Archiv der Kategorie: Bahnindustrie

Bahnindustrie: Industriegeschichte Wie Siemens Berlin zur Elektropolis umbaute – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/industriegeschichte-wie-siemens-berlin-zur-elektropolis-umbaute-28954290

Es begann am 12. Oktober 1847 in einem Kreuzberger #Hinterhof. Ein 30 Jahre alter #Tüftler namens Werner #Siemens hatte soeben eine Erfindung perfektioniert: den elektrischen #Zeigertelegrafen. Er sah aus wie eine Uhr, auch Laien konnten damit Textbotschaften übermitteln, ohne komplizierte Codierung im #Morse-Alphabet. Darauf hatte die Welt gewartet, und Siemens, Ingenieuroffizier der Berliner Artilleriewerkstatt mit großem Einfluss in der Preußischen #Telegraphenkommission, ging tatkräftig ans Werk, als sich die Chance zum praktischen Einsatz ergab.

„Lächerlich einfach“, nannte der Erfinder die Technik. Man drehte am Sendegerät den Zeiger auf den alphabetisch im Uhrzeigersinn angeordneten Buchstaben, das Empfängergerät vollzog die Bewegung nach – Buchstabe für Buchstabe kam der Text an. So begann die Revolution in der Kommunikation, die noch immer andauert. Die Nachfolger des Zeigertelegrafen heißen #Fernschreiber, #Fax, #E-Mail, WhatsApp…

Es war der Traumstart eines #Start-ups. Gemeinsam mit seinem Feinmechaniker Johann Georg #Halske begann die Arbeit. Das Startkapital, 6842 Taler, streckte Siemens' Vetter Georg vor, gegen sechsjährige Gewinnbeteiligung.
News für den Kaiser

Den ersten Auftrag, gleich ein Riesending, erhielt die Siemens-Halske’sche #Telegraphen-Bauanstalt im Revolutionsjahr 1848 mit der ersten #Ferntelegraphenverbindung Europas: Das rund 670 Kilometer lange Kabel, aus Furcht vor Anschlägen weitgehend unterirdisch zwischen Berlin und Frankfurt am Main verlegt, ging im Februar 1849 in Betrieb.

Als die demokratische Nationalversammlung, die in der Frankfurter Paulskirche tagte, den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. im März jenes Jahres zum deutschen Kaiser bestimmen wollte, wusste man in Berlin …

S-Bahn: „Herz, Gehirn und Seele“ für die Neue S-Bahn In Berlin-Pankow beginnt die Montage der neuen rot-gelben Fahrzeugflotte für die Bundeshauptstadt und das Umland, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/16197912/Herz_Gehirn_und_Seele_S_Bahn.html?start=0&itemsPerPage=20

In Berlin-#Pankow beginnt die Montage der neuen rot-gelben Fahrzeugflotte für die Bundeshauptstadt und das Umland – 900-Millionen-Euro- Investition für mehr Leistungsfähigkeit des S-Bahn-Betriebs

(Berlin, 20. November 2017)  Die Vorfreude auf Berlins neue #S-Bahn ist längst geweckt – nun geht es ganz konkret los! Im #Stadler-Werk in Berlin-Pankow beginnt die Montage – die technische Ausrüstung und der Innenausbau der noch nackten Wagenkästen für das jüngste Mitglied der Fahrzeugfamilie bei der S-Bahn Berlin.

Die Außenlackierung des ersten Rohbaus ist ein echter Hingucker in der tageslichtdurchfluteten Montagehalle. 220 Kilogramm rote und gelbe Farbe auf rund 17 Meter Wagenlänge lassen keinen Zweifel daran, dass hier an Berlins S-Bahn-Zukunft gearbeitet wird. Gefertigt  im Stadler-Werk in Ungarn erreichte der erste Endwagen die Stadt per Tieflader.

