Archiv für den Monat: Oktober 2016

U-Bahn + Straßenbahn: Zug um Zug in die Zukunft aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2244

Der Aufsichtsrat der BVG hat in seiner heutigen Sitzung die #Ausschreibung von #Rahmenverträgen zur zukunftssicheren #Fahrzeugbeschaffung beschlos-sen. Für insgesamt 3,1 Milliarden Euro sollen bis 2035 neue Züge für #U-Bahn und #Straßenbahn beschafft werden. Der Aufsichtsrat hat mit seinem heutigen Beschluss die Weichen für Ausschreibungen in diesem Rahmen gestellt. Die Verträge werden den Fahrzeugbedarf der BVG auch in Hinblick auf Mehrleis-tungen für die wachsende Stadt sichern.
In einer ersten Tranche sollen für die U-Bahn mindestens 182 Wagen für das #Kleinprofil und mindestens 264 für das #Großprofil beschafft werden. Für die #Straßenbahn sind im ersten Schritt mindestens 80 #Zweirichtungsfahrzeuge verschiedener Größen vorgesehen.
Entsprechende Ausschreibungen sind in Vorbereitung und werden in Kürze veröffentlicht.

Straßenverkehr: Abrissarbeiten am Brückenbauwerk Kleeblatt Zehlendorf beginnen Verkehrseinschränkungen auf der B1 / Potsdamer Chaussee aus Senat

www.berlin.de

Die #Baumaßnahmen am #Kreuzungsbauwerk #Kleeblatt #Zehlendorf gehen planmäßig voran.

Ab Samstag, den 05.11.2016, beginnen die Abrissarbeiten des nördlichen Teils der bestehenden Brücke auf der B1 / Potsdamer Chaussee.

Ab Donnerstag, den 03.11.2016, wird hierfür bereits die notwendige neue Verkehrsführung eingerichtet. Durch die Verkehrsumstellung kann es zu temporären Verkehrseinschränkungen kommen.

Der Kfz-Verkehr auf der Potsdamer Chaussee verläuft während der Bauarbeiten in beiden Fahrtrichtungen über das südliche Bestandsbauwerk.

Der Verkehr in Richtung Innenstadt wird vor dem Kleeblatt von der Hauptfahrbahn auf die Verteilerfahrbahn der Anschlussstelle Zehlendorf geleitet. In Richtung Wannsee bzw. Potsdam schwenkt der Verkehr vor dem Kleeblatt auf die Gegenfahrbahn der Potsdamer Chaussee um.
Es stehen pro Richtung weiterhin zwei Fahrspuren zur Verfügung. An der Einfädelung der südöstlichen Abfahrt der Anschlussstelle Zehlendorf regelt eine Ampel den einfließenden Verkehr auf die B1.

Die Verkehrseinschränkungen werden auf ein Minimum reduziert. Wir bitten um Verständnis für die anstehenden Arbeiten.Bilder: 
Kleeblatt Zehlendorf (Blick stadteinwärts)

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Radverkehr: Mietfahrräder Call a Bike will sich mit Expansion den Berliner Markt sichern – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/mietfahrraeder-call-a-bike-will-sich-mit-expansion-den-berliner-markt-sichern-25009798?dmcid=nl_20161101_25009798

Berlin – #Call a #Bike trumpft auf. Im kommenden Jahr will die Deutsche Bahn (DB) in Berlin mehr #Fahrräder als bislang zur #Miete anbieten. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die von Call a Bike über die geplante Entwicklung informiert worden ist, am Montag auf Anfrage mit. „DB #Rent hat ein Konzept für die deutliche Ausweitung ihres Systems bezüglich der Anzahl der Fahrräder vorgestellt“, sagte eine Sprecherin am Montag.

Neu ist auch, dass es anders als zuletzt keine festen Mietstationen mehr geben soll, die Räder werden innerhalb des S-Bahn-Rings verteilt. Am Donnerstag will Sylvia Lier, Vorsitzende der Geschäftsführung von DB Rent, Einzelheiten der Pläne des DB-Unternehmens für Berlin darstellen.

5000 neue Räder

Was manche Nutzer und bisherige Kunden von Call a Bike freuen dürfte, sieht der Berliner Senat kritisch. Er befürchtet, dass die geplante Aufstockung zu einem Überangebot an Mietfahrrädern führt. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Vorgehen der DB die Wirtschaftlichkeit des vom Land Berlin geförderten Systems beeinträchtigt“, so die Sprecherin. Der DB-Konkurrent Nextbike hatte das Wettbewerbsverfahren des Landes gewonnen und einen Fünf-Jahres-Vertrag mit einer Option für eine dreijährige Verlängerung bekommen. Pro Jahr zahlt das Land 1,5 Millionen Euro an das Leipziger Unternehmen.

