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Straßenverkehr: Herkunft der Stickoxide in Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Welche #Grenzwerte für #Stickoxide gelten aktuell jeweils an Straßen, am Arbeitsplatz, im Wohnumfeld?

Antwort zu 1.:

An Straßen und im Wohnumfeld gelten die Luftqualitätsgrenzwerte  der Europäischen Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG zum Schutz der Gesundheit, die mit der 39. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (39. BImSchV) in deutsches Recht überführt wurden.

Es gilt für Stickstoffdioxid (NO2) ein Grenzwert für das Jahresmittel von 40 µg/m³. Zur Begrenzung von hohen Konzentrationsspitzen darf zudem nur maximal 18-mal im Jahr ein NO2-Stundenmittelwert von 200 µg/m³ überschritten werden. Für Stickstoffmonoxid (NO) oder Stickoxide als Summe aus NO und NO2 wurde kein Grenzwert für Straßen oder das Wohnumfeld festgelegt. Die Außenluftgrenzwerte der 39. BImSchV beziehen sich auf ein Exposition über 24 Stunden an 365 Tagen des Jahres über ein ganzes Menschenleben und sollen zudem auch empfindliche Menschen, z.B. Säuglinge, kranke oder ältere Menschen, schützen.

Für Arbeitende an Industriearbeitsplätzen und im Handwerk, bei denen  aufgrund  der Verwendung oder Erzeugung bestimmter Arbeitsstoffe eine erhöhte Stickstoffdioxid- Belastung zu erwarten ist, gelten die Arbeitsplatzgrenzwerte der Technischen Regeln für Gefahrstoffe 900 (TRGS 900). Diese werden vom Ausschuss für Gefahrstoffe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin festgelegt.

Arbeitsplatzgrenzwerte haben einen anderen Zeit- und Personenbezug als Grenzwerte für die Außenluft: Sie sind Schichtmittelwerte für gesunde Arbeitende bei in der Regel täglich achtstündiger Exposition an fünf Tagen pro Woche während der Lebensarbeitszeit. Der Arbeitsplatzgrenzwert für  NO2 beträgt (als Schichtmittelwert) 950 µg/m³ und für NO 2.500

µg/m³. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die berufsbedingt Schadstoffen ausgesetzt sind, erhalten zusätzlich eine arbeitsmedizinische Betreuung.

Für Büroarbeitsplätze gelten die Richtwerte des Ausschusses für Innenraumrichtwerte (AIR) des Umweltbundesamtes. Für NO2 wurde ein sog. „Richtwert II“ von 60 µg/m³ (Wochenmittelwert) festgelegt. Vom AIR wird zum Richtwert II erläutert, dass dies ein wirkungsbezogener Wert sei, bei dessen Erreichen beziehungsweise Überschreiten unverzüglich zu handeln sei. Diese höhere Konzentration kann, besonders für empfindliche Personen bei Daueraufenthalt in den Räumen, eine gesundheitliche Gefährdung darstellen.

Frage 2:

Welche unterschiedlichen chemischen Verbindungen (also Arten von Stickoxiden) werden dabei gemessen? Werden diese bei der Berechnung der Grenzwerte unterschiedlich bewertet?

Antwort zu 2.:

An den Berliner Messstationen werden Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) gemessen. Für die Beurteilung der Luftqualität hinsichtlich der Grenzwerte wird NO2 verwendet.

Frage 3:

Aus welchen anthropogenen und natürlichen Quellen stammt nach den Erkenntnissen, die dem Senat vorliegen, die Stickoxidbelastung der Luft in Berlin (bitte prozentual angeben, zumindest für die größeren Quellen)?

 

Antwort zu 3.:

 

Stickoxide werden fast ausschließlich bei Verbrennungsprozessen durch die Oxidation des Stickstoffs der Luft bei hohen Temperaturen und Luftüberschuss gebildet. Zu einem kleineren Teil trägt auch die Verbrennung von Stickstoffverbindungen in Brennstoffen zur Bildung von Stickoxiden bei.

Bei der Betrachtung des Schadstoffausstoßes werden stets die Stickoxide NOx als Summe aus NO und NO2 betrachtet. In der Regel überwiegt im Abgas NO, welches aber in der Atmosphäre weiter zu NO2 reagiert. Vergleichsweise höhere Anteile von NO2 im Abgas finden sich in den Abgasen von Diesel-Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ab dem Abgasstandard Euro 3 durch den Einsatz von Oxidationskatalysatoren.

Der Beitrag natürlicher Quellen zur Stickoxidbelastung der Luft in Berlin ist sehr gering. Die Stickoxide stammen dabei aus der Umwandlung von Düngemitteln und tierischen Ausscheidungen im Boden.

Im Emissionskataster Berlin 2015 wird der Stickoxidausstoß folgender Quellen bilanziert:

  • (37 %),
  • (30 %),
  • (11 %),
  • (6,5 %),

 

  • (6,3 %),
  • (5,8 %),
  • (1,3 %),
  • Maschinen und Geräte (1,1 %),
  • Quellen (0,8 %) und
  • (0,6 %).

In der Summe wurden im Jahr 2015 in Berlin 18.929 Tonnen Stickoxide emittiert.

 

Für die Beurteilung des Beitrags der Quellen zur NO2-Belastung an Messorten muss die Ausbreitung der Emissionen in der Atmosphäre berücksichtigt werden. Aufgrund der niedrigen Quellhöhe verursachen die Kfz-Abgase des Berliner Straßenverkehrs im Mittel etwa 75 % der NO2-Belastung an Hauptverkehrsstraßen, der Beitrag von Berliner Kraftwerken ist aufgrund der hohen Schornsteine auf knapp 2 % gesunken, der Anteil des Flugverkehrs aufgrund der großen Emissionshöhe auf nur 1%. Der Beitrag aus Quellen außerhalb Berlins ist mit 14% relativ gering.

 

Frage 4:

 

Wie hat sich die Stickoxidbelastung in den letzten 10 Jahren verändert (bitte dabei möglichst aufteilen nach Quellen der Stickoxide)?

 

Antwort zu 4.:

 

Die Stickoxidbelastung, d.h. die Konzentration von Stickoxiden, wird an den 16 Standorten der automatischen Luftgüte-Messstationen des Berliner Luftgütemessnetzes (BLUME) gemessen.

In der unten aufgeführten Tabelle 1 sind die für die Beurteilung der Einhaltung von Grenzwerten relevanten NO2-Konzentrationen für die Jahre 2007 bis 2017 in Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) zusammengestellt. Die Ableitung einer Trendaussage für die Belastung verschiedener Quellen ist aus Luftgütemessungen nicht möglich.

Anhand der Standorte der Stationen am Stadtrand, im städtischen Hintergrund und an Hauptverkehrsstraßen wird jedoch der Einfluss des Kfz-Verkehrs deutlich: An den Straßenstationen ist die NO2-Konzentration etwa doppelt so hoch wie an den Stationen des städtischen Hintergrunds.

Während sich die NO2-Konzentrationen am Stadtrand und in innerstädtischen Wohngebieten kaum verändert haben, ging die NO2-Belastung an Hauptverkehrsstraßen seit 2014 leicht zurück. Am deutlichsten sanken die Werte an der stark vom Busverkehr beeinflussten Messstelle Hardenbergplatz, weil die BVG zahlreiche neue Euro VI-Busse mit nachweislich geringen realen NOx-Emissionen neu beschafft und  die  bestehende Flotte mit Hilfe von Fördermitteln des Senats mit wirksamen Stickoxidfiltern nachrüstet.

 

Tabelle 1:             Jahresmittelwerte der NO2-Belastung von 2007 bis 2017 in µg/m³

 

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Stadtrand

MC027

Marienfelde

16

15

16

17

16

15

15

15

14

15

13

MC032

Grunewald

14

14

15

15

13

13

13

14

13

14

12

MC077

Buch

15

15

14

14

14

14

13

14

14

14

14

MC085

Friedrichshagen

14

14

13

13

13

14

13

12

13

13

13

MC145

Frohnau

13

12

13

13

13

13

12

13

13

13

12

innerstädtischer Hintergrund (Wohngebiete)

MC010

Wedding

26

27

28

28

30

29

27

28

28

27

28

MC018

Schöneberg

27

27

28

30

29

27

27

27

26

26

24

MC042

Neukölln

28

27

28

28

28

28

27

27

27

27

26

MC282

Karlshorst

22

21

21

22

21

19

17

18

20

21

20

MC171

Mitte

27

27

28

28

28

28

27

28

27

28

27

Hauptverkehrsstraßen

MC174

Frankfurter Allee

48

44

44

42

43

43

41

42

41

41

41

MC117

Schildhornstr.

53

49

55

54

54

52

50

49

48

46

45

MC143

Silbersteinstr.

52

50

56

56

54

52

54

56

52

52

48

MC220

Karl-Marx-Str.

58

55

55

53

52

56

55

52

52

51

49

MC115

Hardenbergplatz

60

59

62

63

66

60

63

62

53

51

45

MC124

Mariendorfer Damm

 

 

 

53

 

50

 

51

 

50

 

49

 

46

 

49

 

46

 

47

 

 

Frage 5:

 

Lassen sich die aus dem Verkehr stammenden Stickoxidemissionen weiter aufteilen oder einzeln zuordnen (Luftverkehr, PKW, LKW, Schienenverkehr, Schiffsverkehr)? Wenn ja, welche Aufteilung ergibt sich dabei über die letzten 5 Jahre?

 

Antwort zu 5.:

 

Die Emissionen lassen sich auf einzelne Verkehrsträger und beim Kfz-Verkehr auf die einzelnen Fahrzeugkategorien aufteilen. Für die Bestimmung der Kfz-Emissionen ist eine vollständige Verkehrsmengenkarte für das  Hauptverkehrsstraßennetz notwendig. Aufgrund des hohen Aufwandes findet eine Neuberechnung und Aktualisierung der Karte nur alle fünf Jahre statt. Entsprechendes gilt für die anderen Verkehrsarten. Die Beantwortung der Frage ist daher nur auf Basis von Daten aus dem Jahr 2015 möglich.

Für den Straßenverkehr liegt die Aufteilung nach Fahrzeugkategorien für 2015 für Hauptverkehrsstraßen vor. Die NOx-Gesamtemissionen und die Anteile der Fahrzeugkategorien sind in Tabelle 2 dargestellt.