Die Techniker des Herstellerkonsortiums #Siemens/Stadler können loslegen. Zunächst geht es um 30 Wagen der Vorserie. Jeweils fünf durchgehend begehbare Vier-Wagen-Einheiten und fünf Zwei-Wagen-Züge werden in den nächsten Monaten ausgerüstet. Weitere 352 Wagen folgen in den kommenden Jahren.
Mit dem Montagebeginn ziehen nach und nach „Herz, Gehirn und Seele“ in die rot-gelben Wagenkästen ein. Das „Herz“ ist der #Antriebscontainer mit den Fahrmotoren und der elektrischen Ausrüstung. Die Leit- und #Steuerungstechnik steht symbolisch für das „Gehirn“ der Wagen. Die Seele schließlich sind die umfangreichen Komfortmerkmale, die das Entwicklerteam in enger Zusammenarbeit mit S-Bahn-Kunden und den Fahrgastverbänden erarbeitet hat. Dazu gehört auch die zeitgemäße Fortführung des klassischen rot-gelben Farbdesigns, die die Berliner S-Bahn seit knapp 100 Jahren unverwechselbar macht.

Peter #Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, freut sich über den erreichten Meilenstein: „Wir liegen im Zeitplan. Nur knapp zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung beginnt die Montage der von unseren Fahrgästen sehnsüchtig erwarteten neuen Züge. Bereits im kommenden Jahr wird der erste vollausgestatte Zug auf eigenen Drehgestellen stehen.“

„Es erfüllt uns mit Stolz, heute den Startschuss zur Montage der neuen S-Bahnen gemeinsam mit unseren Vertragspartnern offiziell verkünden zu können“, so Ulf Braker, CEO Stadler Pankow GmbH. „In den kommenden Wochen wird hier ein Produkt aus Berlin, für Berlin entstehen.“

Sabrina Soussan, CEO der Division Mobility von Siemens, erklärt: „Wir bauen in die neuen Berliner Züge vielfach bewährte Komponenten ein. Eine erprobte und robuste Technik, die bereits in vielen Fahrzeugen auf der Welt eine hohe Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat. Wir haben die Züge besonders fehlertolerant konzipiert, so dass sich die Berliner auf sehr zuverlässige Fahrzeuge freuen können.“

Im Ergebnis der gemeinsamen Fleißarbeit der beiden erfahrenen Produzenten von Schienenverkehrsfahrzeugen stehen nach Auslieferung in den Jahren 2021 bis 2023 insgesamt 85 neue Vier-Wagen-Züge und 21 Zwei-Wagen-Einheiten für den S-Bahn-Betrieb auf der Ringbahn und den südöstlichen Zulaufstrecken zur Verfügung. Die S-Bahn Berlin investiert in die neuen Fahrzeuge und die notwendige Anpassung der Werkstatt in Grünau rund 900 Millionen Euro.

S-Bahn: Neue S-Bahn-Züge für Berlin werden montiert Für die S-Bahn Berlin hat in Pankow die Montage der ersten neuen Züge begonnen, die von 2021 an auf die Gleise kommen sollen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212597755/Neue-S-Bahn-Zuege-fuer-Berlin-werden-montiert.html

Berlin. Eine Sorge weniger werden die Nutzer der Berliner #S-Bahn hoffentlich bald haben: Die Züge der nächsten #S-Bahn-Generation sollen nicht nur hip und modern, sondern auch wintertauglich sein. Das zumindest haben die Hersteller, die Firmen #Stadler und #Siemens, am Montag beim offiziellen #Montagestart für die neuen S-Bahn-Baureihe #483/484 fest versprochen. So betonte etwa Sabrina Soussan, Chefin der Mobilitätssparte von Siemens, dass bei den neuen Zügen eine erprobte und robuste Technik eingebaut werde, "die bereits in vielen Fahrzeugen auf der Welt eine hohe Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat".

Als Beispiel nannte sie die Drehgestelle. Die wichtigen Bauteile, an denen die Achsen und Räder des Zuges befestigt sind, sollen denen entsprechen, die bereits bei Fahrzeugen der Osloer U-Bahn erfolgreich im Einsatz waren.

