Werkstätten: DESAG: Werk Eberswalde weiter auf Erfolgskurs, aus Lok-Report

https://www.lok-report.de/news/deutschland/industrie/item/8768-desag-werk-eberswalde-weiter-auf-erfolgskurs.html

Das Mut sich auszahlt, hat die #Schienenfahrzeugbau #Wittenberge GmbH bereits Mitte des Jahres bewiesen. Im Mai wurde ein positves Resümee zur Übernahme des ehemaligen Bahnwerkes in Wittenberge gezogen. Zu Ende 2018 kann gesagt werden: Die gesetzten Ziele bei der Übernahme wurden alle erreicht.

„Das Jahr 2018 schließt mit einer sehr guten Auslastung des Werkes ab.“, teilt Mathias #Tenisson, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, erfreut mit. „Dazu beigetragen haben vor allem auch neue Langzeitverträge mit Großkunden.“, so Mathias Tenisson weiter.

Die geplante Kesselwagensparte steht zum Ende des Jahres. Zukünftig können dann auch #Kesselwagen im Werk instand gehalten werden. Ein eigenes Team wurde dafür zusammengestellt.

Weiterhin gibt es im Werk #Eberswalde ein neues mobiles Team. Mitarbeiter des mobilen Teams fahren auf Kundenwunsch zu den Güterwagen raus und führen Arbeiten vor Ort aus. Diese Leistungen werden in der Region im Umkreis von 150 Kilometern erbracht und sind auch grenzüberschreitend möglich.

Der wieder eingeführte Bereich #Reisezugwagen hat sich etabliert und arbeitet mit einer guten Auslastung. Ein mobiles Team ist auch hier installiert worden und steht für Kundenanfragen auf Abruf bereit.

Nachhaltige Personalpolitik

Was im Januar mit nur 79 Personen begann, steigerte sich bis Dezember auf 133 Mitarbeitern. Dank der guten Auftragslage stellte das Werk Eberswalde über das Jahr verteilt 54 neue Mitarbeiter an. Prognistiziert waren 100 Mitarbeiter zum Ende des Jahres.

„Für 2019 rechnen wir mit 150 Mitarbeitern bis Juli und hoffentlich 165 Mitarbeiter bis Ende des Jahres.“, informiert Oliver #Wiechmann, #SFW-Geschäftsführer. „Wir hoffen, weiterhin gute Fachkräfte zu finden. Unsere Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitsamt hat uns hier im letzten Jahr sehr weitergeholfen, wofür wir dankbar sind.“, so Oliver Wiechmann weiter.

Für 2019 ist geplant, erstmalig wieder Lehrlinge auszubilden. Berufe wie Schlosser, Mechatroniker oder Industriemechaniker sind hier von Interesse. Los gehen wird es zum Ausbildungsstart im Herbst 2019.

Ein weiterer Fokus ist es, junge Menschen heranzuziehen und weiter zu bilden. So wird zukünftig nicht nur ausgebildet, sondern auch Studenten Möglichkeiten im Werk geboten. Es besteht die Möglichkeit, Bachelor- oder Masterarbeiten zu schreiben sowie Praktikas zu absolvieren.

Weiter betrachtet wird in 2019 auch die Möglichkeit der Anstellung / Ausbildung von Geflüchteten im Werk

Investition in die Zukunft

Mit Zuversicht blickt das Werk Eberswalde in das neue Jahr. Neue Herausforderungen wird es auch dann geben. So wird zum Beispiel ein größerer Fokus auf das Energiemanagement im Werk gelegt. Vor Ort werden verschiedene Maßnahmen eingeführt, um energiesparender zu agieren.

„Für 2019 haben wir bereits mehrere Investitionen beschlossen, die dazu beitragen werden, dass das Werk modernisiert wird.“ berichtet Heiko Prötzsch, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge. „Die größte Investition in 2019 wird eine komplett neue #Strahlanlage für die #Radsatzwerkstatt sein.“, so Heiko Prötzsch weiter.