 

Tabelle 2:      Stickoxidemissionen des Kfz-Verkehrs auf Hauptverkehrsstraßen im Jahr 2015 sowie Anteile der einzelnen Fahrzeugkategorien

 

 

Jahr

Kfz- Emission gesamt

 

Pkw

leichte Nutz- fahrzeuge

 

Lkw

 

Linienbusse

 

Reisebusse

 

Motorräder

2015

5.817 t/a

49 %

13 %

18 %

16 %

4 %

0,4 %

 

Für die anderen Verkehrsträger sind die Gesamtemissionen und die jeweiligen Anteile in der Tabelle 3 dargestellt.

 

Tabelle 3:      Stickoxidemissionen des Luft-, Schienen- und Schiffsverkehrs im Jahr 2015 sowie Anteile der einzelnen Verkehrsträger

 

 

Jahr

Emissionen gesamt

 

Luftverkehr

 

Schienenverkehr

 

Schiffsverkehr

2015

1.596 t/a

77 %

7 %

16 %

 

 

 

Berlin, den 1. August 2018

 

 

In Vertretung Stefan Tidow

Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr + allg.: Straßenbäume in Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Wie hat sich der Bestand der Berliner #Stadtbäume in den letzten 10 Jahren entwickelt? Bitte die Anzahl und Art des #Baumbestandes auflisten!

Antwort zu 1:

Das #Baumkataster des Berliner Grünflächeninformationssystems der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz enthält Daten der Bäume auf öffentlichen Flächen und  in Straßen, die von den Bezirksämtern (Straßen- und Grünflächenämtern) gepflegt und unterhalten werden. Diese sind hinsichtlich der Bäume, die auf öffentlichem #Straßenland in Berlin (im weiteren Verlauf ‚#Straßenbäume‘ genannt) stehen, anders als hinsichtlich der Bäume, die in öffentlichen Grünanlagen stehen (‚#Anlagenbäume‘), hinreichend vollständig erfasst.

Die Entwicklung des Berliner #Straßenbaumbestandes, basierend auf den Daten der Bezirksämter und daher abhängig von der dortigen Qualität der Erfassung, ist der folgenden Tabelle und der Internetseite  http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/daten_fakten/downloads/a  usw_105.pdf zu entnehmen:

 

Jahr Stand: 31.12.

Anzahl der Straßenbäume

2007

424.590

2008

428.444

2009

434.371

2010

435.676

 

 

2011

438.906

2012

439.971

2013

437.964

2014

439.195

2015

438.159

2016

437.925

2017

432.937

 

Eine Statistik zur Bestandsentwicklung, unterteilt nach Art des Baumbestandes, wird von der Senatsverwaltung nur für die Hauptgattungen Linde, Ahorn, Eiche, Platane, Kastanie, Birke und Robinie geführt.

 

Jahr Stand 31.12.

Anzahl der Hauptbaumgattungen

Linde

Ahorn

Eiche

Platane

Kastanie

Birke

Robinie

2007

153.329

82.370

36.172

25.256

21.404

15.047

13.373

2008

153.918

83.549

36.147

25.379

21.346

15.476

13.460

2009

154.450

85.692

37.161

25.519

21.252

15.639

13.544

2010

154.426

86.379

37.365

25.373

21.316

15.529

13.367

2011

155.784

86.621

37.946

25.692

21.653

15.720

13.158

2012

155.816

86.815

38.453

25.644

21.601

15.580

12.872

2013

154.968

86.781

38.382

25.593

21.480

15.275

12.548

2014

155.314

87.253

38.514

25.470

21.460

15.165

12.726

2015

155.001

86.851

38.397

25.395

21.245

14.984

12.267

2016

154.554

87.143

38.516

25.272

21.210

14.820

12.119

2017

153.621

86.396

38.398

24.989

20.896

14.289

11.356

 

 

Frage 2:

 

Wie ist der Zustand der Berliner Bäume zu beurteilen? Welche Baumarten haben sich als sehr robust erwiesen, welche eher weniger?

 

Antwort zu 2:

Hinsichtlich der Straßenbäume wird nunmehr seit fast 40 Jahren eine im 5- Jahresrhythmus stattfindende Straßenbaum-Zustandserfassung auf Grundlage von Colorinfrarot-Luftbildern (CIR) für den Bereich der Berliner Innenstadt durchgeführt. Die Ergebnisse werden jeweils im ‚Straßenbaum-Zustandsbericht Berliner Innenstadt‘ zusammengefasst.

Der letzte Straßenbaum-Zustandsbericht für die Berliner Innenstadt gibt für das Jahr 2015 den Anteil nicht geschädigter Straßenbäume der Berliner Innenstadt mit rund 52 % an. Der Anteil geschädigter Exemplare liegt danach bei rund 48 % (Kronenschäden, die anhand von Luftbildern zu erkennen sind

(siehe:  http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/vitalitaet/index.shtml).

 

Ob sich eine Baumgattung, -art oder –sorte (im Folgenden ‚Baumart‘ genannt) als robust erweist, hängt sehr stark vom einzelnen Standort und den sonstigen Bedingungen ab. Allgemein kann gesagt werden, dass insbesondere am Straßenstandort die bislang gängigen Baumarten mit spezifischen Problemen verbunden sind. Diesbezüglich werden bereits weitere Arten getestet. So nimmt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und

 

Klimaschutz      mit     12     Standorten    an     dem     Straßenbaumtest        2    der     Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz  (GALK)            teil.    Zusätzliche     Informationen      sind   unter    der nachfolgenden Webseite abrufbar:  http://www.galk.de/index.php/arbeitskreise/stadtbaeume/themenuebersicht/strassenbaumt  est-2

Die    Ergebnisse       der     vorgenannten      Tests      fließen     in     die     sogenannte      GALK- Straßenbaumliste ein, die empfehlenden Charakter hat und starke Beachtung auch über Deutschland hinaus findet:  http://www.galk.de/index.php/arbeitskreise/stadtbaeume/themenuebersicht/strassenbaumli  ste .

 

 

Frage 3:

 

Wie viele neugesetzte Bäume überstehen die ersten drei Jahre?

 

Antwort zu 3:

 

Dem Senat sind diesbezüglich keine Zahlen bekannt. Er geht davon aus, dass die Mehrzahl der neu gesetzten Bäume die ersten drei Jahre übersteht (Gewährleistungspflege) und die übrigen unmittelbar ersetzt werden.

 

 

Frage 4:

 

Wieviel Bäume mussten innerhalb der letzten 10 Jahre, zum Beispiel auf Grund von Sturmschäden oder anderer Ereignisse, außerplanmäßig gefällt beziehungsweise beseitigt werden? Bitte die fünf häufigsten Ursachen nennen!

 

Antwort zu 4:

 

Der Senat führt keine Statistik darüber, wie viele Bäume innerhalb der letzten 10 Jahre außerplanmäßig gefällt beziehungsweise beseitigt werden mussten.

Es ist davon auszugehen, dass insbesondere im vergangenen Jahr aufgrund der Sturmschäden überdurchschnittlich viele Bäume außerplanmäßig gefällt werden mussten. Auch hier liegen dem Senat keine genauen Zahlen vor.

 

 

Frage 5:

 

Wieviel Bäume wurden im gleichen Zeitraum neu gepflanzt? Wurden für alle in Frage 4 angesprochenen Bäume Ersatzpflanzungen vorgenommen?

 

Antwort zu 5:

 

Der Senat führt keine Statistik über sämtliche Bäume, die in den letzten 10 Jahren in Berlin gepflanzt wurden.

Die von den Bezirksämtern angegebene Anzahl der in diesem Zeitraum gepflanzten Straßenbäume ist der folgenden Tabelle und der Internetseite  http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/daten_fakten/downloads/a  usw_105.pdf zu entnehmen. Inwieweit es sich dabei um Pflanzungen für Bäume handelt, die außerplanmäßig gefällt beziehungsweise beseitigt werden mussten, ist dem Senat nicht bekannt.

 

 

Jahr Stand: 31.12.

Anzahl der Neupflanzungen von Straßenbäumen

2007

2.254

2008

2.374

2009

2.508

2010

2.717

2011

3.681

2012

2.740

2013

2.395

2014

2.349

2015

1.874

2016

1.797

2017

1.777

 

 

Frage 6:

 

Werden Ersatzpflanzungen im Verhältnis 1:1 vorgenommen, oder in welchem Verhältnis werden alte große Bäume durch junge Bäume ersetzt?

 

Antwort zu 6:

 

Dem Senat sind keine Zahlen zu den Ersatzpflanzungen bekannt. Er geht davon aus, dass die Bezirke sich um einen Ersatz 1:1 bemühen.

 

 

Frage 7:

 

In welchem Umfang sind in den nächsten 5 Jahren unabhängig von Ersatzpflanzungen Neuanpflanzungen von Stadtbäumen in Berlin geplant und welche Baumarten werden dies sein?

 

Antwort zu 7:

 

Die Zuständigkeit für die Pflege und Unterhaltung von Bäumen auf öffentlichen Flächen obliegt den Bezirken (Straßen- und Grünflächenämter). Diese führen Neupflanzungen je nach Bedarf sowie den personellen und finanziellen Möglichkeiten durch. Die Anzahl der Pflanzungen in den einzelnen Bezirken ist erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich. Über die zukünftigen Pflanzungen der Straßen- und Grünflächenämter führt der Senat keine Statistik.

