bisher von den
Ländern Berlin und Brandenburg nicht erhalten. Wir
gehen daher dort von einer Fortführung des 20-
Minutentaktes aus. Die Umsetzung einer Taktverdichtung
über Tegel hinaus würde voraussichtlich einen weiteren
Infrastrukturausbau erfordern (z. B. Bau eines Kreuzungsbahnhofs
oder eines zweigleisigen Begegnungsabschnitts).
Berlin, den 08. Februar 2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Feb. 2017)

barrierefrei + Bahnhöfe: Wo sind Berlin und Brandenburg barrierefrei? – Wenn Bahnfahren zur Zumutung wird, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/01/barrierefreie-bahnhoefe-berlin-brandenburg.html

Längst nicht alle U-, S- und #Regionalbahnhöfe in Berlin und Brandenburg können problemlos von allen genutzt werden. Immer wieder sind #Bahnsteige nur über Treppen zu erreichen. rbb|24 hat in einer Datenanalyse die Ausstattung aller Bahnhöfe zusammengetragen. Von Friederike Schröter und Götz Gringmuth-Dallmer

Wer ein paar gute Taten vollbringen möchte, muss nicht weit fahren. Eichwalde liegt etwa 500 Meter von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Die Gemeinde hat etwa 6.500 Einwohner und eine S-Bahn-Anbindung, die in 24 Minuten auf den Berliner S-Bahn-Ring führt. Theoretisch. Denn S-Bahn fahren kann hier nur, wer gut zu Fuß ist.

Der Bahnhof "Eichwalde" ist einer der wenigen im Netz der S-Bahn Berlin, die nicht #barrierefrei ausgebaut sind. Hier ist ein Ausflug mit frisch operierter Hüfte oder schwerem Kinderwagen noch eine Zumutung. Helfende Hände, die Buggys oder Rollatoren über die beiden Treppen tragen, sind gerne gesehen.

"Unsere Gemeinde hat viele ältere Menschen und auch der Anteil an jungen Menschen nimmt nicht ab", sagt der Eichwalder Bürgermeister Bernd Speer gegenüber rbb|24. "Also gibt es bei uns im Straßenbild viele Kinderwagen, Fahrräder, Rollatoren, Elektromobile – Geräte, für die ein barrierefreier Zugang zum Nahverkehr wichtig ist." Doch Eichwalde liegt nicht in Berlin, sondern schon in Brandenburg – und die Priorität, ihn barrierefrei auszubauen, war nicht besonders hoch.

Elf S-Bahnhöfe in Berlin nicht barrierefrei

Sowohl im Berliner als auch im Brandenburger Verkehrsnetz gibt es etliche Bahnhöfe, die nicht barrierefrei sind. In der Hauptstadt sind das vor allem …