Allerdings werden sich die S-Bahn-Kunden noch eine erhebliche Zeit gedulden müssen, bis sie in den neuen Wagen auch tatsächlich Platz nehmen können. Zwar soll bereits im September 2018 auf der Schienenfahrzeugmesse Innotrans in Berlin der erste Neubauzug der Öffentlichkeit vorgestellt werden, doch in den regulären Einsatz gehen die Fahrzeuge erst in gut drei Jahren.

Erste Fahrt mit Fahrgästen ist für den 1. Januar 2021 geplant

#S-Bahn-Chef Peter #Buchner hat da sehr konkrete Vorstellungen: Demnach soll sich am 1. Januar 2021 gegen 4 Uhr am Bahnhof #Südkreuz der erste Zug mit Fahrgästen an Bord in Bewegung setzen. Die vergleichsweise kurze #S47 (Hermannstraße–Spindlersfeld) ist von der S-Bahn vor einiger Zeit zur Erprobungslinie …

Werkstätten + Bahnindustrie + Cottbus: Werk in Bremen soll Diesellok-Sparte abgeben – Deutsche Bahn investiert in Instandhaltungswerk Cottbus, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2017/11/deutsche-bahn-investiert-in-instandhaltungswerk-cottbus.html

Die Deutsche Bahn gibt mehr Geld für das #Cottbuser #Instandhaltungswerk aus. Damit soll eine neue Produktionshalle gebaut werden, sagte der Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese (SPD) dem rbb und bestätigte damit Medienberichte. RadioBremen nannte eine Investition in Höhe von 20 Millionen Euro.

Der Grund dafür ist, dass das Werk in #Bremen seine #Diesellok-Sparte an …

Bahnverkehr: Eberswalde: Eisenbahnwerk steht vor Neustart, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/1617111/

VERKAUFSVERHANDLUNGEN MIT UNTERNEHMENSGRUPPE DESAG BEGINNEN / ÜBERNAHME VON 72 BESCHÄFTIGTEN ANGESTREBT
Eberswalde (MOZ) Das insolvente #Eisenbahnwerk in #Eberswalde (Barnim) steht vor dem Neustart. Zum Anfang kommenden Jahres soll die Deutsche Eisenbahn Service AG (#DESAG) den Betrieb übernehmen. Mit den Verhandlungen zum Kaufvertrag ist begonnen worden.
Der designierte neue Eigentümer strebe an, die Eisenbahnwerk Eberswalde GmbH ab 1. Januar 2018 mit 72 Beschäftigten weiterzuführen, sagt Falk #Eppert. Der Rechtsanwalt aus Templin (Uckermark) ist als Insolvenzverwalter bestellt und steht bereits seit August in engem Kontakt mit der DESAG, deren Vorstandsvorsitzenden Thomas #Becken er damals als externen Berater gewinnen konnte. Dem Branchenkenner sei es wie erhofft gelungen, die Produktion in Eberswalde effektiver zu gestalten und die Auftragsbücher zu füllen. "Jetzt sieht alles danach aus, als ob die Zukunft des Eisenbahnwerkes gesichert wäre", betont Falk Eppert. Der im Insolvenzverfahren eingesetzte Gläubigerausschuss habe alle Angebote ausgewertet und dann dafür votiert, die Kaufvertragsverhandlungen mit der DESAG zu führen, informiert der Insolvenzverwalter.

Der designierte neue Eigentümer des Eberswalder Betriebes gehört zur ENON-Unternehmensgruppe, hat seinen Hauptsitz in Putlitz (Prignitz) und hält Beteiligungen an unterschiedlichen Unternehmen, die im Eisenbahnbereich tätig sind. Die DESAG war schon im Dezember 2015 als ein Bewerber um das Bahnwerk Eberswalde an die Öffentlichkeit getreten, das die Deutsche Bahn AG zum Jahresende 2016 schließen wollte.

