Seilbahn: Eine Ergänzung zu Bahn und Bus? Die Zukunft der Kienberg-Seilbahn hängt in der Schwebe aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/marzahn-hellersdorf/c-verkehr/die-zukunft-der-kienberg-seilbahn-haengt-in-der-schwebe_a188011

CDU, Grüne, SPD und die Linke in Berlin unterstützen die Übernahme der #IGA-Seilbahn in das Verkehrssystem der BVG. Die Senatsverkehrsverwaltung hielt und hält nichts von dem Vorschlag.

Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus stellte im Oktober den Antrag, die #Seilbahn in das Betriebsvermögen der BVG zu übernehmen. Die SPD-Fraktion will einen eigenen Antrag einbringen, muss diesen jedoch zuvor noch mit den Koalitionspartnern besprechen. Der Marzahner AfD-Abgeordnete Gunnar Lindemann, fachpolitischer Sprecher für den ÖPNV seiner Fraktion, hält den Vorschlag für unsinnig. Die Seilbahn würde als Teil des ÖPNV im Bezirk überhaupt nicht benötigt, da es ausreichend und effizientere #Buslinien in dem Einzugsbereich gäbe. Die Grünen dagegen befürworten prinzipiell die Integration der Seilbahn in den ÖPNV. Sie stellen dafür aber Bedingungen und schlagen Alternativen vor. „Wenn sich herausstellt, dass die Seilbahn auch künftig vorwiegend von Touristen genutzt wird, könnte die Grün Berlin GmbH den Betrieb übernehmen“, sagt der Grünen-Abgeordnete Stefan Ziller.

Lindemann kann sich dabei der Unterstützung des Senates sicher sein. Im aktuellen Entwurf zur #Nahverkehrsplanung 2019-2023 heißt es, die Verbindung zwischen dem Blumberger Damm und dem Bereich am U-Bahnhof #Kienberg sei bereits durch die Buslinien #191 und #291

Seilbahn: Nach IGA in Marzahn-Hellersdorf BVG könnte Schwebebahn übernehmen Was wird aus der Seilbahn, die für die Bundesgartenschau in Marzahn-Hellersdorf gebaut wurde?, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-iga-in-marzahn-hellersdorf-bvgkoennte-schwebebahn-uebernehmen/22777124.html

In Koblenz funktioniert es – Berlin ist noch nicht so weit. Deshalb ist die Zukunft der #Seilbahn am #Gartenschau-Gelände (#IGA) in #Marzahn-Hellersdorf weiter ungewiss. Nun hat die SPD-Abteilung 6 (Kaulsdorf-Nord und Mahlsdorf-Nord) die alte Idee aufgegriffen, die Seilbahn ins BVG-Netz zu integrieren; die Fahrten würden dann erheblich billiger werden. Und die Genossen denken gleich weiter: Sie wollen prüfen lassen, ob es an anderen Stellen in der Stadt ebenso zum Schweben kommen könnte. Im Gespräch war unter anderem schon eine Verbindung zum Flughafengelände in Tegel nach dessen Schließung. Bisher sieht der Senat für Seilbahnen in der Stadt aber kein Potenzial.
14 Millionen kostete der Bau der Seilbahn

Auch in Koblenz war zur Bundesgartenschau 2011 eine Seilbahn gebaut worden, die über den Rhein führt. Sie sollte nach der Schau abgebaut werden, was Proteste verhinderten. Der Erbauer, die Firma Doppelmayr, betreibt sie nun in eigener Regie weiter.

In Marzahn-Hellersdorf lässt auch der Hersteller Leitner seit dem Ende der IGA auf eigene Kappe die Gondeln weiterschweben. Der Vertrag läuft aber Ende 2020 aus. Er kann bis 2031 verlängert werden. Schließlich hat man dort rund 14 Millionen Euro investiert.
Es gebe verschiedene Ideen, zu denen auch die Zusammenarbeit mit dem Nahverkehr gehöre, sagte Sprecherin Tanja Terruli am Freitag. Für eine Entscheidung sei es aber noch zu früh. Dies gelte auch für Angaben zu den Nutzerzahlen, weil die Saison noch lange nicht beendet sei. Mit dem Saisonstart nach dem Ende der IGA sei man zufrieden gewesen.

