Archiv der Kategorie: Straßenverkehr

Radverkehr: Fahrradmesse in Berlin-Tempelhof E-Bikes und Lastenräder am Start, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrradmesse-in-berlin-tempelhof-e-bikes-und-lastenraeder-am-start/21176384.html

Zum ersten Mal findet die #Velo-Messe auf dem Ex-Flughafen #Tempelhof statt – größer denn je und mit bemerkenswerten Trends.
Die Flugzeuge starten hier schon lange nicht mehr – nun kreisen Fahrräder, die Fortbewegungsmittel der Zukunft, mit Höchstgeschwindigkeit vor den Hangars des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Zumindest an diesem Wochenende: Denn im Flughafengebäude Tempelhof findet gerade das #Fahrradfestival #VELOBerlin statt, auf dem die neuesten Trends und Lifestyles der internationalen Fahrradwelt vorgestellt werden. Insgesamt mehr als 250 nationale und internationale Aussteller sowie mehr als 500 Marken sind auf der Messe zu sehen. Das Festival ist dieses Jahr so groß wie nie zuvor. Doch nicht nur Branchentrends werden hier diskutiert, sondern auch neue Mobilitätskonzepte einer wachsenden, modernen Großstadt.
Die Hangars 5 und 6 des Flughafengebäudes sind regelrecht vollgepackt mit Fahrrädern. Sie hängen an den Wänden der Messestände oder stehen aufgereiht zur Schau an den Gängen, an denen sich die vielen Besucher vorbeidrängeln. Neue Sicherheitssysteme, Radpumpen und Dynamos – alles rund ums Fahrrad findet sich auf der Messe. Auch viele Hersteller aus den führenden Fahrradnationen wie Dänemark oder Holland präsentieren ihre neuesten Fahrradmodelle in Berlin. Der Anblick unterscheidet sich von Stand zu Stand: Ob Dreiräder zum Sitzen oder bequemen Liegen, Rennräder mit asymmetrisch-ovalem Kettenblatt oder per App gesteuertem Elektromotor, Singlespeed-Räder oder Lastenräder – jede Art von Fahrrad ist vor Ort und kann getestet werden. Denn wer sein entsprechendes Wunschfahrrad gefunden hat, kann vor den Hallen der Hangars seine Runden drehen oder über aufgebauten Parcours düsen.
Elektromobilität ist Standard

Die Entwicklung hin zum motorisierten Fahrrad ist klar definiert und wird allmählich …

Radverkehr: Stillstand statt Fortschritt Berlin und der weite Weg zur Fahrradstadt – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/stillstand-statt-fortschritt-berlin-und-der-weite-weg-zur-fahrradstadt-30014688?dmcid=nl_20180414_30014688

Berlin – Der Gegensatz könnte kaum drastischer sein. Im einstigen #Flughafen #Tempelhof zeigen mehr als 280 Unternehmen am Wochenende beim #Fahrradfestival #Velo Berlin, wie die Zukunft des Radfahrens aussieht. Neue Materialien, Computer, Elektromobilität: Längst setzt das pedalbetriebene Zweirad, das lange Zeit als altmodisch verpönt war, wieder Standards in der Fahrzeugtechnik. Doch während die Messe in Modernität und Lifestyle schwelgt, herrscht davor Steinzeit.

Wer auf dem Tempelhofer Damm mit dem #Rad unterwegs ist, muss solide Bandscheiben und ein ebenso gerüttelt Maß Fatalismus haben. Radfahrer mühen sich auf schmalen Bürgersteig-Radwegen voran. Zuweilen werden die beiden Berg- und-Tal-Bahnen auch noch zum Hindernisparcours – wenn plötzlich Baustellen oder Geländer auftauchen.
Berlin, eine #autofreundliche Stadt

Was für ein Kontrast! Drinnen feiert sich die Velo-Branche, draußen wartet eine Reise in die Vergangenheit der autofreundlichen Stadt. Wie passt das zusammen? Zumal in Berlin, das vom Senat vor einigen Jahren sogar keck als Fahrradstadt bezeichnet wurde. Dass im Roten Rathaus seit 2016 eine rot-rot-grüne Koalition regiert und die Verkehrsverwaltung in der Verantwortung der Grünen steht, wirft weitere Fragen auf.

Radfahrer haben den Eindruck, dass schon lange kaum Radstreifen und andere Wege dazugekommen sind. Warum gibt es einen solchen Stillstand, ausgerechnet unter der neuen Konstellation dieses Senats? Und: Wann geht das endlich vorbei?
Das #Mobilitätsgesetz auf der Zielgeraden

Evan Vosberg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (#ADFC) macht keinen Hehl daraus, dass auch er enttäuscht ist. „Es wird viel angekündigt, jedoch spüren die Berlinerinnen und Berliner davon nichts auf der …