Doch der Betrieb war im April 2016 für einen Euro an die Quantum Capital Partners AG mit Hauptsitz in München verkauft worden, die sich verpflichtete, mindestens …

S-Bahn: Erster Wagenkasten der neuen S-Bahn für Berlin und Brandenburg eingetroffen Herstellerkonsortium Siemens/Stadler liegt im Zeitplan aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15503290/20171014_Wagenkasten_S_Bahn_geliefert.html?start=0&itemsPerPage=20

Herstellerkonsortium #Siemens/#Stadler liegt im Zeitplan – Einsatzbeginn am 1. Januar 2021 auf der Linie S47 zwischen Südkreuz und Spindlersfeld

Die neue #S-Bahn für Berlin und Brandenburg nimmt Gestalt an. Der erste rot-gelb lackierte #Wagenkasten der künftigen Fahrzeuggeneration ist in der Bundeshauptstadt eingetroffen. Dabei handelt es sich um den Kopfwagen eines künftig durchgehend begehbaren vierteiligen Zuges. Das Projekt liegt im Zeitplan. Die S-Bahn Berlin investiert in die neuen Fahrzeuge und die notwendige Anpassung der Werkstatt in Grünau rund 900 Millionen Euro.
Das Verkehrsunternehmen hat beim Konsortium aus Stadler Pankow GmbH und Siemens insgesamt 106 Züge, bestehend aus 382 Wagen, bestellt. Die 85 Vier-Wagen-Einheiten und weitere 21 Zwei-Wagen-Einheiten sind für das Teilnetz Ring/Südost vorgesehen. Siemens liefert die wesentlichen elektrischen Komponenten, wie beispielsweise Antriebsstromrichter, Hilfsbetriebeumrichter, die Leittechnik des Fahrzeuges, die Fahrgastinformationssysteme sowie die Drehgestelle und das Bremssystem. Stadler ist hauptsächlich für die mechanischen Komponenten, wie Wagenkasten, Innenausbau (Wände, Fußboden, Decken), Sitze, Türen und die Klimaanlagen verantwortlich. Die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt im Stadler-Werk in Berlin Pankow. Die Inbetriebsetzung der Züge geschieht in Velten. Die Fertigung der Wagenkästen findet in Ungarn statt, wo Stadler ein darauf spezialisiertes Werk hat.
Die ersten zehn Vorserienzüge der neuen Baureihe 483/484 kommen ab 1. Januar 2021 auf der Linie S47 zwischen Südkreuz und Spindlersfeld zum Einsatz. Die Auslieferung der Hauptserie wird bis zum Jahr 2023 abgeschlossen sein.

U-Bahn + S-Bahn: Tag der offenen Tür bei Stadler Pankow

Beim Tag der offenen Tür am 14.10.2017 von Stadler in Berlin-Pankow waren u.a. folgende Fahrzeuge zu sehen:

U-Bahn 1036

U-Bahn 1036-1 für das Großprofilnetz, die U5;

U-Bahn 1036

U-Bahn 1035-1 für das Großprofilnetz, die U5;

U-Bahn 1035

U-Bahn 1035-3 für das Großprofilnetz, die U5, gut zu sehen die Spaltüberbrückung, liebevoll "Blumenbrett" genannt;

U-Bahn 1025

U-Bahn 1025-1 für das Kleinprofilnetz;

S-Bahn 483 Wagenkasten
S-Bahn Wagenkasten der neuen Baureihe 483/484.

S-Bahn: Das ist die neue S-Bahn-Generation Der erste von 382 neuen Wagenkästen für die S-Bahn ist aus Ungarn in Berlin eingetroffen., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Das-ist-die-neue-S-Bahn-Generation

 Im #Stadler-Werk in Berlin-#Pankow werden die Wagen montiert und dann in #Velten (Overhavel) in Betrieb gesetzt. Fahrgäste müssen sich noch gedulden: Die ersten neuen Züge sollen ab 2021 rollen.
Berlin. Der erste rot-gelb lackierte Rohbau eines Wagens der neuen #Fahrzeuggeneration der #S-Bahn Berlin ist eingetroffen. Er werde einmal an der Spitze eines durchgehend begehbaren Zuges auf den Schienen in Berlin und Brandenburg unterwegs sein, teilte die Bahn am Samstag mit.

