Archiv der Kategorie: Museum

Schiffsverkehr + Museum: Schifffahrt : Junge: Verordnung für Traditionsschiffe nachgebessert – Quelle: https://www.svz.de

https://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/junge-verordnung-fuer-traditionsschiffe-nachgebessert-id18961311.html

Berlin (dpa/mv) – Der Wismarer SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge hat sich zufrieden mit dem gegenwärtigen Stand bei der neuen #Verordnung für Sicherheit auf #Traditionsschiffen gezeigt. Die massive und konsequente Kritik am Inhalt der Verordnung und am Vorgehen des #Bundesverkehrsministeriums scheinen offenbar endlich Gehör gefunden zu haben, wie Junge am Mittwoch in Berlin sagte. Nach mehreren Verhandlungsrunden habe das Ministerium Einsicht gezeigt und die kritischen Passagen der #Sicherheitsverordnung geändert. Die Vertreter der Traditionsschiffer hätten bereits signalisiert, mit dem aktuellen Kompromiss umgehen zu können.
So sei unter anderem vereinbart worden, dass in vielen Fällen Ausnahmen zugelassen werden können, wenn Traditionsschiffe Anforderungen nicht erfüllen können. «Außerdem wurde festgelegt, eine Ombudsstelle einzurichten, die in strittigen Fragen …

Straßenverkehr: Avus-Tribüne bekommt ein neues Dach Für die Sanierung der Avus-Tribüne wird ab Ende März deren Dach abgerissen und ersetzt., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-charlottenburg-avus-tribuene-bekommt-ein-neues-dach/20904182.html

Die Modernisierung und Neugestaltung der seit rund 20 Jahren leer stehenden #Avus-Tribüne kommt voran – wenn auch später als vom Investor Hamid #Djadda geplant. Ende März solle das Dach abgerissen und später in gleicher Form neu gebaut werden, kündigte Djadda am Montag auf Nachfrage an. Die originale Dachkonstruktion sei „zu baufällig und lässt sich nicht mehr sanieren“. Die ganze Tribüne ist ein #Baudenkmal.
Während des voraussichtlich zehntägigen Dachabrisses werde eine Spur der Avus (Autobahn #A115) nachts stadtauswärts gesperrt, sagt Djadda. Auf die Genehmigung der Verkehrsbehörden habe er lange warten müssen. Eigentlich sollten die Dacharbeiten im vorigen September beginnen. Im Sommer 2017 ließ Djadda die alten Sitzbänke entfernen.

Der Unternehmer plant verglaste, 400 Quadratmeter Veranstaltungsräume, die er an Unternehmen oder Privatleute vermieten will, sowie Büros, ein Café und vielleicht ein Avus-Museum. Im Mittelpunkt der Nutzungen sollen die Geschichte und Zukunft des …

S-Bahn + Museum: Ausstellung im Untergrund-Klo, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/gesundbrunnen/bildung/ausstellung-im-untergrund-klo-d141243.html

Ungewöhnlicher #Ausstellungsort: In der ehemaligen unterirdischen #Toilettenanlage unter der #Behmstraße aus den 1930er-Jahren zeigt das Berliner #S-Bahn-Museum in Kooperation mit dem #Unterwelten-Verein wieder die #Sonderausstellung zur #Nordsüd-S-Bahn.

Am 27. Januar, 24. Februar und 31. März, jeweils 11 bis 18 Uhr, ist die Ausstellung geöffnet. Die Nordsüd-S-Bahn, Berlins bisher einzige unterirdische #S-Bahnstrecke, entstand zwischen 1934 und 1939. Sie spiegelt wie keine andere Bahn die wechselvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Die Ausstellung des Berliner S-Bahn-Museums zeigt mit vielen Bildern, Plänen, textlichen Beschreibungen und Filmausschnitten Impressionen von Bau, Zerstörung, #Überflutung 1945 bis zu den „#Geisterbahnhöfen“ zu #Mauerzeiten und gibt einen Ausblick über …

