Archiv der Kategorie: S-Bahn

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Geräuschintensive Arbeiten finden tagsüber statt – Bahnstrecke gesperrt Bauvorbereitungen am Karower Kreuz: S-Bahn- und Regionalverkehr beeinträchtigt, aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2017/052_bau_karow.htm

Vorbereitende Maßnahmen bestimmen im Monat März die #Bauarbeiten am #Karower Kreuz. Wenn vom 20. bis 24. März sowie am 27. und 28. März, jeweils von 8 bis 18 Uhr, der Abschnitt zwischen Blankenburg und Karow auf der S-Bahn-Linie #S2 für den Zugverkehr gesperrt ist und statt Zügen Busse fahren, werden vor allem Rammarbeiten erledigt. „Das Planrecht sieht vor, dass diese nicht in der Nacht ausgeführt werden dürfen“, erklärt der Projektleiter Jens #Kulecki von der DB Netz AG. So müssen die geräuschintensiven Arbeiten, bei denen unter anderem Spundbohlen ins Erdreich eingebracht werden, tagsüber geschehen, was den S-Bahnverkehr unmöglich macht.

Weitere Informationen finden Sie unter Fahrplanänderungen

Sperrzeit wird für weitere Arbeiten genutzt

Mit dem Einsatz wird die Grundlage geschaffen, zu einem späteren Zeitpunkt Hilfsbrücken für den Berliner Außenring und die Regionalbahnstrecke von Berlin nach Rostock zu errichten. „Da ohnehin gesperrt ist, nutzen wir die Zeit, um gleich noch einige weitere Arbeiten auszuführen“, so der Projektleiter. Demnach werden in dem Bereich auch diverse Kabelarbeiten erledigt und hochgewachsene Pappeln, die zu dicht an den Gleisen stehen, gefällt. Ziel ist es, ein freies Baufeld für die kommenden Aufgaben sicherzustellen.

Auch der #Regionalverkehr ist von der Sperrung im März betroffen: „Vom 24. bis 27. März fahren ganztägig keine Regionalzüge zwischen Bernau und Karow, weil wir dort Oberleitungsarbeiten ausführen und den Einbau eines Weichentrapezes für den späteren zweigleisigen Verkehr vorbereiten“, sagt Kulecki. Außerdem wird für die neue Eisenbahnunterführung „Mewesstraße“ der Einbau von Hilfsbrücken vorbereitet. Zur Erinnerung: Das Projekt, das Fern- und Regionalverkehr wieder zweigleisig zwischen dem sogenannten Nordkreuz (Nähe Gesundbrunnen) und Karow ermöglichen soll, sieht auch den Neubau von 13 Eisenbahnbrücken zwischen Buch und Bernau vor.

Auf Seiten der Fernbahn werden nun Gleise und Oberleitungen zurückgebaut.

S-Bahnbetrieb wird modernisiert, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/marienfelde/bauen/s-bahnbetrieb-wird-modernisiert-d120296.html

#Marienfelde. Im Rahmen des Deutsche-Bahn-Projekts „#Grunderneuerung der S-Bahn-Linie #S2 Süd“ wird jetzt auf dem Streckenabschnitt Priesterweg–Blankenfelde die #Signaltechnik #modernisiert und die Technik des Marienfelder Stellwerks elektronisch auf das #ESTW genannte System umgerüstet.

Die neue ESTW-Technik ist Voraussetzung für die Einrichtung des Zugsicherungssystem der S-Bahn Berlin (#ZBS). Die Gleise und Stromschienen wurden bereits in den vergangenen Jahren umfassend erneuert. In diesem Jahr konzentrieren sich die Arbeiten auf den Abschnitt Priesterweg–Lichtenrade. Schwerpunkte bilden Kabeltiefbauarbeiten, das Setzen von Signalfundamenten und der Aufbau neuer Signale sowie der Bau von Kabelschächten und Kabelkanälen. 

Weiterhin werden vier Weichen im Bahnhof Marienfelde eingebaut und Anpassungen an den Stromschienen vorgenommen. Auch an den Bahnübergängen Buckower Chaussee, Bahnhofstraße und Wolziger Zeile in Lichtenrade muss die Technik neu- beziehungsweise umgebaut werden. Der Neubau des Elektrostellwerks Marienfelde wird in zwei Baustufen durchgeführt. Die Inbetriebnahme der ersten Baustufe ist für April 2018 geplant und die der zweiten im Dezember 2018. 

Das bleibt voraussichtlich nicht ohne Auswirkungen für Anwohner. „Wir sind bemüht, die von den Arbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten“, verspricht Stephan Ramin, verantwortlicher DB-Manager. Er fügt hinzu, dass für alle Arbeiten zwar moderne Geräte und Technologien eingesetzt werden, aber Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub und Licht sowie durch Warneinrichtungen zur Sicherung der Bauarbeiter im Gleisbereich nicht gänzlich auszuschließen sind. 