In Koblenz kostet die Einzelfahrt 7,20 Euro, mit Rückfahrt sind es 9,90 Euro. In Marzahn-Hellersdorf kann man die Hin- und Rückfahrt für …

Seilbahn: Zukunft der Seilbahn in Marzahn-Hellersdorf, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Planungen verfolgt der Senat hinsichtlich einer Integration der #Seilbahn „Gärten der Welt – Berlin“ in
den öffentlichen Personennahverkehr?
Antwort zu 1:
Für die Internationale Gartenausstellung #IGA wurde, wie für diese Art temporärer
Ausstellungen üblich, eine Attraktion und ergänzende Erschließung konzipiert, finanziert
und erbaut. Für die Zeit nach der Ausstellung eröffnet der Vertrag mit dem Hersteller
jedoch die Möglichkeit eines Weiterbetriebs. Bis zunächst 2020 hat die Grün Berlin GmbH
Preise für die jetzt erhältlichen Einzeltickets sowie die Verrechnung als Kombiticket für den
Besuch der Gärten der Welt mit dem Betreiber verhandelt. Es besteht daher ausreichend
Zeit, das Nutzungsverhalten sowie die verkehrlichen als auch finanziellen Implikationen
des Betriebs für den Park „Gärten der Welt“ genau zu untersuchen. Die Seilbahn ist
explizit nicht als Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
planfestgestellt und kann daher von Privaten auch im Auftrag z.B. der Grün Berlin GmbH
betrieben werden.
Gleichwohl wird sich ab dem nächsten Jahr zudem der Aufgabenträger für den ÖPNV im
Rahmen der Facharbeitsgruppe zur Tarifweiterentwicklung des VBB1-Tarifs mit der Frage
nach einer möglichen Einbindung der Seilbahn nach Ende der vertraglich vereinbarten
Übergangsjahre befassen. Dabei sind nicht zuletzt auch die Erlöse den Kosten gegenüber
zu stellen, und diese anhand des zusätzlichen Nutzens dieses Verkehrsmittel im
1 Verkehrsverbund Berlin Brandenburg
2
vorhandenen Netz des ÖPNV zu bewerten, dessen gesetzliche Aufgabe die Sicherstellung
der Daseinsvorsorge ist.
Zu berücksichtigen ist dabei auch das bereits vorhandenen ÖPNV-Angebot, z.B. die
Busverkehre der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), welche die Erreichbarkeit des
Geländes der Gärten der Welt sicherstellen und darüber hinaus im Linienverlauf
weitergehende, vielfältige und überlagernde Erschließungsfunktionen erfüllen und u.a. mit
ihren direkten Anschlüssen an die U-Bahnhöfe Cottbusser Platz Elsterwerder Platz sowie
Kaulsdorf-Nord bereits eine sehr gute Verknüpfungen zum Schnellbahnnetz bieten.
Berlin, den 19.12.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Seilbahn: Seilbahn geht wieder in Betrieb, aus Berliner Abendblatt

Seilbahn geht wieder in Betrieb

Zeitgleich mit der #Wiedereröffnung der #Gärten der Welt wird auch die #Seilbahn  wieder über das #Wuhletal, den #Kienbergpark bis hinauf auf den #Kienberg und über die Gärten der Welt schweben.  Mit über drei Millionen Fahrten war sie schließlich die größte Attraktion der Internationalen #Gartenausstellung in diesem Jahr. In nur wenigen Monaten Bauzeit errichtet, beförderte sie die IGA-Besucher komfortabel mit einzigartigem Ausblick über das Gelände und ermöglichte zudem eine schnelle Verbindung zwischen dem Besucherzentrum Gärten der Welt und dem #U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt).

Schöne Transfers

Auch zukünftig wird die Seilbahn die Gärten der Welt in nur fünf Minuten Fahrzeit mit dem U-Bahnhof Kienberg/Gärten der Welt verbinden. Neu dabei ist, dass die Seilbahn in vielfältiger Weise für den jeweiligen individuellen Bedarf genutzt werden kann. Alle drei Seilbahnstationen liegen außerhalb der Gärten der Welt und binden diese dennoch perfekt an. Mit der Natur-#Bobbahn, welche ebenfalls durch die #Leitner Seilbahn Berlin GmbH betrieben wird, und dem #Aussichtsbauwerk #Wolkenhain sind die neuen Attraktionen auf dem Gipfel des Kienbergs wieder geöffnet und mit der #Seilbahnstation auf dem Kienberg sehr gut angebunden.