Straßenverkehr + Bus: Vollsperrung des Rosenthaler Weges vom 2. Mai – 25. Juni 2018, aus Senat

www.berlin.de

 Im Zusammenhang mit dem #Neubau des #Rosenthaler Weges wird vom 2. Mai – 25. Juni 2018 der Rosenthaler Weg im derzeitigen Baustellenbereich zwischen der #B96A Blankenfelder Chaussee bis zur #Tram-Wendeschleife voll gesperrt. In der Zeit wird die #Trinkwasserleitung erneuert und die im Bau befindliche Fahrbahn bis zur Straße Am Nordgraben fertiggestellt. Für den Individualverkehr wird eine weiträumige Umleitungsstrecke eingerichtet und ausgeschildert. Diese wird für die Fahrtziele Dietzgenstraße bzw. Rosenthaler Weg über die Blankenburger Straße, Pasewalker Straße, Hauptstraße und Blankenfelder Straße oder Mühlenstraße geführt. Während der Vollsperrung beginnt und endet die Streckenführung der #Buslinie #124 an der Haltestelle Herrmann-Hesse-Straße/Waldstraße. Nutzer des ÖPNV mit Fahrtziel Aubertstraße bzw. Alt-Heiligensee nutzen bitte die Buslinie 150 und Tram 50 ab bzw. bis Herrmann-Hesse-Straße/Waldstraße. Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken der Erholungsanlage „Frohsinn“ wird für den Zeitraum der Vollsperrung über die Straße am Nordgraben weiterhin gewährleistet. Ein Übersichtsplan der Umleitungsstrecke ist im Internet unter https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/planung/artikel.386693.php veröffentlicht.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Straßenverkehr: Verkehr A10-Ausbau: Brücken werden im Sommer abgerissen, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/oranienburg/oranienburg-artikel/dg/0/1/1650297/

#Mühlenbeck (MOZ) Jetzt wird es ernst: Ende Mai beginnt der Ausbau des nördlichen Berliner #Rings auf acht Teilabschnitten. In Oberhavel sind die Abschnitte bei Öberkrämer, Kremmen und Mühlenbeck bis zum Dreieck Pankow betroffen. Vertreter des Auftraggebers Deges und des Auftragnehmers #Havellandautobahn GmbH & Co KG stellten am Dienstagabend im Bauausschuss der Gemeinde Mühlenbecker Land Details zu den Bauarbeiten bei Mühlenbeck vor, die analog auch für die anderen Abschnitte gelten.

Zunächst werden die Seitenstreifen provisorisch verbreitert, damit mehr Platz für den Fahrzeugverkehr vorhanden ist. Denn auf der #A10 soll auch während der Bauphase der Verkehr zweispurig in beide Richtungen fließen. Vorgesehen ist Tempo 80. Die Verbreiterung hat zur Folge, dass auch Brücken abgerissen werden, weil die Pfeiler im Weg stehen. „Voraussichtlich Ende Juni erfolgt der Abriss der Brücke am #Zehnrutenweg“, kündigte Deges-Projektleiter Sven Tesanovic an. Spätestens Ende 2020 – dann soll der Streckenabschnitt ausgebaut sein – wird die neue Brücke, die nicht als Autobrücke konzipiert ist, zur Verfügung stehen. Mit genauen Daten hielt sich Tesanovic mit Verweis auf das laufende Planfeststellungsverfahren für die Überquerung noch zurück. Ursprünglich sollte die Brücke ersatzlos abgerissen werden. Vor dem Oberverwaltungsgericht einigte sich die Gemeinde mit dem Land aber auf einen Vergleich, nach dem die Überführung doch erneuert werden muss.

Zuerst wird die Fahrbahn in Richtung Berlin ausgebaut. Beginn ist voraussichtlich im Juli. Gleichzeitig werden die neuen Brückenwiderlager und Fundamente errichtet. Zwölf Monate sind für dieses Bauphase geplant.

Auch auf der Landesstraße 21, die zwischen Summt und Mühlenbeck die Autobahn unterquert, wird es Einschränkungen geben. Der Verkehr soll während der Bauarbeiten mit einer …

Straßenverkehr: Senat einigt sich auf Trassenführung für Schnellstraße TVO Bürgerversammlung diskutiert in der kommenden Woche, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article213980451/Senat-einigt-sich-auf-Trassenfuehrung-fuer-Schnellstrasse-TVO.html

Der Senat hat am Dienstag die #Trassenführung der #Tangentialverbindung Ost (#TVO) zwischen #Märkischer Allee/Alt-Biesdorf im Norden und der Straße An der #Wuhlheide im Süden besprochen. Das mit langen Verzögerungen behaftete Projekt soll nun vorankommen. Senatssprecher Julian Mieth sprach zwar nur von einer "Besprechungsgrundlage", die nun vorgesehene Vorzugsvariante wird aber am Donnerstag im Planungsbeirat erörtert und soll am Mittwoch nächster Woche von Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) auf einer Bürgerversammlung (19 Uhr, Theater am Park) vorgestellt werden.

Vorher möchte die Senatsverkehrsverwaltung die mögliche Trassenführung nicht öffentlich darstellen. Nach Angaben des Marzahn-Hellersdorfer CDU-Abgeordneten Christian Gräff sieht die Vorzugsvariante im nördlichen Teil eine Trassenführung westlich der Bahntrasse vor. Sie würde dann östlich des Tierparks Friedrichsfelde und des Ortsteils Karlshorst verlaufen. Etwa auf Höhe der Irmastraße soll die TVO dann auf das Areal östlich der Bahntrasse verschwenkt werden, zwischen Bahnlinie und S-Bahnhof Wuhlheide geführt werden und schließlich weiter in südlicher Richtung auf die Straße An der Wuhlheide stoßen. Die Köpenicker Allee müsse dann teilweise verlegt werden, so Gräff.