Die S-Bahn investiere in die neuen Fahrzeuge und die notwendige Ausstattung rund 900 Millionen Euro. 106 Züge mit 382 Wagen seien bei einem Konsortium von Stadler Pankow GmbH und Siemens bestellt worden.

Inbetriebsetzung in Velten

#Siemens liefert die wesentlichen elektrischen Komponenten, wie beispielsweise Antriebsstromrichter, Hilfsbetriebeumrichter, die Leittechnik des Fahrzeuges, die Fahrgastinformationssysteme sowie die Drehgestelle und das Bremssystem. #Stadler ist hauptsächlich für die mechanischen Komponenten wie Wagenkasten, Innenausbau (Wände, Fußboden, Decken), Sitze, Türen und die Klimaanlagen verantwortlich. Die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt im Stadler-Werk in Berlin-Pankow. Die Inbetriebsetzung der Züge geschieht in …

Regionalverkehr: Fahrt mit Wind und Wasserstoff, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1609240/

Während in Berlin CDU/CSU, FDP und Grüne im Zuge der Koalitionsgespräche noch über die Verkehrswende debattieren, nehmen Unternehmen in Barnim und Uckermark bereits ein konkretes Projekt in Angriff. Sie wollen #Wasserstoff-Züge aufs Gleis bringen, auf der Linie der #Heidekrautbahn.

Wasserstoff statt Diesel, Brennstoffzelle statt Oberleitung. Nur eine Vision? Die Firma #Enertrag, die Niederbarnimer Eisenbahn #NEB sowie der Fahrzeughersteller #Alstom wollen #Windkraft aus der Uckermark auf die Schiene bringen. Mittels grünem #Wasserstoff und innovativer Zugtechnik. Mit diesem Pilotprojekt, koordiniert durch die Barnimer Energiegesellschaft (#BEG), könnten die Akteure zu einem Vorreiter in puncto #Verkehrswende und regionale Sektorenkopplung werden. Der Einsatz von brennstoffzellenbetriebenen Zügen auf der Linie der #RB27, also der Heidekrautbahn, wäre nach Darstellung der Initiatoren gleichsam das weltweit erste Einsatzgebiet eines emissionsfreien Schienenpersonennahverkehrs. Als mögliche "Abfahrtszeit" wird das Jahr 2020 genannt. Doch bis zum etwaigen Start sind noch einige Hürden zu nehmen.

Ideengeber des ehrgeizigen Projektes ist die NEB selbst. "Einerseits haben wir vom Verkehrsverbund den Zuschlag für den Betrieb der Strecke bis 2020. Andererseits sind wir selbst Netzbesitzer", beschreibt NEB-Chef Detlef #Bröcker eine Besonderheit. Überdies sei das Netz der RB 27 ein "sehr isoliertes" und kleines. Was es wiederum für einen innovativen Test, für ein Forschungsprojekt prädestiniere.

Über den Mitgesellschafter Landkreis Barnim, der 2008 eine Null-Emissions-Strategie beschlossen hat und seither schrittweise umsetzt, habe man recht zügig Mitstreiter und Partner gefunden. Zumal es mit Alstom Transport Deutschland einen Schienenfahrzeughersteller gibt, der bereits Brennstoffzellen-Züge erprobt. Für Anfang nächsten Jahres, weiß Bröcker, wird die Zulassung dieses Zuges, des …

Regionalverkehr: Regio-Werkstatt Neuruppin nach Umbau leistungsfähiger Grundstein für stabilen Zugverkehr auf der RE 6 und Einsatz modernisierter Fahrzeuge aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15347510/Neuruppin_Werkstatt.html

Nach mehrmonatigem Umbau ging die #Werkstatt #Neuruppin der DB #Regio Nordost Mitte August mit voller Leistungsstärke in Betrieb. Hier können jetzt auch die modernisierten Züge der Baureihe #648.1 instand gehalten werden, die auf der #RE6 im Einsatz sind.

