Archiv der Kategorie: Bahnindustrie

Regionalverkehr: Fahrt mit Wind und Wasserstoff, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1609240/

Während in Berlin CDU/CSU, FDP und Grüne im Zuge der Koalitionsgespräche noch über die Verkehrswende debattieren, nehmen Unternehmen in Barnim und Uckermark bereits ein konkretes Projekt in Angriff. Sie wollen #Wasserstoff-Züge aufs Gleis bringen, auf der Linie der #Heidekrautbahn.

Wasserstoff statt Diesel, Brennstoffzelle statt Oberleitung. Nur eine Vision? Die Firma #Enertrag, die Niederbarnimer Eisenbahn #NEB sowie der Fahrzeughersteller #Alstom wollen #Windkraft aus der Uckermark auf die Schiene bringen. Mittels grünem #Wasserstoff und innovativer Zugtechnik. Mit diesem Pilotprojekt, koordiniert durch die Barnimer Energiegesellschaft (#BEG), könnten die Akteure zu einem Vorreiter in puncto #Verkehrswende und regionale Sektorenkopplung werden. Der Einsatz von brennstoffzellenbetriebenen Zügen auf der Linie der #RB27, also der Heidekrautbahn, wäre nach Darstellung der Initiatoren gleichsam das weltweit erste Einsatzgebiet eines emissionsfreien Schienenpersonennahverkehrs. Als mögliche "Abfahrtszeit" wird das Jahr 2020 genannt. Doch bis zum etwaigen Start sind noch einige Hürden zu nehmen.

Ideengeber des ehrgeizigen Projektes ist die NEB selbst. "Einerseits haben wir vom Verkehrsverbund den Zuschlag für den Betrieb der Strecke bis 2020. Andererseits sind wir selbst Netzbesitzer", beschreibt NEB-Chef Detlef #Bröcker eine Besonderheit. Überdies sei das Netz der RB 27 ein "sehr isoliertes" und kleines. Was es wiederum für einen innovativen Test, für ein Forschungsprojekt prädestiniere.

Über den Mitgesellschafter Landkreis Barnim, der 2008 eine Null-Emissions-Strategie beschlossen hat und seither schrittweise umsetzt, habe man recht zügig Mitstreiter und Partner gefunden. Zumal es mit Alstom Transport Deutschland einen Schienenfahrzeughersteller gibt, der bereits Brennstoffzellen-Züge erprobt. Für Anfang nächsten Jahres, weiß Bröcker, wird die Zulassung dieses Zuges, des …

Regionalverkehr: Regio-Werkstatt Neuruppin nach Umbau leistungsfähiger Grundstein für stabilen Zugverkehr auf der RE 6 und Einsatz modernisierter Fahrzeuge aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15347510/Neuruppin_Werkstatt.html

Nach mehrmonatigem Umbau ging die #Werkstatt #Neuruppin der DB #Regio Nordost Mitte August mit voller Leistungsstärke in Betrieb. Hier können jetzt auch die modernisierten Züge der Baureihe #648.1 instand gehalten werden, die auf der #RE6 im Einsatz sind.

Während der umfangreichen Bauarbeiten wurden die Fahrzeuge auch in anderen Werkstätten – wie beispielsweise Neubrandenburg – gewartet und standen wegen der längeren Wege mehrfach nicht in ausreichender Kapazität zur Verfügung. Um die sicherheitsrelevanten Inspektionen und Wartungen dennoch durchzuführen, mussten teilweise Züge durch Busse ersetzt werden.