Dank an die Region

Ohne die Unterstützung aus der Region, wäre das Werk Eberswalde heute nicht da, wo es gerade steht. Die Geschäftsführung möchte die Chance ergreifen, sich insbesondere bei der Stadt Eberwalde, dem Landkreis #Uckermark und regionalen Partner zu bedanken, für die anhaltende Unterstüzung und das entgegengebrachte Vertrauen. In das Werk, aber auch in den Gesellschafter, die #ENON GmbH & Co.KG, ohne die diese Reise nicht möglich geworden wäre.

Gleiches gilt auch für die neuen und alten Kunden, die den Prozess der Übernahme begleitet haben.

Der größte Danke geht jedoch an alle Mitarbeiter im Werk Eberswalde, welche in diesem Jahr mit uns an einem Strang gezogen und uns in der positiven Entwicklung begleitet haben.

Pressemeldung Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, Werk Eberswalde

Bahnindustrie: Kritik am Staatskonzern Wird die Deutsche Bahn den Feiertags-Verkehr meistern?, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kritik-am-staatskonzern-wird-die-deutsche-bahn-den-feiertags-verkehr-meistern/23771480.html

Stress vor Weihnachten, Ärger mit den #Lokführern und ein unzufriedener #Eigentümer: Die Deutsche #Bahn beendet das Jahr, wie sie es begonnen hat – mit vielen Baustellen.
In die Vorfreude auf Weihnachten mischt sich bei Bahnreisenden wie jedes Jahr eine düstere Ungewissheit: Wird die Deutsche Bahn das Verkehrschaos vor und an den Feiertagen meistern?
„Wir haben alles auf dem Gleis, was uns zur Verfügung steht“, versicherte am Montag eine Sprecherin. Sie verwies auf die verkehrsgünstig gelegenen Festtage, die Entlastung versprächen. Weil Heiligabend dieses Jahr auf einen Montag falle, beginne die Hauptreisezeit schon am Donnerstag und Freitag. „Das verteilt sich besser als im vergangenen Jahr.“

Dennoch rechnet die Bahn im Schnitt mit 20 Prozent mehr Reisenden am 21. und 22. Dezember. 2017 transportierte sie allein am 22. und 23. Dezember 800.000 Fahrgäste. „Wir werden zum #Weihnachtsreiseverkehr bundesweit und über alle Tage verteilt insgesamt 44 zusätzliche Züge im Einsatz haben“, sagte die Sprecherin. Außerdem gebe es im neuen Fahrplan, der seit dem 9. Dezember gilt, planmäßig mehr Verbindungen auf viel befahrenen Strecken – etwa auf der Schnellfahrstrecke Berlin-München, auf der fünf statt bisher drei …

Bahnindustrie: Deutsche Bahn braucht angeblich elf Milliarden Euro zusätzlich, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/investitionsstau-deutsche-bahn-braucht-angeblich-elf-milliarden-euro-zusaetzlich/23726922.html?ticket=ST-765988-YNievStsLn3HRb6DwfMg-ap5

Der #Staatskonzern rechnet laut einem Bericht mit hohen Aufwendungen für den Erhalt des #Schienennetzes. Dafür soll der Bund aufkommen.
BerlinDie Deutsche Bahn braucht in den nächsten Jahren gut elf Milliarden Euro zusätzlich, um #Unpünktlichkeit, #Zug-Mängel sowie das marode Netz in den Griff zu bekommen. Bis 2023 fehlen der Bahn über elf Milliarden Euro, wie die Konzernplanung des Staatskonzerns zeigt, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlag.

Allein für die Instandhaltung der 33.000 Kilometer #Schienenwege will die Bahn vom Bund in den nächsten fünf Jahren rund 7,3 Milliarden Euro mehr als bisher. Weitere vier Milliarden Euro etwa für neue Züge, neues Personal und Projekte zur Verbesserung der #Pünktlichkeit will das Unternehmen über neue Kredite bekommen.

Aus den Gewinnen kann die Bahn ihre Investitionen schon länger nicht mehr bezahlen. Die Schulden werden daher schon dieses Jahr die 20-Milliarden-Euro-Grenze erreichen, die der Haushaltsausschuss des Bundestages dem Unternehmen eigentlich als Obergrenze gesetzt hat.