Gearbeitet wird überwiegend Montag bis Sonnabend jeweils von 6 bis 22 Uhr. Allerdings sind einige Arbeiten vom Bauablauf und der Technologie her nur zusammenhängend durchführbar, sodass teilweise auch …

S-Bahn: Neue Ideen für alte Bahnhöfe Studenten der Hochschule Anhalt entwickeln Ideen für die ehemalige Siemensbahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article209613109/Neue-Ideen-fuer-alte-Bahnhoefe.html

Die Bahnsteige sind geschlossen, zwischen den Stahlträgern der Hochbahn haben sich Büsche und Bäume angesiedelt. Die Natur holt sich das Gelände der ehemaligen #Siemensbahn zwischen Charlottenburg und Spandau Stück für Stück zurück. Lange sind keine Züge mehr auf der zwischen 1927 und 1929 von der Firma #Siemens und #Halske erbauten Trasse gefahren. Der Verkehr auf dem knapp viereinhalb Kilometer langen Ast ruht schon seit dem #Reichsbahnerstreik im September 1980.

Die Bahn hat nach Angaben ihres Regionalsprechers Gisbert Gahler erstmals 2006 einen #Entwidmungsantrag eingereicht, der eine andere Nutzung der Trasse ermöglichen würde, dem wurde vom Land Berlin widersprochen. Der Senat will sich die Option erhalten, eines Tages hier wieder Bahnverkehr aufzunehmen. Die Unterhaltungskosten für die tote #Viaduktbahn, die am Bahnhof Jungfernheide beginnt, über die Bahnhöfe #Wernerwerk und #Siemensstadt führt und an der Haltestelle #Gartenfeld endet, schlagen Gahler zufolge mit rund 500.000 Euro im Jahr zu Buche.

Angehende Landschaftsarchitekten aus elf Ländern der Hochschule Anhalt in Bernburg haben sich der ehemaligen Bahntrasse angenommen und Ideen für die Zukunft der Trasse erarbeitet. "Es war interessant zu sehen, welche Perspektiven für eine Stadtlandschaft junge Menschen entwickeln, die völlig …

S-Bahn: Pannenprojekt S21 Grundwasser bremst Berliner S-Bahn-Bau – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/pannenprojekt-s21-grundwasser-bremst-berliner-s-bahn-bau-25692454?dmcid=nl_20170208_25692454

Es ist ein #Verkehrsprojekt, das unter keinem guten Stern steht. Weil immer wieder neue Schwierigkeiten auftauchen, kommt der Bau der zweiten #Nord-Süd-S-Bahn nicht voran. „In die Baugrube dringt #Grundwasser ein“, sagt Christian #Beckmann von der Deutschen Bahn (DB) Netz. Die Probleme sind so gravierend, dass niemand  mehr offiziell mitteilen will, wann die Strecke zwischen dem Nordring und dem Hauptbahnhof fertig wird. „Wir können  keine Jahreszahl für den ersten Abschnitt der #S21 nennen“, bedauert Beckmann. Bahnintern heißt es, dass dort die ersten Züge frühestens 2020  fahren können.
S-Bahn-Linie S 21 – das ist der Arbeitstitel für die S-Bahn-Trasse, die von den Ringbahnhöfen Westhafen und Wedding nach Süden verlaufen soll. Der erste Abschnitt führt zum Hauptbahnhof. Das Kürzel S 21 erinnert an ein weiteres Pannenprojekt – Stuttgart 21, die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Immerhin müssen sich die Berliner Planer nicht mit protestierenden Bürgern auseinandersetzen. Doch mit Hindernissen haben auch sie zu tun. Ihr Bauprojekt hat nasse Füße.
„Ohne Verkehrswert“
Trotz vieler Anstrengungen ist es bislang nicht gelungen, das Grundwasser in Schach zu halten. Zunächst sickerte nahe der Ausfahrt des Straßentunnels unter dem Tiergarten zu viel Nässe ein. „Inzwischen sind neue Grundwasserprobleme aufgetaucht“, berichtet Christfried Tschepe vom Fahrgastverband IGEB, der das Projekt S 21 gut kennt. „Wir sind dabei, die Bautechnologie zu verfeinern“, teilte Bauingenieur Christian Beckmann mit.
Auch im Nordteil sind Feuchtigkeitsprobleme sichtbar. Darauf deuten Fotos hin, die dem Berliner Kurier und der Berliner Zeitung zugespielt wurden. Deutlich sind Wasserflecken zu erkennen, auch an der Abschlusswand am hinteren Ende. Feuchtigkeit schimmert an den Metallplanken. Zum Abpumpen liegen dicke Schläuche in dem Tunnel.  
So viel steht fest: Der erste Abschnitt der S 21 ist mit seinen 3,8 Kilometern nicht lang, aber das Projekt hat es in sich. Eine Zeit lang hieß es, dass 2015 die erste S-Bahn fährt. Dann war von 2017 die Rede, von 2019. Nun wird gesagt: „Die Zeitpläne sind  angespannt.“ Es dauere ein Jahr länger – mindestens. Die Mehrkosten des Projekts, das anfangs auf 227 Millionen Euro veranschlagt wurde, sind nicht beziffert.
Dabei wurde der erste Abschnitt bereits abgespeckt. Anstatt in einer Tunnelstation neben dem Hauptbahnhof sollen die S-Bahnen vorher enden – an einem provisorischen Bahnsteig, der nördlich der Invalidenstraße im Tunnel entsteht. Die Zwischenlösung kostet zusätzliches Geld, etwa  für Brandschutz und einen Aufzug. Von 20 Millionen Euro ist die Rede – ohne dass entschieden ist, wer die Kosten übernimmt, das Land oder die DB.
Der Fahrgastverband lehnt die Minilinie ab. Sprecher Jens Wieseke: „Rein dekorativ, ohne Verkehrswert, so lange nicht ein Zwischenhalt am  Wohngebiet Heidestraße gebaut wird“ – an der Perleberger Brücke.
Mit der Streckenverkürzung reagierten die Planer auf  ein weiteres Problem:  Schlampereien beim Bau des Hauptbahnhofs. Zu dem Milliardenprojekt gehörte es auch, Vorsorge für den Bau der S-21-Tunnelstation zu treffen. Doch die unterirdischen Bauteile sind teilweise …

S-Bahn + U-Bahn: ÖPNV Chaos in Reinickendorf beenden – Grundhafte Sanierung der U6 zügig angehen – Taktung der S25 erhöhen, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR
sowie die DB AG um Stellungnahme gebeten, die dort in
eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt
wurden. Sie werden nachfolgend wiedergegeben.
Frage 1.a: Wie viele #Sperrungen entlang der #U6 gab es
seit 2010 zwischen Alt-Tegel und dem Bahnhof Friedrichstraße?
Antwort zu 1.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Seit 2010 gab es zwischen Alt-Tegel und dem Bahnhof
Friedrichstraße acht Sperrungen.
Frage 1.b: Wie lange dauerten diese Sperrungen?
Antwort zu 1.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Diese acht Sperrungen dauerten über die sechs Jahre
verteilt insgesamt ca. 230 Tage.
Frage 1.c: An wie vielen Tagen erfolgten die Sperrungen
nicht während der Berliner Schulferien?
Antwort zu 1.c: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
An ca. 90 Tagen erfolgten die Sperrungen nicht während
der Berliner Schulferien.
Frage 1.d : Was waren wie Gründe für die Sperrungen,
was wurde konkret baulich gemacht?
Antwort zu 1.d: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Die Gründe für die Sperrungen waren Gleisbauarbeiten
und bauliche Instandsetzungen an den U-Bahnhöfen.
Frage 2.a: In welchem baulichen Zustand befindet sich
aktuell der Streckenabschnitt zwischen Alt-Tegel und
dem Bahnhof Friedrichstraße?
Antwort zu 2.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Der Streckenabschnitt zwischen Alt-Tegel und dem
Bahnhof Friedrichstraße befindet sich in einem altersgerechten
betriebssicheren Zustand. Die ersten Abschnitte
bis zum Bahnhof Seestraße wurden 1923 in Betrieb genommen,
der weitere Abschnitt bis Alt-Tegel 1956
bzw.1958.
Frage 2.b : Welche baulichen Maßnahmen sind in der
Zukunft bereits geplant und wann werden diese umgesetzt?
Antwort zu 2.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Es ist geplant, die Tunnelabdichtung in der Müllerstraße
zwischen den Bahnhöfen Leopoldplatz und Seestraße im
Zusammenhang mit den geplanten Straßenbaumaßnahmen
des Bezirks zu erneuern.
Frage 3.a: Wie ist der Zustand des Fahrdamms der U6
zwischen den Bahnhöfen Borsigwerke und KurtSchumacher-Platz?

Antwort zu 3.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Der Bahndamm zwischen den U-Bahnhöfen KurtSchumacher-Platz
und Borsigwerke weist häufige Setzungsschäden
auf, die durch regelmäßiges Anpassen der
Gleislage korrigiert werden müssen.
Frage 3.b: Wann wird dieser Streckenabschnitt saniert?