Heute präsentiert Olaf Möller, Werkstattleiter der Region Nordost, zu der Neuruppin gehört, die Verbesserungen in der Werkstatt und damit auch für die Arbeitsbedingungen der 15 Mitarbeiter. „In den vergangen Wochen hat sich gezeigt, wie positiv sich diese Investition von etwas über einer Million Euro auswirkt. In der Werkstatt wurde das Dach vollständig erneuert, um eine mobile Dacharbeitsbühne einzubauen. Dazu wurden eine massive Trennwand und die mittigen Dachstützen zurückgebaut. Die Arbeitsgrube ist jetzt fünf Meter länger und der Hallenboden komplett erneuert. Um den VT 648 anheben zu können, wurde eine neue Hebebockanlage eingebaut. Sie trägt zum ergonomischen Arbeiten unter dem Fahrzeug bei. Letztendlich erhielt die Halle eine LED-Beleuchtung und in Kürze wird noch eine Absauganlage für die Abgase der Dieselmotoren und Vorwärmgeräte installiert.“

Verzögerungen in der Bauplanung und bei Vergabe der Bauleistungen haben dazu geführt, dass der Rückbau des Daches und die Betonarbeiten Ende 2016 wegen der anstehenden Winterperiode nicht mehr begonnen werden konnten. Die Umbauphase wurde in die erste Jahreshälfte 2017 gelegt.

 

Seit 21.08.2017 ist die Werkstatt Neuruppin in Betrieb und übernimmt die betriebsnahe Instandhaltung der BR 648, die den Werkstattumbau erforderlich macht und auf der RE 6 eingesetzt wird.

Die neuen Fahrzeuge zeichnen sich gegenüber der alten Flotte durch mehr Sitzplätze und Platz für Rollstuhlfahrer, barrierefreies WC sowie doppelt so viele Fahrradabstellplätze aus. Außerdem gibt es Steckdosen an den Sitzplätzen und LED-Beleuchtung statt herkömmlicher Leuchtstoffröhren.

„Wir haben in den letzten Wochen akribisch die Abläufe geprüft und geschaut, welche Stellschrauben es noch gibt, um die Prozesse zu stabilisieren. Mit Zuführung des letzten noch fehlenden VT 648 sollen spätestens ab Dezember die modernisierten Züge wieder stabil in Doppeltraktion unterwegs sein.“ betont Bernd Schniering, Leiter der Produktion in der Region Nordost. Erste Erfahrungen aus dem Probebetrieb haben positive Wirkung gezeigt. Störungen werden schneller beseitigt, der Überführungsaufwand in andere Werkstätten sinkt und die geplante Instandhaltung kann in den planmäßigen Stillstandszeiten innerhalb des Netzes erfolgen.

Im Laufe des Jahres wird auch der Großkomponententausch möglich sein, d.h. der Tausch von Dieselmotoren, Radsätzen und Drehgestellen.

Weiterhin wird in Einzelfällen die Instandhaltung der bisher eingesetzten VT 646 durchgeführt, welche auch die folgenden Jahre noch auf den Strecken von Berlin nach Polen zum Einsatz kommen.

Bahnindustrie + Werkstätten: Neue Radsatzwerkstatt im Werk Wittenberge Bahn investiert 20 Millionen Euro • Großer Anteil der Mittel fließt in regionale Unternehmen, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15298796/Radsatzwerkstatt_Werk_Wittenberge.html

Nach 24 Monaten Bauzeit wird heute eine neue #Radsatzwerkstatt im Werk #Wittenberge der DB #Fahrzeuginstandhaltung offiziell in Betrieb genommen und Besuchern aus Politik und Wirtschaft präsentiert. Seit  2015 wurde eine mit neuester Technik ausgestattete Radsatzwerkstatt eingerichtet, die nun zu den modernsten in Europa gehört. Die Deutsche Bahn hat dafür 20 Millionen Euro investiert.

„Mit einem Großteil der Projektleistungen im Werk wurden regionale Unternehmen aus dem Land Brandenburg beauftragt. Uns war es wichtig, damit auch die Region zu  unterstützen“, so Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Brandenburg.

