Archiv der Kategorie: Cottbus

Cottbus: Großbaustelle Cottbuser Bahnhofs-Baustelle kurz vorm Ziel aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/cottbuser-bahnhofs-grossbaustelle-kurz-vor-dem-ziel_aid-34643949

In den neuen Südbrandenburger Verkehrsknoten investieren Stadt, Land und Bahn 50 Millionen Euro. Im nächsten Jahr soll er in Betrieb gehen.

Den Cottbusern geht es auf der #Bahnhofsbaustelle oft nicht schnell genug. Trotzdem versichern alle Beteiligten immer wieder, dass die Arbeiten im #Zeitplan liegen. Das ist nicht selbstverständlich, schließlich handelt es sich um das größte Infrastrukturprojekt Südbrandenburgs. Daran beteiligen sich Deutsche Bahn, Stadt und #Cottbusverkehr gemeinsam. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 50 Millionen Euro – 18 Millionen Euro davon sind Fördergeld, 30 Millionen gibt die Bahn für die Modernisierung der #Bahnsteige aus. Nach dem Baustart im Jahr 2016 geht der #Verkehrsknoten im nächsten Jahr in Betrieb. Auch die Bahn will bis Ende des Jahres fertig sein.

Am Mittwochabend ist der #durchgehende #Tunnel unter großer Anteilnahme der Cottbuser freigegeben worden. Der Bau markiert eine wichtige Etappe auf der Großbaustelle, aber ist viel mehr eine echte Errungenschaft für Fahrgäste und Cottbus-Besucher. Sie gelangen nun binnen drei Minuten bequem vom Bahnhofsgebäude zum Ausgang #Innenstadt. Die Reaktionen der Cottbuser bei ihren ersten Inspektionen sind überwältigend positiv. Edith Pötschke schwärmt: „Herrlich sieht das aus. Freundlich und hell. Das ist alles sehr schick. Und überall gibt es #Fahrstühle.“ Ihr Mann Hans-Dieter Pötschke sagt trocken: „Das ist nicht mehr mein Bahnhof.“ Der 85-Jährige schiebt mit einem Lächeln nach: „Aber das hat sich schon gelohnt.“ Sagt’s und testet den #Fahrstuhl am neuen Tunnelausgang. Andreas Lehmann erklärt kurz und knapp: „Top.“ Er und seine Kollegen vom Bahnwerk Cottbus hatten die Unterschriftenaktion von Joachim Schreck …

Cottbus: Moderne Straßenbahn Zwei Wege durch die Stadt, aus Lausitzer Rundschau

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#Cottbus . Länger oder kürzer, über den Bahnhof oder direkt in die City? Der Nahverkehr ändert sich.

Die Rathausspitze hat schnell reagiert: Kaum war die Diskussion um eine Verkürzung der #Straßenbahnlinie 1 hochgekocht, wurde das Thema des anstehenden Bürgerdialogs geändert: Statt über den #Strukturwandel wurde am Dienstagabend im Stadthaus über den  Nahverkehr in Cottbus diskutiert. Ralf Thalmann, Chef von #Cottbusverkehr, hatte dazu brandaktuelle Neuigkeiten mitgebracht: Aus zehn verschiedenen Varianten, wie die #Straßenbahn künftig durch Cottbus fahren könnte, haben sich letztlich zwei Möglichkeiten herauskristallisiert, die in puncto Wirtschaftlichkeit und Effizienz fast gleichauf liegen.

Variante 1: Die Linie 1 führt von #Schmellwitz/Anger bis zum Bahnhof, die 2 von  #Madlow über den Bahnhof nach #Sandow und die 3 von #Ströbitz zur #Jessener Straße. Die Linie 4 fährt von #Sachsendorf über den #Hauptbahnhof nach Neu #Schmellwitz statt wie bisher alle 15 künftig alle zehn Minuten. Vorteil: Höchste Nutzung des neuen Verkehrsknotens am Bahnhof. Nachteil: großer Aufwand, hoher Fahrzeugbedarf und längere Fahrzeit von Madlow ins Stadtzentrum.