Museum + Bahnverkehr: KLEINBAHN POLLO : Im Jubiläumsjahr unter Dampf – Quelle: https://www.svz.de

https://www.svz.de/lokales/prignitz/im-jubilaeumsjahr-unter-dampf-id18848546.html

Am Prignitzer Stand können Messebesucher der Grünen Woche in Berlin täglich Varianten vom Knieperkohl probieren. Wer auf den Geschmack kommt und ein Bahnfreund ist, kann schon im Februar beides miteinander kombinieren: Die #Kleinbahn #Pollo lädt für den 17. und 18. Februar zu einer Knieperfahrt ein. Sie ist der Auftakt im #Jubiläumsjahr. Der Pollo wird 25.
„Das Programm für dieses Jahr steht“, sagt Sven #Lieberenz, Vorsitzender des Vereins Prignitzer #Kleinbahnmuseum #Lindenberg. Jetzt gehe es an die Vorbereitungen der einzelnen Höhepunkte. Vor 25 Jahren, am 5. Juni 1993, wurde der Verein im damals noch existierenden Gasthaus „Zur Eisenbahn“ gegründet. Mit ihm kam der Pollo wieder in die Prignitz und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel – nicht nur für Eisenbahnfreunde.
Das zwischen 1897 und 1912 erbaute #Kleinbahnsystem sollte landwirtschaftliche Produkte transportieren, sagt Sven Lieberenz. Eindeutig beweisen dies Zahlen aus dem Fuhrpark. 350 Güterwagen waren auf den fünf Strecken unterwegs und nur 14 Personenwagen.
1949 übernahm die Deutsche Reichsbahn das Prignitzer Kleinbahnnetz. Ab 1967 erfolgte die schrittweise #Stilllegung der Strecken. „Das Verkehrsaufkommen war gestiegen und die Strecke verschlissen“, so der Vereinsvorsitzende. Bis zum 31. Mai 1969 wurde der Verkehr mit Ausnahme der Strecke #Glöwen #Havelberg eingestellt. Hier fuhren die Züge noch bis 1971.
„Dank der #Eisenbahnfreunde, die sich schon Mitte der 1980er Jahre für den verschwundenen Pollo interessierten, gibt es heute unseren Verein, das Museum und die #Museumsbahn zwischen #Mesendorf und #Lindenberg“, sagt Sven Lieberenz. Mit ABM-Kräften begann 1994 der Wiederaufbau der Strecke zwischen Mesendorf und #Klenzenhof. Bis 2002 dauerte der Ausbau nach #Brünkendorf und weitere fünf Jahre, bis 2007 der ehemalige Knotenpunkt #Lindenberg


Pollo-Fahrten 2018
5./6. Mai, Personenzug
10. Mai Himmelfahrt, Personenzug
11. Mai, Fotozüge (Historischer Fahrbetrieb ohne Fahrgastbeförderung)
12./13. Mai, Personenzug (Sonderfahrplan)
2./3. Juni, 7./8. und 21./22. Juli
4./5. und 18./19. August, 1./2. und 15./16. September, 6./7. Oktober Fahrbetrieb
27./28. Oktober, Herbstdampf
27. Oktober ab 18 Uhr Abendfahrt und Fackelwanderung
29. Oktober, Fotozüge (Historischer Fahrbetrieb ohne Fahrgastbeförderung)
31. Oktober, Herbstdampf
8./9. Dezember, Nikolausfahrten

S-Bahn: Historisches Transportmittel in Spremberg Ganzer Stolz der S-Bahn-Bastler, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/spremberg/s-bahn-waggon-schwarze-pumpe-spremberg-berlin_aid-6893802

#Spremberg . Holger #Schwarz und seine Freunde laden zum Fest am Waggon in #Schwarze Pumpe ein. René Wappler

Mit neuen Tischen und Heizkörpern haben sie den #S-Bahn-Waggon ausgestattet, so dass er trotz seines Alters von fast 100 Jahren recht modern wirkt: Der Bastler Holger Schwarz aus Schwarze Pumpe und seine Freunde werden den historischen Schatz am morgigen Sonnabend öffentlich einweihen. Ursprünglich stammt der Waggon aus Berlin. Am 14. Juni 2008 entgleiste er in der Nähe des Bahnhofs an der Friedrichstraße. Daraufhin wurde er stillgelegt. Im August 2017 ließ ihn Holger Schwarz von Fachleuten über die Autobahn und die Landstraße auf sein Grundstück transportieren, wo ihn zwei Kräne auf dem Boden absetzten.