Im Rahmen der sogenannten Stadtbaumkampagne unterstützt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die Bezirke hinsichtlich der Pflanzungen von Straßenbäumen. Dabei werden pro Jahr ca. 1.200 Straßenbäume gepflanzt.  Die Baumarten werden jeweils von den Bezirken bestimmt. Sie stehen bereits für die Kampagnenpflanzung im Herbst 2018 fest. Dabei handelt es sich um folgende Baumarten und -sorten:

 

Baumarten der Stadtbaumkampagne / Herbst 2018

Botanischer Name

Deutscher Name

Acer buergerianum

Dreispitziger Ahorn

Acer campestre 'Elsrijk'

Feld-Ahorn 'Elsrijk'

Acer platanoides 'Cleveland'

Spitz-Ahorn 'Cleveland'

 

 

Acer platanoides 'Columnare'

Säulenförmiger Spitz-Ahorn

Acer platanoides 'Emerald Queen'

Spitz-Ahorn 'Emerald Queen'

Acer platanoides 'Eurostar'

Spitz-Ahorn 'Eurostar'

Acer platanoides 'Fairview'

Spitz-Ahorn 'Fairview'

Acer platanoides 'Farlake's Green'

Spitz-Ahorn 'Farlake's Green'

Acer platanoides 'Olmsted'

Spitz-Ahorn 'Olmsted'

Acer rubrum 'Armstrong'

Rot-Ahorn 'Armstrong'

Aesculus carnea

Purpur-Kastanie

Amelanchier arborea 'Robin Hill'

Schmale Felsenbirne

Carpinus betulus

Hainbuche

Carpinus betulus 'Fastigiata'

Säulen-Hainbuche

Carpinus betulus 'Frans Fontaine'

Säulen-Hainbuche 'Frans Fontaine'

Castanea sativa

Esskastanie, Marone

Cercis siliquastrum

Gewöhnlicher Judasbaum

Crataegus laevigata 'Paul's Scarlett'

Echter Rotdorn

Crataegus lavallei 'Carrierei'

Apfel-Dorn

Crataegus monogyna

Eingriffeliger Weiß-Dorn

Ginkgo biloba 'Autumn Gold'

Ginkgobaum 'Autumn Gold'

Gleditsia triacanthos 'Skyline'

Schmalkronige Gleditschie

Liquidambar styraciflua

Amerikanischer Amberbaum

Liquidambar styraciflua 'Paarl'

Säulen-Amberbaum

Magnolia kobus

Kobushi-Magnolie

Ostrya carpinifolia

Hopfenbuche

Parrotia persica 'Vanessa'

Schmaler Eisenholzbaum

Platanus acerifolia

Ahornblättrige Platane

Platanus acerifolia 'Tremonia'

Ahornblättrige Platane 'Tremonia'

Prunus sargentii 'Accolade'

Zierkirsche 'Accolade'

Pyrus calleryana 'Chanticleer'

Stadt-Birne

Quercus coccinea

Scharlach-Eiche

Quercus frainetto

Ungarische Eiche

Quercus robur

Stiel-Eiche

Quercus rubra

Amerikanische Rot-Eiche

Sorbus intermedia

Schwedische Mehlbeere

Sophora japonica 'Princeton Upright'

Schnurbaum 'Princeton Upright'

Sorbus thuringiaca

Thüringische Eberesche

Tilia cordata 'Greenspire'

Stadt-Linde

Tilia cordata 'Lorberg'

Winter-Linde 'Lorberg'

Tilia cordata 'Rancho'

Winter-Linde 'Rancho'

Tilia europaea

Holländische Linde

Tilia platyphyllos 'Örebro'

Sommer-Linde 'Örebro'

Tilia tomentosa 'Szeleste'

Silber-Linde 'Szeleste'

Ulmus 'Dodoens'

Ulme 'Dodoens'

Ulmus 'New Horizon'

Ulme 'New Horizon'

Ulmus 'Rebona'

Ulme 'Rebona'

 

Frage 8:

 

Wo und in welchem Umfang werden Ersatzpflanzungen für die an der Heerstraße im Zuge des Radwegebaus gefällten Bäume ersetzt?

 

Antwort zu 8:

 

Es werden 92 Ersatzbäume entlang des Grünzugs am Bullengraben neu gepflanzt.

 

 

Frage 9:

 

Gibt es ein konkretes Bewässerungskonzept für die Stadtbäume? Wenn ja, was beinhaltet dieses?

 

Antwort zu 9:

 

Die Bewässerung der Bäume auf öffentlichen Flächen und Straßen liegt in der Zuständigkeit der bezirklichen Straßen- und Grünflächenämter. Diese entscheiden daher eigenständig und unter Berücksichtigung ihrer personellen, finanziellen und technischen Möglichkeiten, wo, wann und wie viel gewässert wird.

Derzeit unterstützt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die Bezirke hinsichtlich der aufgrund der extremen Hitze und Trockenheit der letzten Monate erforderlichen zusätzlichen Wässerungen mit einem Betrag von 50.000 Euro pro Bezirk. Welche Bäume davon gewässert werden, wie dieses geschieht und wer damit beauftragt wird, liegt auch in diesen Fällen im Ermessen der Bezirksämter.

 

 

Frage 10:

 

Welche Kriterien spielen bei der Auswahl der Baumarten eine Rolle? Aus welchem Grund werden heute z.B. Linden besonders oft gepflanzt, Platanen offenbar gar nicht mehr?

 

Antwort zu 10:

 

Die Auswahl der Baumarten und –sorten obliegt allein den Bezirksämtern. Die Kriterien für die Auswahl sind vielfältig. Neben den Baumarten und -sorten, die sich bislang besonders bewährt haben, werden neue Arten und Sorten sowie nichtheimische Gattungen und Arten ausprobiert, um den Anforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Linden werden als Straßenbäume verwendet, weil sie – insbesondere die Tilia cordata – trotz der teilweise sehr schwierigen Bedingungen insbesondere an den Straßenstandorten immer noch vergleichsweise gut geeignet sind. Demgegenüber entwickeln Platanen sehr große Kronen, die für enge Straßen aufgrund der Verschattung nicht optimal sind, und sie sind oftmals von der Massaria-Krankheit betroffen.

 

 

Frage 11:

 

Durch die Entsorgung des Laubes im Herbst und eine nichtausreichende Humusschicht besteht die Gefahr, dass den Bäumen kaum mehr Nährstoffe zugeführt werden. Welche Maßnahmen ergreift der Senat diesbezüglich?

 

Antwort zu 11:

 

Hinsichtlich der Bäume auf öffentlichen Flächen und an Straßen fällt  die Pflege und Unterhaltung in die Zuständigkeit der Bezirksämter, die damit auch für die ausreichende Nährstoffversorgung dieser Bäume zuständig sind. Die Bezirksämter entscheiden im eigenen Ermessen, ob, wie und wann die Bäume auf öffentlichen Flächen gedüngt werden.

 

 

Frage 12:

 

Wird bei jeder Neubepflanzung ein Drainagerohr zur Erleichterung der Bewässerung in die Pflanzgrube eingebracht? Wenn nein, warum nicht? Gibt es alternative, bessere Möglichkeiten?

 

Antwort zu 12:

 

Ob bei jeder Neupflanzung in Berlin ein Drainagerohr zur Erleichterung der Bewässerung in die Pflanzgrube eingebracht wird, entzieht sich der Kenntnis des Senates.

Hinsichtlich der Pflanzungen von Bäumen auf öffentlichen Flächen und an Straßen geht die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz aber davon aus, dass die Bezirke keine Drainagerohre in die Pflanzgrube einbringen. Nach dem jetzigen Stand der Technik befördert das Drainagerohr das Austrocknen des Ballens und wirkt sich daher eher schädigend auf die Entwicklung des Baumes aus. Außerdem sind die Öffnungen des Rohren nach ca. 3-jährigem Einsatz verstopft. Ferner bestehen Drainagerohre aus Kunststoff, der aufgrund der umweltschädlichen Wirkung nach der Fällung des Baumes fachgerecht entsorgt werden muss.

Als Alternative werden im Rahmen der Pflanzungen strukturbeständige Pflanzsubstrate eingesetzt, die aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht verdichten und damit die Gewähr für eine gute Wasser- und Sauerstoffversorgung bieten.

 

Berlin, den 25.07.2018 In Vertretung

Stefan Tidow

 

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

allg.: Neue öffentliche Toiletten in Berlin – Standorte und Fahrplan, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

 

An welchen Standorten in welchen Bezirken werden aufgrund des neuen #Toilettenkonzepts des Senates und des korrespondierenden neuen Vertrages mit der #Wall GmbH neue #City-Toiletten enstehen und um welches System mit welcher Ausstattung und wie vielen Plätzen handelt es sich dabei jeweils (bitte nach Bezirken und Standorten aufschlüsseln)?

 

Antwort zu 1:

 

Die Angaben können der beigefügten Tabelle entnommen werden. Die Auflistung enthält alle Standorte der neuen Berliner #Toilette in der #Grundversorgung. Die Standorte für die verbesserte Versorgung, die optional aufgebaut werden können, sind noch nicht abschließend festgelegt und daher nicht enthalten. Ebenfalls nicht enthalten sind die #Bestandstoilettenanlagen (meist gemauerte #Toilettenhäuschen), da diese bereits im Eigentum des Landes Berlin stehen und von der Wall GmbH lediglich betrieben werden, sowie die Toilettenanlagen, die von anderen betrieben werden.

 

Frage 2:

 

Voraussichtlich zu welchem Termin werden die o.g. neuen City-Toiletten an jeweils welchem Standort in Betrieb gehen?

 

Frage 4:

 

Voraussichtlich zu welchem Termin werden die o.g. bestehenden City-Toiletten an jeweils welchem Standort saniert?

 

Antwort zu 2 und 4:

 

Der Aufbau der Grundversorgung der neuen Berliner Toilette wird bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Alle neuen Standorte werden bereits bis Ende 2019 aufgebaut, die City-Toiletten an den alten Standorten werden parallel dazu bis Ende 2020 durch die neue Berliner Toilette ersetzt. Die Detailplanung ist noch nicht abgeschlossen.

 

Frage 3:

 

An welchen Standorten in welchen Bezirken werden aufgrund des neuen Toilettenkonzepts des Senates und des korrespondierenden neuen Vertrages mit der Wall GmbH jeweils welche bestehenden City-Toiletten mit welcher beabsichtigter Endausstattung und ggf. erforderlicher Platzerweiterung saniert (bitte nach Bezirken und Standorten aufschlüsseln)?

 

Antwort zu 3:

 

Es werden alle City-Toiletten durch die neue Berliner Toilette ersetzt. Die Einzelheiten können der beigefügten Anlage entnommen werden.

 

Frage 5:

 

Zu welchem Termin werden die Modelltoiletten vorgestellt und besteht insbesondere weiterhin die Möglichkeit, bei der Para-WM ein solches Modell zu testen?

