Archiv für den Monat: Dezember 2016

Flughäfen + Taxi: Schönefeld: Neue Runde im Taxistreit Wenn der BER ans Netz geht, wollen die Berliner Taxifahrer ein Stück vom Flughafen-Geschäft abhaben. Doch dafür benötigen sie ein Laderecht, dass die Schönefelder Kollegen aber nicht abgeben wollen. Die Rede ist von einem Kampf zwischen David und Goliath. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Schoenefeld-Neue-Runde-im-Taxistreit

Potsdam. Im neu entflammten #Taxistreit zwischen Berlin und Brandenburg um das Geschäft am künftigen #Flughafen #BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) gehen die Schönefelder Taxifahrer in die Offensive. Sie wollen mit #Taxi-Verbänden verhindern, dass Berliner Fuhrunternehmen sich am BER breitmachen und einen Großteil der ankommenden Passagiere einlädt. „Wir werden auf jeden Fall dafür sorgen, dass das nicht passiert“, sagte der Schönefelder Taxiunternehmer Özcan Ekinci der MAZ. Er ist erster Vorsitzender des Verbands „SXF Taxiverband BER“, in dem sich nach eigenen Angaben der Großteil der Schönfelder Taxiunternehmer organisiert. „Wir sind mit der jetzigen Regelung zufrieden. Warum soll sich daran etwas ändern?“

Hintergrund des Streits ist der Koalitionsvertrag der neuen rot-rot-grünen Regierung von Berlin. Darin wird für Berliner Taxiunternehmer das Recht reklamiert, am Großflughafen Passagiere aufnehmen zu können. Dies ist Berliner Taxen derzeit verboten. Sie dürfen Passagiere in Schönefeld abladen, müssen aber leer nach Berlin zurück. Umgekehrt dürfen märkische Taxen keine Gäste in Berlin aufnehmen. Der Landkreis Dahme-Spreewald wurde von der Berliner Forderung überrascht, er lehnt sie als „einseitig“ ab. Im Moment sei man rechtlich auf der „sicheren Seite, weil wir so handeln, wie es sich der Gesetzgeber gedacht hat“, hieß es.

Vor Jahren platzte eine Einigung mit Berlin

Laut Personenbeförderungsgesetz müssen Taxen dort gemeldet sein und eine Konzession besitzen, wo sie Passagiere aufnehmen wollen. Vor drei Jahren war eine Vereinbarung um gegenseitige Laderechte an den Flughäfen Schönefeld und Tegel gescheitert. Berliner Taxifahrer hatten sich dagegen gewehrt, dass Brandenburger in Berlin Passagiere aufsammeln, die Brandenburger wiederum hatten eine Berliner Übermacht in Schönefeld befürchtet.

Nun fürchten die Schönefelder Fahrer, von den zahlenmäßig überlegenen Berliner Kollegen überrumpelt zu werden. „Es ist ein Kampf David gegen Goliath“, sagte Ersin Sibik, der zweite Verbandsvorsitzende aus Schönefeld. 3000 Berliner Taxen profitieren derzeit vom Tegel-Geschäft, am Schönefelder Flughafen sind es dagegen nur rund …

Fernbus: Nadine Gottschalk steuert ab Januar Berlins Zentralen OmnibusbahnhofSie ist der Boss der Busse, aus bild.de

http://www.bild.de/regional/berlin/zentraler-omnibus-bahnhof/sie-ist-der-boss-der-busse-49526572.bild.html

30.12.2016 – 06:53 Uhr

Es brummt. Ankunft aus Kopenhagen, Prag, München, Wiesbaden, Lübeck, Münster, Braunschweig – alles zur selben Minute.

Berlin – Der Zentrale #Omnibusbahnhof Berlin ist wieder ein wichtiges Tor zur Hauptstadt. Ab Januar steuert eine Chefin den Betrieb: Nadine #Gottschalk (39) ist der Boss der Busse!