Nextbike hat nun den Auftrag, bis Ende 2018 in Berlin ein Mietradsystem mit 700 Stationen und  5000 Rädern aufbauen. Der Probebetrieb mit zunächst 50 Fahrrädern beginnt am 1. November an sechs Mietstationen in …

Fernbus: Traditionsunternehmen vor dem Aus Die letzte Fahrt von Berlin Linien Bus Nach 70 Jahren ist es jetzt endgültig vorbei mit Berlin Linien Bus. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/traditionsunternehmen-vor-dem-aus-die-letzte-fahrt-von-berlin-linien-bus/14764146.html

Montagabend fährt der letzte #Bus vom Berliner #ZOB nach Hamburg.

Am Ende konnte es nicht schnell genug gehen: Das #Traditionsunternehmen Berlin Linien Bus (#BLB) schickt am Montagabend den letzten Bus seiner langen Geschichte auf die Fahrt vom Zentralen Omnibusbahnhof ZOB nach Hamburg. Die Deutsche Bahn als Eigentümer zieht sich, wie berichtet, weitgehend aus dem Busgeschäft zurück. Ursprünglich hatte sie verkündet, dass sich Berlin Linien Bus erst Ende des Jahres verabschieden werde. Wer für die restlichen zwei Monate noch Gutscheine für Fahrten besitzt, kann sich das Guthaben auszahlen lassen, hieß es bei BLB.

Das Unternehmen war 1947 im Westteil der Stadt gegründet worden. Die Busse verbanden Berlin mit den Westzonen und mit der späteren Bundesrepublik, um Fahrten mit der Reichsbahn der DDR vermeiden zu können. Bis Anfang 2013 war Berlin Linien Bus auf dem bundesdeutschen Fernbusmarkt fast allein, weil es für Konkurrenten keine Genehmigung gab, um den Bahnverkehr zu schützen.

Die meisten der Mitarbeiter erhielten eine Kündigung

Nach der Freigabe des Marktes wuchs das Angebot von Fernbusreisen rasant; BLB wuchs mit. Nach Angaben von Insidern gab es zuletzt auch profitable Linien. Insgesamt machte die Bahn aber auf der Straße Verluste.

BLB setzte – wie der Marktführer Flixbus – keine eigenen Fahrzeuge ein, sondern griff auf …

Bahnhöfe: Der Bahnhof der Zukunft steht am Berliner Südkreuz Früher hieß er Bahnhof Papestraße und bröckelte. Heute dient das Berliner Südkreuz der Deutschen Bahn als Versuchslabor. aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208619279/Der-Bahnhof-der-Zukunft-steht-am-Berliner-Suedkreuz.html

Berlin.  Die Deutsche Bahn und modern – das scheint für viele Kunden der Bahn nicht so recht zusammenzupassen. Zu schlecht sind die Alltagserfahrungen, wenn man eine Bestätigung für eine Zugverspätung benötigt, ein ICE wegen eines technischen Defekts irgendwo im Nichts strandet. Dann gibt es oft weder Informationen aus dem Bordlautsprecher, noch über neuzeitliche Kommunikationswege wie dem Internet. Letzteres scheitert häufig daran, dass eine Datenverbindung im Zug gar nicht erst zustande kommt.

Das Ziel, eines Tages nur noch mit Strom aus erneuerbaren Energien zu fahren, liegt mit dem Jahr 2050 noch in weiter Ferne. Und auch bei der Intermodalität, der Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel, ist bei der Bahn noch Luft nach oben. Der Eindruck drängt sich auf: In Sachen Information, Service und Innovation scheint die bundeseigene Eisenbahn im vorigen Jahrhundert stehen geblieben zu sein.

#Testlabor der Deutschen Bahn in Berlin

Das soll sich schnell und grundlegend ändern. Bahnchef Rüdiger Grube kündigte jüngst eine regelrechte Offensive in Sachen moderner Technik an.

"Die technologische Entwicklung verändert die Kundenbedürfnisse rasant und wir als Deutsche Bahn stellten uns dieser Dynamik nicht nur – wir treiben sie voran", sagte Bahnchef Grube bei der Vorstellung neuester Produktinnovationen. Viele dieser Neuheiten werden zunächst erprobt, bevor sie sozusagen bundesweit "in Serie" gehen.