Variante 2: Die Linie 1 bleibt wie oben. Die 2 führt von Sandow über den Bahnhof zur Jessener Straße. Die 3 von Madlow übers Stadtzentrum nach Ströbitz, die 4 bleibt. Vorteil: Keine längeren Reisezeiten, gute Umsteigebeziehungen für Fahrgäste zum Bahnhof aus Groß Gaglow und Kiekebusch, Stärkung der Umsteigeanlage Madlow durch Busanbindung zum Hauptbahnhof. Nachteil: Keine direkte Bahnhofsanbindung für die Madlower. Ralf Thalmann: „75 bis 80 Prozent aller …

Cottbus: Andere Städte sind weiter Kritik an Cottbuser Verkehrsplan, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kritik-an-cottbuser-verkehrsplan_aid-34208591

Pro #Tram und der ökologische Verkehrsclub #VCD fordern den konsequenten Vorrang für den #Nahverkehr und ein klares Bekenntnis zum Rad.
Der Cottbuser #Bahnhof wird derzeit zu einem modernen Verkehrsknoten umgebaut. In das Projekt fließen Millionen. Doch das größte verkehrspolitische Bauprojekt der Lausitz reicht nicht aus, um die Verkehrswende in #Cottbus voranzubringen. Das kritisieren der ökologische Verkehrsclub VCD Brandenburg und Pro Tram. Das Auto stehe immer noch zu sehr im Fokus. Schuld daran trage nicht die Stadt allein, sondern auch die Politik.

Andere Städte seien längst weiter, stellten Weichen für autofreie Innenstädte, planten den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und wollten den Radfahrer-Anteil erhöhen. In Cottbus fehle dagegen das deutliche Engagement für #Fahrrad, #Bus und #Straßenbahn. Das erklärt Dieter Schuster, Sprecher von Pro Tram und Vorstandsmitglied im VCD Brandenburg.

Zwar bekomme Cottbus demnächst neue Straßenbahnen, und auch der neue Verkehrsknoten am Bahnhof geht in Betrieb. „Aber die Freude darüber wird nicht lang anhalten“, prophezeit Schuster. Der Grund: Der fehlende Vorrang für Straßenbahn und Bus an den Ampeln. „Damit ist die Straßenbahn keine Konkurrenz zum Auto“, sagt Schuster. Er legt eine Rechnung vor: Demnach ist die Linie 2 zwischen Sachsendorf und Sandow insgesamt 23 Minuten unterwegs. „Die Bahn steht aber bis zu elf Minuten an den Kreuzungen“, kritisiert Schuster. „Wenn sie überall wirklich Vorrang hätte, dann würde die Bahn die Strecke sogar in …

Cottbus: Sparmaßnahme Cottbus will Straßenbahn durch Diesel-Busse ersetzen, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/studiocottbus/politik/2018/10/cottbus-will-strassenbahn-durch-diesel-bus-ersetzen.html

#Cottbus sucht nach Sparmöglichkeiten. Der städtische Finanzchef hat aus seiner Sicht ein goßes Sparpotential entdeckt: die #Straßenbahn. Er will die Linie 1 Richtung Norden durch #Diesel-Busse ersetzen. Damit macht er sich bei vielen unbeliebt.
Der Cottbuser Finanzchef Markus Niggemann (CDU) will umzu sparen die Straßenbahnlinie 1 Richtung Norden durch Busse zu ersetzen. Nach Informationen von rbb|24 hält die Stadt auch erst einmal an der Idee fest, nach der Inbetriebnahme des Cottbuser Hauptbahnhofs müsse darüber nachgedacht werden.

Gegen die Pläne formiert sich Widerstand. Ganz vorn dabei ist die #Bergbaugewerkschaft IG BCE. Sie kritisiert, dass im Kraftwerk Jänschwalde versucht werde, jedes Gramm CO2 einzusparen, doch die Stadt wolle mit Dieselbussen die Luft verpesten.

Deutlich wird auch die Deutsche #Umwelthilfe, die in deutschen Städten gerade reihenweise Fahrverbote durchsetzt. Die Organisation beobachtet Cottbus genau. In einer Stellungnahme hieß es am Dienstag, dass in der Stadt trotz Ausbau der Bahnhofstraße die Feinstaub- und Ozonwerte steigen. Darum bestehe Handlungsbedarf, die Straßenbahn zu erhalten und auszubauen.
An einigen Cottbuser Straßenbahnhaltestellen klebten am Montag Zettel mit Kritik an den Sparplänen. Der Verfasser ist unbekannt. Bemängelt wird vor allem die Aussage "von einigen Stadtverordneten", dass der Streckenast nach #Alt-Schmellwitz von niemanden genutzt werde. Das entspreche nicht den Tatsachen. Vielmehr verfüge Alt-Schmellwitz über ein nicht unerhebliches …