Damit war das Werk jedoch noch nicht vollbracht. Drei Monate aufwändiger Arbeit schlossen sich an. Schließlich wollten Holger Schwarz und seine Handwerker-Freunde den Waggon so herrichten, dass er als gemütlicher Treffpunkt dienen kann. Wolfgang Wandelt, der den Umbau begleitete, erzählt vom Austausch der Heizkörper: „Die alten Modelle waren auf 750 Volt Gleichstrom gepolt, also mussten wir welche kaufen, die auf 230 Volt ausgelegt sind.“ Thomas Vatter aus Sellessen fertigte die neuen Tische an, die Firma Fritschka half bei der Elektrik aus.

Selbst ein #Andreaskreuz, wie es an Bahnübergängen steht, erhielten die Bastler, und zwar vom #Dampflokclub in Cottbus, bei dem Wolfgang Wandelt als Schlosser arbeitet. „Das Kreuz haben wir mit einem Sandstrahler gereinigt, frisch gestrichen und neue Birnen eingesetzt.“ Damit das Projekt wie gewünscht an diesem Wochenende seinen Abschluss findet, hat sich der Schlosser noch mal zwei Wochen Urlaub genommen. Andere Leute fahren dorthin, wo es warm ist und die Sonne scheint, er hingegen findet seine Erfüllung wie Grundstückseigentümer und Oldtimer-Sammler …

Schifffahrt : Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe tritt ab 2018 in Kraft – Quelle: https://www.shz.de

https://www.shz.de/deutschland-welt/sicherheitsrichtlinie-fuer-traditionsschiffe-tritt-ab-2018-in-kraft-id18319616.html

Es wurde lange diskutiert und die Schiffer haben sich gewehrt – nun macht Minister Christian Schmidt Nägel mit Köpfen. Kiel | Die neue #Sicherheitsrichtlinie für #Traditionsschiffe hatte in diesem Jahr für dunkle Wolken am Himmel der #Reeder und Vereine gesorgt. Doch trotz Gegenwinds und aller Proteste der #Traditionsschiffer in Richtung Bundesverkehrsministerium – etwa beim Hamburger Hafengeburtstag oder der Kieler Woche – kommt sie nun doch. Statt schon – wie zunächst geplant – im Juni 2017 soll die neue #Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe ab 1. Januar 2018 in Kraft treten. Darin werden unter anderem die Vorgaben für die bauliche Beschaffenheit, den Brandschutz und die Ausrüstung mit Rettungsmitteln festgelegt. Wie der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag in Berlin sagte, wolle er die #Traditionsschifffahrt in Deutschland erhalten. „Um das zu erreichen, brauchen wir ein hohes Maß an Sicherheit für Besatzung und Passagiere.“

Die Betreiber von Traditionsschiffen befürchten dagegen, dass die umfangreichen Bauvorschriften und die kostspielige Ausbildung von Crewmitgliedern nicht finanzierbar sind. Der Betrieb der Schiffe würde unrentabel werden. Ein Teil der deutschen Schifffahrtsgeschichte sei in Gefahr.