„20 Millionen Euro sind in die neue Werkstatt geflossen – das ist ein gutes Signal, dass der Standort Wittenberge unter dem Dach der Deutschen Bahn eine Perspektive hat. Mit der neuen Radsatzwerkstatt gehört das Werk in Wittenberge zu den modernsten Instandhaltungswerken in ganz Europa und ist gut für die Zukunft gerüstet. Das freut mich, denn das Bahnwerk Wittenberge ist eine ganz wichtige Stütze für die regionale Wirtschaft. Und es freut mich ebenfalls, dass ein Großteil des Umbaus und der Einrichtung der Werkstatt von brandenburgischen Unternehmen gestemmt wurde“, so Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg.

Bis zu 110 Mitarbeiter arbeiten in der Wittenberger #Radsatzfertigung. Sie werden künftig vor allem mehr Laufradsätze für die #ICE-Fernverkehrsflotte aufarbeiten. Diese kommen zu den etwa 10.000 Radsätzen anderer Züge hinzu. Bis 2018 sollen bereits jährlich rund 13.000 Laufradsätze das Werk verlassen, das sind fast 30 Prozent mehr als bisher.

Produktionsleiter im Werk Wittenberge Mathias Wellerdt zur Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der neuen Werkstatt: „Unsere Radsatzwerkstatt hat europäische Spitzenqualität. Wir arbeiten hier mit neuen Technologien und modernster Technik. Gleichzeitig schaffen wir verbesserte Arbeitsplätze, die ergonomischer und effizienter sind.“

In der Wittenberger Radsatzwerkstatt ist Qualität gefragt, denn die hier bearbeiteten Komponenten gehören zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen von Zügen. Ein Radsatz besteht aus einer Radsatzwelle, zwei Radscheiben und den Anbauteilen. Die gefertigten Laufradsätze bringen Reisezugwagen, Güterwagen, aber auch ICE zum Laufen. Präzisionsarbeit steht an erster Stelle – unterstützt von modernster Technologie. 

U-Bahn + Bahnindustrie: Wo Berlins neue U-Bahnen gebaut werden Der Schienenfahrzeughersteller in Pankow hat große Pläne. Elf Züge werden noch in diesem Jahr geliefert., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article211520501/Wo-Berlins-neue-U-Bahnen-gebaut-werden.html

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) wollte es genau wissen. "Wie ist das nun eigentlich mit den #Blumenbrettern?", fragt sie Firmenchef Peter Spuhler, der die Politikerin am Dienstag durch das Werk der #Stadler Pankow GmbH, dem deutschen Ableger der Schweizer Fahrzeugherstellers, führte. Denn in den Hallen in #Wilhelmsruh werden derzeit nicht nur #Straßenbahnen für Stuttgart oder #Flirt-Triebwagen für die Bayrische Oberlandbahn, sondern eben auch neue #U-Bahnzüge für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) montiert.

Die elf Züge, die noch in diesem Jahr ausgeliefert werden, weisen dabei eine technische Besonderheit auf: Sie können in beiden Teilnetzen der Berliner U-Bahn eingesetzt werden. Weil die Wagen eigentlich für das schmalere Kleinprofil (Linien U1 bis U4) entwickelt wurden, muss allerdings der Spalt zu den Bahnsteigen im breiteren Großprofil (U5 bis U9) überbrückt werden. Diesen Notbehelf gab es schon mal nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Da wurden kurzerhand Holzbohlen – die berühmten "Blumenbretter" – an die Wagenkästen angeschraubt. "Wir haben natürlich eine elegantere Lösung gefunden", sagt Torsten Trogisch, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. An den Standorten in Wilhelmsruh, Reinickendorf, Velten und neuerdings auch Chemnitz arbeiten inzwischen rund 1200 Mitarbeiter.