Damit seien alle Argumente, die Verbände und #Bürgerinitiativen vorgetragen hatten, anerkannt worden, lobte der CDU-Abgeordnete. "Ein wichtiger Schritt zur Realisierung der TVO ist getan. Das ist auch ein Resultat jahrelangen Engagements", erklärte er. Die Bundesmittel aus dem Etat "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)", die für den Bau der Tangentialverbindung bereits in der letzten Legislaturperiode angemeldet worden seien, dürften nicht gefährdet werden, forderte Gräff. Dazu müsse Verkehrssenatorin Regine Günther (für Grüne) Planfeststellungsverfahren und Bau …

Straßenverkehr + S-Bahn + Regionalverkehr: Bauarbeiten rund um S-Bahnhof Rahnsdorf führen zu Verkehrsbehinderungen Baustelle Vollsperrung und Schienenersatzverkehr, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/erkner/artikel5/dg/0/1/1650077/

#Rahnsdorf/Schöneiche (MOZ) Autofahrer, die über Berlin von und nach #Schöneiche wollen, müssen sich ab Mittwoch kommender Woche einen anderen Weg suchen als die #Unterführung des S-Bahnhofs Rahnsdorf. Ab 4.30 Uhr an diesem Tag wird sie für den #Autoverkehr komplett gesperrt – und zwar bis zum darauffolgenden Montag, ebenfalls um 4.30 Uhr. Eine Umfahrung ist über Friedrichshagen oder die Bundestraßen 1 und 5 möglich. Fußgänger und #Radfahrer können die #Unterführung durchgängig passieren, sagt Bahnsprecher Gisbert Gahler auf MOZ-Anfrage.

Sobald die Sperrung aufgehoben ist, wird der Verkehr wie bisher einspurig durch die Unterführung geleitet. Die halbseitige #Straßensperrung wird nach Angaben des Bahnsprechers voraussichtlich noch bis Ende Oktober dieses Jahres dauern. Dann sind die Bauarbeiten am Bahnhof Rahnsdorf abgeschlossen, die Teil des Streckenausbaus zwischen Köpenick und Erkner sind.

Seit März 2016 wird dieser Abschnitt mit einer Länge von insgesamt zehn Kilometern für eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgebaut, außerdem wird die sogenannte #Radsatzlast von jetzt 22,5 auf 25 Tonnen erhöht – die Züge können schwerer werden. Dafür werden Oberbau-, Tiefbau- und Oberleitungsarbeiten durchgeführt, Eisenbahnüberführungen erneuert und #Lärmschutzwände errichtet. Das #Ferngleis wird vom #S-Bahngleis auf der gesamten Strecke bis zu …