Während der umfangreichen Bauarbeiten wurden die Fahrzeuge auch in anderen Werkstätten – wie beispielsweise Neubrandenburg – gewartet und standen wegen der längeren Wege mehrfach nicht in ausreichender Kapazität zur Verfügung. Um die sicherheitsrelevanten Inspektionen und Wartungen dennoch durchzuführen, mussten teilweise Züge durch Busse ersetzt werden.

Heute präsentiert Olaf Möller, Werkstattleiter der Region Nordost, zu der Neuruppin gehört, die Verbesserungen in der Werkstatt und damit auch für die Arbeitsbedingungen der 15 Mitarbeiter. „In den vergangen Wochen hat sich gezeigt, wie positiv sich diese Investition von etwas über einer Million Euro auswirkt. In der Werkstatt wurde das Dach vollständig erneuert, um eine mobile Dacharbeitsbühne einzubauen. Dazu wurden eine massive Trennwand und die mittigen Dachstützen zurückgebaut. Die Arbeitsgrube ist jetzt fünf Meter länger und der Hallenboden komplett erneuert. Um den VT 648 anheben zu können, wurde eine neue Hebebockanlage eingebaut. Sie trägt zum ergonomischen Arbeiten unter dem Fahrzeug bei. Letztendlich erhielt die Halle eine LED-Beleuchtung und in Kürze wird noch eine Absauganlage für die Abgase der Dieselmotoren und Vorwärmgeräte installiert.“

Verzögerungen in der Bauplanung und bei Vergabe der Bauleistungen haben dazu geführt, dass der Rückbau des Daches und die Betonarbeiten Ende 2016 wegen der anstehenden Winterperiode nicht mehr begonnen werden konnten. Die Umbauphase wurde in die erste Jahreshälfte 2017 gelegt.

 

Seit 21.08.2017 ist die Werkstatt Neuruppin in Betrieb und übernimmt die betriebsnahe Instandhaltung der BR 648, die den Werkstattumbau erforderlich macht und auf der RE 6 eingesetzt wird.

Die neuen Fahrzeuge zeichnen sich gegenüber der alten Flotte durch mehr Sitzplätze und Platz für Rollstuhlfahrer, barrierefreies WC sowie doppelt so viele Fahrradabstellplätze aus. Außerdem gibt es Steckdosen an den Sitzplätzen und LED-Beleuchtung statt herkömmlicher Leuchtstoffröhren.

„Wir haben in den letzten Wochen akribisch die Abläufe geprüft und geschaut, welche Stellschrauben es noch gibt, um die Prozesse zu stabilisieren. Mit Zuführung des letzten noch fehlenden VT 648 sollen spätestens ab Dezember die modernisierten Züge wieder stabil in Doppeltraktion unterwegs sein.“ betont Bernd Schniering, Leiter der Produktion in der Region Nordost. Erste Erfahrungen aus dem Probebetrieb haben positive Wirkung gezeigt. Störungen werden schneller beseitigt, der Überführungsaufwand in andere Werkstätten sinkt und die geplante Instandhaltung kann in den planmäßigen Stillstandszeiten innerhalb des Netzes erfolgen.

Im Laufe des Jahres wird auch der Großkomponententausch möglich sein, d.h. der Tausch von Dieselmotoren, Radsätzen und Drehgestellen.

Weiterhin wird in Einzelfällen die Instandhaltung der bisher eingesetzten VT 646 durchgeführt, welche auch die folgenden Jahre noch auf den Strecken von Berlin nach Polen zum Einsatz kommen.