Am #Messedamm ist gerade absoluter Hochbetrieb. Bis zu 35 Busse fertigen die bis zu 14 Mitarbeiter allein in einer halben Stunde ab – bis Jahresende werden es vermutlich 215 000 An- und Abfahrten. Der Aufschwung kam mit der Liberalisierung des deutschen Fernbusverkehrs (2013).

Der #ZOB gehört zur #BVG, dort ist die neue Chefin auch vor 16 Jahren als Kauffrau-Azubi gestartet. Ihr Aufstieg im Unternehmen hatte immer irgendwie mit Bussen zu tun. Erster Einsatzort war der Betriebshof Britz. „Schon beeindruckend, wenn so ein Bus in der Halle aufgebockt ist“, sagt sie.

Abends und samstags studierte die BVGlerin Betriebswirtschaft. Privat blieb nur noch Zeit für ein PS: ihr englisches Vollblutpferd. Inzwischen ist Nadine Gottschalk als …

Bahnverkehr: Die Städteverbindung zwischen Hamburg und Berlin feierte 170-jähriges Jubiläum, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/hansaviertel/verkehr/die-staedteverbindung-zwischen-hamburg-und-berlin-feierte-170-jaehriges-jubilaeum-d115769.html

Moabit. Da staunte Uwe Jaspersen nicht schlecht. Kaum hatte der Lokführer seinen ICE 1614 im Berliner Hauptbahnhof zum Stehen gebracht, überraschte ihn sein oberster Chef, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Rüdiger #Grube, mit einem #Geschenk. Anlass war ein historisches Datum.

Mit einem signierten historischen Foto des #Triebwagens „Fliegender Hamburger“ aus den 30er-Jahren in der Hand erfuhr Lokführer Jaspersen vom bedeutenden #Jubiläum der Strecke, die er gerade zurückgelegt hatte: Seit 170 Jahren gibt es die #Eisenbahnlinie zwischen #Hamburg und Berlin. Im Dezember wurde gefeiert.

1846 war die durchgehende Eisenbahnverbindung zwischen der Hansestadt und der preußischen Spreemetropole, ursprünglich mit privatem Kapital ausgebaut, übergeben worden. Züge verkehrten ab April 1847 in jeder Richtung zunächst einmal täglich. Fahrgäste stiegen in Hamburg um 7 Uhr früh ein und erreichten Berlin um 16.15 Uhr. Die Fahrtzeit gegenüber der bis dahin üblichen Postkutsche verringerte sich um rund 32 Stunden. Mit dem technischen Fortschritt nahm die Reisezeit kontinuierlich ab. In den 30er-Jahren fuhr der „Fliegende Hamburger“, ein von einem Dieselschnelltriebwagen gezogener Zug, auf der Strecke bis zu 160 Stundenkilometer schnell und erreichte seinen Zielbahnhof in zwei Stunden und 18 Minuten. „Eine Zeit, die erst 1997 unterboten wurde“, sagt Bahnchef Grube. Der „Fliegende Hamburger“ war seinerzeit der schnellste Reisezug der Welt. Legendär sind die erreichten Geschwindigkeitsweltrekorde auf der Berlin-Hamburg-Strecke: 1931 erreichte Franz Kruckenbergs Schienenzeppelin Tempo 230, 1936 schaffte eine Dampflokomotive die Rekordgeschwindigkeit von mehr als …

Tarife + VBB: Änderungen im VBB-Tarif 2017 Eine für Vier: starke Tageskarten – Noch mehr 4-Fahrten-Karten, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/aenderungen-im-vbb-tarif-2017/1161367.html

Zum 1. Januar 2017 gibt es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) #Änderungen im #VBB-Tarif. Neu ist die Einführung der Mitnahmemöglichkeit von bis zu drei Kindern auf der Tageskarte. Auch das Tarifangebot der 4-Fahrten-Karte wird ausgeweitet. In den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel wird neu das VBB-Abo 65vorOrt angeboten. Die Fahrpreise im Stadtgebiet Berlin AB bleiben weitgehend gleich. Schülertickets, Geschwisterkarten, Zeitkarten und alle Fahrausweise für Fahrräder verteuern sich nicht. Der Preis für den Einzelfahrausweis Berlin AB steigt um zehn Cent. Für alle, die Ihr Ticket mobil in der VBB-App Bus&Bahn erwerben: Alle Änderungen werden ohne ein Update der VBB-App wirksam.

EINE für VIER – Aufwertung der VBB Tageskarte

Die Tageskarten in Berlin und Potsdam werden aufgewertet und stellen zukünftig ein sehr attraktives Angebot für Familien dar: Inhaber einer Tageskarte, die älter als 15 Jahre sind, können nun bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren mitnehmen. Dies gilt für die Tageskarte im Regeltarif Berlin AB, BC und ABC sowie für die Tageskarte im Regeltarif Potsdam AB.

Noch mehr 4-Fahrten-Karten

In Berlin gibt es zukünftig die 4-Fahrten-Karte nicht nur für Berlin AB, sondern auch in den Geltungsbereichen Berlin BC und ABC. Alle 4-Fahrten-Karten werden im personalbedienten Vorverkauf, an stationären und mobilen Fahrausweisautomaten sowie zum Teil beim Busfahrer (außer BVG) verkauft, wenn dort auch die regulären VBB-Fahrausweise erhältlich sind.

Auch in den kreisfreien Städten des Landes Brandenburg gibt es ab 1. Januar 2017 neu die 4-Fahrten-Karten im Angebot. In Potsdam AB als Einzelfahrausweis und Kurzstrecke sowie in Frankfurt (Oder) AB und Brandenburg an der Havel AB jeweils als Einzelfahrausweis. Die neuen 4-Fahrten-Karten werden im Regel- sowie im Ermäßigungstarif für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren angeboten. Durch die Einführung der 4-Fahrten-Karte werden die Preise stabil gehalten werden, obwohl die Preise für eine einfache Fahrt leicht ansteigen. Im Verhältnis zum Kauf einzelner Fahrausweise ergibt sich bei den 4-Fahrten-Karten ein Preisnachlass von bis zu zehn Prozent.

Mobil in der Stadt – Einführung des VBB-Abo 65vorOrt in Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel

In Ergänzung zu dem verbundweit gültigen VBB-Abo 65plus gibt es in den drei kreisfreien Städten Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel neu das VBB-Abo 65vorOrt. Dieses Angebot wird ausschließlich im Abonnement mit monatlicher Abbuchung angeboten und richtet sich an Fahrgäste, die 65 Jahre oder älter sind. Zum Preis von 340 Euro (34 Euro im Monat bei zehnfacher Abbuchung) können die Nutzerinnen und Nutzer ein Jahr lang innerhalb des Geltungsbereiches AB alle Verkehrsmittel benutzen. Gegenüber den bisherigen Angeboten der 8 bzw. 9 Uhr-Karten entfällt hier die Sperrzeit – dieses personengebundene Angebot kann nun also rund um die Uhr genutzt werden.

Kurze Strecke in Potsdam

Die Kurzstrecke in Potsdam umfasst ab dem 1. Januar 2017 nur noch vier Haltestellen statt bisher sechs.

Beispiele Preisänderungen in Berlin

Preis seit 1.1.2016

Preis ab 1.1.2017

Einzelfahrausweis AB

2,70 Euro

2,80 Euro

Einzelfahrausweis BC

3,00 Euro

3,10 Euro

Einzelfahrausweis ABC

3,30 Euro

3,40 Euro

Tageskarte ABC

7,60 Euro

7,70 Euro

Kleingruppen-Tageskarte AB

17,30 Euro

19,90 Euro

Monatskarte VBB-Umweltkarte ABC

99,90 Euro

100,50 Euro

Abo (monatlich) VBB-Umweltkarte ABC

986,00 Euro

992,00 Euro

Tageskarte BC

7,30 Euro

7,40 Euro

Kleingruppen-Tageskarte BC

17,60 Euro

20,60 Euro

Kleingruppen-Tageskarte ABC

17,80 Euro

20,80 Euro

 

Beispiele Preisänderungen in Brandenburg

 

Preis seit 1.1.2016

 

Preis ab 1.1.2017

Einzelfahrausweis Regeltarif:

 

 

Brandenburg an der Havel AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Frankfurt (Oder) AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Cottbus AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Potsdam AB

1,90 Euro

2,10 Euro

 

Berlin-Stettin-Ticket

Zum ersten Mal seit Einführung des Berlin-Stettin-Tickets im August 2010 erhöhen sich die Preise. Ab dem 1. Januar 2017 ändert sich der Preis für die einfache Fahrt von Berlin nach Stettin um einen Euro auf 11,00 Euro. Die ermäßigte Fahrt kostet 8,30 Euro (zuvor 7,50 Euro). An den Konditionen des Berlin-Stettin-Tickets ändert sich nichts. Weiterhin gelten Einzelfahrausweise und Tageskarten auch im Stettiner Stadtverkehr.

Fahrausweise des alten Tarifs

Fahrausweise des alten Tarifs verlieren nicht sofort ihre Gültigkeit. Im Voraus erworbene und noch nicht entwertete Fahrausweise zum alten Preis können noch bis zum 14. Januar 2017 für Fahrten genutzt werden.

Danach können Fahrausweise, bei denen der Fahrpreis angepasst wurde, bis zum 31. Mai 2017 gegen Zahlung des Differenzbetrages umgetauscht werden. Diese Fahrausweise können bei den unternehmenseigenen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen, bei denen die Fahrausweise erworben wurden, umgetauscht werden.

Fahrausweise, bei denen sich der Fahrpreis nicht geändert hat, können weiter genutzt werden.

Die Presseinformation und die komplette Übersicht der Fahrpreisanpassungen ab dem 1. Januar 2017 finden Sie auf der VBB-Homepage unter VBB.de/presse und unter VBB.de/Fahrpreise.

Fahrplan + S-Bahn: Leicht veränderter Fahrplan auf der S47, aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2016/199_S47_fahrplan.htm

Ab dem 02.01.2017 gilt auf der #S47 ein leicht veränderter Fahrplan in der #Fahrtrichtung von #Spindlersfeld nach #Hermannstraße. So fahren die Züge in Spindlersfeld zukünftig 2 Minuten früher und in Oberspree 3 Minuten früher ab.

Dadurch wird in #Schöneweide der #Übergang zur #S8 in Richtung #Birkenwerder hergestellt. Ursprünglich sollte ab 06.03.2017 (Mo) in Schöneweide nur noch eine Bahnsteigkante stadteinwärts zur Verfügung stehen. Dadurch wäre ein Übergang S47 -> S8 nicht mehr möglich gewesen. Diese infrastrukturelle Änderung wurde im bereits ab 11.12.2016 gültigen Fahrplan berücksichtigt. Da der Bauzustandswechsel nun erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird, wurde der Übergang durch eine leichte Fahrplananpassung wieder hergestellt:
 

Änderung der Abfahrtszeiten am Bahnhof Oberspree

Ab 02.01.2017 (Mo) fahren die folgenden Fahrten der S47 nach Hermannstraße 3 Minuten früher in Oberspree ab:

Montag bis Freitag: 5:36 Uhr alle 20 Minuten bis 19:16 Uhr (mit Ausnahme der Abfahrten um 10:16 Uhr und 13:36 Uhr)

Sonnabend: 6:36 Uhr alle 20 Minuten bis 18:56 Uhr

Sonntag: 8:36 Uhr alle 20 Minuten bis 18:56 Uhr

In Schöneweide besteht bahnsteiggleicher Übergang zur S8 in Richtung Birkenwerder (mit Ausnahme der Abfahrten Mo-Fr um 10:16 Uhr und 13:36 Uhr).

Mit Beginn der nächsten Umbaupha se steht in Schöneweide nur noch ein Bahnsteiggleis für Fahrten in Richtung Baumschulenweg zur Verfügung, der Übergang zur S8 kann dann leider nicht mehr angeboten werden.

 

Änderung der Abfahrtszeiten am Bahnhof Spindlersfeld

Ab 02.01.2017 (Mo) fahren die folgenden Fahrten der S47 nach Hermannstraße 2 Minuten früher in Spindlersfeld ab:

Montag bis Freitag: 5:33 Uhr alle 20 Minuten bis 19:13 Uhr (mit Ausnahme der Abfahrten um 10:13 Uhr und 13:33 Uhr)

Sonnabend: 6:33 Uhr alle 20 Minuten bis 18:53 Uhr

Sonntag: 8:33 Uhr alle 20 Minuten bis 18:53 Uhr

In Schöneweide besteht bahnsteiggleicher Übergang zur S8 in Richtung Birkenwerder (mit Ausnahme der Abfahrten Mo-Fr um 10:13 Uhr und 13:33 Uhr).

Mit Beginn der nächsten Umbaupha se steht in Schöneweide nur noch ein Bahnsteiggleis für Fahrten in Richtung Baumschulenweg zur Verfügung, der Übergang zur S8 kann dann leider nicht mehr angeboten werden.

Werstätten: Angeblich Brandschutzmängel in mehreren Hallen – Neustart im Bahnwerk Eberswalde droht zu platzen, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2016/12/bahnwerk-eberswalde-brandschutzmaengel-internes-papier.html

Eigentlich sollte das #Bahnwerk #Eberswalde ab 1. Januar durchstarten. Doch wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, soll es in mehreren Hallen Brandschutz-Mängel geben. Von ihnen soll die neue GmbH erst jetzt erfahren haben – obwohl sie seit Jahren bestehen.

Der Neustart im Bahnwerk Eberswalde zum 1. Januar 2017 droht zu platzen. Der #Käufer des Bahnwerks soll erst im November von #Brandschutz-Mängeln in mehreren #Werk-Hallen erfahren haben, obwohl sie seit 2012 bekannt seien. So steht es in einem internen Schreiben, das dem rbb vorliegt. Die Beseitigung der Mängel könnte laut Schreiben knapp 2,8 Millionen Euro kosten und möglicherweise die Insolvenz bedeuten.

Der Käufer, die Münchner Quantum Capital AG, verlangt nun Schadensersatz von der Deutschen Bahn. Weder Werk noch Betriebsrat wollten sich am Donnerstag dazu äußern, ebensowenig wie die Quantum Captial AG. Die Deutsche Bahn erklärte sich schriftlich: Man teile die erhobenen Vorwürfe nicht. Mit dem Investor wolle man sich direkt in Verbindung setzen.

Noch kein Tarifvertrag

Die Deutschen Bahn wollte das Instandsetzungswerk Ende 2015 schließen. Damals waren rund 320 Leute beschäftigt. Die Quantum Capital AG hatte Mitte 2016 angekündigt, das Instandhaltungswerk zum Jahreswechsel zu übernehmen.

In dem internen Schreiben von Ende Dezember 2016 wird zudem darüber informiert, dass es bislang noch keinen Tarifvertrag gibt. Danach müssten die 210 Beschäftigten ab 1. Januar 2017 nach dem bisher geltenden Tarifvertrag der Bahn vergütet werden. Der rbb berichtete darüber bereits vor wenigen Tagen.

Gewerkschaft will sich erst in der zweiten Januarwoche äußern

Die Schuld an den verzögerten Tarifverhandlungen mit dem neuen Investor wird in dem Schreiben zufolge der Gewerkschaft …

Fernbus: ZOBoom!, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2346

Berlins Zentraler #Omnibusbahnhof (#ZOB) bleibt auch 2016 auf #Rekordkurs.
Rund um die Weihnachtsfeiertage herrschte wieder einmal #Hochbetrieb am
#Messedamm. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreibergesellschaft
IOB, eines Tochterunternehmens der BVG, zählten vom 23. bis 27. Dezember
2016 insgesamt rund 2350 An- und Abfahrten. Zu Spitzenzeiten wurden im
Weihnachtsverkehr mehr als 35 Busse binnen 30 Minuten abgefertigt.
Seit der Liberalisierung des deutschen Fernbusmarktes erlebt der ZOB einen
rasanten Aufschwung. Für das laufende Jahr 2016 rechnet die Betreibergesellschaft
mit einer neuen Höchstmarke. Trotz des seit Juli 2016 laufenden
Umbaus am ZOB und einiger Umwälzungen auf dem Fernbus-Markt werden
bis Jahresende voraussichtlich rund 215.000 An- und Abfahrten abgefertigt.
Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es ca. 208.000, 2014 zählte das ZOB-Team
noch 175.000 An- und Abfahrten, 2013 ca. 99.000, in den Jahren 2011 und
2012 jeweils ca. 64.000.
Eine verlässliche Prognose für das kommende Jahr 2017 oder darüber hinaus
ist wegen der unabsehbaren Entwicklung der Reisebranche und insbesondere
des Fernbusmarktes derzeit noch nicht möglich.

Fernbus: Noch mehr Busse am ZOB: 215 000 An- und Abfahrten – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/noch-mehr-busse-am-zob–215-000-an–und-abfahrten-25384806

Berlin  – Berlin-Reisende nehmen noch häufiger den Fernbus. Der Zentraler #Omnibusbahnhof (#ZOB) am #Messedamm hat 2016 einen Rekord aufgestellt: Bis Jahresende werden dort rund 215 000 An- und Abfahrten erwartet, wie die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) am Mittwoch mitteilte. Das sind etwa 7000 mehr als im Vorjahr, und das trotz des seit Juli laufenden Umbaus am ZOB. Vor der Öffnung des Fernbusmarktes Anfang 2013 waren dort lediglich gut …

Radverkehr + Straßenverkehr: Radverkehr in Berlin Gleimstraße soll Fahrradstraße werden – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/radverkehr-in-berlin-gleimstrasse-soll-fahrradstrasse-werden-25381368

Der neue #Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger #Kirchner will das Dauerproblem #Gleimtunnel im kommenden Jahr ein für allemal lösen. Sein Ziel: „Die #Gleimstraße wird eine #Fahrradstraße“, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag der Berliner Zeitung. Zugleich soll auch die #Stargarder Straße zur Fahrradstraße erklärt werden.

Damit entsteht parallel  zur S-Bahn-Trasse eine neue Fahrradverbindung, die von der Prenzlauer Allee bis nach Gesundbrunnen führt.  „Wir werden die Gleimstraße aus dem Netz der Hauptverkehrsstraßen herausnehmen. Mit der Fahrradstraße reagieren wir auch auf den steigenden Radverkehr auf dieser Strecke“, so Kirchner.  Zudem gebe es den Vorteil, dass die neue Route an die bestehende Fahrradstraße in der Schwedter Straße anknüpft.
Solche Straßen sind grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten. Autos dürfen dort nur fahren, wenn der motorisierte Verkehr durch zusätzliche Verkehrsschilder, zum Beispiel „Anlieger frei“, erlaubt wird. Dann darf  höchstens mit Tempo 30 gefahren werden.
Krisentreffen am Tunnel

Seinen Vorschlag will Kirchner den beteiligten Bezirken Pankow und Mitte am 3. Januar bei einem Vor-Ort-Termin unterbreiten und möglichst auch absegnen lassen. Dieses Treffen, an dem auch die beiden Verkehrsbehörden der Bezirke sowie die Verkehrslenkung Berlin teilnehmen werden, hatte ursprünglich allerdings einen anderen Anlass. Kirchner wollte alle Verantwortlichen zusammenholen, weil der Gleimtunnel nach dem Unwetter am 27. Juli noch immer gesperrt ist. Damals hatte die Kraft der Wassermassen Autos ineinander und übereinander geschoben. Der Tunnel musste gesperrt werden, weil eine Unterspülung der Straße vermutet wurde.
Gutachter haben jetzt ihre Untersuchungen abgeschlossen. Ihr Urteil: Der 110 Jahre alte Tunnel ist auf seiner gesamten Länge …

Straßenverkehr + Bus + Radverkehr + Fähren: Die neue Süd-Ost-Verbindung, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wann ist mit der Fertigstellung und Eröff-nung der neuen #Spreebrücke zu rechnen?
Antwort zu 1: Die Fertigstellung und anschließende Eröffnung ist für Anfang 2018 vorgesehen.
Frage 2: Wird der #Busverkehr über die Spreebrücke, der die Route der #Fähre ersetzt, mit der Eröffnung der neuen Brücke erfolgen?
Antwort zu 2: Ja. Das Land Berlin hat eine Omnibus-linie über die neue Brücke bei den Berliner Verkehrsbe-trieben (BVG) bestellt und geht davon aus, dass mit Er-öffnung der neuen Brücke die Linie eingerichtet wird.
Frage 3: Welche genaue Routenführung wird die Bus-linie nehmen und wo genau befinden sich die neuen Hal-testellen?
Antwort zu 3: Gegenwärtig ist eine Omnibuslinie in Richtung Oberschöneweide bis zum Knotenpunkt Edison-straße / Siemensstraße-Griechische Allee vorgesehen.
Die Anordnung der Haltestellen an der neuen Spree-brücke soll im Bereich Nalepastraße auf den Rampen zur Brücke erfolgen.
Frage 4: Wird die Beschilderung der neuen Routen-führung des #Europaradweges #R1 über die Brücke mit der Eröffnung der Brücke ebenfalls fertig gestellt?
Antwort zu 4: Die geänderte Beschilderung für den Europaradweg R1 ist spätestens erforderlich, wenn die Fähre F 11 außer Betrieb genommen wird. Im Rahmen der Ausstattung der neuen Straßenverbindung wird die wegweisende Beschilderung für den Europaradweg vor-bereitet.
Frage 5: Wie sollen die #Abbiegespuren bei der neuen Kreuzung Köpenicker Landstraße aufgeteilt werden (von und zur neuen Brücke)?
Antwort zu 5: Die Fahrstreifenaufteilung der Knoten-zufahrt der neuen Straßenverbindung zur Köpenicker Landstraße sieht einen Fahrstreifen für Rechtsabbiegende in Richtung stadteinwärts und zwei für Linksabbieger Richtung stadtauswärts vor. Im Zuge der Köpenicker Landstraße sind in der westlichen Zufahrt zwei Fahrstrei-fen für Linksabbiegende und auf der Gegenseite ein Rechtsabbieger zur Spreebrücke hin vorgesehen.
Frage 6: Mit welchen Maßnahmen wird verhindert, dass der übergeordnete nach Westen fließende Verkehr den Weg durch die Baumschulenstraße nimmt und wann werden die Maßnahmen aus dem Lärmminderungsplan Baumschulenstraße umgesetzt?
Antwort zu 6: Die vorgesehene Spuraufteilung (siehe Antwort zu 5) ist so gewählt, dass der Hauptstrom in Richtung A 113 über die B 96a – Rixdorfer Straße – Süd-ostallee – Späthstraße geführt wird. Der Verkehr wird aus der Süd-Ost-Verbindung zweispurig nach links, also von der Baumschulenstraße weg geführt. Die Wegweisung sieht ebenso vor, den übergeordneten Verkehr nach links zu führen (Richtung BAB 113 und 117). Nach rechts werden nur die Ziele „Friedrichshain“ und „Zentrum“ angegeben, die nicht über die Baumschulenstraße zu erreichen sind. Aus der Lärmminderungsplanung wurde darüber hinaus als kurzfristige Maßnahme eine Ge-schwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zur Nachtzeit in der Baumschulenstraße angeordnet.
Um eine weitere Entlastung zu erreichen ist langfristig ein #Weiterbau der #Süd-Ost-Verbindung (SOV) bis zur Anschlussstelle #Späthstraße an der A 113 geplant.
Frage 7: Wann ist mit dem weiteren Bau der Süd-Ost-Verbindung in Richtung A 113 zu rechnen und wann werden hierzu die nächsten Schritte eingeleitet?
Antwort zu 7: Zur Fortsetzung der SOV gibt es ver-schiedene Machbarkeitsstudien und Untersuchungen. In Verbindung mit der geänderten Flächennutzungsvorstel-lung im Bereich des Späthschen Dreiecks werden im Zusammenhang mit der Erschließungsnotwendigkeit dieser Flächen erneut Untersuchungen zur SOV erforder-lich.
Frage 8: Mit welchen Maßnahmen soll dafür gesorgt werden, dass der Hauptverkehr den Weg über die neue Spreebrücke nimmt und welche Änderungen werden deshalb bei welchen benachbarten Lichtsignalanlagen vorgenommen?
Antwort zu 8: Derzeit werden auf der Basis der aktuel-len Erkenntnisse die aktuellen Verkehrsmengen ermittelt, die dann die Grundlage für die detaillierte Anpassung der Lichtzeichenanlagen sein werden. Anpassungen zur Füh-rungen des Hauptverkehrs und im Umfeld werden in jedem Fall erforderlich und sind bereits in Arbeit.
Frage 9: Wie ist der Stand zum Verkehrskonzept Oberschöneweide zur Entlastung der Edisonstraße und Siemensstraße (Lärmminderungsplanung), wann wird das Konzept veröffentlicht und wann werden die Anwohne-rinnen und Anwohner aus Oberschöneweide in den Pro-zess involviert?
Antwort zu 9: Die erste Stufe des Verkehrskonzeptes aus dem Jahre 2012 wird im Jahr 2017 mit der Bearbei-tung der zweiten Stufe fortgesetzt. Dazu soll Anfang 2017 eine Ausschreibung erfolgen. In diesem Rahmen werden konkrete Straßenraum- und Knotenpunktgestaltungen mit dem Ziel der Entlastung von Oberschöneweide unter-sucht. Im Rahmen der Erarbeitung der zweiten Stufe des Verkehrskonzeptes soll die Öffentlichkeit beteiligt wer-den.
Frage 10: Teilt die Senatsverwaltung die Auffassung, dass das Verkehrskonzept Oberschöneweide nach Mög-lichkeit ab dem Tag der Eröffnung der neuen Spreebrücke umgesetzt werden sollte, damit umgehend eine Entlastung der vom Verkehrslärm extrem stark betroffenen Wohnge-biete in Oberschöneweide erfolgt und sich die Autofahre-rinnen und Autofahrer nicht erst an die dann alternativ bestehenden Verkehrsrouten gewöhnen?
Antwort zu 10: Die Umsetzung selbst kann zum Tag der Inbetriebnahme der neuen Spreebrücke nur teilweise erfolgt sein. Die umfangreichen Umgestaltungsmaßnah-men im Straßenraum können erst im Anschluss in Angriff genommen werden. Verkehrsorganisatorische Maßnah-men insbesondere Knotenpunktsignalisierung und Be-schilderung zur Ableitung des übergeordneten Verkehrs auf die neue Spreebrücke werden zeitgleich umgesetzt. Zudem soll auch die Behelfsbrücke Stubenrauchbrücke außer Betrieb genommen und zurückgebaut werden.
Berlin, den 27. Dezember 2016
In Vertretung
Jens – Holger Kirchner
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 02. Jan. 2017)