Bahnindustrie: Deutsche Bahn in Cottbus Bahnwerk hält Mitarbeiterzahl bei 400, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/deutsche-bahn-in-cottbus-bahnwerk-haelt-mitarbeiterzahl-bei-400_aid-33482823

Ein Gerücht macht die Runde: Im #Werk #Cottbus der DB #Fahrzeuginstandhaltung sollen 150 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Doch das stimmt nicht. Tatsächlich soll die #Neuausrichtung bis 2020/21 auf Wartung von #Hybridloks den Standort stabilisieren. Von Nils Ohl

Fast zeitgleich mit der Schließung des ersten Kraftwerksblocks in Jänschwalde macht eine zweite Nachricht die Runde, die so gar nicht zu dem Ziel passt, parallel zum Ausstieg aus der Kohle einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz zu managen: Im Werk Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung sollen rund 150 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen.

„Diese Information ist ein Fake“, sagt Frank Newiger, der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Werkes, mit aller Klarheit.

In der offiziellen Presseinformation der Deutschen Bahn AG liest sich das dann so: „Derzeit sind in dem Werk Cottbus mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt. Die aktuelle #Unternehmensplanung geht davon aus, dass auch in den kommenden Jahren mit einem Personalbedarf von mehr als 400 Mitarbeitern am Werkstandort Cottbus gerechnet wird.“

Doch kein Rauch ohne Feuer. Denn Fakt ist, dass immer weniger #Dieselloks auf den Schienen unterwegs sind. #Elektroantriebe sind nicht nur bei Autos, sondern auch bei Zügen das Thema der Zukunft. Deshalb gibt es im Cottbuser Werk langfristig auch immer weniger Dieselloks zu warten. Die Bahn AG reagiert darauf mit einer Neuausrichtung des Cottbuser Werks.

Wie aus Bahnkreisen zu erfahren war, gab es am Donnerstag aufgrund der aktuellen Nachrichtenlage eine Zusammenkunft der Führungskräfte des Cottbuser Werkes, in der diese Neuausrichtung noch einmal …

Regionalverkehr + Cottbus: Der neue Nahverkehrsplan für Brandenburg, der am Donnerstag in Potsdam präsentiert wurde, soll auch Verbesserungen für die Lausitz bringen., aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/brandenburg-stellt-sein-nahverkehrskonzept-vor_aid-32256741

#Brandenburg will den Verkehr auf der #Schiene für Reisende und Pendler verbessern. Es solle komfortablere Züge, schnellere Verbindungen und gute Anschlüsse geben, kündigte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen #Landesnahverkehrsplanes an. „Die Zeit der Abbestellungen ist vorbei“, sagte sie. Der Einsatz von Landesmitteln für den Öffentlichen Personennahverkehr soll schrittweise erhöht werden.

Ab dem Fahrplanjahr 2019 soll auch die #Spreewald-S-Bahn rollen: Alle zwei Stunden soll dann ein Regionalzug zusätzlich zwischen #Lübben und #Cottbus pendeln. Ab 2022 soll es auf dem #RE2 im Abschnitt zwischen Berlin und Lübbenau sowie durch die Einrichtung einer neuen Linie #RE13 auch zwischen Cottbus und #Senftenberg einen #Halbstundentakt geben. Und die Fahrzeiten des #RE10 Cottbus-#Leipzig sollen besser als bisher auf die Anschlüsse zum #Fernverkehr in Leipzig-Hauptbahnhof abgestimmt werden. Das sind die für die Lausitz bedeutsamen Eckpunkte des neuen Landesnahverkehrsplans, den Verkehrsministerin Kathrin #Schneider (SPD) in Potsdam präsentierte.

Manches für die Region wichtige Projekt kann auch mit der neuen Planung nicht umgesetzt werden: So fehlt auch weiterhin das zweite Gleis zwischen Lübbenau und Cottbus. „Wir investieren in mehr Züge, neue Linien und eine bessere Infrastruktur“, sagte Schneider. Insgesamt werde das Land in den nächsten zehn Jahren rund zehn Millionen Zugkilometer mehr bei den …

Straßenbahn: Gemeinsam mit Cottbus und Brandenburg Nächster Anlauf beim Straßenbahn-Kauf, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1664150/

Die #Verkehrsbetriebe  der drei kreisfreien Städte #Frankfurt, #Cottbus und #Brandenburg kooperieren bei der Anschaffung neuer #Straßenbahnen. Mitte voriger Woche wurde die gemeinsame #Ausschreibung im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. „Mit der gemeinsamen Beschaffung werden, neben einem guten Preis, auch günstige Folgekosten, zum Beispiel für die Schulung der Mitarbeiter oder die gemeinsame Ersatzteilbevorratung bezweckt“, heißt es in einer Pressemitteilung der #Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (#SVF).