Nikolaus Kern, stellvertretender Vorsitzende der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge (GSHW) — dem Deutschen Dachverband für Traditionsschiffe — erklärte dazu: „Noch ist nichts unterschrieben.“ In den weiteren Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium wolle der GSHW „zeigen, wo die Knackpunkte und No-Gos der Verordnung liegen“, kündigte Kern an. „Wir werden darauf hinweisen, dass die gesamte Struktur der Verordnung unzweckmäßig …

U-Bahn: U55 – Baureihe D, aus Senat

www.berlin.de

Vorbemerkung:
Einem Artikel des „Tagesspiegel“ unter der Überschrift „#U-Bahn-Oldtimer laufen nicht mehr rund“ vom
14.10.17 ist zu entnehmen, dass aufgrund umfangreicher Reparaturarbeiten an den alten U-Bahnwagen der
Baureihe D vorgenommen werden müssen.
Frage 1:
Was unternimmt die BVG, um unnötige Schäden an den Rädern wegen des fehlenden Gleitschutzes an
Wagen dieser Baureihe zu vermeiden?
Antwort zu 1.:
Die BVG teilt hierzu mit:
„An den Fahrzeugen selbst sind momentan keine Sondermaßnahmen geplant, da die
Nachrüstung einer #Gleitschutzanlage, die derartige #Flachstellen an den Rädern vermeiden
könnte, mit vertretbarem Aufwand nicht möglich ist.
Es wurden jedoch Festlegungen getroffen, dass die #D-Fahrzeuge nicht mehr für die
Durchführung von Messfahrten genutzt werden dürfen.“
2
Frage 2:
Wurden die eingesetzten U-Bahn-Fahrer hinsichtlich des zweckmäßigen Einsatzes der #E-Bremse und ggf.
der #Druckluftbremse geschult? Wenn ja, welche Nachweise existieren hierfür? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 2.:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Alle U-Bahnfahrer werden entsprechend geschult. Dies wird entsprechend dokumentiert.“
Frage 3:
Welche Kosten sind im Zusammenhang mit der unsachgemäßen Bedienung der Bremsanlage in den Zügen
der Baureihe #D auf der #U55 bisher angefallen?
Antwort zu 3.:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Da die Durchführung der Arbeiten noch nicht vollumfänglich abgeschlossen ist, ist eine
finale Kostenbezifferung zum derzeitigen Zeitpunkt nicht möglich.“
Frage 4:
Wie will die BVG derartige Vorfälle in Zukunft ausschließen?
Antwort zu 4.:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Neben einer regelmäßigen Überprüfung der Gleise und der ortsfesten
Schienenschmieranlage erfolgen regelmäßige Kontrollen der Räder durch die
Betriebswerkstatt.
Zusätzlich werden kontinuierliche Sichtkontrollen durch die Mitarbeiter des Fahr- und
Betriebsdienstes U-Bahn durchgeführt.“
Berlin, den 30.10.17
In Vertretung
Kirchner
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Museum + Bahnverkehr: Süße Bescherung mit Dampflok Nikolausfahrten im nostalgischen Reisezug am 3. Dezember, aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2017/177_Nikolausfahrten.htm

Das Schmuckstück dieser Tour ist eine 75-jährige #Dampflok, die Wagen aus den 20er/30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts zieht: Der #Nikolauszug des Vereins Berliner #Eisenbahnfreunde dreht am 3. Dezember erstmalig seine Runden auf dem Berliner #Innenring. Start ist um 13 und 15.10 Uhr auf dem Bahnhof #Gesundbrunnen. Die Rundfahrt führt über Moabit, Westkreuz, Halensee, Neukölln, Schöneweide, Biesdorfer Kreuz sowie #Lichtenberg mit #Fotohalt zurück nach Gesundbrunnen.

Der längste historische Reisezug mit zweiachsigem Personenwagen östlich der Elbe ist weihnachtlich geschmückt und warm geheizt. Die Wagen haben offene Bühnen und verfügen über Abteile der 2., 3. und 4. Klasse. Den Packwagen mit seiner Dachkanzel nutzt der Nikolaus für den Transport seiner süßen Päckchen, die er während der Fahrt an die Kinder im Zug verteilt. Auch Kinderwagen finden hier einen Platz.