Ab dem 1. Dezember werden neben den Kombi-Tickets Gärten der Welt und Seilbahn auch Einzeltickets für die Seilbahn und für die Natur-Bobbahn angeboten. Für Erwachsene kostet die Hin- und Rückfahrt mit Aus- und Einstiegsmöglichkeit auf dem Kienberg sowie  Nutzung der Natur-Bobbahn …

Seilbahn: Die Seilbahn – Neue urbane Mobilität? , aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie  bewertet  der  Senat  den  Einsatz  der  #Seilbahn  als  Verkehrsmittel  auf  dem  Gelände  der  Internationalen
Gartenausstellung?
Antwort
zu 1:
Die   Seilbahn   ist   ein   sehr   umweltfreundliches,   behindertengerechtes,   komfortables
Verkehrsmittel  und  unverzichtbar  für  den  Betrieb  der  I
nternationalen
G
artenausstellung
(IGA)
, dabei ist sie gleichzeitig sehr leistungsfähig.
Frage 2:
Welche  Erkenntnis
se  liegen  dem  Senat  hinsichtlich  der  Bewertung  der  Seilbahn  als  #zukunftsfähiges
#Verkehrsmittel aus Sicht der Besucher*innen der IGA vor?
Antwort zu 2:
In den laufenden Besucherbefragungen liegt die Seilbahn als Attraktion der IGA auf dem
vordersten Rang u
nd erfährt höchste Akzeptanz und Wertschätzung, dies auch als neues
Verkehrsmittel.
Frage 3:
Wie  soll  der  Betrieb  der  Seilbahn  nach  Ende  der  IGA  und  des  Rückbaus  der  Einzäunung  des  Geländes
erfolgen?
Antwort zu 3:
Der  Betrieb  der  Seilbahn  wird
nach  dem
Abschluss  der  IGA
auch  nach  Rückbau
der
Einzäunung
fortgeführt. Im Bereich der „Gärten der Welt“ steht die Seilbahnstation
dann
außerhalb des eintrittspflichtigen Bereiches.
2
Frage 4:
Welche Potentiale sieht der Senat bei der Seilbahn als öffentlichem
Verkehrsmittel?
Frage 5:
Inwiefern wird der Senat die weitere Nutzung der Seilbahn nach Ende der IGA begleiten und untersuchen?
Antwort zu 4
und 5
:
Der Betrieb der Seilbahn
auf der IGA
wird durch die Leitner AG verantwortet. Der Vertrag
zwischen  der  Leitn
er  AG  und  der  Grün  Berlin  GmbH  sieht  eine  langfristige  Nutzung
optional vor. Eine solche wird jedoch nicht durch eine Einbindung in den ÖPNV erfolgen
,
da    d
er    Berliner    Senat    aktuell    vor    der    Problematik
steht,    die    wachsenden
Bevölkerungszahlen  für  die  Zukunf
t  problemorientiert  und  im  Hinblick  auf  ein  integriertes
verkehrliches  und  städtebauliches  Gesamtkonzept  abwickeln  zu  können.  Seilbahnen
stellen    angesichts    der    Topographie    Berlins    jedoch    lediglich    Insellösungen
dar
.
Verkehrsmittel,  die  bisher  nicht  ins  Ges
amtverkehrsnetz  eingebunden  sind,  werden  in
Zukunft  keine  Lösung  der  skizzierten  Herausforderungen  darstellen  können.  Der  Senat
sieht daher für Seilbahnen als Ergänzung des ÖPNV
in Berlin
kein Potenzial.
Berlin, den
In Vertretung
Tidow
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Seilbahn: Seilbahn-Fahrt So fühlt es sich an, über das Wuhletal zu schweben – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/seilbahn-fahrt-so-fuehlt-es-sich-an–ueber-das-wuhletal-zu-schweben-24718288?dmcid=nl_20160910_24718288

Berlin – Die beiden Flügel der #Gondeltüren schließen automatisch, einige Fahrgäste gucken skeptisch, weil es ihre erste Fahrt mit einer #Seilbahn ist. Sekunden später wird die Gondel beschleunigt und mit einem Haltesystem in das Stahlseil eingehängt. Dynamisch fühlt sich das in der #Talstation am Fuß des Kienbergs an. Verlässt die Gondel das Haus und fährt über die Stütze, schaukelt die Kabine nur wenig, man scheint schwerelos zu sein und über dem Wuhletal zu schweben.