Die Ausschreibung umfasst den Kauf von insgesamt 45 Fahrzeugen mit einem Anteil von 70 Prozent an barrierefreien #Niederflurbahnen. 24 sollen sofort bestellt werden, weitere 21 erst nachdem die Finanzierung dafür durch das Land und die Kommunen abgesichert ist. Der Kauf der 13 benötigten Frankfurter Bahnen wird jedoch bereits komplett mit der ersten Teilbeschaffung erfolgen. Dafür hatten die Stadtverordneten mit ihrem Beschluss im April 2017 den Weg frei gemacht. Die Anschaffungskosten für die SVF belaufen sich auf mindestens 32 Millionen Euro, die größtenteils kreditfinanziert werden sollen. Das Land gibt als Förderung rund 7 Millionen Euro verteilt auf mehrere Jahre dazu.

Der Abstimmungsbedarf war groß, aber wir haben von Anfang sehr konstruktiv zusammengearbeitet“, berichtet SVF-Geschäftsführer Christian Kuke über die Gespräche mit den Kollegen aus …

Cottbus: Cottbus kauft Straßenbahnen, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/cottbus-kauft-sieben-strassenbahnen_aid-15824471

Die Kosten für sieben #Fahrzeuge fressen fast den gesamten Jahres-Etat der Stadt auf. Trotzdem zeichnet sich dafür bereits vor der Abstimmung im Stadtparlament eine klare Mehrheit ab. Von Peggy Kompalla

Das Minimum für #Cottbusverkehr ist das Maximum für den städtischen Haushalt. Auf diese griffige Formel bringt der Finanzbeigeordnete Markus Niggemann (CDU) die geplante Neuanschaffung von sieben #Straßenbahnen. Bis zum Jahr 2023 werden dafür 15,8 Millionen Euro fällig. Mit 8,4 Millionen Euro kommt mehr als die Hälfte aus der schmalen Stadtkasse. „Das ist fast der gesamte Jahres-Etat des Investitionshaushalts“, sagt Niggemann. Trotzdem empfiehlt der Oberfinanzer, das Geld auszugeben. Alles andere würde die Stadt viel teurer kommen. Die Abgeordneten in Umwelt- und Wirtschaftsausschuss folgten der Empfehlung in dieser Woche bereits mit deutlicher Mehrheit, wobei das Wort Meilenstein mehrfach fiel. Damit dürfte der Entscheidung im Stadtparlament am 25. April nichts im Weg stehen.

Cottbusverkehr muss seinen gesamten Fuhrpark von 20 Bahnen erneuern. „Die sieben sind ein Kompromiss“, sagt Niggemann. Um den täglichen Verkehr aufrecht zu erhalten, benötige das Unternehmen 17 Straßenbahnen. Mit sieben neuen plus zehn Langläufern wäre der Betrieb gesichert. Trotzdem bleiben damit 13 Neufahrzeuge offen. Markus Niggemann sagt dazu: „Aus heutiger Sicht ist es unrealistisch, dass wir die 13 Bahnen kaufen können. Aber wir hoffen, dass es nach 2023 eine neue Förderung geben wird.“

20 ist die magische Zahl für Cottbusverkehr. „Das ist der Status quo für den heutigen Betrieb“, betont Geschäftsführer Ralf Thalmann. „Wenn der RE 2 künftig im 20-Minuten-Takt von Berlin nach Cottbus fährt, können wir die Spitzenzeiten am Morgen und Abend nicht mehr abdecken.“

Zum Neukauf gebe es aus wirtschaftlicher Sicht keine vernünftige Alternative. Das versichert Cottbusverkehrchef Thalmann. Oberfinanzer Niggemann stärkt ihm in der Aussage den Rücken. Die #Langläufer-Flotte sei nach sechs Jahren an einem …

Straßenbahn: Brandenburg setzt auf die Tram Drei Städte wollen moderne Straßenbahnen erwerben – gemeinsam und mit Hilfe des Landes, aus ND

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1080400.brandenburg-setzt-auf-die-tram.html

Für die Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe #Brandenburg an der Havel GmbH (#VBBr) war der Donnerstag ein Festtag: Bürgermeister Steffen Schel᠆ler (CDU) machte auf dem #Straßenbahnbetriebshof den Weg für die Zukunft frei. Er übergab VBBr-Chef Jörg Vogler das Holzmodell einer Oldtimer-Straßenbahn – als Symbol dafür, dass die Stadt Brandenburg grünes Licht gibt für die Ausschreibung neuer Straßenbahnen.