 

Antwort zu 5:

 

Der Prototyp der neuen Berliner Toilette wird noch im Juli 2018 vorgestellt. Die Para-WM liegt leider zu spät im Jahr, zu diesem Zeitpunkt muss die Serienproduktion der neuen Berliner Toilette bereits begonnen haben, um die ersten Toilettenanlagen noch in diesem Jahr aufbauen zu können.

 

Frage 6:

 

Inwieweit werden die Rückmeldungen zu den Modelltoiletten in den Umsetzungprozess einbezogen?

 

Antwort zu 6:

 

Die Vorstellung des Prototyps dient dazu, die bisher nur auf Papier dargestellte neue Toilettenanlage vor der Serienproduktion auf ihre erfolgreiche Umsetzung zu prüfen. Sollte sich bei der Prüfung ergeben, dass noch Veränderungen, insbesondere für die Barrierefreiheit, erforderlich sind, werden diese selbstverständlich vor Beginn der Serienproduktion noch umgesetzt.

 

 

Berlin, den 12.07.2018 In Vertretung

Stefan Tidow

 

Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

ANLAGE zur schriftlichen Anfrage 18/15491 Neue öffentliche Toiletten in Berlin – Standorte und Aufbau                                                                                                                                    Stand: Juli 2018

 

Bezirksamt

FID                                                                Standort

Aufbauzeitraum

Toilettenart

Wickeltisch

Kiosk

Anzahl Plätze

Kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

6 Hohenzollerndamm | Rheinbabenallee | vor Nassauische Str.

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

18 George–Grosz–Platz | vor Schlüterstr

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

25 Stuttgarter Platz 7–DB | S–Bhf Charlottenburg

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

26 Wilmersdorfer Straße | Pestalozzistraße 32

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

38 Hochmeisterplatz | Westfälische Str. hinter Johann–Georg–Straße 1

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

59 Kurt-Schumacher-Damm | U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

60 Hohenzollernplatz | Hohenzollerndamm 14

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

65 Spandauer Damm | Klausenerplatz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

67 Kufsteiner Straße | Hans–Rosenthal–Platz | Fritz–Elsas–Straße 5

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

92 Fontanestraße ggü. Winkler Straße 28 | Bhf Grunewald

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

94 Bundesplatz | Bundesallee vor Detmolder Str.

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

98 Ludwigkirchplatz | Pfalzburger Straße 10 – 2

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

104 Eberbacher Straße 31 | Binger Straße

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

107 Berliner Straße | Badensche Straße 27

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

158 Olympischer Pl. | Hinter Eingang Hockey Stadion

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

162 Trakehner Allee | Coubertinplatz

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

172 Hempelsteig hinter Haus 14 (U–Bahn Ruhleben)

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

190 Breitscheidplatz | Budapester Straße | Kantstraße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

200 Olympiastadion | Jesse–Owens–Allee ggü Eingang Reithalle

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

mit zehn kostenfreien Pissoirs

Charlottenburg–Wilmersdorf

202 Olympiastadion | Olympischer Platz

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

205 Preußenallee vor Olympische Straße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

273 Trakehner Allee | S-Bahn Olympiastadion

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Charlottenburg–Wilmersdorf

274 Trakehner Allee | Coubertinplatz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

mit zehn kostenfreien Pissoirs

Charlottenburg–Wilmersdorf

275 Olympischer Platz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

mit zehn kostenfreien Pissoirs

Charlottenburg–Wilmersdorf

276 Trakehner Allee | S-Bahn Olympiastadion

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

mit zehn kostenfreien Pissoirs

Charlottenburg–Wilmersdorf

278 Savignyplatz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

21 Hermann–Stör–Platz | Erich–Steinfurth–Straße 27 (Ostbahnhof)

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

31 Platz der Vereinten Nationen

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

33 Warschauer Straße | Helsingforser Straße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Kiosk mit Pissoir

 

mit Kiosk

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

42 Kottbusser Tor | Kottbusser Straße 1

2019/2020

Kombination Modultoilette / Kiosk mit Pissoir

 

mit Kiosk

Vier Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

55 Skalitzer Straße | Lausitzer Platz 6

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

70 Kottbusser Brücke | Planufer

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

84 Schleiermacher Straße | Gneisenaustraße 35

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

85 Glogauer Straße | Wiener Straße 48

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

89 Wühlischplatz | Wühlischstraße 49

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

91 Friedrichstraße | Franz–Klühs–Straße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

99 Volkspark Friedrichshain | Bereich Märchenbrunnen

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

109 Forckenbeckplatz | Proskauer Straße 20

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

119 Am Comeniusplatz | Gubener Straße | Torellstraße 6

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

132 Traveplatz | Weichselstraße 14

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

262 Fontanepromenade | Urbanstraße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

671 Annemirl-Bauer-Platz

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

673 Park an der Spree

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Vier Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

674 Weberwiese

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

675 Karl-Marx-Allee

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

682 Anhalter Bahnhof

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Vier Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

684 Besselpark

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

688 Schlesische Straße / Oberbaumstraße

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Vier Plätze

mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

689 Paul-Lincke-Ufer

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

693 Grünanlage Waterloo-Ufer

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

694 Simon-Dach Straße

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Vier Plätze

mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

695 Warschauer Straße

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Vier Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Friedrichshain-Kreuzberg

803 Kotbusser Tor | Reichenberger Straße

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Lichtenberg

30 S–Bhf. Lichtenberg | Weitlingstraße 1 vor Einbecker Straße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Lichtenberg

49 S–Bhf. Karlshorst | Stolzenfelsstraße

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Lichtenberg

88 Rüdigerstraße 65 | Gudrunstraße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

 

 

Lichtenberg

93 S–Bhf. Nöldnerplatz | Lückstraße

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Lichtenberg

97 Egon–Erwin–Kisch Straße | S–Bahnhof Wartenberg

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Lichtenberg

118 Gürtelstraße vor Frankfurter Allee

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Lichtenberg

122 Degnerstraße 1 | Waldowstraße

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Lichtenberg

213 Landsberger Allee hinter Franz–Jacob–Straße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Lichtenberg

727 Bahnhof Hohenschönhausen

bis Ende 2019

Modultoilette

mit Wickeltisch

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Lichtenberg

734 S-Bhf. Friedrichsfelde Ost

bis Ende 2019

Modultoilette

mit Wickeltisch

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

41 Helene–Weigel–Platz, S-Bhf. Springpfuhl

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

69 Marzahner Promenade | Franz–Stenzer–Straße 23

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

73 U-Bhf. Elsterwerdaer Platz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

76 U-Bhf. Kaulsdorf Nord

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

121 Ahrensfelder Platz, S-R-Bhf. Ahrensfelde

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

130 S-/U-Bhf. Wuhletal

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

140 Hultschiner Damm | Roedernstraße 1

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

142 Quedlinburger Straße | Stendaler Straße 30 (Helle Mitte)

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

145 Debenzer Straße 36

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

156 U- Bhf. Kienberg, Etkar–Andre–Straße 1 | Neue Grottkauer Straße

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

161 S–Bhf. Biesdorf

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

173 Hellersdorfer Straße 227 | Kastanienallee 1

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

277 Boulevard Kastanienallee 49 / Stollberger Str. 57

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Marzahn–Hellersdorf

724 Louis-Lewin-Straße | Weißenfelser Straße (U-Bhf. Louis-Lewin-Straße)

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Mitte

17 Berliner Dom | Am Lustgarten

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

19 Straße des 17. Juni | Nahe Brandenburger Tor

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

22 Burgstraße ggü. Henriette-Herz-Pl. (James-Simon-Park | Monbijoupark)

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

23 Müllerstraße | Seestraße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

28 Unter den Linden 78 | Schadowstraße

2019/2020

Modultoilette

 

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

39 Carl–Bolle Grundschule | Turmstraße | Waldstraße 1

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

68 Kurfürstenstraße 30 | Potsdamer Straße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

95 Humboldthain | Gustav–Meyer–Allee

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

108 Ungarnstraße | Indische Straße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

112 Osloer | Prinzenallee

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

115 Turmstraße | Krankenhaus

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

116 Am Köllnischen Park vor Rungestraße 31

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

124 Alt–Moabit | Ottostraße

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

148 Platz vor dem neuen Tor

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

168 Linkstraße | Sony Center 2

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

178 S+U Brandenburger Tor | Unter den Linden 56

2019/2020

Modultoilette

 

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

218 Gendarmenmarkt

2019/2020

Modultoilette

 

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

220 Reinickendorfer Straße (Fennstraße) hinter Müllerstraße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

222 Leopoldplatz | Müllerstraße Ecke Nazarethkirchstraße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

747 Park am Weinbergsweg

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

Ein Platz

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

758 Leipziger Straße | Spittelmarkt

bis Ende 2019

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Mitte

782 Gromannstraße | Weinmeisterstraße

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit zwei kostenfreien Pissoirs

Mitte

790 Planschbecken am Schillerpark

bis Ende 2019

Modultoilette

mit Wickeltisch

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Neukölln

10 Groß Ziethener Chaussee | Waltersdorfer Chaussee 7

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

27 Hermannplatz Sonnenallee | Urbanstr

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Neukölln

44 U–Bahnhof Lipschitzallee | Lipschitzallee 70

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Neukölln

103 Richardplatz | Richardstraße 42

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Neukölln

125 U–Bhf. Wutzkyallee | Rotraut–Richter–Platz

2019/2020

Modultoilette

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Neukölln

138 Herrfurthplatz | Schillerpromenade 6

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

141 Grenzallee | Sonnenallee 281

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

144 Boddinplatz | Boddinstraße 22

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

230 Richardstraße 1 vor Ganghofer Straße | Alfred–Scholz–Platz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

370 U Zwickauer Damm

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

704 S-Bhf Hermannstraße

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

705 U-Bhf Parchimer Allee

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

788 S–Bhf. Neukölln | Saalestraße

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

mit kostenfreiem Pissoir

Neukölln

861 Park am Buschkrug / Europa-Spielplatz

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

14 S+U–Bahnhof Pankow | Florastraße 49

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

 

 

Pankow

32 Waldstraße | Hermann–Hesse–Straße 19

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

45 Kollwitzplatz | Knaackstraße 37

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

52 Antonplatz | Berliner Allee 40

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

53 Breite Straße 35 | Pankow–Kirche 1

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

62 Cantianstraße 1 | Schönhauser Allee

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

86 Elsa–Brändström–Straße | Berliner Straße | Bhf Vinetastraße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

87 Schönhauser Allee | Schivelbeiner Straße 49

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

102 Greifswalder Straße | Grellstraße 40

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

111 Wiltbergstraße 19 (Buch)

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

117 Schönhauser Allee | Bornholmer Straße 94

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

120 Am Falkplat ggü. 5 | Gleimstraße

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

123 Prenzlauer Allee | Wichertstraße 43

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

126 Helmholtzplatz ggü. Raumerstraße 9

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

134 Stahlheimer Straße | Wichertstraße 21

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

135 Berliner Allee | Am Weißensee

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

137 Hugenottenplatz 4

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

149 Bucher Chaussee | Achillesstraße 59 (Karow Nord)

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

231 Arnswalder Platz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Pankow

779 Hauptstraße | Grünfläche Lutherkirche Wilhelmsruh

bis Ende 2019

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Pankow

868 S-Bhf. Karow | Parkplatz Hubertusdamm

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Reinickendorf

13 Alt–Tegel | Berliner Straße (C&A)

2019/2020

Kombination Modultoilette / Kiosk mit Pissoir

mit Wickeltisch

mit Kiosk

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Reinickendorf

48 S–Bhf. Frohnau

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Reinickendorf

58 Buddeplatz | S–Bahnhof Tegel

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Reinickendorf

78 Kurt–Schumacher–Platz | Scharnweberstraße 17

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Reinickendorf

83 Göschenplatz | S–Bhf. Wittenau

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Reinickendorf

263 Greenwichpromenade | Wilkestraße | b

2019/2020

Modultoilette

mit Wickeltisch

 

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Reinickendorf

797 BMX-Park | Skaterplatz MV Senftenberger Ring 90

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Kiosk mit Pissoir

 

mit Kiosk

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Spandau

7 Rathausplatz Spandau | Carl–Schurz–Straße 4–6

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Spandau

47 Moritzstraße vor Altstädter Ring

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Spandau

50 Imchenplatz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

mit Wickeltisch

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Spandau

56 Metzer Platz

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Spandau

64 Oranienburger Tor | Neuendorfer Straße 4

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Spandau

71 Kladower Damm | Sakrower Landstraße 1

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Spandau

738 Grünanlage Lindenufer | Stabholzgarten

bis Ende 2019

Modultoilette

mit Wickeltisch

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

9 Schlossstraße | Hermann–Ehlers–Platz

2019/2020

Modultoilette

 

 

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

29 S–Bhf. Zehlendorf | Teltower Damm 37

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

51 Kranoldplatz | Brauer Straße 1 | Königsberger Straße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

63 S–Bhf. Lankwitz | Leonorenstraße 70

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

77 Argentinische Allee | Fischerhüttenstraße 68

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

79 Breitenbachplatz

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

131 Bismarckstraße | Albrechtstraße 41 | Steglitzer Damm

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

146 Steglitzer Damm | Immenweg 31

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

166 Goerzallee (Königsberger Straße)

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Steglitz-Zehlendorf

177 Lindenstraße | Ostpreußendamm 120 | Wismarer Straße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

11 Wittenbergplatz | Tauentzienstraße 1

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

36 Friedrich–Wilhelm–Platz

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

37 S–Bhf. Tempelhof | Tempelhofer Damm 108

2019/2020

Modultoilette

 

 

Zwei Plätze

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

43 Briesingstraße vor Einbecker Straße | S–Bhf. Lichtenrade

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

46 Platz der Luftbrücke | Manfred–von–Richthofen–Straße 2

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

57 Mariendorfer Damm | Alt–Mariendorf 32

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

74 Innsbrucker Platz | Wexstraße 1

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

81 Goltzstraße | Hohenstaufenstraße 1 (Winterfeldtplatz)

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

90 Prinzenstraße 1 | Mariendorfer Damm 90

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

 

 

Zwei Plätze

Mit kostenfreiem Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

106 Eisenacher Straße | Hauptstraße 35

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

110 Dürerplatz | Rembrandtstraße 14

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

114 Bülowstraße | Yorckstraße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

127 S–Bhf. Priesterweg (Priester | Prellerweg) alte Ordensmeister

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

128 Marienfelder Allee | Malteser Straße

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

139 Lichtenrader Damm | Im Domstift | Alt–Lichtenrade 140

2019/2020

Modultoilette

 

 

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

 

 

Tempelhof-Schöneberg

143 Hranitzkystraße | Marienfelder Allee 30

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

150 Attilaplatz | Manteuffelstraße 32

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

164 Prellerweg | Munsterdamm

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

714 Kurfürstenstraße vor Zwölf-Apostel-Kirche

bis Ende 2019

Kombination Modultoilette / Pissoir

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

716 Friedhof Eythstraße

bis Ende 2019

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Tempelhof-Schöneberg

717 Heidefriedhof

bis Ende 2019

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

66 S–Bhf. Friedrichshagen

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Treptow-Köpenick

75 S–Bhf. Grünau, Adlergestell v. Wassersportallee

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

82 S–Bhf. Schöneweide, Sterndamm vor Nr. 8

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

100 Kiefholzstraße vor Nr. 258

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

113 Am Treptower Park 32

2019/2020

Kombination Modultoilette / Pissoir

Ein Platz

Mit kostenfreiem Pissoir

Treptow-Köpenick

152 Edisonstraße vor Griechische Allee 1

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

154 Plesser Straße | Karl–Kunger–Straße

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

160 Rudower Chaussee hinter Franz–Ehrlich Straße

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

163 Alt–Schmöckwitz | Wernsdorfer Straße 10

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

167 Rathenaustraße, Wilhelminenhofstraße 60

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

169 S–Bhf. Wilhelmshagen

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

170 Schönefelder Chaussee 100

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

Treptow-Köpenick

260 S–Bhf. Köpenick | Stellingdamm 1

2019/2020

Modultoilette

Ein Platz

Ohne kostenfreies Pissoir

allg.: Versorgung mit öffentlichen Toiletten wird deutlich verbessert: Auftrag für die nächsten 15 Jahre an Wall GmbH vergeben, aus Senat

www.berlin.de

Heute hat die #Senatsverwaltung für Umwelt, #Verkehr und Klimaschutz das Ausschreibungsverfahren für die Beschaffung, Errichtung und den Betrieb der öffentlichen #Toilettenanlagen für die nächsten 15 Jahre mit der Zuschlagserteilung an die #Wall GmbH erfolgreich abgeschlossen. Die Wall GmbH hat sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung gegen mehrere Bieter aus dem In- und Ausland durchgesetzt.

Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther: „Das Land Berlin wird mit den neuen Toilettenanlagen eine der größten und modernsten Infrastrukturen in diesem Bereich in ganz Europa erhalten. Berlin gewinnt durch diesen Auftrag deutlich an Lebens- und Aufenthaltsqualität. Nicht nur für die Berlinerinnen und Berliner, sondern auch für die Gäste, die nach Berlin kommen. Für die Menschen, die auf die Versorgung mit öffentlichen #Toiletten angewiesen sind, wird die Teilhabe am öffentlichen Leben spürbar verbessert. Aber auch wirtschaftlich ist das jetzt zum Abschluss gebrachte Verfahren ein riesiger Erfolg für Berlin.“

Mit dem Auftrag wird das vom Senat beschlossene Toilettenkonzept umgesetzt. In dem Konzept wurde der Bedarf an öffentlichen Toiletten in Berlin unter Beteiligung aller Interessengruppen ermittelt. Nun werden ganz neue, moderne und barrierefreie öffentliche Toiletten für die wachsende Stadt Berlin errichtet und betrieben. Die bisherigen Toilettenanlagen der Wall GmbH werden durch neue Anlagen ersetzt. Zudem werden – dem Konzept entsprechend – erstmals zahlreiche neue Standorte mit Toilettenanlagen ausgestattet. Die Standorte sind nicht mehr abhängig von der Anzahl der Werbeanlagen, die ein Bezirk zur Verfügung stellen kann. Bereits in den nächsten zwei Jahren werden nun in einer ersten Stufe 193 neue Toilettenanlagen aufgebaut, das sind 23 #Toiletten mehr als im Toilettenkonzept geplant. Vorhandene Toilettenanlagen im Bestand des Landes Berlin (insgesamt 37 Anlagen) wird Wall weiter betreiben, und weitere 50 Toilettenanlagen werden weiter auf anderer Grundlage betrieben. Insgesamt ergeben sich so 280 Toilettenanlagen in der Grundversorgung.
Für die Jahre ab 2021 kann zudem als zweite Stufe die Option für eine Erweiterung um zusätzliche 86 Toilettenanlagen ausgeübt werden.

Während der zweijährigen Aufbauphase kommt es zu keiner Versorgungslücke, denn die Senatsverwaltung hat rechtzeitig dafür gesorgt, dass bis zum Aufbau der neuen Toilettenanlagen die alten Toiletten unverändert weiterbetrieben werden.

Die neuen #Unisex-Toiletten werden als Modultoiletten errichtet, die eine ansprechende und einheitliche Gestaltung aufweisen und bei Bedarf erweitert werden können. 28 Anlagen erhalten Wickeltische, 85 Anlagen ein zusätzliches kostenfreies Pissoir, und an 43 Standorten werden Toiletten mit mehreren Sitzplätzen errichtet. Alle Toiletten stehen künftig von Anfang an im Eigentum des Landes Berlin. Vor dem Start der Serienproduktion erhalten alle Berlinerinnen und Berliner noch einmal die Gelegenheit, einen probeweise aufgestellten Prototyp zu testen.

Für die Reinigung und Instandhaltung werden künftig sehr hohe Qualitätsstandards gesetzt. Deren Einhaltung wird dann – anders als bisher – regelmäßig kontrolliert. Zur Erhaltung des Qualitätsniveaus sieht das Vertragswerk vor, dass sich eine Unterschreitung der Standards unmittelbar auf das Betriebsentgelt auswirkt. Zudem wird eine speziell für Berlin entwickelte Toiletten-App das Auffinden der nächsten öffentlichen Toilette erleichtern, den Betriebszustand der Toilettenanlage anzeigen, eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten und eine Bewertung der Toilettenanlage sowie das Melden von Mängeln ermöglichen.

Anders als bisher wird der #Toilettenbetrieb von den #Werberechten vollständig entkoppelt. Beide Vergaben wurden in getrennten Verfahren ausgeschrieben. Dieses Vorgehen war nicht nur rechtlich geboten, sondern hat sich am Ende auch wirtschaftlich ausgezahlt. Die Einnahmen aus der Werbung werden 350 Millionen Euro betragen, für die Toiletten werden in der Grundversorgung 174,5 Millionen Euro, für die verbesserte Versorgung etwa 243 Millionen Euro benötigt. Unterhaltung und Betrieb der Brunnen durch die Berliner Wasserbetriebe kosten 60 Millionen. Die Einnahmen aus den Werbeverträgen übersteigen damit die Ausgaben für die Toiletten um 115,5 Millionen in der Grundversorgung und um rund 47 Millionen Euro, wenn die Erweiterungsoption mit 86 weiteren Standorten umgesetzt wird. Und dies bei qualitativ besseren Toiletten und einer deutlichen Reduzierung der Anzahl der Werbeanlagen, bei den Großwerbevitrinen etwa um mehr als 30 Prozent.

Mit dem Abschluss der Verträge zu den Werbeanlagen und Toiletten werden in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen für Berlin getätigt werden. Dies stärkt den Wirtschaftsstandort Berlin und sichert Arbeitsplätze in der Region. Zudem ist der neue Toilettenvertrag ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige und bedarfsgerechte Verbesserung der Versorgungsinfrastruktur in Berlin. 

Übersicht

Rückfragen: Sprecher für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Telefon: (030) 9025-1090

allg. + Infrastruktur: Mobilitätshubs, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welches Konzept verbirgt sich hinter den von der BVG angekündigten „Mobilitätshubs“, die die
Mobilitätsangebote in der Stadt weiterentwickeln sollen?
Antwort zu 1:
Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Umweltfaktoren sowie der steigenden
Nachfrage nach alternativen Mobilitätsangeboten und deren individueller Kombination in
der Stadt, sieht die BVG die Herausforderung, und Chance zugleich, neue
#Mobilitätsangebote zu entwickeln sowie diese mit bestehenden und externen
Mobilitätsdienstleistungen zu vernetzen. Die Mobilitätshubs der BVG sollen Kunden
komfortable Wahlmöglichkeiten entsprechend ihrer individuellen Mobilitätsbedürfnisse
sowie die Möglichkeit des einfachen Wechselns des Transportmittels, zum Beispiel von
privaten Rädern oder Bike- und #Carsharing zur Weiterfahrt mit dem Öffentlichen
Personennahverkehr (ÖPNV), bieten. Somit leisten Mobilitätshubs einen entscheidenden
Beitrag zur Stärkung des Umweltverbundes der Stadt Berlin sowie zur Verkehrs- und
Stadtentwicklung.
2
Frage 2:
Woraus bestehen „Mobilitätshubs“? Woraus bestehen die unterschiedlichen Varianten und welche Kosten
sind damit jeweils verbunden?
Antwort zu 2:
Im Bereich der öffentlich zugänlichen Verkehrsmittel ist eine zunehmende Diversifizierung
und Anbietervielfalt über den #ÖPNV und den #Taxiverkehr hinaus zu beobachten. Neben
#Fahrradverleihsystemen und #Carsharingangeboten etablieren sich auch sog.
#Ridesharingangebote mehr und mehr am Markt. Die Herausforderung hierbei ist die
tarifliche und räumliche Integration und die intermodale Verknüpfung. Neben der tariflichen
Verknüpfung von ÖPNV und anderen Mobilitätsdienstleistern sowie der Entwicklung
digitaler Mobilitätsplattformen bieten Mobilitätsstationen bzw. Mobilitätshubs die
Möglichkeit, diese Angebote besser zu verknüpfen und räumlich zu erleichtern. Aufgrund
der vorgenannten Anforderung geht die Gestaltung und Flächennutzung von
Mobilitätsstationen bzw. Mobilitätshubs deutlich über die bisherigen Ansätze intermodaler
Verknüpfung in Form von #Park+Ride und #Bike+Ride-Plätzen sowie #Taxistellplätzen
hinaus. Neben der Integration von Sharing-Angeboten steht auch die Einbeziehung von
Angeboten der #Elektromobilität, bspw. in Form von öffentlich nutzbarer #Ladeinfrastruktur,
im Fokus der Diskussion zu Mobilitätshubs.
Eine detaillierte Kostenermittlung einzelner Ideen für Mobilitätshubs liegt noch nicht vor.
Frage 3:
Welcher Planungs- und Bauhorizont wird für die Realisierung der unterschiedlichen Varianten veranschlagt?
Frage 4:
Welche Flächen eignen sich grundsätzlich für die zusätzliche Realisierung von „Mobilitätshubs“?
Frage 5:
Wann und wo werden die ersten „Mobilitätshubs“ errichtet werden können?
Frage 6:
Inwiefern wird es eine Testphase und Evaluation geben?
Antwort zu 3 bis 6:
In Berlin sind bereits von verschiedenen Seiten entsprechende Vorschläge zur
Entwicklung von Bahnhöfen und Knotenpunkten zu Mobilitätshubs gemacht worden. In der
Laufzeit des Nahverkehrsplan Berlin 2019 – 2023 wird daher durch die Senatsverwaltung
für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz geprüft werden, welche Anforderungen aus
gesamtstädtischer Sicht an die Auswahl, Planung und Ausgestaltung von Mobilitätshubs
zu stellen sind und an welchen #Bahnhöfen und #Haltestellen des ÖPNV geeignete
Anknüpfungspunkte für die Entwicklung von Mobilitätshubs bestehen. Dabei ist auch zu
klären, welche Mobilitätsangebote sinnvoll sind – auch aus verkehrspolitischer Sicht – und
in die jeweiligen Standorte einbezogen werden können. Generell sind dabei zwei
Randbedingungen erforderlich:
3
 Grundsätzlich müssen entsprechende Flächen an den jeweiligen ÖPNV-Zugangsstellen
verfügbar und nutzbar sein, ohne dass dies zu Lasten der bereits vorhandenen
Angebote und Infrastrukturanforderungen des Umweltverbunds geht.
 Die jeweiligen Mobilitätsangebote an öffentlich zugänglichen Verkehrsmitteln müssen in
den jeweiligen Stadträumen geeignet sein, die verkehrspolitischen Zielsetzungen
Berlins, insbesondere gemäß §§ 4, 5 und 7 bis 9 des geplanten Mobilitätsgesetzes
(MobG), zu unterstützen.
Quintessenz ist, dass Mobilitätshubs und die dort jeweils sinnvollen Angebote den
stadträumlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Dies bedeutet bspw., dass
privilegierte Pkw-Angebote, etwa Stellplätze für stationsungebundene Carsharing-
Angebote (sogenanntes Free floating) im Innenstadtbereich in der Regel verkehrspolitisch
nicht sinnvoll sind, da sie dort vor allem in Konkurrenz zum ÖPNV stehen, ohne diesem
gegenüber verkehrliche und ökologische Vorteile zu bieten. Dagegen können solche
Angebote an Mobilitätshubs im Vorortbereich durchaus im Sinne der verkehrspolitischen
Zielerreichung sein. Aus Sicht des ÖPNV sind im Rahmen dieser Prüfung und der
Auswahl potenziell geeigneter Standorte vor allem folgende Aspekte wichtig, die
überwiegend die angesichts der aktuellen Entwicklungen in Berlin als wachsender Stadt
oftmals zu erwartende Flächenkonkurrenz im Bereich potenzieller Mobilitätshubs
betreffen:
 Die jeweiligen ÖPNV-Verknüpfungspunkte müssen entsprechende Flächenreserven
bieten, um zusätzliche Angebote – einschließlich der dadurch indizierten zusätzlichen
Nachfrage – bewältigen zu können.
 Der ÖPNV muss weiter in der Lage sein, die wachsende Nachfrage an den jeweiligen
Verknüpfungspunkten zu bewältigen, er benötigt daher ausreichend dimensionierte
Haltestellen und Verkehrsflächen einschließlich der jeweils betrieblich erforderlichen
Infrastruktur (Betriebshaltestellen, Reserven für Spitzenlast und zusätzliche Verkehre).
Diese Flächen dürfen nicht zugunsten anderer Angebote eingeschränkt werden.
 Die zusätzlichen Mobilitätsangebote sollen keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung
des Umweltverbunds und damit des ÖPNV sein, sie sollen nicht zu Fahrgastverlusten
und Verlagerungseffekten weg vom Fahrrad und dem ÖPNV führen.
 Es sind vor allem solche ergänzenden Angebote sinnvoll, die auch tariflich in die bereits
vorhandenen Angebote eingebunden werden können und durch digitale
Mobilitätsplattformen mit dem ÖPNV und den öffentlichen Radverkehrsangeboten
verknüpft sind.
 Mobilitätshubs müssen grundsätzlich anbieteroffen sein, sowohl hinsichtlich der
Mitnutzung durch die im Einzugsbereich jeweils aktiven ÖPNV-Unternehmen als auch
der verschiedenen Anbieter von Sharing-Angeboten.
Im Rahmen der Untersuchung sind zudem auch mögliche institutionelle Strukturen sowie
Anbieter- und Vertragsformen zu betrachten.
Frage 7:
Welche Standorte werden als potentiell geeignet eingestuft? Welche Gespräche fanden mit den
Bezirksämtern diesbzgl. statt und welche Rückmeldungen gab es?
4
Antwort zu 7:
Aufgrund der positiven Zusammenarbeit mit den Bezirken steht der BVG eine Reihe an
potentiellen Standorten zur Verfügung, welche es auf Einflussfaktoren, wie zum Beispiel
die Einfachheit der Umsetzung, zu untersuchen gilt. Aufgrund der noch laufenden
Abstimmungen können zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine finalen Standorte benannt
werden. Die BVG achtet hierbei darauf, stadtweit Realisierungsflächen zu prüfen und zu
berücksichtigen.
Berlin, den 11.06.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

allg.: Eisenbahnersiedlungen, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele so genannte #Eisenbahnersiedlungen gibt es in Berlin, wo liegen sie und um wie viele Wohnungen handelt es sich?
Antwort zu 1:
Nach Kenntnis des Senats gibt es in Berlin keine Wohnsiedlungen mehr, deren Wohnungen ausschließlich an Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern vermietet werden. Die Wohnungen in den früheren Eisenbahnersiedlungen können nach Kenntnis des Senats heute auch von anderen Wohnungssuchenden angemietet werden, auch wenn eine besondere Berücksichtigung von Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern vereinbart wurde. Eine Aufstellung der Wohnsiedlungen in Berlin nach ehemaligen oder jetzigen Bestimmungen zur Versorgung bestimmter „Betriebsanhöriger“ ist dem Senat nicht bekannt.
Frage 2:
Trifft es zu, dass die Eisenbahnersiedlungen weiterhin im #Bundeseisenbahnvermögen (#BEV) liegen und die Wohnungen damit faktisch #Werkswohnungen sind?
Frage 3:
Wenn ja, werden alle Eisenbahnersiedlungen in Berlin von der Deutsche Wohnen SE verwaltet?
2
Frage 4:
Wenn nein, welches Eigentumskonstrukt ist für alle bzw. einzelne Eisenbahnersiedlungen gewählt worden, wem gehört der Grund und Boden, wie hoch sind die jeweiligen Eigentumsanteile an den Gebäuden, welche Sperrminorität hält das Bundeseisenbahnvermögen (BEV), welchen Anteil hält die Deutsche Wohnen SE?
Antwort zu 2 bis 4:
Nach Kenntnis des Senats ist die Mehrheit an der Eisenbahn-Siedlungs-Gesellschaft Berlin mbH (ESG Berlin) an die GEHAG-Gruppe veräußert worden, die sich in der Folge mit der Deutschen Wohnen AG zusammenschloss. Das Bundeseisenbahnvermögen soll noch einen kleineren Anteil an der ESG Berlin besitzen.
Frage 5:
Wie viele der Mieterinnen und Mieter haben gesonderte Mietschutzregelungen erhalten, welche sind dies und für wen gelten diese wie lange?
Antwort zu Frage 5:
Der Senat ist nicht Verfahrensbeteiligter, wenn der Bund oder eine Einrichtung des Bundes mit Mieterinnen und Mietern von Wohnungen, die dem Bund oder einem seiner Einrichtungen gehören, anlässlich der Privatisierung Mietvertragsergänzungen mit über das bundesweite Mietrecht hinausgehende mieterschützenden Regelungen gewährt. Nach Kenntnis des Senats wurden dem wohnungsfürsorgeberechtigten Personenkreis (Angehörige der Deutschen Bahn usw.) vor der Privatisierung Mietvertragsergänzungen angeboten. Zu Gunsten des wohnungsfürsorgeberechtigten Personenkreises wurden nach Kenntnis des Senats Regelungen zur Begrenzung der Mieterhöhungen über das gesetzliche Maß für regelmäßig zehn Jahre, der Verzicht auf Eigenbedarfs- und Verwertungskündigung sowie besondere mieterschützende Regelungen hinsichtlich der Modernisierung vereinbart. Die berechtigten Ansprüche aus den Mietvertragsergänzungen können Mieterinnen und Mieter auf zivilrechtlichem Wege durchsetzen.
Frage 6:
Trifft es zu, dass die vereinbarte Bereitstellung von Wohnungen einfacher Ausstattungskategorie im unteren Preissegment weiterhin Gültigkeit hat?
Antwort zu 6:
Dazu liegen dem Senat keinerlei Erkenntnisse vor.
Frage 7:
Steht der Senat mit dem Eigentümer/den Eigentümern der Eisenbahnersiedlungen in Kontakt und falls ja, mit welcher Zielstellung?
Antwort zu 7:
Speziell hinsichtlich der Eisenbahnersiedlungen steht der Senat mit Eigentümerinnen und Eigentümer nicht in Kontakt.
3
Frage 8:
Welche Formen der Vernachlässigung der Eisenbahnersiedlungsbestände sind dem Senat, auch durch die bezirklichen Wohnungsaufsichtsämter, bekannt?
Frage 9:
Welche Pläne zur Modernisierung von Eisenbahnersiedlungen und welche konkreten Modernisierungsmaßnahmen sind dem Senat bekannt; sind diese Modernisierungen vom Eigentümer oder vom Verwalter veranlasst worden; sind in diesem Zusammenhang auch Bauanzeigen oder Bauanträge beim zuständigen Bezirksamt eingegangen und wenn ja, wie sind diese beschieden worden?
Frage 10:
Werden durch den Eigentümer oder den Verwalter Fördermittel in Anspruch genommen?
Frage 11:
Wie viele Wohnungen in Eisenbahnersiedlungen stehen derzeit leer; sind hierfür vom Eigentümer bzw. Verwalter zweckentfremdungsrechtliche Anträge gestellt worden und wenn ja, wie wurden diese von den jeweiligen Bezirksämtern beschieden; wenn nein, wird der zweckentfremdungsrechtliche Verstoß durch das jeweilige Bezirksamt verfolgt?
Antwort zu 8 bis 11:
Aufgrund der Unkenntnis der genauen Standorte und Abgrenzung der ehemaligen Eisenbahnersiedlungen und der fehlenden Verpflichtung der Anzeige aller Modernisierungsmaßnahmen kann der Senat dazu keine Aussagen treffen.
Frage 12:
Inwiefern ist die vertragliche Regelung für die Eisenbahnerwohnungen, dass Modernisierungsmaßnahmen nur mit Zustimmung des Mieters durchgeführt werden dürfen, mittlerweile wertlos, da heute Modernisierungsmaßnahmen in aller Regel zu dulden sind; gelten dennoch weiterhin spezielle Zustimmungsregelungen?
Antwort zu 12:
Die grundsätzliche Duldungspflicht von Modernisierungsmaßnahmen durch die Mieterinnen und Mieter ist nicht neu, Auch heute besteht gemäß § 555d Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) eine Duldungspflicht der Mieterinnen und Mieter nicht, wenn die Modernisierungsmaßnahme für den Mieterhaushalt eine Härte bedeuten würde, die auch unter Würdigung der berechtigten Interessen der Vermieterin bzw. des Vermieters und der anderen Mieterhaushalte in dem Gebäude sowie von Belangen der Energieeinsparung und des Klimaschutzes nicht zu rechtfertigen ist. Geändert hat sich allerdings, dass die zu erwartende Mieterhöhung sowie die voraussichtlichen künftigen Betriebskosten bei der Abwägung der Duldungspflicht außer Betracht bleiben und sie bei der Mieterhöhung nach Modernisierung zu berücksichtigen sind.
Frage 13:
Welche Härtefälle können Mieterinnen und Mieter der Eisenbahnersiedlungen gegen die Modernisierungsmaßnahen geltend machen?
4
Antwort zu 13:
Mieterinnen und Mieter in ehemaligen Eisenbahnersiedlungen können bestehende Härten wie alle anderen Mieterinnen und Mieter gemäß den Regelungen im § 555d BGB geltend machen. Bei bestehenden Mietvertragsergänzungen kann gegebenfalls ein weitergehender Mieterschutz zivilrechtlich durchgesetzt werden.
Frage 14:
Welche inhaltlichen Regelungen sehen der Senat oder die Bezirksämter für Modernisierungsvereinbarungen von Eisenbahnersiedlungen vor?
Antwort zu 14:
Spezielle Regelungen für Modernisierungsvereinbarungen von Eisenbahnersiedlungen sind dem Senat nicht bekannt.
Frage 15:
Sieht der Senat für einzelne oder alle Eisenbahnersiedlungen einen Milieuschutz als hilfreich an und hätte dieser durch Voruntersuchungen Aussicht auf Erfolg?
Antwort zu 15:
Der Senat vertritt die Auffassung, dass die Bezirke alle potenziell in Frage kommenen Stadtgebiete hinsichtlich des Erfordernisses der Ausweisung als soziales Erhaltungsgebiet prüfen sollten, soweit das nicht bereits geschehen ist.
Frage 16:
Welche Unterstützung für die Mieterinnen und Mietern der Eisenbahnersiedlungen wird der Senat über die Bundesebene, die Deutsche Bahn AG, das Bundeseisenbahnvermögen (BEV), die Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) und die Eisenbahnergewerkschaften organisieren?
Antwort zu 16:
Nach Auffassung des Senats bedürfen grundsätzlich alle Mieterinnen und Mieter einen besseren Schutz bei Modernisierung. Deshalb wird der Senat einen Gesetzentwurf
zur Modernisierung des sozialen Mietrechts (Mietrechtsmodernisierungsgesetz), welcher auch zahlreiche Mietrechtsverbesserungen hinsichtlich der Modernisierung beinhaltet, in den Bundesrat einbringen.
Berlin, den 31.05.20018
In Vertretung
Scheel
…………………………..
Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen

VBB + allg.: Sechs Verbünde aus ganz Deutschland starten OpenData- und OpenService-Plattform im ÖPNV OpenData stärkt ÖPNV aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/sechs-verbuende-aus-ganz-deutschland-starten-opendata-und-openservice-plattform-im-oepnv/1775889.html

Seit Anfang Mai 2018 stellen die Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (#MVV), die Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (#RMV), die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (#VBB), die Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (#VRR) und die Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (#VVS) über eine gemeinsame #Plattform #Mobilitätsdaten und andere Informationen und Services rund um den Nahverkehr zur Verfügung. In Kürze folgt auch die Hamburger Verkehrsverbund GmbH (#HVV). Ziel der gemeinsamen Initiative „#OpenData und #OpenService-Plattform im Öffentlichen Personennahverkehr (#ÖPNV)“ ist es, #Transparenz zu schaffen und neue Ideen zu generieren, durch die die Mobilität im jeweiligen Verbund- beziehungsweise Tarifraum und darüber hinaus verbessert wird. Durch die verbundübergreifend abgestimmte benutzerfreundliche System- und Portallandschaft soll dies gelingen.

Bereits heute stellen Verkehrsverbünde Daten rund um den ÖPNV öffentlich zur Verfügung. Um die Daten von verschiedenen Verbünden und Verkehrsunternehmen besser zu vernetzen und sie einheitlich nutzbar zu machen, haben die Partner nun die neue OpenData- und OpenService-Plattform, die unter www.opendata-oepnv.de zu erreichen ist, ins Leben gerufen. Sie soll den ÖPNV im Interesse der Fahrgäste stärken. Das neue Portal dient sowohl dem Austausch zwischen Verbünden und ÖPNV-Nutzern als auch dem Dialog mit Entwicklern und Unternehmen, die alle daran mitwirken, die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs zu optimieren.

Das verbundübergreifende Portal richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Organisationen, Unternehmen oder Partner aus Forschung und Entwicklung, die die Daten in ihren eigenen Anwendungen weiterverarbeiten möchten. Diesen externen Partnern soll so Raum für innovative Nahverkehrslösungen eingeräumt werden. Interessierte können die bereitgestellten ÖPNV-Daten frei nutzen. Zudem sollen sie über die OpenServices auf die Schnittstellen zu den Fahrgastinformationssystemen der Verbünde zugreifen können.

„Digitalisierung ist das Top-Thema im ÖPNV. Mit dem neu geschaffenen, benutzerfreundlichen und diskriminierungsfreien Open Data-Portal zeigen die großen Verkehrsverbünde in Deutschland auch, dass sie Forderungen von EU und Verbraucherverbänden ernst nehmen. Ich bin überzeugt, dass die Plattform Anstoß für viele neue und kundenorientierte Entwicklungen geben wird“, sagt Alexander Freitag, MVV-Geschäftsführer.

„Die Fahrgäste wollen alle Informationen aus einer Hand – egal, wo sie gerade unterwegs sind“, sagt auch RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit der OpenData und OpenService-Plattform schaffen wir verbundübergreifend die technischen Voraussetzungen dafür.“

„Die Erfahrungen des VBB mit offenen Daten sind durchgängig positiv. In den vergangenen Jahren sind viele tolle, innovative Entwicklungen entstanden, die täglich genutzt werden. Wir freuen uns, dass das Thema Open Data im ÖPNV Sektor weiter an Fahrt aufnimmt und eine gemeinsame Plattform als Anlaufpunkt für die Nutzenden entsteht“, sagt Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin.

„Nur, wenn die Datenabnehmer problemlos Zugang zu – auch verbundübergreifenden – Daten erhalten, ergeben sich neue Formen der Zusammenarbeit und es entstehen innovative Anwendungen, die für den Fahrgast ein Plus an Qualität und Effizienz mit sich bringen“, sagt José Luis Castrillo, Vorstand der VRR AöR.

„Wir wollen nicht warten, bis wir zur Herausgabe von Daten gesetzlich verpflichtet werden. Wir stehen zur Idee von offenen Daten. Jeder, der die Dienste von Drittanbietern nutzt, ist ein potenzieller Kunde unserer Verkehrsverbünde“, sagt Horst Stammler, VVS-Geschäftsführer.

Die Daten werden auf der neuen Plattform in standardisierten, maschinenlesbaren Datenformaten (OpenData), wie z.B. GTFS (General Transit Feed Specification) und CSV (Comma-separated values), und unter freier Lizenz bereitgestellt. Auch die einheitliche Bereitstellung und Nutzung von Informationen über Schnittstellen und Services (OpenService), wie z.B. TRIAS (nach VDV-Schrift 431), ist zwischen den Initiatoren vereinbart worden.

www.opendata-oepnv.de

allg.: Umsetzung des Toilettenkonzepts aus Senat

www.berlin.de

 Aus der Sitzung des Senats am 15. Mai 2018:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an den Hauptausschuss über die Umsetzung des #Toilettenkonzeptes beschlossen.

Im November 2017 startete das Ausschreibungsverfahren für die Beschaffung, Errichtung und den Betrieb der öffentlichen #Toilettenanlagen. Die #Ausschreibung ist auf reges Interesse gestoßen, die Angebote werden derzeit ausgewertet. Das Verfahren soll im Laufe des ersten Halbjahrs 2018 abgeschlossen werden.

Senatorin Regine Günther: „Öffentliche Toiletten gehören zur Daseinsvorsorge in einer lebenswerten Stadt. Wir wollen in Berlin ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen und barrierefreien öffentlichen Toiletten schaffen und dabei die unterschiedlichen Ansprüche der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen.“

Die im Toilettenkonzept genannte Zahl von 257 Standorten der #Grundversorgung wurde in nochmaliger Abstimmung mit den Bezirken um 24 Standorte ausgeweitet, insbesondere in den Außenbezirken. Somit wird es bereits in der Grundversorgung 281 öffentliche Toilettenanlagen geben

Das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, hat sich zudem inzwischen mit der #Wall GmbH darüber verständigt, dass die City-Toiletten der Firma Wall ab dem 1. Januar 2019 übergangsweise bis zum Aufbau der neuen Toilettenanlagen weiterbetrieben werden. Am 22. Januar 2018 wurde eine entsprechende Übergangsvereinbarung mit der Firma Wall unterzeichnet. Der #Abbau der alten Anlagen erfolgt nach Vorgaben des Landes Berlin und in Abstimmung mit dem künftigen neuen Toilettenbetreiber. Im Gegenzug wird der Wall GmbH gestattet, während der zweijährigen #Übergangsfrist ihre bisherigen Werbeanlagen bis zu deren Austausch gegen neue Werbeanlagen weiter zu nutzen. Der mit der Wall GmbH abgeschlossene neue Werberechtsvertrag bleibt von dieser Übergangsvereinbarung unberührt.

Rückfragen: Sprecher für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Telefon: (030) 9025-1090

VBB: Zwei Prozent Wachstum: Verbundfahrgäste in der Metropolregion fahren überdurchschnittlich oft mit Bus und Bahn Mehr als vier Millionen Fahrgäste täglich im VBB unterwegs, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/zwei-prozent-wachstum-verbundfahrgaeste-in-der-metropolregion-fahren-ueberdurchschnittlich-oft-mit-bus-und-bahn/1707178.html

Die 39 #Verkehrsunternehmen im #VBB haben im vergangenen Jahr rund 1,5 Milliarden Menschen (2017: 1,47 Mrd.) mit Bus und Bahn an ihr Ziel gebracht. Damit waren täglich mehr als vier Millionen Menschen jeden Tag mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) unterwegs. Die Zahl der #Verbund-Fahrgäste stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent – die #BVG beförderte dabei mehr als die Hälfte der Fahrgäste.

Mit einem Anstieg von 1,9 Prozent verzeichneten die Verkehrsunternehmen im VBB nach dem #Rekordplus im Jahr 2016 (3,7 Prozent) eine moderate Steigerung der #Fahrgastzahlen auf hohem Gesamtniveau. Bundesweit liegt der Fahrgastzuwachs der Mitgliedsunternehmen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für das vergangene Jahr bei 1,4 Prozent. Auch im Eisenbahn-Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg wurde ein deutliches Plus von 4,7 Prozent zum Vorjahr ermittelt. Die Zahl der Fahrgäste in den schnellen Regionalzügen stieg von 81 auf 85 Millionen.

Die rund 1,5 Milliarden Fahrgäste im VBB leisten ihren sauberen Beitrag zur Luft- und Lebensqualität in der Metropolregion Berlin-Brandenburg: Mit U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen, O-Bussen und einem Großteil der Regionalbahnen sind schon jetzt rund 70 Prozent der Fahrgäste im Verbundgebiet elektrisch und damit emissionsarm unterwegs.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: “Wieder haben sich mehr Menschen für Bus und Bahn entschieden. Das freut uns sehr, denn trotz der Erschwernisse durch Baustellen und teilweise voller Fahrzeuge erbringen die Verkehrsunternehmen sehr gute Leistungen. Das Angebot wird ausgebaut und auch die Infrastruktur wird entsprechend mitwachsen. Die Verkehrsunternehmen, die Länder Berlin und Brandenburg und der VBB ziehen gemeinsam an einem Strang, um auch zukünftige Fahrgastzuwächse bewältigen zu können. Die Erfolgsgeschichte unseres abgestimmten Nahverkehrssystems in beiden Ländern ist für uns auch eine Verpflichtung für einen modernen, leistungsfähigen und attraktiven Nahverkehr zu sorgen.“

allg. + Straßenverkehr: Verschwindende Stadtmöbel Von der Wasserpumpe zum Kaugummiautomat Sie sind Relikte aus vergangenen Zeiten – und manche sogar schon Geschichte. Berliner Stadtmöbel damals und heute. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verschwindende-stadtmoebel-von-der-wasserpumpe-zum-kaugummiautomat/20994910.html

#Toilettenhäuschen

Klar, es gibt die neuen öffentlichen Toiletten, vollautomatisch, auf dem höchsten Stand der selbstreinigenden Toilettentechnik. 252 Stück davon betreibt die Firma Wall. Wie lange die noch stehen bleiben, liegt in den Händen des Senats, auf jeden Fall erst einmal bis Ende 2018. Doch es gibt noch die alten grünen Urinieranstalten. In Schöneberg steht eine, auch in Neukölln und in Friedrichshain.

Sie sehen aus wie ein riesiges #Achteck, darum auch Café Achteck genannt, die Außenwände sind gusseisern verziert, drinnen können bis zu sieben Männer pinkeln. 1920 boten 142 von ihnen den männlichen Berlinern die Möglichkeit zur Erleichterung, heute sind es nur noch 30. Einige von ihnen wurden für 125 000 Euro denkmalgerecht saniert und mit zwei getrennten Bereichen für Männer und Frauen ausgestattet.

#Wasserpumpe

Sie quietschen, rasseln und röcheln wie ein Raucher beim Joggen. Auf und ab, auf und ab – und wenn man Glück hat, kommt ein Strahl Wasser auf den Bürgersteig geschossen. Sie sind legendär, sie sind Geschichte und bleiben

uns für den Notfall erhalten.

#Straßenpumpen? Das sind die meist grünen Wasserpumpen aus Metall, die auf den Bürgersteigen herumstehen und von denen keiner mehr weiß, wozu sie noch gut sind. Manche von ihnen sind mehr als 100 Jahre alt, reich verziert mit Fischen, Drachenköpfen …