U-Bahn leidet an Fahrzeugmangel

Der erste Zug der neuen Baureihe IK (Spitzname "Icke") ist im Juni von der BVG präsentiert worden, die Wagenkästen der übrigen zehn Züge stehen bereits im BVG-typischen Sonnengelb lackiert in der Montagehalle. Sie werden noch im Jahresverlauf an die BVG ausgeliefert. Wegen des jahrelangen Sparkurses in Berlin leidet die BVG speziell bei der U-Bahn an …

Bahnindustrie: Görlitzer Doppelstockwagen fehlen im Berufsverkehr Das Bombardierwerk in Görlitz sorgt für verärgerte Bahnkunden in Brandenburg. , aus mdr.de

http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/bombardier-goerlitz-lieferschwierigkeiten-softwareprobleme-100.html

Das #Bombardierwerk in #Görlitz sorgt für #verärgerte #Bahnkunden in #Brandenburg. Dort muss die Deutsche Bahn mit veralteten S-Bahn-Waggons aus Dresden und mit Bussen insbesondere den Berufsverkehr absichern, weil 13 bestellte Doppelstockwagen der neuesten Baureihe nicht ausgeliefert werden können.
In der Oberlausitz machen seit Wochen die Waggon- und Straßenbahnbauer von Bombardier mobil. Sie fürchten um ihre Arbeitsplätze, denn die Konzernleitung hat umfangreiche Stellenkürzungen angekündigt. In knapp drei Wochen will die deutsche Geschäftsführung in Berlin Einzelheiten dazu bekanntgeben. Es geht um die Sanierung von Bombardier.
Tiefrote Zahlen bei Bombardier

Der kanadische Konzern steckt noch immer in den tiefroten Zahlen, weil er sich beispielsweise in der Flugzeugsparte verkalkuliert hat. Doch auch bei Bombardier Transportation in Sachsen läuft offenbar nicht alles rund. Immer wieder haben in den vergangenen Jahren die Betriebsräte in Bautzen und Görlitz über Missmanagement geklagt. Die Produktion musste beispielsweise ruhen, weil Material fehlte. Auch deshalb beklagten die Görlitzer Beschäftigten bereits seit Monaten Probleme bei der termingerechten Auslieferung ihrer Doppelstock-Fahrzeuge. Nun werden die Probleme von Bombardier in Brandenburg deutlich sichtbar.
Dresdner S-Bahn-Wagen auf Brandenburger Gleisen

Der Deutschen Bahn fehlen im Nachbarland Brandenburg insgesamt 13 bestellte Doppelstockwagen aus dem Bombardierwerk in Görlitz. Die Wagen sollten nach Angaben des Konzernbevollmächtigen der Deutschen Bahn Joachim Trettin bereits im Jahr 2014 ausgeliefert werden. Wegen der besonderen Görlitzer Bauart könnten deshalb fünf Doppelstockzüge nicht zum Einsatz kommen. Immer öfter muss die Bahn auf Schienenersatzverkehr zurückgreifen. Außerdem fahren nun frühere Dresdner S-Bahn-Wagen in Brandenburg, um den dortigen Berufsverkehr absichern zu können. Die veralteten S-Bahn-Züge und der Schienenersatzverkehr sorgen natürlich für verärgerte Kunden bei der Deutschen Bahn.
Bombardier hat den Anschluss verpasst

In Görlitz hatten Beschäftigte von Bombardier hinter vorgehaltener Hand beklagt, dass der Standort von der Konzernleitung immer …

Werkstätten + Bahnindustrie: Nach Neustart im Januar – Bahnwerk Eberswalde meldet Insolvenz an, aus rbb

https://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2017/03/bahnwerk-eberswalde-meldet-insolvenz-an.html

Erst zu Jahresbeginn hatte ein privater Investor übernommen, doch die damit verbundene Hoffnung hat sich nicht erfüllt: Das #Eisenbahnwerk #Eberswalde hat #Insolvenzantrag gestellt. Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) zeigt sich besorgt.
Das Eisenbahnwerk Eberswalde (EBW), um das monatelang gerungen worden war, hat Insolvenz beantragt. Die entsprechenden Unterlagen seien beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) eingereicht worden, erklärte EBW-Geschäftsführer Andreas Schott.