Insgesamt 45 #Niederflurbahnen wollen die kreisfreien Städte Brandenburg/Havel, #Frankfurt (Oder) und #Cottbus gemeinsam anschaffen. Die Ausschreibung soll ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sichern, ein einheitlicher Straßenbahntyp zu Synergien bei Wartung und Ersatzteillagerung sowie geringeren Betriebskosten führen. Die Gesamtkosten in Höhe von 120 Millionen Euro trägt zu 50 Prozent das Land.

Für die Verkehrsbetriebe der Havelstadt, die im Oktober 2017 ihr 120-jähriges Bestehen feierten, geht es um die erste Beschaffung neuer Straßenbahnen seit 1994, sagte Jörg Vogler dem »nd«. »Die neuen Straßenbahnen sollen als Ersatz für die zehn Tatra-Straßenbahnen beschafft werden, die noch aus DDR-Zeiten stammen und – wenn auch inzwischen dreimal modernisiert – zum Zeitpunkt der Ablösung um die 40 Jahre im Betrieb sein werden.«
Nach eigenen Angaben haben die VBBr 2017 mit ihren Bussen und Bahnen insgesamt 8,47 Millionen Fahrgäste befördert. Für die vier Tram-Linien stehen insgesamt 18 Triebwagen bereit, die ein 39 Kilometer langes Schienennetz mit 76 Haltestellen im Innenstadt- und Vorortverkehr befahren. Neben drei nicht barrierefreien herkömmlichen Tatra-Bahnen (Typ KT) sind auch zehn modernisierte Fahrzeuge (Typ KTNF 6), die wegen ihres nachgerüsteten Niederflur-Mittelteils als »Hängebauchschwein« verspottet werden, im Einsatz. Ihre Ablösung soll bis 2025 abgeschlossen sein. Die ersten neuen, zu 60 Prozent barrierefreien Niederflurbahnen sollen spätestens …

Cottbus + Straßenbahn: Cottbus Eine Straßenbahn für Feinschmecker, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/in-cottbus-dreht-eine-strassenbahn-fuer-feinschmecker-ihre-runden_aid-7457885

#Cottbus. Mit der #Gourmettram hat #Cottbusverkehr eine neue Eventfahrt im Repertoire. Von Stephan Meyer

Sorgt der Verzehr offener Speisen in der #Straßenbahn in der Regel für Unmut bei Fahrer und Mitreisenden, ist er bei einer Tramfahrt am 3. März sogar ausdrücklich erwünscht. An diesem Tag schicken Cottbusverkehr und das Feinkostgeschäft Sebastian´s erstmals die Gourmettram auf die Strecke. Während der dreieinhalbstündigen Fahrt durch Cottbus bekommen die Gäste fünf Gänge serviert.

„Wir haben uns überlegt, was wir mit der Straßenbahn noch machen können“, erklärt Cottbuserverkehr Geschäftsführer Ralf Thalmann die Idee hinter der Eventfahrt. „Wir wollen unseren Gästen etwas Neues bieten.“ Ganz neu ist das Konzept jedoch nicht. Bereits bei der Nacht der kreativen Köpfe 2016 fuhr eine Gourmettram auf dem Betriebshof des Verkehrsunternehmens. Schon damals arbeiteten sie mit dem Feinkostgeschäft zusammen. Darüber hinaus gab es drei weitere Eventstraßenbahnen. Die Besucher konnten anschließend abstimmen, welche Bahn ihnen am besten gefallen hätte, erläutert Juliane Züge. Laut der Cottbusverkehr Marketingleiterin bevorzugte die Mehrheit die Gourmettram.

Für die Fahrt Anfang März wurde die Idee jedoch größer aufgezogen. Das stellte den Sebastian Drogott, Inhaber des Sebastian´s vor logistische Herausforderungen. „Aus Sicherheitsgründen können wir in der Bahn nicht kochen“, erklärt Drogott. Dennoch legt er großen Wert darauf, dass die Gerichte frisch zubereitet werden. Das Essen soll zudem saisonal sein.

„Die Haltepunkte während der Fahrt spielen uns dabei in die Karten“, so Juliane Züge. Die Pausen werden zum Beladen der einzelnen Gänge genutzt. Angerichtet wird dann in der Bahn. An dem Abend werden sich drei Köche, drei Servicekräfte, ein Barmann um …