Die neue #Gondelbahn, die zur Internationalen #Gartenausstellung (#IGA) in Marzahn und Hellersdorf errichtet wurde, hat am Freitag ihren ersten Belastungstest mit Fahrgästen bestanden. Die #Leitner AG aus #Südtirol hat die Bahn für 14 Millionen Euro errichtet. „Für einen Tiroler ist es schon etwas ganz Besonderes, hier in Berlin eine Seilbahn zu bauen“, sagt Michael Seeber, der Aufsichtsratspräsident.

Alles läuft glatt

Etwas Bammel hatten die #Seilbahnleute vor der Premierenfahrt, weil meist bei solchen Anlässen etwas schief geht. An diesem Tag aber lautet das Fazit: Alles läuft glatt. Test bestanden. Zu den ersten Fahrgästen zählte der Regierende Bürgermeister. Dass es ihm Spaß gemacht hat, sieht man ihm an. „Man ist sprachlos, man ist erstaunt. Es ist ein besonderer Eindruck, wenn man das Gelände von oben sieht. Ein tolles Erlebnis“, sagt Michael Müller (SPD). Auf das müssen die Berliner aber noch über ein halbes Jahr warten.

Leitner testet jetzt alle #Sicherheitsvorkehrungen, spielt technische Szenarien durch, auch #Rettungseinsätze mit der Berliner Feuerwehr …

 

Seilbahn: Erste Stütze für Seilbahn auf IGA-Gelände aufgestellt, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/erste-stuetze-fuer-seilbahn-auf-iga-gelaende-aufgestellt-23735346?dmcid=nl_20160316_23735346

Die Internationale #Gartenausstellung (#IGA) wirft ihre Schatten voraus: Am Mittwochmorgen ist die erste Baustütze der neuen #Seilbahn montiert worden. Die Seilbahn entsteht anlässlich der IGA, die ab dem 13. April 2017 für ein halbes Jahr in Marzahn-Hellersdorf stattfinden soll.

Es ist die erste Seilbahn seit 60 Jahren in Berlin – die letzte fuhr ein Jahr lang zur Internationalen #Bauausstellung #1957. Die Marzahner Seilbahn soll zunächst für drei Jahre betrieben werden.

Finanziert und betrieben wird die Bahn von der Südtiroler Leitner AG. Die Seilbahnlinie mit einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern soll von der U-Bahnstation „Neue Grottkauer Straße“ über den Kienberg zum Blumberger Damm führen und 3000 Menschen pro Stunde und pro Richtung transportieren können.

Zugleich wird auch der U-Bahnhof umgebaut und erhält ab …

Seilbahn: Internationale Gartenausstellung 2017 Mit der Seilbahn von Medellin nach Marzahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/internationale-gartenausstellung-2017-mit-der-seilbahn-von-medellin-nach-marzahn/12349692.html Michael #Seeber baut die #Seilbahn für die #Internationale #Gartenausstellung in #Berlin. Er schuf bereits viele Projekte in aller Welt – und wirbt für weitere in deutschen Großstädten. Gestern Kolumbien, heute Südtirol, morgen #Marzahn – Unternehmer Michael Seeber ist viel unterwegs. Besonders stolz ist er aber auf ein Bauvorhaben: die Seilbahn für Berlins Internationale Gartenausstellung. Probe gesessen hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) die Designer-Kabinen von Pininfarina schon. Zur ersten Fahrt heben die Zehnsitzer in zwei Jahren ab. Rund 700 Millionen Euro jährlich setzt der Seilbahn-Hersteller Leitner um, und sein quirliger Chef und Teilhaber würde am liebsten alle großen Städte mit solchen Bahnen ausrüsten. Berlin kriegt immerhin eine: Von der U-Bahnstation Neue Grottkauer Straße schwebt sie los, zum Kienberg und auf der anderen Seite runter zum Empfangsgebäude der Internationalen Gartenausstellung (IGA), wenn diese in zwei Jahren eröffnet. Rund 14 Millionen Euro lässt sich die Südtiroler Leitner-Gruppe das kosten und betreiben diese 23 Jahre lang. Hält die Firma das durch? „Dafür stehe ich ein, ich will meinen 90. Geburtstag in der …
Source: BerlinVerkehr