Das EBW habe aktuell einen Liquiditätsengpass, hieß es zur Begründung für den Insolvenzantrag. Als Hauptgrund für die drohende Zahlungsunfähigkeit führte Schott an, dass zu Jahresbeginn noch nicht an den Aufträgen gearbeitet werden konnte, die bereits in den Büchern standen. In dieser Zeit habe das Werk Kosten gehabt, aber keinen Umsatz.
Noch 160 Mitarbeiter im Werk beschäftigt

Schott geht trotz des Insolvenzverfahrens davon aus, dass es in Eberswalde weitergeht. Den Mitarbeitern teilte er am Donnerstag mit, dass Vertreter des Unternehmens mit Großkunden verhandelten sowie auf Messen versuchten, neue Aufträge zu akquirieren.

Die #Quantum Capitals Partner AG hatte das Werk von der Deutschen Bahn erst zu Jahresbeginn übernommen. Das Land hatte sich in die Rettung des Eberswalder Unternehmens eingeschaltet und eine …

Bahnindustrie: Fahrzeughersteller Stadler fährt auf der Erfolgsschiene Das Unternehmen aus Pankow profitiert von Aufträgen aus der Region und baut seine Kapazitäten weiter aus., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article209790659/Fahrzeughersteller-Stadler-faehrt-auf-der-Erfolgsschiene.html

Berlin/#Velten.  Der Berliner #Schienenfahrzeughersteller #Stadler Pankow fährt weiter auf der #Erfolgsspur. Während bei den Beschäftigten des Konkurrenten #Bombardier Transportation im nicht allzu weit entfernten #Hennigsdorf (Oberhavel) die Sorge um die Arbeitsplätze wächst, legt der deutsche Ableger der Schweizer Rail Group bei Produktion und Personal stetig zu.

68 Fahrzeuge, darunter 42 Straßen- und Stadtbahnen, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr ausgeliefert und damit einen Umsatz von 300 Millionen Euro erzielt. In diesem Jahr will Stadler Pankow mindestens 92 Schienenfahrzeuge im Wert von 400 Millionen Euro an seine Kunden liefern. Die Zahl der Beschäftigten an den drei Stadler-Standorten Pankow, Reinickendorf und Velten (Oberhavel) hat sich von anfangs 200 auf inzwischen 1117 fast versechsfacht.

Stadler baut Berlins jüngste U-Bahn-Generation

Maßgeblich beigetragen zu dieser Entwicklung haben die Erfolge von Stadler Pankow im heimischen Markt Berlin-Brandenburg. Zunächst konnte das erst im Jahr 2000 als Joint-Venture mit Adtranz gegründete Unternehmen einen Lieferauftrag für neue Regionalzüge gewinnen. Die 16 vierteiligen #Triebwagenzüge vom Typ #Kiss sind seit Ende 2012 für die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#Odeg) auf den wichtigen Regionalexpresslinien RE2 und RE4 unterwegs.

Nächster Coup war der Gewinn eines Auftrags der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das landeseigene Verkehrsunternehmen benötigt dringend Ersatz für die altersschwache #U-Bahn-Flotte. Nach schlechten Erfahrungen mit der Vorgängergeneration schrieb die BVG zunächst nur die Lieferung von zwei Probezügen aus. Den Zuschlag dafür erhielt 2012 Stadler Pankow. Das Unternehmen setzte sich damit gegen den bisherigen BVG-Hauptlieferanten für Schienenfahrzeuge, Bombardier Transportation, durch.