Während die Bahn auf der einen Seite für dringend nötige Investitionen mehr Geld braucht, schrumpft auf der …

Bahnindustrie: Forschung zu Verkehrsmodellen Deutsche Bahn gibt Mobilitätszentrum in Berlin auf, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/forschung-zu-verkehrsmodellen-deutsche-bahn-gibt-mobilitaetszentrum-in-berlin-auf-31656340

Das Berliner #Innovationszentrum für Mobilität (#InnoZ) steht vor dem Ende. Die Deutsche Bahn als Hauptgesellschafterin habe gemeinsam mit den beiden anderen Eigentümern beschlossen, den Betrieb der #Forschungseinrichtung „geordnet bis spätestens zum 30. April 2019 stillzulegen”, teilte eine Bahnsprecherin am Dienstag auf Anfrage mit. Dadurch verlieren rund 40 Mitarbeiter ihre Stelle. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost” (Dienstag) darüber berichtet.

Das 2006 gegründete InnoZ auf dem #Euref-Campus in Schöneberg galt lange als führendes Zentrum für neue #Mobilitätskonzepte in Deutschland. Es forscht an umweltschonenden #Verkehrsmodellen, digital, elektrisch und mit regenerativen Energien betrieben. Bekannt wurde der fahrerlose #Minibus #Olli.

Im vergangenen Jahr stiegen aber bereits die Eigentümer #Siemens und# T-Systems aus. Als Minderheitsgesellschafter sind noch das Wissenschaftszentrum Berlin (#WZB) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (#DLR) dabei.

Als Begründung für das Aus nannte die Bahn eine zu geringe Innovationskraft und ein fehlendes Alleinstellungsmerkmal des Forschungszentrums. Das vom InnoZ angestrebte und notwendige Umsatzwachstum erscheine „kurz- bis mittelfristig unrealistisch”. Unterm Strich gebe es keine wirtschaftliche Basis mehr. Für die Beschäftigen sollen „sozialverträgliche Lösungen” gefunden werden.

Die Forschungsprojekte würden in den jeweiligen Geschäftsfeldern der Bahn weitergeführt oder von inzwischen eigens …

Bahnverkehr: Verspätungen und Ausfälle : Die Bahn kämpft gegen das Chaos, aus FAZ

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/verspaetungen-und-ausfaelle-deutsche-bahn-kaempft-gegen-chaos-15906113.html

#Defekte Züge, viele Ausfälle und noch mehr #Verspätungen: Aufsichtsrat und Vorstand der #Deutschen Bahn suchen einen Weg zu mehr #Qualität. Die Politik droht bereits mit Zerschlagung.
Kaum ein Kunde lässt in diesen Tagen ein gutes Haar an der Deutschen Bahn. Im Ballungsgebieten wie Rhein-Main beschweren sich Pendler über Zugausfälle und Verspätungen im Nahverkehr. Im Fernverkehr klagen Fahrgäste über überfüllte Züge, in denen Reservierungen, Toiletten oder Kaffeemaschinen im Bordbistro nicht funktionieren. Das rollende Material befindet sich offenbar in desolatem Zustand; nur jeder fünfte Fernverkehrszug soll mängelfrei sein. Unglücke wie der ICE-Brand bei Montabaur verschärfen die angespannte Lage. Im Oktober lag die offizielle Pünktlichkeitsquote mit 71,8 Prozent deutlich unter dem Jahresziel von 82 Prozent. Kritiker bemängeln, dass diese von der Bahn genannte Quote beschönigend ist. Im Güterverkehr sieht es nicht besser aus.
Weil sich Kunden und der Eigentümer Bund einig sind, dass es so nicht weitergehen kann, hat der Vorstand ein 200 Seiten umfassendes Werk mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt. Am Donnerstag und Freitag erörterte der Aufsichtsrat sie in einer Klausursitzung. Aufsichtsratschef Michael Odenwald sprach danach von „intensiven Diskussionen“. Die „Agenda für eine bessere Bahn“ biete Chancen, die Bahn fit zu machen. „Der Aufsichtsrat erwartet nun, dass die festgestellten Defizite beseitigt und sich ergebende Chancen zügig und konsequent angepackt werden – im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter“, sagte Odenwald. Weitere Details wurden nicht mitgeteilt. Zu hören war jedoch, dass der Vorstand vor allem den …

Bahnverkehr: Öffentliche Informationsveranstaltung zum „Pankower Tor“ am 23.11.2018 aus Senat

www.berlin.de

 Ein neues lebendiges Quartier auf dem Gelände des früheren #Rangierbahnhofs #Pankow – so lautet die Vision für das Projekt #Pankower Tor. Das Land Berlin und die #Krieger Handel SE als Eigentümerin der Fläche haben lange um gemeinsame Ideen gerungen und verhandelt. Mit der im April 2018 verabschiedeten Grundsatzvereinbarung wurden gemeinsame Ziele für die Entwicklung des Quartiers zu den Themen Wohnen, Einzelhandelsflächen und Erschließung des Geländes definiert.
Über den aktuellen Stand der Planung wird am Freitag, dem 23. November 2018 in einer öffentlichen #Informationsveranstaltung berichtet. Das Bezirksamt Pankow lädt von 18.30 bis 21.00 Uhr alle Anwohner*innen sowie die interessierte Stadtgesellschaft in die #Hoffnungskirche Pankow, #Elsa-Brändström-Str. 33-36, 13189 Berlin, ein. Was bereits feststeht, welche weiteren planerischen Schritte nun folgen und wie sich Bürger*innen daran beteiligen können, erläutern Bezirksbürgermeister Sören #Benn, der Bezirksstadtrat Vollrad #Kuhn, die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin #Lompscher, der Leiter des Stadtentwicklungsamts Pankow Klaus #Risken sowie der Investor Kurt #Krieger.
Zudem sind die Teilnehmenden eingeladen, ihre Wünsche und Erwartungen an das neue #Stadtquartier Pankower Tor zu formulieren. „Was ist Ihnen wichtig für die Entwicklung des Stadtquartiers Pankower Tor?“ Diese Frage können Bürger*innen nicht nur in der Informationsveranstaltung beantworten, sondern auch in dem zeitgleich startenden Online-Dialog unter www.pankower-tor.de.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Bahnindustrie: Maschinenbauer MAN Energy Solutions Berliner MAN-Werk ist gerettet aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/maschinenbauer-man-energy-solutions-berliner-man-werk-ist-gerettet/23619732.html

In der Berliner Fabrik des Maschinenbauers #MAN Energy Solutions geht es nun doch weiter. Allerdings fallen Arbeitsplätze weg.
Es gibt wenige Orte in Berlin, an denen Vergangenheit und Zukunft der Industrie so nahe beieinanderliegen wie in den alten #Borsig-Werken im Stadtteil Tegel. Wo einst #Dampflokomotiven gebaut wurden, stehen heute die Werkshallen von MAN Energy Solutions. Die Tochter von Volkswagen zählt zu den Weltmarktführern bei Großdieseln für #Schiffe, Gasmotoren und Turbomaschinen für die Energieindustrie und erwirtschaftet mit weltweit 14.000 Mitarbeitern mehr als drei Milliarden Euro Umsatz im Jahr.

Die riesigen Turbokompressoren, die MAN im Werk in Tegel baut, sind so groß wie manch ein Bus und oft schwerer. Sie kosten jeweils Millionen und werden entweder vom kleinen Hafen auf dem Gelände per Binnenschiff Richtung Hamburg und dann zu Kraftwerken rund um den Globus transportiert oder von Schwerlasttransportern abgeholt, die so groß sind, dass die Polizei die Straßen sperren muss.
 500 Jobs standen auf der Kippe

Beinahe wäre der Standort demnächst dichtgemacht worden. Wieder wäre ein Kapitel Berliner Industriegeschichte zu …

Bahnverkehr: BAHN-KONKURRENT Flixtrain scheitert an der Schnellstrecke Berlin-München Das grüne Start-up fährt ab Sommer 2019 zwischen Berlin und Köln., aus Handelsblatt

Kommentar des Blogbetreibers – Anfang:
Eine leider sehr einseitige Darstellung: die Ausrüstung der Strecke hat der Eigentümer, der Bund, so bestellt. Alle Nutzer müssen sich an die dort geltenden Sicherheitsvorschriften halten. Und diese sind seit Jahren bekannt! Ebenso ist die Situation auf dem Fahrzeugmarkt keine neue.
– Ende

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/bahn-konkurrent-flixtrain-scheitert-an-der-schnellstrecke-berlin-muenchen/23250562.html?ticket=ST-2636541-29hCNdPSbD4EJ037cuia-ap5

Düsseldorf Der private Zuganbieter #Flixtrain muss vorerst seinen Plan aufgeben, der Deutschen Bahn auf der neuen und viel genutzten #Schnellfahrstrecke Berlin- #München Konkurrenz zu machen. Flixtrain hat kurzfristig kein #Wagenmaterial zur Verfügung, das für diese #Höchstgeschwindigkeitstrasse zugelassen ist.

„Faktisch können auf dieser Strecke nur ICE eingesetzt werden“, sagte Andre #Schwämmlein, Mitgründer des Start-ups #Flixmobility dem Handelsblatt „und die hat natürlich nur die Deutsche Bahn.“

Ein „diskriminierungsfreier Zugang“ auf der erst im Dezember 2017 eingeweihten Trasse sei damit nicht gewährleistet, beklagt Schwämmlein. Dort könne nicht einmal ein TGV ohne besondere Zulassung fahren. Eine solche Zulassung brauche zehn Monate „für eine Trasse, die wir zwölf Monate nutzen könnten“. Das mache keinen Sinn. Schwämmlein: „So bekommt man keinen Wettbewerb auf die Schiene.“

Geplant waren täglich bis zu drei Zugpaare in beide Richtungen. Flixtrain erwartete etwa eine Million Fahrgäste auf der Strecke. „Ohne politische Unterstützung ist es unmöglich auf der VDE 8 zu fahren“, sagte Schwämmlein. Das Bundesverkehrsministerium ist von Flixtrain eingeschaltet worden.
Die Schnellfahrstrecke zwischen der Hauptstadt und der Bayernmetropole wird VDE 8 genannt. Sie ist das letzte große Verkehrsprojekt nach der deutschen Wiedervereinigung. Dort können Züge bis zu 300 Kilometer in der Stunde fahren, die Fahrzeit verkürzt sich …

Bahnverkehr + Bahnindustrie: Verstärkung für die Flaggschiffe: Deutsche Bahn ordert weitere ICE-4-Züge, aus Siemens

https://www.siemens.com/press/de/feature/2015/mobility/2015-12-ice4.php

München, 04. Oktober 2018

Bestellung von achtzehn 7-Teilern und 50 Triebwagen
Auslieferung ab 2021
#Powercar-Prinzip ermöglicht maximale #Flexibilität
Neue Züge für mehr Fahrgäste im Fernverkehr: Die Deutsche Bahn (DB) #vergrößert ihre Flotte und bestellt achtzehn weitere 7-teilige #ICE-4-Züge sowie 50 zusätzliche Triebwagen bei Siemens Mobility. Mit diesen Triebwagen können 50 bisher als #12-teilige Ausführung bestellte ICE 4 auf #13-teilige Züge erweitert werden. Ermöglicht wird diese flexible Konfiguration durch die innovative Antriebstechnik und die komplett neu entwickelte #Fahrzeugsteuerung. Die Auslieferung der jetzt georderten 7-Teiler soll im Sommer 2023 beginnen. Die Auslieferung der 13-Teiler beginnt 2021, wenn die Auslieferung der fünfzig 12-Teiler abgeschlossen ist. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 610 Millionen Euro. Der Zulieferanteil von Bombardier Transportation liegt bei etwa einem Drittel.

"Der ICE 4 ist unser Aushängeschild. Diese Bestellung zeigt, dass das von uns entwickelte Powercar-Prinzip – eine absolute Neuheit im #Hochgeschwindigkeitsverkehr – der Deutschen Bahn genau die benötigte Flexibilität bietet, um auf veränderte Verkehrsanforderungen kurzfristig reagieren zu können. Wir garantieren damit der DB eine nachhaltige Wertsteigerung über den gesamten Lebenszyklus hinweg", sagte Sabrina Soussan, CEO Siemens Mobility.

Der ICE 4 ist als Triebzug konzipiert und auf die größtmögliche Anpassungsfähigkeit ausgerichtet. Auf der Basis von fünf Wagentypen können 24 unterschiedliche Zugkonfigurationen bestellt werden. Wesentliche Voraussetzung dafür ist der Triebwagen, das sogenannte Powercar. In diesen angetriebenen Wagen sind die Hauptantriebs- und Stromversorgungskomponenten unterhalb des Wagenkastens angeordnet. Aus den Powercars, dem Servicewagen, Mittelwagen und den zwei Endwagen sowie dem Restaurantwagen lassen sich die Züge zusammenstellen. Ein 12-teiliger ICE 4 wird von sechs, ein 13-teiliger Zug von sieben Powercars angetrieben, die eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ermöglichen. Geprüft wird auch eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h auf 265 km/h. Dieses Fahrzeugkonzept ermöglicht es der DB, die Züge flexibel an den Sitzplatzbedarf der Verbindung und an die Topografie der Strecke anzupassen.

Insgesamt erhält die DB nunmehr 1.511 Wagen, aus denen 50 zwölfteilige und 50 dreizehnteilige sowie 37 siebenteilige Züge gebildet werden. Die verbleibenden zwei Endwagen behält die DB in Reserve. Der um einen Wagen verlängerte ICE 4 hat eine Länge von rund 374 Metern und verfügt insgesamt über 918 Sitzplätze. Das sind 88 Sitzplätze mehr als im 12-Teiler. Von den Sitzplätzen befinden sich 205 in der 1. Klasse, 713 in der 2. Klasse und 22 im Restaurantwagen. Die 12- und 13-Teiler sind für den Einsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgesehen. Die kürzeren 7-Teiler sollen in Deutschland und Österreich eingesetzt werden. 

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Bombardier: Auftrag als Partner und Lieferant von Siemens beim Ausbau der ICE 4-Flotte der Deutschen Bahn, aus Lok Report

https://www.lok-report.de/news/deutschland/industrie/item/7330-bombardier-auftrag-als-partner-und-lieferant-von-siemens-beim-ausbau-der-ice-4-flotte-der-deutschen-bahn.html

Der globale Anbieter von Mobilitätslösungen #Bombardier Transportation leistet auch in Zukunft als #Partner und Lieferant von #Siemens einen wichtigen Beitrag für den Ausbau der #ICE-4-Flotte der Deutschen Bahn. Ende September hat Bombardier mit Siemens einen Vertrag über die weitere Zusammenarbeit als Lieferant für die neue Bestellung der Deutschen Bahn über 18 7-teilige #ICE-4-Züge und 50 Triebwagen unterzeichnet.

Der Auftragswert für Bombardier liegt bei rund 198 Millionen Euro (229 Millionen US Dollar). Der Lieferanteil von Bombardier beträgt rund ein Drittel des Gesamtprojekts.

Die neue Bestellung ist Bestandteil eines Rahmenvertrags über die Entwicklung und Lieferung wesentlicher Komponenten von bis zu 300 ICE-4-Hochgeschwindigkeitszügen für die Deutsche Bahn, der im Jahr 2011 mit Siemens abgeschlossen wurde. Bombardier hat das #Außendesign gestaltet und ist für den Rohbau der #Stahlwagenkästen, die Lieferung der #Laufdrehgestelle sowie für rund 30 Prozent der #Endmontage der gesamten ICE-4-Flotte zuständig.

„Der ICE 4 ist das Flaggschiff der Deutschen Bahn und ein Musterbeispiel für modernen Verkehr auf der Schiene. Wir sind stolz darauf, bei diesem Prestige-Projekt dabei zu sein“, betonte Laurent Troger, President Bombardier Transportation. „Es geht darum, gemeinsam die passenden Mobilitätslösungen für sicheren, komfortablen und effizienten Fernverkehr in Deutschland bereitzustellen. Mit unseren innovativen und hochwertigen Komponenten sowie unserer Fertigungs-Expertise leisten wir dafür einen wichtigen Beitrag.“