Bus: Wie effizient waren neu eingerichtete Busspuren für die Busbeschleunigung?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Entlang welcher Buslinien wurden in den vergangenen drei Jahren (2015, 2016, 2017) Busspuren neu eingerichtet? (bitte Angabe in Kilometer neu eingerichteter #Busspur sowie Angabe der betroffenen Buslinien).
Frage 2:
Welche Breite haben die neu eingerichteten Busspuren jeweils? Dürfen alle diese Busspuren auch durch den #Taxi- und #Radverkehr mit benutzt werden?
Antwort zu 1 und 2:
Entlang folgender Omnibuslinien und mit den benannten Streckenlängen und -breiten wurden in den Jahren 2015 – 2017 #Bussonderfahrstreifen eingerichtet und für die Mitnutzung folgender Verkehrsarten ebenfalls zugelassen:
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Bussonderfahrstreifen Sonnenallee (Umsetzung im Jahr 2015)
1. Abschnitt:
 Länge der Busspur: 55 Meter (im nordöstlichen Stauraum vor Treptower Straße)
 Breite 3,00 Meter
 Mitbenutzung durch Radverkehr zugelassen
 BVG-Omnibuslinien M 41 und 171
2. Abschnitt:
 Länge der Busspur: 620 Meter (beginnend gegenüberliegend Schönstedtstraße bis Pannierstraße)
 Breite 4,50 Meter vor Knotenpunkten 3,00 Meter
 Mitbenutzung durch Radverkehr; Taxi, Krankenfahrzeuge und Busse im Gelegenheitsverkehr zugelassen
 BVG-Omnibuslinie M 41
Bussonderfahrstreifen Beusselstraße (Umsetzung im Jahr 2016)
 Länge der Busspur: 270 Meter (beginnend an der Fußgänger-Ampelanlage in Höhe Hausnummer 59 bis vor Siemensstraße)
 Breite 4,30 Meter
 Mitbenutzung durch Radverkehr; Taxi, Krankenfahrzeuge und Busse im Gelegenheitsverkehr zugelassen
 BVG-Omnibuslinien TXL, 106, 123
Bussonderfahrstreifen Invalidenstraße (Umsetzung im Jahr 2016)
 Länge der Busspur: 300 Meter (beginnend hinter Alt-Moabit bis vor Clara-Jeschke-Straße)
 Breite 4,30 m bis 4,35 m
 Mitbenutzung durch Radverkehr; Taxi, Krankenfahrzeuge und Busse im Gelegenheitsverkehr zugelassen
 BVG-Omnibuslinien TXL, 245
Trasse für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Berliner Straße (Pankow)
(Umsetzung im Jahr 2017)
Erprobung einer Trasse mit einer markierten Sperrfläche für den ÖPNV für Omnibus und Straßenbahn, welche nur durch die BVG mit einer Ausnahmegenehmigung befahren werden darf
 Länge der ÖPNV-Spur: 175 Meter (beginnend an der Einmündung Hadlichstraße bis hinter Schulstraße)
 vorerst befristet bis zum 30. Juni 2018
 Breite zirka 3,00 Meter
 BVG-Omnibuslinien 155, 250, 255, N 2, N 50 und Straßenbahnen M 1 und M 50
Im Bezirk Reinickendorf erfolgte im Jahr 2015 darüber hinaus auf dem Kurt-Schmacher-Damm zwischen Charles-Corcelle-Ring und Ausfahrt Kino L’Aiglon (0,810 km), zwischen
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der Ausfahrt Kino L’Aiglon bis gegenüberliegend Ausfahrt Zubringer zur Autobahn (0,420 km) sowie zwischen dem Autobahnzubringer und der Überführung zur Autobahn A 111 (1,50 km) eine Ausdehnung der zeitlichen Gültigkeit der dortigen Abschnitte von Bussonderfahrstreifen auf den Zeitraum „Montag bis Freitag 6-18 Uhr“. Hiervon betroffen sind die Omnibuslinien M 21, X 21 und 128.
Frage 3:
Bei welchen der genannten neu eingerichteten Busspuren wurden gleichzeitig auch #Vorrangschaltungen bei #Lichtsignalanlagen eingerichtet?
Antwort zu 3:
An folgenden neuen Bussonderfahrstreifen wurden Vorrangschaltungen an Lichtsignal-anlagen eingerichtet:
Bussonderfahrstreifen Sonnenallee
 an der Lichtsignalanlage Sonnenallee/Hertzbergstraße -Treptower Straße,
 an der Lichtsignalanlage Sonnenallee/Roseggerstraße,
 an der Lichtsignalanlage Sonnenallee/Innstraße,
 an der Lichtsignalanlage Sonnenallee/Wildenbruchstraße-Erkstraße,
 an der Lichtsignalanlage Sonnenallee/Fuldastraße,
 an der Lichtsignalanlage Sonnenallee/Weichselstraße,
 an der Lichtsignalanlage Sonnenallee/Pannierstraße.
Bussonderfahrstreifen Beusselstraße
an der Lichtsignalanlage Beusselstraße/Erna-Samuel-Straße – Sickingenstraße.
Bussonderfahrstreifen Invalidenstraße
Die Neubauten von Lichtsignalanlagen im Zuge des Straßenumbaus entlang der Invalidenstraße sehen zwar auch eine Bus-Berücksichtigung vor, sind aber in erster Linie auf den Betriebsablauf der Straßenbahnen abgestellt, welche in diesem Abschnitt zwischen Chausseestraße und Hauptbahnhof mehrfach den Kfz-Verkehr im Straßenraum queren.
Trasse für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Berliner Straße (Pankow)
An der Lichtsignalanlage Breite Straße/Berliner Straße war bereits vor Einrichtung der ÖPNV-Spur eine verkehrsabhängige Steuerung vorhanden, welche im Zuge der Maßnahme nicht angepasst werden musste. Der abmarkierte Gleisbereich wurde lediglich um etwa 20 Meter verlängert.
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Frage 4:
Welche Veränderungen hinsichtlich der durchschnittlichen #Reisegeschwindigkeit der Buslinien bzw. der Reduzierung von aufgetretenen Verspätungen konnten durch die Einrichtung dieser Busspuren verzeichnet werden?
Antwort zu 4:
Da die Länge der Busspuren nur einen kleinen Abschnitt der Gesamtlänge der Linien umfassen, ist deren Wirkung nicht in einer Veränderung der durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit der Buslinien ablesbar. Die Bussonderfahrstreifen reduzieren den tatsächlichen #Fahrzeitbedarf auf dem jeweiligen Abschnitt, auf dem diese eingerichtet worden sind.
Angaben zur Veränderung von durchschnittlichen Reisegeschwindigkeiten liegen für den im Oktober 2015 eingerichteten Bussonderfahrstreifen in der Sonnenallee im Teilabschnitt von gegenüberliegend Schönstedtstraße bis Pannierstraße vor: Hier konnte dort die tatsächliche Fahrzeit der Linie #M41 im Juni 2017 gegenüber Juni 2015 um durchschnittlich 17 Sekunden pro Fahrt reduziert werden.
Darüber hinaus konnte durch die Einrichtung der Bussonderfahrstreifen in der Beusselstraße von Lichtsignalanlage Beusselstraße (Nr. 59) bis vor Siemensstraße sowie in der Invalidenstraße von hinter Alt-Moabit bis vor Clara-Jaschke-Straße die tatsächliche Fahrzeit in diesen Abschnitten der Linien #TXL, #106 ,#123 und #245 im Februar 2018 gegenüber der Fahrzeit im Februar 2016 um durchschnittlich 20 bis 51 Sekunden (Invalidenstraße) bzw. 45 bis 90 Sekunden (Beusselstraße) pro Fahrt reduziert werden.
Die #ÖPNV-Spur in der Berliner Straße in Pankow wurde erst im Dezember 2017 eingerichtet. Eine Bewertung der Wirkung ist auf Grund des seither verstrichenen kurzen Zeitraums der Maßnahme noch nicht möglich.
Alle Angaben basieren auf der Auswertung von Schultagen im Zeitraum zwischen 7 und 19 Uhr.
Berlin, den 03.04.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr + Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bauen Bahn erneuert in Werbig sechs Brücken, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/seelow/artikel7/dg/0/1/1649556/

Die Deutsche Bahn AG wird in diesem Jahr mehrere #Brücken im Gebiet des #Seelower Ortsteiles erneuern. Das führt zu Einschränkungen für Anlieger. Am kommenden Dienstag lädt die DB #Netz AG, #Regionalnetz Ost, zu einer #Informationsveranstaltung ein. Sie findet um 18.30 Uhr im Versammlungsraum über der Feuerwehr in Neulangsow statt.

Der Durchgangsverkehr registriert meist nur zwei Brückenbauwerke, das an der #Eichenallee zwischen Gusow und Werbig sowie das auf der Landesstraße Richtung #Neulangsow. Es gibt jedoch noch weitere drei Bauwerke, die erneuert werden müssen. Insgesamt stehen in diesem Jahr fünf Brückenneubauten sowie die Instandsetzung des Bauwerkes über die L 37 im Investitionsprogramm der Bahn. Für Bahnreisende werde es kaum Einschränkungen geben, versichert die Bahn. Nur in den Sommerferien soll der Bahnverkehr wochenweise unterbrochen werden. Im Straßenverkehr hingegen sind diverse Einschränkungen unumgänglich. Die betroffenen Anlieger werden über Hauswurfsendungen informiert. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

In einigen Bereichen sind bereits erste Vorarbeiten sichtbar. So wurden – wie am Bahntunnel der Eichenallee – bereits umfangreiche …

Straßenverkehr: Verbindungsstraße Karow – B2, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie ist der aktuelle Planungsstand der #Verbindungsstraße #Karow #B2?
Antwort zu 1:
Gegenwärtig erfolgt die Abarbeitung der sich aus dem Erörterungstermin (27./28.11.2017)
ergebenden Ergänzungen/Änderungen durch den Vorhabenträger.
Frage 2:
Von Wo nach Wo wird die Verbindungsstraße genau geführt?
Antwort zu 2:
Die Verbindungsstraße führt über eine Länge von 1,3 km vom Anschluss an die
bestehende Straße Am #Luchgraben zum Knotenpunkt Alt #Karow/Bahnhofstraße/
Blankenburger Chaussee. Darüber hinaus erfolgt zur verkehrlichen Anbindung der
Wohnquartiere in Karow Nord auf 160 m Länge ein Anschluss der Straße# Am Hohen Feld
an die Verbindungsstraße.
Frage 3:
Wann ist der konkrete Termin für den Baubeginn?
Antwort zu 3:
Ein konkreter Termin für den Baubeginn kann erst nach Vorliegen des rechtskräftigen
Planfeststellungsbeschlusses – frühestens Ende 2018 – benannt werden. Gegenwärtig wird
mit einem voraussichtlichen Baubeginn im Jahr 2019 gerechnet.
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Frage 4:
Welchen Zweck erfüllt die Straße mit Blick auf die verschiedenen Nutzergruppen bzw. welche Auswirkungen
werden auf die Anwohnerschaft, Radfahrende, Gewerbetreibende etc. erwartet?
Antwort zu 4:
Die geplante Straßenverbindung wird im Hinblick auf die Zielstellung, das Gebiet
flächendeckend zu bebauen, als Straße innerhalb bebauter Gebiete und als regionale
Straßenverbindung mit überwiegender Verbindungsfunktion eingestuft. Die neue
Straßenverbindung verbessert die bisher unzureichende Straßennetzsituation in Karow,
indem die hoch belasteten Radialstraßen Alt-Karow, Blankenburger Chaussee, Karower
Damm, Alt-Blankenburg usw. sowie die B 2 eine Querverbindung zur Feinverteilung der
Quell- und Zielverkehre im Untersuchungsgebiet erhalten.
Damit der Verkehr in die bestehenden Anschlussstraßen abfließen kann, muss an dem
Knotenpunkt Alt Karow/Bahnhofstraße/Blankenburger Chaussee eine Kreuzung neu
errichtet werden. Alle vier Zufahrten erhalten einen gesonderten Linksabbiege- und einen
Mischfahrstreifen für den Geradeaus- und Rechtsabbiegeverkehr. Dieser
Knotenpunktausbau gewährleistet eine leistungsfähige Abwicklung der Verkehrsströme
auch zu Spitzenstunden. Im Zuge des Knotenpunktumbaus sind beidseitig der Straßen
befestigte Gehwege vorgesehen. Gerade mit Blick auf die Schulwegsicherung bietet der
vorgesehene Knotenpunktausbau durch seine konfliktfreie, lichtsignalgesteuerte
Verkehrsführung deutliche Vorteile zur Bestandssituation. Auf der Fahrbahn der neuen
Verbindungsstraße werden zusätzlich Radverkehrsanlagen markiert. Es werden für alle
Verkehrsteilnehmer gleichermaßen ausreichende und damit sichere Bewegungsräume
angeboten.
Frage 5:
Welches zu erwartende Verkehrsaufkommen ergibt sich?
Frage 7:
Auf welchen Straßen wird durch die Verbindungsstraße eine Entlastung vom Kfz-Verkehr geschaffen?
Frage 12:
Welche Auswirkungen hätte ein Verzicht auf den Bau der Verbindungsstraße?
Antwort zu 5, 7 und 12:
Die neue Straßenverbindung wird gemäß Prognose (Planfall 2025) im am höchsten
nachgefragten Abschnitt von rund 16.000 Kfz/24h genutzt. Etwa 70 % der Kraftfahrer
(rund 11.200 Kfz/24h) wählen die neue Verbindungsstraße, um über die B 2 in das
Stadtzentrum zu gelangen (und umgekehrt), während etwa 25 % (rund 3.900 Kfz/24h) die
A 10 als Ziel bzw. Quelle haben.
Die bisherigen Ausweichrouten über die #Schwanebecker Chaussee im Norden und
Blankenburger #Pflasterweg im Süden werden um jeweils rund 4.000 bis 5.000 Kfz/24h
entlastet. Die entsprechenden hiermit verbundenen Fahrten entfallen auch auf der B 2.
Im Prognose-Planfall 2025 wird sich in der #Bahnhofstraße abschnittsweise eine
Verkehrszunahme durch die geplante Verbindungsstraße einstellen (Verkehrsbelastung
der Bahnhofstraße von 6.500 bis 9.000 Kfz/24h. Im Prognosenullfall, also bei Verzicht des
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Neubaus der Straße, beträgt die Verkehrsbelastung der Bahnhofstraße 5.000 bis 9.500
Kfz/24h).
In der #Pankgrafenstraße ist für den Prognose-Planfall 2025 gegenüber dem
Prognosenullfall mit einer Abnahme des Verkehrsaufkommens von 2.000 bis 2.500
Kfz/24h und auf dem #Hubertusdamm von bis zu 500 Kfz/24h zu rechnen.
Die Verkehrssituation an der Einmündung Hubertusdamm wird sich für alle
Verkehrsteilnehmer entspannen.
Frage 6:
Wie gestalten sich in diesem Zusammenhang die Quell- und Zielverkehre?
Antwort zu 6:
Siehe Antworten zu 4 und 5.
Frage 8:
Welche Straßen werden höher mit Kfz-Verkehr belastet?
Antwort zu 8:
Siehe Antwort zu 5.
Zur Anbindung des vorhandenen Wohngebiets #Karow-Nord an das übergeordnete
Straßennetz ist der Anschluss der Straße Am Hohen Feld in Verlängerung an die neue
Straßenverbindung geplant. Die Quell- und Zielverkehre aus dem und in das Wohngebiet
führen zu einem prognostizierten Verkehrsaufkommen in der bestehenden Straße Am
Hohen Feld von bis zu 4.500 Kfz/24h im DTVw (Durchschnittlicher Täglicher Verkehr
werktags).
Frage 9:
Wie viele Anwohner – auch anderer Straßen in Berlin – werden erwartungsgemäß durch die
Verbindungsstraße von Kfz-Verkehr be- und wie viele entlastet?
Antwort zu 9:
Eine konkrete Aussage mithilfe absoluter Zahlen betroffener Anwohner lässt sich aus dem
durchgeführten Untersuchungsumfang für die Entlastungswirkungen nicht herleiten.
Argumentiert werden kann über Streckenlängen, die angebaut sind. Die Radiale Karower
Chaussee/Bucher Chaussee/Alt-Karow/Blankenburger Chaussee/Karower Damm/Alt-
Blankenburg, für die eine Entlastung prognostiziert wird, hat eine Länge von rund 5 km
und ist in weiten Teilen angebaut. Die beiden Querverbindungen jeweils rund 2 km bzw.
3°km sind nur abschnittsweise angebaut, es kann hier abgeschätzt mit einer angebauten
Strecke von 1 km argumentiert werden, so dass in Summe an etwa 6 km angebaute
Strecke Entlastungswirkungen (entlang der Strecke) zu verzeichnen sind.
Dem gegenüber stehen angebaute Streckenabschnitte in der Bahnhofstraße (rund 450 m)
und rund 150 m der neuen Straßenverbindung im Knotenpunktanschluss sowie rund
600°m der Straße Am Hohen Feld (über die die Quell- und Zielverkehre aus dem
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Wohngebiet Karow Nord abwickelt werden) mit höheren Verkehrsaufkommen, in Summe
rund 1,2 km.
Frage 10:
Die Straße wird u. a. mit Fahrzeitverkürzungen für Kfz Richtung stadteinwärts begründet. Welcher Kfz-
Mehrverkehr ist in diesem Zusammenhang auf der weiteren B2, der Berliner Allee zwischen
Rennbahnstraße und Buschallee zu erwarten durch a) Verlagerung von der A114 – B109, b) Verlagerung
vom ÖPNV oder Radverkehr, c) Neuverkehr (induzierter Verkehr)?
Welche Veränderung im Vergleich zu 2015 ist das?
Antwort zu 10:
Die Verkehrssituation in diesen weiterführenden Straßen ist nicht Bestandteil der
Planfeststellung, daher kann in diesem Rahmen keine Aussage getroffen werden.
Frage 11:
Wie schätzt der Senat das Verhältnis der einzelnen Kfz-Fahrtzwecke (beruflich bedingt/Ausbildung/Freizeit)
auf dieser Verbindungsstrecke ein?
Antwort zu 11:
Die Konzentration von Wohnstandorten und der im Vergleich geringe Besatz an
Arbeitsplätzen im Nord-Ost-Raum führt zu Pendlerströmen, so dass ein Großteil der
Fahrten Arbeitswegen zugeordnet wird.
Frage 13:
Wie hoch sind a) für den Prognosenullfall (also ohne Verbindungsstraße) und b) nach Eröffnung der
Verbindungsstraße die prognostizierten Immissionswerte für Lärm (LDEN, LN), Feinstaub und
Stickstoffdioxid auf der Berliner Allee zwischen Rennbahnstraße und Buschallee?
Welche Veränderungen zu 2015 sind das?
Antwort zu 13:
Die Berliner Allee ist kein Bestandteil der Planfeststellung, daher kann hier in diesem
Rahmen keine Aussage getroffen werden.
Frage 14:
Wie bewertet der Senat die bestehenden und die prognostizierten Immissionswerte in Bezug auf den
Gesundheitsschutz der Anwohner?
Antwort zu 14:
Es kommt zu Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte der 16.
Bundesimmisionsschutzverordnung (BImSchV) im Tag- oder Nachtzeitraum an 40
Gebäuden und 14 Außenwohnbereichen. Davon befinden sich 17 Gebäude im Bereich
des Knotenpunkts Blankenburger Chaussee/Bahnhofstraße/Alt-Karow, die ebenfalls im
Prognosenullfall (teilweise höher) betroffen wären, dann aber keinen Schutzanspruch
hätten. Zum Schutz der betroffenen Anwohner vor den Auswirkungen des Verkehrslärms
wird passiver Schallschutz gewählt.
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Für die Grundschule in der Blankenburger Chaussee wird eine Lärmschutzwand
vorgesehen.
Frage 15:
Welche Kosten entstehen im Zusammenhang mit dem Bau der Verbindungsstraße insgesamt? Welche
Kosten ergeben sich im Einzelnen wofür? Woher kommen die Mittel?
Antwort zu 15:
Gemäß Senatsbeschluss vom 19.07.2011 ist das Straßenbauvorhaben Bestandteil der
Investitionsplanung des Landes Berlin, das heißt die Finanzierung der Baumaßnahme
erfolgt vollständig aus den Mitteln des Landeshaushaltes.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden mit 6,6 Mio. € veranschlagt.
Frage 16:
Welchen Einfluss haben die eingegangenen Einwendungen und die Beiträge auf der Anhörung auf den
laufenden Planungsprozess/auf die Straßenplanung?
Antwort zu 16:
Die Beiträge werden hinsichtlich ggf. erforderlichen Änderungs- und Ergänzungsbedarfes
geprüft. Dieser findet Eingang in die Planungsunterlagen.
Frage 17:
Wann erfolgte der #Planfeststellungsbeschluss?
Antwort zu 17:
Der Beschluss wird frühstens Ende 2018 erwartet.
Frage 18:
Was empfiehlt der Senat im Zuge der Planung der Neubaugebiete „Am Teichberg“ und „Blankenburger
Pflasterweg“, um die künftigen Bewohner a) davon abzuhalten, sich Kfz anzuschaffen, b) dazu zu bewegen,
ihre Alltagswege mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad zurückzulegen.
Frage 19:
Welche Maßnahmen empfiehlt der Senat in den o. g. Neubaugebieten nicht zu ergreifen bzw. zu dulden, um
privaten Kfz-Besitz nicht zu fördern:
 Bau von dezentralen Parkplätzen, Parkstreifen oder –taschen im öffentlichen Straßenland
 Bereitstellung dieser Stellplätze zeitlich unbeschränkt und gebührenfrei
 Zulassung von Tiefgaragen
 Freigabe aller Erschließungsstraßen für den privaten Kfz-Verkehr
Antwort zu 18 und 19:
Die Rahmenbedingungen bei Gebietsentwicklungen sind so zu gestalten, dass sie eine
nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität der zukünftigen Bewohner und Bewohnerinnen
begünstigen, dabei aber den notwendigen Kfz-Verkehr (u.a. Ver- und Entsorgung,
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Rettungsdienste etc.) gewährleisten. Dafür braucht jedes Quartier, in Abhängigkeit von
seiner Lage und Größe, ein lokales Mobilitätskonzept, welches eine integrierte Planung
zwischen Städtebau und Verkehrsplanung beinhaltet. In beiden o.g. Neubaugebieten ist
dieser Planungsstand noch nicht erreicht, so dass hier allgemeingültige Aussagen
getroffen werden.
Als Rückgrat der Anbindung neuer Wohnbaugebiete an die Gesamtstadt ist ein
leistungsfähiger ÖPNV unabdingbar. Für den ruhenden Verkehr sollte ein
Stellplatzschlüssel vereinbart werden (in Abhängigkeit von Größe und Lage der
Stadtquartiere). Dabei sollte das Prinzip der Äquidistanz für den Öffentlichen
Personennahverkehr/Motorisierten Individualverkehr (ÖPNV/MIV) berücksichtigt werden.
Das bedeutet, dass der Fußweg zur nächstgelegenen Haltestelle kürzer ist (maximal
gleich lang), als der Fußweg zum geparkten Auto. Möglich sind beispielsweise
rückbaubare Quartiersgaragen am Rand des Gebietes mit einem begrenzten
Stellplatzangebot für Kfz, die auf zukünftige Mobilitätsbedürfnisse flexibel reagieren
können. Vor dem Hintergrund einer gewünschten sozialen Durchmischung von Quartieren
und einer Stärkung des sozialen Wohnungsbaus sind Tiefgaragen wirtschaftlich schwer
darstellbar. Im Straßenraum des Wohnbaugebietes sollten – ausgenommen von
Stellplätzen für Mobilitätseingeschränkte – keine frei verfügbaren Stellplätze ausgewiesen
werden. So ständen nicht benötigte Stellplatzflächen für den Aufenthalt und/oder die
städtebauliche Nutzung zur Verfügung. Auch alternative Verkehrsmittel wie das Fahrrad
oder Carsharing müssen niedrigschwellig nutzbar sein, damit die Anwohnenden möglichst
nicht auf eine regelmäßige Nutzung des eigenen Pkw angewiesen sind. Dazu trägt auch
der Erhalt und die Weiterentwicklung der Polyzentralität („Stadt der kurzen Wege“) bei. Ein
Mobilitätskonzept muss sich also auch mit der Frage beschäftigen, wie wohnungsnahe
Versorgung angeboten sowie das Rad- und Fußwegenetz ausgestaltet werden muss, so
dass Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sowie die Basis der sozialen
Infrastrukturversorgung im Rahmen der Nahmobilität bestmöglich erreichbar sind. Dabei
sollte das Rad- und Fußverkehrsnetz am dichtesten sein und attraktive Verknüpfungen mit
benachbarten Gebieten aufweisen. Das Radverkehrsnetz muss außerdem gut mit
geplanten Radschnellverbindungen verknüpft werden. Um die Multimodalität zu fördern,
sind ausreichend und sichere Fahrradabstellanlagen, sowohl wohnungsbezogen als auch
an der nächsten S- und/oder U-Bahn-Station, vorzusehen. Weitere Bausteine (z.B.
Mobilitätsstationen mit Bündelung verschiedener Verkehrsmittel und Services,
Packstationen, Transportmittelverleih etc.) sollten ebenso in einem Mobilitätskonzept
untersucht werden.
Es ist absehbar, dass neue Stadtquartiere entstehen, bevor eine hervorragende
schienengebundene ÖPNV-Anbindung vorhanden ist. Daher müssen Mobilitätskonzepte
bei Bedarf Lösungen in einer möglichen Übergangsphase darstellen, um in dieser frühen
Phase nicht das Kfz als Verkehrsmittel der Wahl zu zementieren. Die Erfahrung zeigt,
dass Entscheidungen zur Verkehrsmitteländerung vor allem bei Umzug oder der Geburt
von Kindern getroffen werden.
Berlin, den 03.04.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Modellversuch Tempo-30-Zonen auf Berliner Hauptstraßen starten am 9. April – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/modellversuch-tempo-30-zonen-auf-berliner-hauptstrassen-starten-am-9–april-29953864?dmcid=nl_20180402_29953864

Geschichte wird rückgängig gemacht – zunächst versuchsweise: Vom 9. April gilt  auf einem Teilabschnitt der #Leipziger Straße Tempo #30. Zum ersten Mal betrifft die #Tempodrosselung eine der #Hauptverkehrsachsen Berlins. Sie war 1969 im Zuge des Umbaus von Berlin, Hauptstadt der DDR, zur autogerechten Stadt, überbreit mit acht Fahrspuren und großzügigem Mittelstreifen ausgelegt worden. Zur hochfrequentierten Hauptverkehrsader wurde sie aber erst nach der Maueröffnung im Jahr 1989. Seither ist es vorbei mit der friedlichen Koexistenz zwischen Autos, Fußgängern und Anwohnern. Die Autos dominieren.

Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos/für die Grünen) nennt als Grund für die vom 9. April an geltende neue Regelung eine Verbesserung der #Luftqualität. Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt zunächst auf einem knapp 1,2 Kilometer langen Abschnitt der Leipziger Straße zwischen Markgrafenstraße und Potsdamer Platz (Mitte).
Polizei soll kontrollieren

Die Einhaltung des #Tempolimits soll Günther zufolge durch die Polizei überwacht werden, um ein realistisches Bild zu bekommen. Das sei mit der Innenverwaltung so besprochen, sagte sie der dpa. Tempo 30 gelte rund um die Uhr, also nicht nur in Stoßzeiten, und im übrigen auch für die Busse der BVG. Veränderungen am Fahrplan seien zunächst nicht geplant, da die Busse ohnehin selten mit 50 Stundenkilometern unterwegs seien. Wenn sich indes in der Praxis Nachsteuerungsbedarf zeige, werde man reagieren. Die BVG sei von Anfang an mit in das Projekt einbezogen.
Nach Untersuchungen der Versicherungswirtschaft ist die Bereitschaft der Kraftfahrer, Tempo 30 innerorts als Regel zu akzeptieren, sehr gering, weshalb mit hohen …