Der Senat hat 58 Millionen Euro bereitgestellt

Die beiden Züge fahren seit Anfang 2015 als Prototypen der Baureihe IK (berlinerisch-kurz als "Icke" bezeichnet) durch die Hauptstadt. Bislang mit guten Ergebnissen, wie Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, am Dienstag berichtete. "Die haben bereits 230.000 Kilometer zurückgelegt, ein für Prototypen sehr hoher Laufwert", sagte Braker. Auch die Verfügbarkeit der aus je vier durchgehend begehbaren Wagen bestehenden U-Bahnzüge …

U-Bahn: Neue U-Bahn „Icke“ kommt pünktlich – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-u-bahn–icke–kommt-puenktlich-25940532

Trotz BER – in Berlin gibt es auch #Verkehrsprojekte, die #planmäßig laufen. „Die neuen #U-Bahnen für Berlin werden pünktlich geliefert. In diesem Jahr geht es los – wie angekündigt“, sagte Ulf Braker, Geschäftsführer des  Schienenfahrzeugherstellers #Stadler Pankow.

Auch die Arbeiten an der neuen #S-Bahn-Generation für Berlin und Brandenburg seien im Plan. In diesem Jahr beginnt der Bau der ersten Wagen, teilte Braker mit. Nach bisherigen Informationen sollen  die  S-Bahn-Prototypen 2020 in den Betrieb kommen.

#IK, auf berlinisch Icke: So wurde die neue U-Bahn-Baureihe für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) getauft. Besonderes Kennzeichen ist eine Wölbung nach außen, die  mehr Platz für  Fahrgäste schafft. Fachleute nennen die bauchige Kontur #Bombierung.

Bis 2019 wird geliefert

Seit 2015 sind zwei vierteilige Prototypen unterwegs. „Inzwischen haben sie 230.000 Kilometer zurückgelegt, das ist eine sehr anständige Leistung“, lobte der Chef von Stadler Pankow. Nachdem die BVG eine weitere Bestell-Option gezogen hat, werden nun 38 U-Bahnen produziert, davon allein dieses Jahr 19. Bis 2019 werden die Züge geliefert.

Die ersten elf Serienfahrzeuge, deren Lieferung in diesem Jahr startet,  werden dem Vernehmen nach für die Linien U5 bis U 9 ausgerüstet. Sie sollen auf der U 5, mit der  die Besucher der Internationalen Gartenausstellung (IGA) nach Marzahn fahren können, eingesetzt werden.

Die Strecken des so genannten Großprofils haben etwas breitere Tunnel als die Linien U1 bis U4. Damit keine Lücke zu den Bahnsteigen entsteht, sind beiderseits rund 17 Zentimeter breite Anbauten an den Wagen erforderlich.  So etwas gab es bei früheren U-Bahn-Wagen schon – die Holzbohlen wurden …

U-Bahn + Bahnindustrie: BVG Wer wird die mehr als 1000 neuen U-Bahn-Wagen bauen? – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/bvg-wer-wird-die-mehr-als-1000-neuen-u-bahn-wagen-bauen–25565224?dmcid=nl_20170118_25565224

Berlin – Die erste Etappe des Milliardenprojekts ist geschafft, und die Verantwortlichen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) machen einen zufriedenen Eindruck. Bis Montag konnten #Fahrzeughersteller, die an einer der größten #Ausschreibungen in der Geschichte des Landesunternehmens teilnehmen wollen, ihr Interesse bekunden. „Wir sind freudig überrascht“, teilt Sprecherin Petra Reetz nun mit.

„Das Interesse war überraschend groß“, berichtet sie. Es sei eine „große Menge“ an Reaktionen eingegangen. Verwunderlich ist das nicht: Nach jetzigem Stand will die BVG über zehn Jahre hinweg 1050 #U-Bahn-Wagen und 117 #Straßenbahnen kaufen. Damit nicht genug: Wer die Aufträge erhält, soll auch einige #Werkstattleistungen übernehmen und zudem 32 Jahre lang die #Ersatzteilversorgung sicherstellen.