Seilbahn: IGA in Berlin-Marzahn Die Seilbahn wird zum Drahtseilakt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/iga-in-berlin-marzahn-die-seilbahn-wird-zum-drahtseilakt/10887930.html 2017 soll die Internationale #Gartenschau in #Marzahn-Hellersdorf stattfinden, dafür soll eigens eine #Seilbahn gebaut werden. Die Bürger sollen darüber mitentscheiden können. In der nächsten Woche beginnt mitreden bei Marzahner Attraktion. Ab 3. November können sich die Berliner reinhängen – in das Seilbahnprojekt für die Internationale Gartenschau 2017 in Marzahn-Hellersdorf. Dann beginnt die Bürgerbeteiligung im sogenannten Planfeststellungsverfahren. Anwohner und Naturschutzverbände protestieren bereits gegen das Projekt.

Ursprünglich sollte die IGA 2017 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof stattfinden. 2012 beschloss dann der Senat, die Ausstellung nach Marzahn-Hellersdorf zu verlegen. Erschlossen werden soll das rund 100 Hektar große Areal durch die Seilbahn. Sie gilt als die schonendste Variante. Zuvor waren als Alternativen auch eine Schienenbahn, Schrägaufzüge oder der Bau von Straßen für Busse erwogen worden. Bereits am 28. Februar hat die IGA Berlin 2017 GmbH der Leitner AG aus …

Eine Seilbahn für Berlin: Investor für die IGA-Bahn gefunden Pressemitteilung der IGA Berlin 2017 GmbH