Antwort zu 3.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Die BVG befindet sich zurzeit in der Vergabe der Planungsleistungen
für diese Maßnahme. Diese wird rd. zwei
Jahre in Anspruch nehmen. Die Umsetzung der Maßnahme
erfolgt in den Folgejahren.
Frage 3.c: Mit welchem Zeitraum und welchen Einschränkungen
müssen die Nutzerinnen und Nutzer der U6
in diesem Zeitraum rechnen?
Antwort zu 3.c: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Im Rahmen der anstehenden Planungen werden verschiedene
Bauvarianten untersucht. Daher können noch keine
konkreten Sperrzeiträume genannt werden. Es ist jedoch
davon auszugehen, dass abschnittsweise mehrmonatige
Sperrungen erfolgen müssen.
Frage 3.d: Welche alternativen Ausweichmöglichkeiten
sind für die Nutzer des ÖPNV in diesem Zeitraum
geplant?
Antwort zu 3.d: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Die Alternativen werden im Zuge der jetzt zu erarbeitenden
baulichen Planungen und den Ergebnissen geplant.
Erst danach können konkrete Aussagen über Umfang und
Zeitdauer getroffen werden. Als Alternativen kommen
Pendelverkehre und Schienenersatzverkehre in Betracht.
Frage 4.a: Wird diese zu erwartende Baumaßnahme
mit der dringenden Sanierung des Tegel-Tunnels entlang
der A111 dahingehend koordiniert, dass nicht parallel
gebaut wird?
Frage 4.b: Gibt es hierzu konkrete Abstimmungsgespräche
zwischen SenVerkehr, BVG und VLB?
Antwort zu 4a und 4b: Mit der grundhaften #Erneuerung
der Bundesautobahn (BAB) #A111 einschließlich der
bau-, betriebs- und verkehrstechnischen Instandsetzung
der Tunnelanlagen in diesem Abschnitt wurde im Mai
2015 vom Land Berlin die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs-
und -bau GmbH) beauftragt. Die Deges
ist eine 100 %-Tochter der Bundesrepublik Deutschland
und von 12 Bundesländern (auch Berlin). Die Deges hat
ein Projektteam zusammengestellt, erarbeitet derzeit die
Planungsgrundlagen und beginnt mit der Erarbeitung von
Verkehrskonzepten. Ein besonderes Augenmerk wird das
Bauen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs sein. Ein
zeitlicher Rahmen der Bauausführung kann derzeit noch
nicht benannt werden.
Im Rahmen der verkehrlichen Konzeption sind Baumaßnahmen
anderer Verkehrsträger zu koordinieren
(Versorgungsunternehmen, BVG usw.).
Frage 5: Ist geplant, dass während dieser Bauphase
auch die noch fehlende Barrierefreiheit an den Bahnhöfen
Borsigwerke, Holzhauser Straße und Kurt-SchumacherPlatz
nachgeholt wird?
Antwort zu 5.: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Der #U-Bahnhof #Kurt-Schumacher-Platz wird in diesem
Jahr #barrierefrei ausgebaut.
Die U-Bahnhöfe #Borsigwerke und #Holzhauser Str.
sollen spätestens in der Gesamtmaßnahme barrierefrei
ausgebaut werden.
Frage 6.a: Werden während dieser Bauphase auch die
Bahnhöfe ertüchtigt?
Antwort zu 6.a: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: In
der Bauphase sollen auch die U-Bahnhöfe ertüchtigt werden.
Frage 6.b: Wenn ja, was wird konkret an welchem
Bahnhof entlang der gesperrten Strecke baulich getan?
Antwort zu 6.b: Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
Auf den U-Bahnhöfen sollen u. a. die Bahnsteigdächer
und -platten sowie die Eingangshallen grundhaft erneuert
bzw. saniert werden.
Frage 7.a: Welche konkreten Pläne verfolgt der Senat
für eine Taktverdichtung der S25 zwischen Hennigsdorf
und Bornholmer Straße?
Frage 7.b: Welche Anträge wurden bei der DB/SBahn
Berlin dazu gestellt?
Antwort zu 7.a und 7.b: Eine #Taktverdichtung der #S25 bis nach Tegel auf einen #10-Minutentakt wird angestrebt.
Eine Verdichtung der S 25 von Berlin-Tegel nach
Hennigsdorf ist seitens des Landes Berlin derzeit nicht
vorgesehen. Für die Taktverdichtung nach Tegel muss ein
Ausbau der Infrastruktur zwischen Schönholz und Tegel
erfolgen. Die für den Ausbau erforderliche Planungs- und
Finanzierungsvereinbarung befindet sich in Abstimmung
zwischen Senat und DB AG.
Nach aktuellem Planungsstand werden ab dem Fahrplanwechsel
im Dezember 2017 die Verstärkerleistungen
der S25 bis nach Waidmannslust verlängert und der nördliche
Linienendpunkt der S85 von Waidmannslust nach
Pankow verlegt.
Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: Durch das
Land Berlin wird beabsichtigt, den Verkehr der Linie S25
aus Richtung der Berliner Innenstadt bis Berlin-Tegel
vom derzeitigen 20-Minutentakt auf einen 10-Minutentakt
zu verdichten. Der 10-Minutentakt auf der S25 wird derzeit
aus Richtung Süden je nach Tageszeit nur bis Potsdamer
Platz bzw. Berlin-Gesundbrunnen angeboten. Eine
Verlängerung dieser Verstärkerleistungen über BerlinSchönholz
nach Berlin-Waidmannslust ab Fahrplanwechsel
12/2017 befindet sich zurzeit in der Diskussion.
Frage 7.c: Welche Priorität misst der Senat diesem
Projekt bei?
Antwort zu Frage 7.c: Der Ausbau der S 25 von Berlin-Schönholz
bis Berlin-Tegel ist eines der zentralen
Verkehrsprojekte des ÖPNV in Berlin.
Frage 7.d: Welcher Zeithorizont ist für die Realisierung
dieses Projekts zu erwarten?
Antwort zu Frage 7.d: Die DB AG teilt hierzu folgendes
mit: Nach dem aktuellen Planungs- und Abstimmungsstand
erfolgt zunächst bis 12/2023 ein Ausbau der
Strecke Schönholz – Tegel (Hennigsdorf) auf moderne
Signaltechnik. Die vollständige Herstellung der Infrastruktur
für den angestrebten 10-Minutentakt bis BerlinTegel
ist zum Fahrplanwechsel 12/2026 realistisch.
Frage 8: Welche baulichen Veränderungen sind entlang
der S 25 erforderlich, um eine Taktverdichtung zu
ermöglichen?
Antwort zu Frage 8: Die DB AG teilt hierzu folgendes
mit: Infrastrukturelle Voraussetzung für die Taktverdichtung
ist ein zweigleisiger Ausbau der S-Bahnstrecke zwischen
Berlin-Schönholz und Berlin-Tegel. In Bezug auf
die Umsetzung der Ausbaumaßnahme steht das Land
Berlin mit der DB in engem Kontakt. Nach dem aktuellen
Planungs- und Abstimmungsstand erfolgt zunächst bis
12/2023 ein Ausbau der Strecke Schönholz – Tegel (Hennigsdorf)
auf moderne Signaltechnik. Hier erfolgt bei
Beibehaltung der gegenwärtigen Infrastruktur eine Umstellung
auf Elektronische Stellwerke (ESTW), verbunden
mit dem Einbau des neuen Zugbeeinflussungssystems SBahn
Berlin (ZBS) zur Erhöhung des Sicherheitsniveaus.
Die Herstellung der Zweigleisigkeit ist erst im Anschluss
daran möglich. Die vollständige Herstellung der Infrastruktur
für den angestrebten 10-Minutentakt bis BerlinTegel
ist zum Fahrplanwechsel 12/2026 realistisch.
Anforderungen, Planungen oder Wünsche für eine
Taktverdichtung der S25 über Berlin-Tegel hinaus, etwa
bis Hennigsdorf, hat die DB Netz AG bisher von den
Ländern Berlin und Brandenburg nicht erhalten. Wir
gehen daher dort von einer Fortführung des 20-
Minutentaktes aus. Die Umsetzung einer Taktverdichtung
über Tegel hinaus würde voraussichtlich einen weiteren
Infrastrukturausbau erfordern (z. B. Bau eines Kreuzungsbahnhofs
oder eines zweigleisigen Begegnungsabschnitts).
Berlin, den 08. Februar 2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Feb. 2017)

S-Bahn: ZWISCHEN POTSDAM UND BERLIN S-Bahn baut in den Sommerferien aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1154287/

Am Bahnhof #Wannsee wird in den #Sommerferien umfangreich #gebaut. Das hat Auswirkungen für Fahrgäste zwischen Potsdam und Berlin.
Potsdam/Berlin – Pendler zwischen Potsdam und Berlin, die auf die S-Bahn angewiesen sind, müssen sich besonders in den Sommerferien auf größere Einschränkungen gefasst machen. Wie ein S-Bahnsprecher am Freitag mitteilte, wird rund um den S-Bahnhof Wannsee das komplette #Gleisvorfeld #erneuert. Vom 25. Juli bis zum 11. August fahren zwischen Wannsee und Schlachtensee keine Züge der Linie #S1. Reisende von Potsdam in Richtung Zehlendorf und Potsdamer Platz müssen sich auf längere #Umsteigewege in den #Ersatzbus und deutlich verlängerte Fahrzeiten einstellen. Vom 1. bis zum 4. September fallen zudem die S-Bahnen zwischen Griebnitzsee und Wannsee aus. Sie werden durch Busse ersetzt.

Fahrgäste sollten zehn Minuten Fahrzeit mehr einplanen
Auch außerhalb dieser Sperrzeiten wird der Umstieg zwischen den Linien S1 und S 7 in Wannsee länger dauern. Die Fahrzeit zwischen Potsdam und dem Berliner Südwesten wird sich dadurch meist um zehn Minuten erhöhen, da ein Zug später erreicht wird als derzeit üblich. Einen genauen Zeitraum dafür konnte der Bahnsprecher noch nicht nennen, der Bauablauf werde derzeit erarbeitet. Momentan fahren die Züge beider Linien zeitgleich auf Gleisen zu beiden Seiten des gleichen Bahnsteiges ein, sodass ein schnelles Umsteigen möglich ist. Da während der Bauarbeiten aber nur die Hälfte der …

Bahnverkehr + Regionalverkehr + Bahnhöfe + S-Bahn: Bahn setzt auf Integrierte Bündelung ihrer Bauvorhaben Dieses Jahr 50 größere und eine Vielzahl kleiner Erneuerungsmaßnahmen erforderlich, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/13247768/Bahn_setzt_auf_Integrierte_Buendelung_ihrer_Bauvorhaben.html?start=0&itemsPerPage=20

Dieses Jahr 50 größere und eine Vielzahl kleiner #Erneuerungsmaßnahmen erforderlich • Schlusspunkt auf der Stadtbahn • Pünktlichkeit der Züge im Aufwärtstrend
Die Deutsche Bahn wird dieses Jahr ihre Bautätigkeit konsequent nach den Auswirkungen auf ihre Kunden ausrichten. Damit können die #Bauressourcen besser genutzt und die #Fahrplaneinschränkungen minimiert werden. Diese „Integrierte Bündelung“ ist der Schritt weg von vielen einzelnen #Baumaßnahmen mit unterschiedlichen verkehrlichen Auswirkungen hin zu einem zusammenhängenden Bauzeitraum. Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin: „Angesichts der rund 50 Streckenabschnitte oder Einzelpunkte, an denen wir dieses Jahr in größerem Umfang tätig werden müssen, ist die Integrierte Bündelung die richtige Antwort unserer Netzkollegen. Wir eröffnen aber nicht nur ständig neue Baustellen. Dieses Jahr setzen wir beispielsweise den Schlusspunkt bei den Bauarbeiten auf der #Stadtbahn und – nicht ganz unwichtig: Am #Ostkreuz befinden wir uns auf der Zielgeraden. Dort nehmen wir den Bahnsteig E, den ersten Teil der historischen Fußgängerbrücke und die Brücke für die Südkurve in Betrieb.“ Trotz der Vielzahl der Baustellen konnte die Pünktlichkeit im vergangenen Jahr  in der Region nochmals verbessert werden. Sie lag mit 94,4 Prozent im Regionalverkehr, 85 Prozent im Fernverkehr und 94,2 Prozent bei der S-Bahn über den Vorjahreswerten.

Ausgewählte wichtige Bauvorhaben für Berlin und Brandenburg:

– Beginn Großbauprojekt am #Karower Kreuz am 9. Februar
– Großbauprojekt Ostkreuz einschließlich #Rummelsburg
– Arbeiten zwischen Rummelsburg und Erkner
– Aufbau #ZBS zwischen Friedrichstraße und Ostbahnhof
– #Grunderneuerung S-Bahn Priesterweg–Blankenfelde
– Bauvorhaben #Strausberg
– Ausbaustrecke Berlin–#Dresden
– Streckenertüchtigung Berlin–#Rostock
– Reisezeitverkürzung zwischen #Eberswalde und Frankfurt (Oder)
– Austausch von Aufzügen und Fahrtreppen

Einzelheiten: Siehe rechts bei downloads und auf bauprojekte.deutschebahn.com

Die Bauarbeiten haben zum Teil große Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Fahrgäste müssen gegebenenfalls auf Busse oder andere Bahnen umsteigen und mit längerer Reisezeit rechnen. In den #Fahrplänen sind die Bauarbeiten berücksichtigt. Aktuell ist die Internetseite https://bauinfos.deutschebahn.com/.
 

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn + Bahnhöfe: 500 Millionen für Berliner Bahnnetz 50 Großprojekte gibt es dieses Jahr bei der S- und Regionalbahn – die Fahrgäste brauchen Geduld. Am Ostkreuz beginnt der Endspurt., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/grossbaustellen-in-berlin-500-millionen-fuer-berliner-bahnnetz/19345648.html

#Streckensperrungen, die fast 14 Monate dauern oder #Einschränkungen "nur" an Wochenenden oder nachts – die etwa 50 größeren #Baustellen der Bahn in diesem Jahr haben sehr unterschiedliche Folgen für die Fahrgäste. Erneut will die Bahn rund 500 Millionen Euro investieren und damit täglich etwa 200 Arbeitsplätze bei Baufirmen sichern, sagte der Berliner Bahnchef Alexander #Kaczmarek am Freitag. Und trotz der Arbeiten soll die Pünktlichkeitsrate der Züge nicht sinken. Im vergangenen Jahr habe sie sich – bei ähnlichen Bedingungen – sogar verbessert. Bei Großbaustellen sind die Fahrzeitverlängerungen allerdings auch bereits im #Fahrplan berücksichtigt.

#KAROWER KREUZ

Die umfangreichste Baustelle ist das Legen eines zweiten Gleises für den Fern- und Regionalverkehr im Bereich des Karower Kreuzes an der so genannten Stettiner Bahn in Richtung Bernau. Vom 9. Februar bis voraussichtlich 1. April 2018 fahren keine Züge zwischen Blankenburg und dem Karower Kreuz. Für die Züge der RE 5 von und nach Rostock/Stralsund gibt es eine neue Verbindungskurve zwischen der Stettiner Bahn und dem Außenring, so dass die Linienführung nicht geändert werden muss. Dagegen wird die Linie RE 3 (Stralsund/Schwedt–Lutherstadt Wittenberg) im Hauptbahnhof unterbrochen. Nach Norden fahren die Züge über Lichtenberg. Änderungen gibt es ferner bei den Linien RE 66 (Stettin–Berlin), RB 27 (Klosterfelde–Berlin) und RB 60 (Wriezen–Berlin).
Zu erheblichen Einschränkungen kommt es auch bei der parallel fahrenden S-Bahn. Um vier Brücken, die neben den Gleisen montiert werden, in ihre Endlage "schieben" zu können, fahren im Herbst sechs Wochen lang keine S-Bahnen zwischen Pankow und Mühlenbeck-Mönchmühle.

Erfreulich für Fahrgäste: Zwischen der Bornholmer Straße und Karow baut die Bahn außerdem #Lärmschutzwände an den Gleisen der S- und Fernbahn.

#SCHÖNEWEIDE

In Schöneweide verzögert sich der Umbau des Bahnhofs und der Bau eines Tunnels unter den Gleisen für die Straßenbahn. Weil das vorgesehene Elektronische Stellwerk nach Angaben der Bahn nicht vor 2025 gebaut werden kann, muss beim Umbau der Gleisanlagen nochmals alte Technik installiert werden, die zum Teil …

U-Bahn + S-Bahn: Gemeinsam unterwegs Die Deutsche Bahn und die BVG machen ihre Zugsicherungstechnik fit für die Zukunft., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2388

Die Deutsche Bahn und die #BVG machen ihre #Zugsicherungstechnik fit für die
Zukunft. Für die #S-Bahn läuft seit November letzten Jahres eine weitere Etappe
beim Einbau des neuen Zugsicherungssystems #ZBS auf der Stadtbahn.
Für die Arbeiten muss der Abschnitt zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof
bis Mitte April mehrfach gesperrt werden. Um die Einschränkungen für die
Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wird die neue Technik ausschließlich
in den Abend- und Nachtstunden von Montag bis Donnerstag sowie an
einzelnen Wochenenden bis Ende Juli installiert. Als Ersatz sind auf diesem
Abschnitt dann jeweils von 22 Uhr bis Betriebsschluss Busse unterwegs. Außerdem
sind zusätzliche Regionalzüge im Einsatz.
Vom 12. Februar bis zum 2. März sowie vom 19. März bis zum 6. April baut
dann auch die BVG. Auf der U5 geht ein neues elektronisches Stellwerk in
Betrieb. In den beiden Bauphasen wird die Leit- und Sicherungstechnik angeschlossen.
Auch diese Arbeiten werden wochentags in den Abend- und
Nachtstunden von 22 Uhr bis Betriebsschluss erledigt. In den Nächten zu
Sonnabend und Sonntag fährt die U5 planmäßig.
In den Baunächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag fahren zwischen
Strausberger Platz und Frankfurter Tor sowie zwischen Frankfurter Tor und
Frankfurter Allee Pendelzüge. Zwischen Alexanderplatz und Strausberger
Platz muss die U5 unterbrochen werden. Weil auf der Stadtbahn teilweise
parallel gebaut wird, haben sich die Planer von S-Bahn und BVG in den vergangenen
Wochen zusammengesetzt, um im Sinne der Fahrgäste die bestmögliche
Lösung zu finden.


Zwei Nahverkehrsunternehmen, ein #Ersatzverkehr


An den Tagen, an denen sich die Arbeiten auf der Stadtbahn und der U-Bahn
überschneiden, wird es daher eine Premiere geben. Erstmals bündeln die beiden
großen Berliner Nahverkehrsunternehmen ihre Buskapazitäten und bieten
einen gemeinsamen Ersatzverkehr an. Die Busse fahren eine Ringlinie (siehe
Karte) und verbinden damit entgegen dem Uhrzeigersinn ohne Umsteigen den
S- und U-Bahnhof Alexanderplatz mit den Stationen Jannowitzbrücke, Ostbahnhof
sowie Strausberger Platz und Schillingstraße.
„Dass die Verkehrsunternehmen ihre Bauarbeiten koordinieren, ist eine seit
Jahren bewährte Praxis“, sagt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung
der S-Bahn Berlin: „Bei der enormen Größe und der hohen Beanspruchung
der beiden Netze lassen sich Überschneidungen aber nicht immer vermeiden.
Umso mehr freue ich mich, dass wir im Sinne der Fahrgäste einen
gemeinsamen Ersatzverkehr anbieten können.“
„Die beiden großen Verkehrsunternehmen unserer Stadt ziehen hier an einem
Strang und schaffen zusammen eine fahrgastfreundliche Lösung“, bestätigt
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der
BVG. „Ein großes Lob gebührt den Planungs-Fachleuten in beiden Unternehmen,
die unbürokratisch, kompetent und kollegial das gemeinsame Angebot
ausgearbeitet haben.“

Bahnverkehr: Bahn bereitet sich auf Ausbau der Dresdner Bahn vor Noch ist nicht klar, ob die Dresdner Bahn in Lichtenrade wie geplant ebenerdig gebaut werden kann. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet im Juni über die Pläne. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/klage-gegen-ausbau-der-dresdner-bahn-bahn-bereitet-sich-auf-ausbau-der-dresdner-bahn-vor/19319548.html

Rund 20 Jahre wurde diskutiert und gestritten. Im Juni könnte – zumindest juristisch – endgültig entschieden werden. Dann will das #Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilen, ob die #Dresdner Bahn durch #Lichtenrade #ebenerdig ausgebaut wird, wie es das #Eisenbahn-Bundesamt (EBA) im November 2015 festgelegt hat. Oder ob das Verfahren neu beginnen muss – und dann vielleicht doch mit einem Tunnelbau endet, wie die #Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn fordert. Gegen den #EBA-Beschluss sind mehrere Klagen eingereicht worden.

Auf das beantragte #Eilverfahren mit dem Ziel, einen vorläufigen #Baustopp zu verhängen, hat das Gericht verzichtet. Eil- und Hauptantrag werden gemeinsam verhandelt. Dies sei üblich, wenn das Eilverfahren ähnlich aufwendig sei wie die spätere Hauptverhandlung, sagte Gerichtssprecher Andreas Korbmacher. Voraussetzung war, dass die Bahn zusicherte, mit den Bauarbeiten nicht vor dem Urteil zu beginnen.

Die Bahn bereitet sich bereits auf das Großprojekt vor

Sie bereitet sich aber bereits auf das Mammutprojekt vor und rechnet mit einem Baustart 2017/2018. Das Legen von zwei Gleisen für den Fern- und Regionalverkehr sowie für den Airport-Express vom Hauptbahnhof zum BER soll nach derzeitigem Stand rund 605 Millionen  Euro kosten (Zahl berichtigt) und sieben Jahre dauern. Für das Erstellen der "Verkehrstechnischen Planung zur bauzeitlichen Verkehrsführung" hat die Bahn jetzt eine Ausschreibung gestartet.

Das Planungsgebiet wird im Norden begrenzt durch den Prellerweg und die Arnulfstraße, im Osten durch den Mariendorfer, den Lichtenrader und den Kirchhainer Damm, im Süden durch die Landesgrenze und im Westen durch die Marienfelder Allee, die Malteser Straße, die Leonorenstraße, die Siemensstraße und den Munsterdamm. Die jeweils angrenzenden Knotenpunkte seien mit zu beachten, gibt die Ausschreibung der Bahn vor.

Der Gleisbau würde sich erheblich auf den Verkehr auswirken: Straßen würden gesperrt und der parallele S-Bahn-Verkehr zeitweise unterbrochen oder zumindest eingeschränkt. Um die Bahnübergänge beseitigen und durch Unterführungen oder Brücken ersetzen zu können, müssten die …