Die Branche ist elektrisiert. „#Siemens plant, sich an der Ausschreibung zu beteiligen und hat fristgerecht Interesse bekundet“, sagt Siemens-Sprecherin Ellen Schramke. „Es handelt sich um eine der größten geplanten Ausschreibungen für Nahverkehrsfahrzeuge in Europa“ – sehr attraktiv. Ähnlich die Reaktion von Bombardier Transportation: „Bombardier möchte sich an beiden Ausschreibungen beteiligen“, teilt Sprecher Andreas Dienemann mit.
Sicherere Stellen bei Bombardier

Bei #Bombardier droht der Wegfall von Arbeitsplätzen – unter anderem in Hennigsdorf bei Berlin, in Görlitz und Bautzen. Könnte ein Großauftrag von der BVG Stellenstreichungen verhindern? „Ein Erfolg bei einer oder beiden Ausschreibungen hätte zweifelsohne positive Auswirkungen auf die nachhaltige Auslastung einzelner deutscher Standorte“, so Dienemann. „Dies umfasst Kapazitäten für Konstruktion, Fertigung und Wartung der Fahrzeuge.“

Auch #Stadler Pankow und #Alstom teilten mit, dass sie Interesse haben. „Diese Ausschreibung ist von einem besonderen Kaliber. Nicht nur wegen ihres großen Volumens und ihrer Bedeutung für den Nahverkehr, sondern auch, weil es hier um Berlin geht – das Schaufenster für Deutschland“, sagt Ben Möbius, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland (VDB).

Allerdings gibt es auch leise Kritik: „Wir haben erstaunt zur Kenntnis genommen, dass die Lieferanten nicht auch die gesamte …

Werstätten: Angeblich Brandschutzmängel in mehreren Hallen – Neustart im Bahnwerk Eberswalde droht zu platzen, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2016/12/bahnwerk-eberswalde-brandschutzmaengel-internes-papier.html

Eigentlich sollte das #Bahnwerk #Eberswalde ab 1. Januar durchstarten. Doch wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, soll es in mehreren Hallen Brandschutz-Mängel geben. Von ihnen soll die neue GmbH erst jetzt erfahren haben – obwohl sie seit Jahren bestehen.

Der Neustart im Bahnwerk Eberswalde zum 1. Januar 2017 droht zu platzen. Der #Käufer des Bahnwerks soll erst im November von #Brandschutz-Mängeln in mehreren #Werk-Hallen erfahren haben, obwohl sie seit 2012 bekannt seien. So steht es in einem internen Schreiben, das dem rbb vorliegt. Die Beseitigung der Mängel könnte laut Schreiben knapp 2,8 Millionen Euro kosten und möglicherweise die Insolvenz bedeuten.

Der Käufer, die Münchner Quantum Capital AG, verlangt nun Schadensersatz von der Deutschen Bahn. Weder Werk noch Betriebsrat wollten sich am Donnerstag dazu äußern, ebensowenig wie die Quantum Captial AG. Die Deutsche Bahn erklärte sich schriftlich: Man teile die erhobenen Vorwürfe nicht. Mit dem Investor wolle man sich direkt in Verbindung setzen.

Noch kein Tarifvertrag

Die Deutschen Bahn wollte das Instandsetzungswerk Ende 2015 schließen. Damals waren rund 320 Leute beschäftigt. Die Quantum Capital AG hatte Mitte 2016 angekündigt, das Instandhaltungswerk zum Jahreswechsel zu übernehmen.

In dem internen Schreiben von Ende Dezember 2016 wird zudem darüber informiert, dass es bislang noch keinen Tarifvertrag gibt. Danach müssten die 210 Beschäftigten ab 1. Januar 2017 nach dem bisher geltenden Tarifvertrag der Bahn vergütet werden. Der rbb berichtete darüber bereits vor wenigen Tagen.

Gewerkschaft will sich erst in der zweiten Januarwoche äußern

Die Schuld an den verzögerten Tarifverhandlungen mit dem neuen Investor wird in dem Schreiben zufolge der Gewerkschaft …