Der Betreiber und Investor für die #Seilbahn auf der #IGA Berlin #2017 steht fest: Heute unterzeichnete die aus Südtirol stammende LEITNER AG den Vertrag mit der IGA Berlin 2017 GmbH. Damit kann erstmals wieder seit 50 Jahren eine Seilbahn in der Hauptstadt entstehen. In Kürze wird das Genehmigungsverfahren für dieses zukunftsweisende Projekt eingeleitet, für das keine öffentlichen Mittel verwendet werden. Bis zu 3.000 Besucherinnen und Besucher werden das Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in 2017 mit der Seilbahn pro Stunde und Richtung aus der Vogelperspektive erleben können. Nach den bestehenden Planungen steigen dann die Kabinen vom IGA-Haupteingang am U-Bahnhof „Neue Grottkauer Straße“ in die Höhe und führen auf den 102 Meter hohen Gipfel des Kienbergs, in die Nähe des zukünftigen Aussichtsbauwerkes, dem Wolkenhain. Nach einem Zwischenstopp fährt die Seilbahn in den zentralen Bereich der Gartenausstellung weiter. Die Fahrt eröffnet den Blick auf das IGA-Gelände mit seinen Wasser- und Themengärten sowie den internationalen Gärten der Welt. Die insgesamt 1,5 Kilometer lange Panoramafahrt endet nach rund fünf Minuten am Blumberger Damm, wo die Besucherinnen und Besucher direkt im Anschluss die Ausstellungshalle – mit Marktplatz, kulinarischen Angeboten und großzügigen floralen Ausstellungen – erkunden können. Investor- und Betreiber der Seilbahn wird die LEITNER AG sein, ein 1888 in Sterzing (Südtirol) gegründetes, internationales Unternehmen. Unter der Marke LEITNER ropeways ist das Unternehmen weltweit mit High-Tech Seilbahnen erfolgreich. Neben Wintersport sind immer mehr alternative Nutzungen gefragt. Dazu gehören vor allem der Transport zu touristischen Sehenswürdigkeiten und der Personentransport in Städten, wie beispielsweise der LEITNER Skyliner für die Expo 2000 in Hannover , die Seilbahn auf den Mont Juic in Barcelona oder die Seilbahn Ngong Ping 360 in Hongkong, eine der größten Seilbahnen der Welt. Neben Seilbahnen sind in der Unternehmensgruppe auch Pisten-und Ketten-Nutzfahrzeuge, Beschneiungsanlagen und Windkraftanlagen vereint. Die Vertragsunterzeichnung mit der LEITNER AG ist der Abschluss eines Vergabeverfahrens, das im Sommer 2013 begonnen hatte. „Wir freuen uns, dass wir nach intensiven Verhandlungen mit internationalen Betreibern und Investoren von Seilbahnen einen Partner gefunden haben, mit dem wir dieses für die IGA zentrale Vorhaben auf den Weg bringen können“, freut sich IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt. Grundsätzlich ist auf dem IGA-Gelände ein Verkehrsmittel notwendig, um eine barrierefreie Erschließung des rund 100 Hektar großen Areals für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Dafür wurden verschiedene Verkehrsmittel in Betracht gezogen. Vier Alternativen – von einer schienengebundenen Bahn, über Schrägaufzüge, Busse bis zu einer Seilbahn – wurden in Hinblick auf Naturverträglichkeit, Energieeffizienz und die unmittelbare Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr geprüft. „Wir haben uns für eine Seilbahn entschieden“, sagt Christoph Schmidt, „weil diese die vielfältig gegebenen Anforderungen am besten erfüllt: Sie verkürzt die Wege und erschließt Ausstellungsbereiche, die für Familien mit kleinen Kindern, ältere Gäste sowie Besucherinnen und Besuchern mit Handicap sonst nicht zugänglich wären. Gleichzeitig ist eine Fahrt mit der Seilbahn ein besonderes Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.“ Weltweit wird der Einsatz von Seilbahnen hinsichtlich der Bewältigung von städtischen Verkehrsproblemen zunehmend diskutiert, wie Staatssekretär Christian Gaebler unterstreicht: „Die Seilbahn wird ein herausragender Ausstellungsbeitrag zur IGA. Seilbahnen sind umweltfreundliche und sichere Verkehrsmittel, die auch ein mögliches Modell für zukünftige großstädtische Infrastrukturen sein könnten.“ Martin Leitner, Mitglied des Vorstandes der LEITNER AG, ergänzt: „Seilbahnen erfordern im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln geringe Baumaßnahmen, sind geräuscharm und werden umweltfreundlich mit Strom betrieben. So kommt die Seilbahn auch gänzlich ohne bauliche Eingriffe im Wuhletal aus, in dem die Stützpfeiler außerhalb des sensiblen Naturraumes gesetzt werden.“ Zudem sind die Wartezeiten für die Fahrgäste durch den stetigen Fluss der Gondeln deutlich geringer als bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Durch dieses Gesamtkonzept sieht Bezirksstadtrat Christian Gräff in der Seilbahn ein „Highlight“ der IGA und wird sich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf weiterhin aktiv für das Projekt einsetzen. Im nächsten Schritt wird die Genehmigung für den Bau beantragt. Dafür beginnt im Frühjahr ein formal geregeltes Planfeststellungsverfahren, das private und öffentliche Belange berücksichtigt. Im Vorfeld stellt die LEITNER AG die detaillierten Pläne für das Projekt in einer öffentlichen Veranstaltung am 13. März um 18 Uhr im Freizeitforum Marzahn (Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin) vor. Die Kosten für den Bau und Betrieb der Seilbahn in Höhe von ca. 14 Millionen Euro trägt die LEITNER AG. Öffentliche Mittel werden nicht verwendet. Allgemeine Daten zur Seilbahn auf einen Blick Verlauf: 1,5 km lang Stationen: Ein- und Ausstieg: Haupteingang „Auftakt Hellersdorf“ (nahe U-Bahnhof „Neue Grottkauer Straße“) – Gipfel des Kienbergs – Blumberger Damm (Gärten der Welt) Seilbahnsystem: Kuppelbare Einseilumlaufbahn (GD10) Kapazität: 2.500 bis 3.000 Personen pro Stunde 10 Personen pro Kabine Höhe: 25 bis 30 m hoch schwebend Antrieb: Elektromotor, LEITNER DirectDrive (besonders energieeffizient, geräuscharm und umweltschonend) Bauzeit: ab 2016 Betreiber und Investor: LEITNER AG; Sterzing (Italien) Architektur der Bergund Talstationen: Kolb Ripke Architekten, Berlin Bildmaterial www.iga-berlin-2017.de/presse/Bilder: Eine Seilbahn für Berlin: Vertragsunterzeichnung; Foto: IGA Berlin 2017 GmbH Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt