Archiv für den Monat: Februar 2018

Potsdam: Potsdam droht der Verkehrsinfarkt Brandenburgs Landeshauptstadt will mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn bewegen. Ein erster Versuch verlief erfolgreich., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article213569849/Potsdam-droht-der-Verkehrsinfarkt.html

#Potsdam.  Die Brandenburger Landeshauptstadt wächst jedes Jahr um bis zu 4000 Bewohner, die Tourismuszahlen steigen – aber damit nehmen auch der #Verkehr und die Umweltbelastung der Anwohner zu. Um die Schadstoffbelastung zu senken, plant die Stadtverwaltung eine Reihe von #Verkehrsumbauten, die eine Entlastung schaffen sollen – um Fahrverbote, wie sie das Bundesverwaltungsgericht jetzt ermöglichte, zu vermeiden.

Dazu soll zunächst der Modellversuch zur #Verkehrsvermeidung in der viel befahrenen #Zeppelinstraße dauerhaft bestehen bleiben. Das kündigte der Potsdamer Chef der Verkehrsabteilung, Bernd Rubelt, am Dienstag an. "Der Versuch hat gezeigt, dass die Reduzierung der Fahrspuren erfolgreich war", sagte Rubelt. Zusammen mit Verkehrsexperten der TU Dresden präsentierte er am Dienstag die Auswertung des halbjährigen Modellversuchs.
Umbau der Zeppelinstraße ist umstritten

Demnach konnten sowohl das Verkehrsaufkommen als auch die Schadstoffbelastung deutlich gesenkt werden. Durchschnittlich 2500 bis 3500 Autos weniger sind auf der wichtigen Durchgangsstraße durch die Potsdamer Innenstadt bis nach Werder unterwegs, ergaben die flächendeckenden Verkehrszählungen. "Wir empfehlen die Beibehaltung", bilanzierte der Potsdamer Chef der Verkehrsabteilung, Bernd Rubelt, am Dienstag. Die Potsdamer Stadtverordneten hatten den Versuch beschlossen und müssen jetzt auch über die dauerhafte Einrichtung abstimmen.

Der Umbau der Zeppelinstraße ist umstritten. Die Straße ist die einzige direkte Verbindung nach Werder. Viele Pendler und Wirtschaftsfahrzeuge nutzen sie. In einem ersten Schritt verengte die Verwaltung die Straße auf eine Fahrspur, ohne allerdings die angekündigte Busspur einzurichten. So standen die Busse des öffentlichen Nahverkehrs ebenso im Stau wie die …

Museum + Straßenbahn: Tram-Doktoren Wenn Männer Straßenbahnen lieben – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tram-doktoren-wenn-maenner-strassenbahnen-lieben-29792588

Berlin – Dicht an dicht stehen die historischen #Straßenbahnen im #Depot an der #Wendenschloßstraße, allesamt sind sie blitzblank gewienert und sehen aus wie neu. Ein wahrer Traum für Liebhaber solcher Technik. „Dies hier ist mein Lieblingswagen“, sagt Hartmut Gröschke und deutet mit einer fast zärtlichen Geste auf eine orange-beige Straßenbahn – Typ Gotha-#Großraumwagen #TDE aus dem Jahr 1959.

Das Modell steuerte Gröschke früher selbst. Es war 1983 bei einem Schülerpraktikum auf dem Betriebshof Köpenick, als er seine Liebe zur Straßenbahn entdeckte. Später studierte er in Dresden und erhielt 1991 seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur für elektrische Bahnen. Bei der BVG war er dann drei Jahre Straßenbahnführer.

Und der #Gotha-Großraumwagen war damals noch im fahrplanmäßigen Einsatz. „Er war nicht ganz einfach zu steuern, besonders beim Bremsen musste man viel Gefühl haben“, sagt der heutige 53-Jährige.
Das älteste Stück war ein Stall

Später wurde Gröschke auch Mitglied im #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin, der bereits seit 1967 existiert und sich der Restaurierung historischer Straßenbahnen widmet. „Das erste Fahrzeug, welches der Verein restauriert hat, war der Triebwagen 10 – genannt #Lotte – aus dem Jahr 1903“, erzählt er. Der Wagen war als Attraktion für den Festzug des Köpenicker Sommers im Jahr …

S-Bahn: Linie S 5 – S-Bahnfahren wie in der Heringsdose? aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei der #S-Bahn seit 2007

  •  
  • der Linie #S5 (bitte die jährlichen Beförderungsfälle in absoluten Zahlen angeben)
  • den Bahnhöfen #Wuhletal, #Kaulsdorf und #Mahlsdorf (bitte Fahrgastzahlen für einen durchschnittlichen Werktag angeben)

entwickelt?

Antwort zu 1 a):

Die jährlichen Fahrgastzahlen für die Jahre 2007 – 2016 sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Der Wert für das Jahr 2017 liegt noch nicht final vor (Angaben in Mio.).

 

Jahr

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Fahrgäste

371

388

371

376

383

395

402

414

417

431

 

Antwort zu 1 b):

Die DB teilt hierzu mit:

„Nach Auswertung der im Jahr 2012 erhobenen linienscharfen Daten kann mitgeteilt werden, dass auf dem damaligen Streckenverlauf Strausberg Nord – Spandau 64 Mio. Fahrgäste ermittelt wurden.“

Antwort zu 1 c):

Die DB teilt hierzu mit:

„Nach Auswertung der im Jahr 2008 und 2012 erhobenen stationsspezifischen Daten kann mitgeteilt werden, dass in 2008 in Kaulsdorf 5.000 Fahrgäste, in Mahlsdorf 13.400 Fahrgäste und in Wuhletal 21.000 Fahrgäste, in 2012 in Kaulsdorf 6.700 Fahrgäste, in Mahlsdorf 13.900 Fahrgäste und in Wuhletal 22.000 Fahrgäste ermittelt wurden.“

Frage 2:

 

Wie hat sich bei der S-Bahn seit 2007 das Verkehrsangebot (Anzahl der Züge und Wagen)

  •  
  • der Linie S 5 zwischen Mahlsdorf und Westkreuz entwickelt?

 

Antwort zu 2 a) und b):

 

Eine detaillierte Darstellung der Zugzahlen im Berliner S-Bahn-Netz und speziell im Abschnitt Mahlsdorf – Westkreuz der S5 im Rückblick der letzten 10 Jahre ist im Rahmen kurzfristig aufbereitbarer Daten nicht möglich.

 

Die nachfolgende Tabelle stellt für die einzelnen Fahrplanjahre die Verkehrsleistung im Berliner Teil des S-Bahn-Netzes jeweils als Gesamtwert in Zugkilometern (Bestellleistung) dar. Im Jahr 2017 ist die bestellte Leistung bis einschließlich 14.12.2017 (Ende des Verkehrsvertrages 2003-2017) enthalten.

 

Jahr

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017**

Bestell- leistung Land Berlin in Mio.

Zugkilo- metern

 

 

 

29,143

 

 

 

28,970

 

 

 

29,024

 

 

 

29,001

 

 

 

28,970

 

 

 

29,505

 

 

 

29,438

 

 

 

29,255

 

 

 

29,255

 

 

 

29,697

 

 

 

28,525

**) Werte enthalten Daten bis einschließlich 14.12.2017

 

Für alle planmäßig über die Berliner Stadtbahn verkehrenden Fahrten der Linie S5 (Tages- und Stammzuggruppe) ist der Einsatz von Vollzügen (Acht-Wagen-Züge) durch die Länder Berlin und Brandenburg bestellt und durch die S-Bahn Berlin GmbH planerisch vorgesehen. Abweichungen traten und treten gelegentlich infolge Störungsauswirkungen sowie in größerem Maße in den Jahren der S-Bahn-Krise (2009 bis 2012) auf. Für die geplanten Verstärkerfahrten in den Hauptverkehrszeiten zwischen Mahlsdorf und Warschauer Straße (bzw. bis 2. November 2018 aufgrund infrastruktureller Einschränkungen im Bereich Ostkreuz bis Ostbahnhof nur im Abschnitt Mahlsdorf – Lichtenberg) ist der Einsatz von Halbzügen (Vier-Wagen-Züge) bestellt und durch die S-

Bahn Berlin GmbH planerisch vorgesehen. Diese Verstärkerfahrten konnten jedoch wegen der Folgen der S-Bahn-Krise in den Jahren 2009 bis 2011 über einen längeren Zeitraum nicht angeboten werden. Ab 4. September 2017 mussten sie erneut ausgesetzt werden.

Ihre schnellstmögliche Wiedereinführung wird vom Berliner Senat und der S-Bahn Berlin GmbH angestrebt (vgl. Antwort zu 6 und 7).

 

Frage 3:

 

Wie hat sich seit 2007 die Pünktlichkeit der S-Bahn

  •  
  • der Linie S 5 zwischen Mahlsdorf und Westkreuz entwickelt?

 

Antwort zu 3 a):

 

Jahr

2007

2008

2009

2010*

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017*

*

Pünktlich- keitsgrad [%]

96,48

95,42

93,59

86,31

88,63

93,46

93,19

92,10

94,20

92,31

*) Für das Jahr 2010 konnte wegen der massiven Auswirkungen der S-Bahn-Krise und der unzureichenden Datenlage kein Pünktlichkeitsgrad nach Anlage 2.1 des Verkehrsvertrages ermittelt werden.

**) Werte enthalten Daten bis einschließlich 14.12.2017 Antwort zu 3 b):

Es liegen keine abschnittsscharfen Daten vor, die kurzfristig zur Beantwortung der Frage herangezogen werden können.

 

Frage 4:

 

Wie haben sich die Zugausfälle seit 2007

  •  
  • der Linie S 5 zwischen Mahlsdorf und Westkreuz entwickelt.

 

Antwort zu 4 a):

 

Gemäß der von der S-Bahn Berlin GmbH an die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) GmbH übergebenen Liefernachweise sind die ausgefallenen Zugkilometer (Zugkm) für die Jahre 2007 – 2017 in der folgenden Tabelle dargestellt. Die Werte stellen eine Kumulation aus störungsbedingten und baubedingten Ausfällen sowie Mehrleistungen dar.

 

Jahr

ausgefallene Zugkm

2007

748.747

2008

481.495

2009

4.539.996

2010

3.335.862

2011

2.806.391

2012

1.882.462

2013

1.286.018

2014

1.643.702

2015

2.286.793

2016

1.632.559

2017 **

2.005.860

**) Werte enthalten Daten bis einschließlich 14.12.2017 Antwort zu 4 b):

Es liegen keine abschnittsscharfen Daten vor, die kurzfristig zur Beantwortung der Frage herangezogen werden können.

 

Frage 5:

 

Wie hoch waren seit 2007 jeweils die einbehaltenen Landeszuschüsse an die S-Bahn wegen Minderleistung?

 

Antwort zu 5:

 

Bei Änderungen des Verkehrsangebots sowie Leistungsstörungen, die zu einer erheblichen Verringerung des tatsächlichen finanziellen Beitrags für das jeweilige Kalenderjahr führen, wurden die Landeszuschüsse einbehalten und die monatlichen Abschlagszahlungen angepasst.

 

Jahre

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017*

*

in Mio. EUR

0,0

0,0

-37,2

-51,5

-40,6

-11,8

-9,1

-7,5

-10,3

-4,9

-3,8

**) Werte enthalten Daten bis einschließlich 14.12.2017

 

Frage 6:

 

Aus welchen Gründen entfallen die für September 2017 angekündigten Verstärkerzüge zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg auf der Linie S 5 nach wie vor?

 

Frage 7:

 

Ab wann werden die Verstärkerzüge auf der Linie S 5 wieder bereitgestellt, bzw. ab wann kann die S-Bahn einen Termin benennen zu dem die Verstärkerzüge wieder bereitgestellt werden?

 

Antwort zu 6 und zu 7:

 

Im Sommer 2017 führten Lieferengpässe für Tauschradsätze zu einer verminderten Fahrzeugverfügbarkeit. Um für die Fahrgäste trotzdem ein verlässliches S-Bahn- Verkehrsangebot bereitzustellen, entschieden der VBB, die Länder Berlin und Brandenburg sowie die S-Bahn Berlin GmbH gemeinsam, die Verstärkerfahrten der Linien S1 und S5 in den Hauptverkehrszeiten ab 4. September 2017 vorübergehend nicht einzusetzen, um die übrigen Zugleistungen im Berliner S-Bahn-Netz wieder mit größerer Zuverlässigkeit erbringen zu können. Es wurde vereinbart, die weitere Entwicklung der Fahrzeugverfügbarkeit gemeinsam zu beobachten und auf dieser Grundlage über den Termin für einen Wiedereinsatz der Verstärkerfahrten zu entscheiden. Bisher waren die Voraussetzungen nicht gegeben, um hierfür einen Termin festlegen zu können.

 

Frage 8:

 

Wie will das Land Berlin dafür Sorge tragen, dass in Zukunft das mit der S-Bahn vertraglich vereinbarte Verkehrsangebot auch zur Verfügung steht?

 

Antwort zu 8:

 

Die seit 15.12.2017 geltenden Verkehrsverträge zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH enthalten detaillierte Vorgaben zum Verkehrsangebot und zur Qualität der Leistungserbringung sowie entsprechende Regelungen für die finanzielle Bewertung von Nicht- und Schlechtleistungen, die eine erhebliche Motivation für das Eisenbahnverkehrsunternehmen S-Bahn Berlin GmbH zur bestmöglichen Erbringung der vereinbarten Verkehrsleistungen mit hoher Qualität erzeugen.

 

Darüber hinaus thematisieren die Länder Berlin und Brandenburg auftretende Qualitätseinschränkungen im Berliner S-Bahn-Netz in regelmäßigen Gesprächen mit der S-Bahn Berlin GmbH und mit der DB Netz AG, und fordern hierin Gegenmaßnahmen ein.

 

Trotzdem wird es einen völlig störungsfreien Bahnbetrieb weder bei der S-Bahn in Berlin und Umgebung noch in anderen Bahnsystemen geben können. Einerseits entziehen sich Betriebsstörungen durch externe Einflüsse (z.B. Polizei- und Notarzteinsätze oder Witterung) zumindest teilweise dem Einfluss der Verkehrsunternehmen, zum anderen können auch technische Systeme nie völlig störungsfrei funktionieren. Hierfür kann auch das Land Berlin keine Sorge tragen. Darüber hinaus kann auch bei – zumindest zeitweiser

– tatsächlicher Unmöglichkeit der vollständigen Leistungserbringung, z.B. bei zu geringer Fahrzeugverfügbarkeit infolge technischer Probleme, durch keine vertraglichen Instrumente, gleich welcher Art, eine vollständige Leistungserbringung durch das Land Berlin sichergestellt werden.

 

Frage 9:

 

Wieviel zusätzliches Verkehrsangebot (Anzahl Züge und Wagen) leisten die Verstärkerzüge auf der Linie S 5 zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg an einem durchschnittlichen Werktag?

 

Antwort zu 9:

 

Die Verstärkerleistungen sollen in den Hauptverkehrszeiten auf der Relation Mahlsdorf <> Lichtenberg mit dem Einsatz von Halbzügen im 20-Minuten-Takt erbracht werden. Diese Leistung umfasst insgesamt 40 Zugfahrten an einem durchschnittlichen Werktag (ohne Samstag).

 

Frage 10:

 

Wie viele Fahrgäste (in absoluten Zahlen) beförderten die Verstärkerzüge auf der Linie S 5 zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg an einem durchschnittlichen Werktag in 2016 und 2017 und wie hoch ist der prozentuale Anteil der Fahrgäste, die durch Verstärkerzüge an einem durchschnittlichen Werktag in 2016 und 2017 zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg befördert wurden?

 

Antwort zu 10:

 

Es liegen keine abschnitts- und zuggruppenscharfen Daten vor, die kurzfristig zur Beantwortung der Frage herangezogen werden können.

 

Frage 11:

 

Wie viele Park and Ride-Anlagen gibt es an welchen Standorten auf der Linie S 5 und hat der Senat Erkenntnisse über deren jeweilige Auslastung?

 

Antwort zu 11:

 

Die in Berlin vorhandenen Park and Ride-Plätze (P&R) liegen in der Zuständigkeit der bezirklichen Straßen- und Grünflächenämter als Straßenbaulastträger. Sie bewirtschaften die Anlagen und sind für die Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht verantwortlich. Der Senatsverwaltung liegen daher keine aktuellen Statistiken und Standortdifferenzierungen zum gegenwärtigen Bestand, zur Ausstattung und Auslastung der vorhandenen P&R-Anlagen vor. Entsprechend einer statistischen Abschätzung aus dem Jahr 2015 gab es in Berlin ca. 5.000 P&R-Parkplätze.

 

Frage 12:

 

Sind weitere Park and Ride-Anlagen geplant, um den Individualverkehr im Stadtgebiet zu reduzieren?

 

Antwort zu 12:

 

Aufgrund der politischen Zielsetzung des Landes Berlins, dass P&R-Anlagen an der Stadtgrenze im Land Brandenburg anzusiedeln sind, um Autofahrende so früh wie möglich zum Umsteigen auf den öffentlichen Personenverkehr zu animieren, gab es in den letzten Jahren keine Aktivitäten zur Förderung von P&R-Anlagen in Berlin.

 

Frage 13:

 

Wer ist für die Säuberung der S-Bahnhöfe, der Gleisstrecke zwischen den Bahnhöfen und des S- Bahnhofumfeldes auf der Linie S 5 zuständig und wie häufig werden die S-Bahnhöfe, Gleisstrecke zwischen den Bahnhöfen und des S-Bahnumfeldes gereinigt? (bitte nach Stationen aufgelistet)

 

Antwort zu 13:

 

Die DB teilt hierzu mit: „Die erforderlichen regelmäßigen Reinigungsarbeiten obliegen dem jeweiligen Flächeneigentümer. Je nachdem, ob die Flächen an den Stationen, Gleisen oder im Stationsumfeld liegen, sind entweder DB Netz, DB Station&Service oder die Bezirksämter oder Privatpersonen zuständig. Die DB-Flächen werden abhängig von der Nutzungsfrequenz und einer einzelfallspezifischen Bewertung der Situation vor Ort gereinigt. Stationen an denen nur die S-Bahn verkehrt, werden mindestens einmal täglich oder öfter manuell gereinigt. In größeren Abständen erfolgt auch eine Reinigung unter Hinzuziehung von Reinigungsmaschinen, soweit es der Untergrund zulässt. Gleisflächen im Stationsbereich können nur im mehrmonatigen Abstand gereinigt werden, weil hierfür Streckensperrungen notwendig sind.“

 

Frage 14:

 

Gibt es der Beantwortung der Anfrage zu dem Thema der Anfrage aus Sicht des Senats noch etwas hinzuzufügen?

 

Antwort zu 14: Nein.

 

Berlin, den 22.02.2018 In Vertretung

 

 

Jens-Holger Kirchner

…………………………..

Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Schiffsverkehr: Berlin will Millionensumme in Ufer stecken, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article213568915/Berlin-will-Millionensumme-in-Ufer-stecken.html

Berlin will mit Hilfe von Bundeszuschüssen mehrere #Ufer #sanieren. Insgesamt stehen in diesem Jahr 128 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur zur Verfügung (GWR), wie Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag sagte. Das Geld kommt zur Hälfte von Bund und Land.

Damit sollen Berliner Unternehmen und die Infrastruktur unterstützt werden. Geplant ist unter anderem, das #Bonhoefferufer und das #Wikingerufer an der #Spree zu befestigen. Davon soll die #Schifffahrt

Flughäfen: Flughafen BER Wie heikel ist die Lage des Flughafen-Neubaus? Am BER geht es schon wieder um Termine und Finanzen. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/politik/flughafen-ber-wie-heikel-ist-die-lage-des-flughafen-neubaus/21006602.html

Geschichte wiederholt sich manchmal doch – zumindest am #unvollendeten Berliner #Flughafen. Der wird seit zwölf Jahren gebaut. Erst vor wenigen Wochen, kurz vor Weihnachten 2017, hatte Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup einen neuen #BER-Eröffnungstermin bekannt gegeben – nachdem in der Geschichte des Milliardenprojektes der staatlichen Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (#FBB) fünf Start-Termine verschoben worden waren: Der Flughafen soll nun im Oktober 2020 in Betrieb gehen. Auch wenn der FBB-Aufsichtsrat an diesem Freitag tagt, wird es wieder um gerissene Termine gehen und um Geld, das benötigt wird – immerhin 770 Millionen Euro. Und auch eine alte Idee wird wieder diskutiert: Die Berliner CDU hat einen neuen Vorstoß gemacht, einen privaten Gesellschafter am Flughafen zu beteiligen, um das BER-Projekt endlich in den Griff zu bekommen.
Wäre ein Investor die Rettung?

Vor der Eröffnung wohl kaum, danach vielleicht. Alles hängt vom BER–Start ab. Eh der neue Airport in Schönefeld in Betrieb ist, werden private Kapitalgeber kein Geld geben – oder höchstens mit Garantiezusagen der drei Eigner. Als 2015/2016 das letzte 2,2-Milliarden-Euro-Paket der öffentlichen Hand geschnürt wurde, hatte die FBB intern bereits den Einstieg eines privaten Minderheitsgesellschafters (mit einem Anteil von rund 49 Prozent) durchkalkuliert. Das Ergebnis sah so aus, dass die öffentliche Hand dem Investor für einen Einstieg eine halbe Milliarde Euro hätte überweisen müssen, damit es sich lohnt. Ganz anders sieht das nach dem BER–Start aus: Infrastrukturprojekte gelten als lohnende Anlagen, für Fonds, für Versicherungen. Es gebe Interessenten, heißt es aus der FBB und Gesellschafterkreisen.

Nach Tagesspiegel-Informationen favorisiert Brandenburgs rot-rote Regierung unter Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und seinem Vize, Finanzminister Christian Görke (Linke), schon länger den Einstieg eines vierten Gesellschafters, sobald das möglich und sinnvoll ist. Und zwar auch, um auf diesem Weg die Flughafengesellschaft zu professionalisieren. Auch der Bund zeigte sich offen für solche Modelle, während Berlin eine Teilprivatisierung bislang strikt ablehnt.

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup will für das geplante #BER-Erweiterungsprogramm des „#Masterplans 2040“, mit dem der zu kleine BER gleich nach Eröffnung zügig um einige Terminals ausgebaut werden muss, ohnehin eine extra …

zu Fuß mobil: Fuss e.V. zum Diesel-Urteil: Die Mehrheit vor Vergiftung schützen!

Deutschlands Fachverband für #Fußverkehr #FUSS e.V. begrüßt das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu #Diesel-Fahrverboten. Bundesgeschäftsführer Stefan Lieb: „Das kann sich als guter Tag für die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer herausstellen. In Deutschlands Städten verbringen die Menschen mehr Zeit im Verkehr auf den Beinen als hinterm Steuer. Es ist höchste Zeit, dass die größte und umweltschonendste Gruppe der Verkehrsteilnehmer endlich wirksam vor Vergiftung geschützt wird.“

Lieb verweist auf wissenschaftliche Studien, nach denen jährlich 7.000 bis 10.000 Menschen in Deutschland an Krankheiten sterben, die durch Feinstaub aus Auspuffen hervorgerufen werden.  „Das sind zwei- bis dreimal so viele Feinstaub- wie Unfallopfer.“ Und oft trifft es gerade die Schwächsten im Verkehr: Kinder, Alte und Ärmere legen den relativ größten Teil ihrer Wege zu  Fuß zurück.

FUSS e.V. nimmt auch zu den Folgen der Kapitalvernichtung Stellung, die Fahrverbote für die Eigentümer von Dieselautos bedeuten können. „Das entwertet zwar einerseits viel Fahrzeug-Kapital“, sagt Stefan Lieb. „Doch wesentlich wichtiger ist, dass mit der Atemluft ein lebenswichtiges Kapital für uns alle erhalten und wieder aufgewertet wird.“  –
Und selbstverständlich müssen die Hersteller die Umrüstung leisten und finanzieren.

allg. + Straßenverkehr: Verschwindende Stadtmöbel Von der Wasserpumpe zum Kaugummiautomat Sie sind Relikte aus vergangenen Zeiten – und manche sogar schon Geschichte. Berliner Stadtmöbel damals und heute. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verschwindende-stadtmoebel-von-der-wasserpumpe-zum-kaugummiautomat/20994910.html

#Toilettenhäuschen

Klar, es gibt die neuen öffentlichen Toiletten, vollautomatisch, auf dem höchsten Stand der selbstreinigenden Toilettentechnik. 252 Stück davon betreibt die Firma Wall. Wie lange die noch stehen bleiben, liegt in den Händen des Senats, auf jeden Fall erst einmal bis Ende 2018. Doch es gibt noch die alten grünen Urinieranstalten. In Schöneberg steht eine, auch in Neukölln und in Friedrichshain.

Sie sehen aus wie ein riesiges #Achteck, darum auch Café Achteck genannt, die Außenwände sind gusseisern verziert, drinnen können bis zu sieben Männer pinkeln. 1920 boten 142 von ihnen den männlichen Berlinern die Möglichkeit zur Erleichterung, heute sind es nur noch 30. Einige von ihnen wurden für 125 000 Euro denkmalgerecht saniert und mit zwei getrennten Bereichen für Männer und Frauen ausgestattet.

#Wasserpumpe

Sie quietschen, rasseln und röcheln wie ein Raucher beim Joggen. Auf und ab, auf und ab – und wenn man Glück hat, kommt ein Strahl Wasser auf den Bürgersteig geschossen. Sie sind legendär, sie sind Geschichte und bleiben

uns für den Notfall erhalten.

#Straßenpumpen? Das sind die meist grünen Wasserpumpen aus Metall, die auf den Bürgersteigen herumstehen und von denen keiner mehr weiß, wozu sie noch gut sind. Manche von ihnen sind mehr als 100 Jahre alt, reich verziert mit Fischen, Drachenköpfen …

Schiffsverkehr: Oder für Schifffahrt gesperrt: Eisbrecher startklar, aus berlin.de

https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/5215419-958092-oder-fuer-schifffahrt-gesperrt-eisbreche.html

Die #Oder ist wegen drohenden #Eisgangs für die #Schifffahrt #gesperrt worden. Nach ersten Abschnitten am Wochenende sei die Wasserstraße nun komplett gesperrt, sagte eine Sprecherin des #Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamtes (#WSA) in Eberswalde am Montag. Zwar sei auf dem Fluss noch kein Eis in Sicht, dies könne sich angesichts der frostigen Temperaturen aber bald ändern. Daher seien bereits die Fahrwassertonnen eingeholt worden.
Zudem sind inzwischen die sechs deutschen #Eisbrecher in Hohensaaten (Märkisch-Oderland) für ihren ersten Wintereinsatz startklar. Auf polnischer Seite stünden sieben Eisbrecher bereit, teilte das WSA mit. Sollte es zur Bildung einer #Eisdecke auf der Oder kommen, könne die deutsch-polnische Eisbrecherflotte …

Fahrdiesnt: Fahrdienst Blacklane nimmt Fahrt auf Das Berliner Start-up Blacklane vermittelt jeden Monat Zehntausende Fahrten an Limousinen-Unternehmen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article213545957/Volle-Fahrt-im-grossen-Schwarzen.html

Berlin.  Vor der großen schwarzen Limousine wartet Artur Silber. Er weiß genau, was seine Fahrgäste verlangen. Die Tür hält er wie selbstverständlich auf. Innen glänzt das Leder, stehen Wasserflaschen bereit. Wie es geht, fragt Silber, der seit vier Jahren für ein Berliner #Chauffeur-Unternehmen arbeitet. Er ist fest angestellt und hat eine Lizenz zur #Fahrgastbeförderung. "Mein Job macht mir Spaß. Ich lerne viele Leute kennen", erzählt er. Dann zeigt Silber ein Foto des Schauspielers Moritz Bleibtreu, den er vor einigen Wochen mal durch Berlin gefahren hat. Mit derart illustren Fahrgästen bringt Silber ein Algorithmus zusammen, den das Berliner Start-up #Blacklane entwickelt hat. Weltweit vermittelt das Unternehmen über das Internet Fahrten mit professionellen Chauffeuren in schwarzen #Oberklasse-Limousinen.

Blacklane selbst besitzt allerdings weder Autos noch Fahrer. Die Kunden des Start-ups buchen über eine App, die Aufträge vermitteln die Berliner weiter an Partner-Firmen. Auch der Arbeitgeber von Artur Silber arbeitet mit Black­lane zusammen. Was 2011 mit einer Test-Website begann, hat sich zu einem gut laufenden Unternehmen entwickelt: Jeden Monat werden Zehntausende Fahrten über die Blacklane-App gebucht. Den Limousinen-Service bietet das Start-up in mehr als 50 Ländern und 260 Städten an.

Die meisten Kunden buchen in den USA und Europa. Ein neuer Investor soll dem Unternehmen jetzt dabei helfen, im Mittleren Osten Fuß zu fassen, sagt Blacklane-Geschäftsführer Jens Wohltorf. Rund 40 Millionen Euro soll Blacklane wohl in der letzten Finanzierungsrunde eingesammelt haben. Wohltorf selbst schweigt dazu, spricht nur von dem größten Betrag in der Black­lane-Geschichte. Neben den bestehenden Investoren Daimler und btov Partners legte auch der arabische Mischkonzern Alfahim …

Flughäfen: Ryanair fliegt erstmals vom Flughafen Tegel, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/02/ryanair-fliegt-erstmals-vom-flughafen-tegel-nach-mallorca.html

Der irische Billigflieger #Ryanair verstärkt sein Deutschland-Engagement und fliegt erstmals vom #Flughafen Berlin-#Tegel. Im Sommer werde es sechs Verbindungen pro Woche zur beliebten Urlaubsinsel geben, wie die Fluggesellschaft am Montag mitteilte.

Neben Tegel werden auch zusätzliche Flüge von Düsseldorf, Nürnberg und Stuttgart nach Mallorca angeboten. Zudem sollen bestehende Verbindungen zwischen der Balearen-Insel und den Airports Köln und Dortmund ausgeweitet werden. "Die neuen Verbindungen und zusätzlichen Flüge werden von Juni bis August angeboten", so Ryanair-Sprecher David O'Brien.
Ryanair für Weiterbetrieb von Tegel

Immer mehr Fluggesellschaften stoßen in die Lücke, die die Air Berlin-Pleite im vergangenen Jahr auf dem attraktiven deutschen Luftfahrtmarkt hinterlassen hat. Auch der britische Billigflieger Easyjet und die Lufthansa-Tochter Eurowings fahren ihr Angebot …