Museum + Cottbus: Nächtlicher Schwertransport – Die Tupolew ist in Cottbus angekommen aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/10/stasi-flugzeug-transport-cottbus-gruenz.html

Eine lange ausgemusterte #TU134 ist in der Nacht zu Dienstag aus einem mecklenburgischen Dorf in die Lausitz transportiert worden – teilweise musste dafür die Autobahn gesperrt werden. In #Cottbus soll die historische Maschine der neue Höhepunkt eines #Museums werden.
"Als die Spitze des Flugzeugrumpfes kurz runterfiel, ist mir fast das Herz stehengeblieben", sagt Ernst Baumann. Der 80-jährige Gastwirt sitzt in seinem Garten in Grünz (Mecklenburg-Vorpommern), in dem 26 Jahre lang eine Tupolew 134 stand, die dem Dorf zu einiger Berühmtheit verhalf. Seit Montag ist das Geschichte.

In einer aufwändigen Aktion haben etwa 20 Flugzeug-Experten aus Cottbus über Monate das ehemalige Passagierflugzeug russischer Bauart in seine wichtigsten Teile zerlegt und verladen.

Am Montagabend startete der Schwertransport mit vier Lastwagen. Teile der Autobahnen A11 Berlin-Stettin und der Autobahn nach Cottbus wurden dafür gesperrt.

Am Dienstagmorgen erreichte das Flugzeug die Lausitz: Nach sechseinhalb Stunden Fahrt seien die Teile der Maschine beim Flugplatzmuseum in Cottbus eingetroffen, sagte ein Sprecher der Spedition. Am Mittwoch soll die TU134 abgeladen werden.
30 Meter Rumpf in Bewegung

Allein die Umladung des mehr als 30 Meter langen Rumpfes war enorm kompliziert – und beinhaltete die Schrecksekunde für Baumann sowie den Leiter des Cottbuser Flugplatzmuseums, Enrico Peiler, und seine Helfer. "Es ist immer schwer, bei solchen Teilen den genauen …

U-Bahn: U-Bahn-Oldtimer laufen nicht mehr rund Im Frühjahr wurden sie in Dienst gestellt, jetzt sind schon die Räder kaputt., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-kanzlerlinie-u-55-u-bahn-oldtimer-laufen-nicht-mehr-rund/20455950.html

Die #U-Bahn-Oldtimer der Berliner #U55 müssen in die Werkstatt.
Altes Eisen kann seine Tücken haben. Das bekommt jetzt auch die BVG zu spüren. Ihre auf der Linie U 55 (#Brandenburger Tor–#Hauptbahnhof) eingesetzten Oldtimer haben schon nach wenigen Monaten schlapp gemacht. Die Räder machen nicht mehr mit. Weil eine Reparatur im engen Tunnel nicht möglich ist, müssen die erst im vergangenen März nach unten beförderten beiden Doppelwagen wieder nach oben gehievt werden, weil die Strecke – noch – keine Verbindung zum Netz hat. Jetzt muss der einzig noch einsetzbare – modernere – Triebwagen den Verkehr allein bewältigen.
 Die Räder der Wagen aus den 1950er Jahren haben nach Angaben von BVG-Sprecherin Petra #Reetz sogenannte #Flachstellen, die beim Bremsen entstehen. Deshalb müssen die Räder auf einer Radsatzdrehmaschine bearbeitet werden, die es nur in den großen Werkstätten gibt. Im Tunnel lassen sich die Räder aber nicht ausbauen. Dort gibt es zwar eine Werkstatt für kleinere Reparaturen, für die Demontage der Räder fehlt aber der Platz. So müssen die Züge komplett in die Werkstatt.
Die Wagen werden per Kran herausgehievt

Die Wagen können nur per Kran aus dem Tunnel gehoben werden – so, wie sie auch hineingekommen waren. Der Kran muss demnächst ohnehin anrücken, weil noch eine dritte Zwei-Wagen-Garnitur, ebenfalls aus den 1950er Jahren, in den Untergrund soll. Dabei können die anderen Züge nach oben geholt und per Tieflader in die Werkstatt gebracht werden.

Der dritte Zug ist etwas jünger als seine „Kollegen“ und hat nach Angaben von Reetz einen sogenannten Gleitschutz, der verhindert, dass die Räder beim Bremsen – wie beim ABS-System für Autos – blockieren, wodurch es zu den …