Und dieses Testlabor steht in #Berlin. Es ist der Bahnhof #Südkreuz – mit täglich 100.000 Reisenden drittgrößter Fernbahnhof der Hauptstadt. Anlagen für #erneuerbare Energien entstehen im Südkreuz, eine neue #Kundeninformation, moderne #Schließfächer und abschließbare #Boxen …

Bahnverkehr: Mit dem Nachtzug von Berlin nach Moskau Die Russische Staatsbahn bietet ab Dezember eine neue Verbindung mit besonderen Zügen an. Die Fahrzeit von Berlin verkürzt sich um mehrere Stunden – ist aber immer noch ganz schön lang., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/russische-staatsbahn-mit-dem-nachtzug-von-berlin-nach-moskau/14759050.html

Schon seit Jahren war er angekündigt – jetzt kommt er: Ein neuer #Nachtzug zwischen Berlin und #Moskau. Wie die Russische Staatsbahn (#RZD) auf ihrer Internetseite mitteilte, fährt der Zug am 17. Dezember 2016 zum ersten Mal in Moskau ab, einen Tag später geht es dann zurück. Wöchentlich wird es zwei Fahrten geben: In Moskau geht es sonnabends und sonntags los; Berlin verlassen die Züge jeweils sonntags und montags.

Die RZD setzt auf der Strecke Züge mit Wagen des spanischen Herstellers #Talgo ein. Ihr Clou: Beim #Komfort punkten sie mit #Luxus-Schlafwagen der ersten Klasse. Und bei der Technik macht ein automatisches Umspuren der Radsätze die Fahrt mehrere Stunden kürzer als mit herkömmlichen Wagen. In Russland liegen die Schienen 1520 Millimeter auseinander, in Europa sind es in den meisten Ländern wie in Deutschland exakt 1435 Millimeter.

Das sogenannte Umspuren im weißrussischen Brest dauert mit der bisherigen Methode rund zwei Stunden. Beim Talgo soll die automatische Prozedur in gut 20 Minuten abgeschlossen sein. Die Fahrzeit auf der 1898 Kilometer langen Stecke verkürzt sich so nach RZD-Angaben von Moskau nach Berlin von derzeit 24.49 Stunden auf 20.14 Stunden, von Berlin brauchen die Züge laut Fahrplan statt 25.56 Stunden „nur“ noch 20.35 Stunden.

Auch die Deutsche Bahn hatte mal Talgo-Züge angeschafft

Talgo bietet schon seit Jahren ein solches automatisches Umspursystem an. Auch in Spanien gibt es bei der Eisenbahn unterschiedliche Spurweiten. Neubaustrecken haben in der Regel das europäische Maß erhalten; auf den alten Gleisen liegen die Schienen …

Bahnhöfe + Bahnverkehr: Fernzüge ab Berlin Im Bahnhof Zoo hält wieder ein Intercity Nach langjährigen Protesten stoppt nun wieder ein IC im zentralen Bahnhof der West-City. Der Fernverkehr kehrt damit aber nur nachts zurück., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fernzuege-ab-berlin-im-bahnhof-zoo-haelt-wieder-ein-intercity/14756884.html

Es ist ein kleiner Schritt für die Fahrgäste, aber ein großer für die Deutsche Bahn: Jahrelang hatte sie sich gesträubt – jetzt aber lässt sie wieder #Fernzüge im #Bahnhof #Zoo halten. Die Rückkehr erfolgt freilich sehr bescheiden. Zunächst wird nur ein Intercity (#IC) halten; der dann #nachts um 0 Uhr nach Köln fährt. Dort kommt er laut Fahrplan um 6.57 Uhr an. Der IC 446 stoppt auch in Wannsee und Potsdam.

Der Fahrplan lässt Zeit für den Stopp

Die Bahn erfüllt damit aber keinen Wunsch der Berliner Politik oder gar der Fahrgäste. Sie reagiert auf sich selbst. Weil sie mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember auch ihren restlichen Nachtzugverkehr einstellt, dehnt sie die Betriebszeiten des Normalverkehrs aus und bietet einige Spätverbindungen mit ICE- und IC-Zügen an. Der IC halte auch im Bahnhof Zoo, weil es im Fahrplan ausreichend Zeit für den Stopp gebe, sagte ein Bahnsprecher. Weitere Halte von Fernzügen seien nicht vorgesehen.

Unter dem damaligen Bahnchef Hartmut Mehdorn war der Bahnhof Zoo im Mai 2006 zur Regionalbahnstation degradiert worden. Offiziell begründete die Bahn den Wegfall der Fernzughalte mit der überlasteten Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg, auf der bei einem weiteren Stopp am Zoo der Fahrplan aus den Fugen geraten würde.

Unter der Hand bestätigte Mehdorn damals aber dem Tagesspiegel, dass die Fernbahnkunden des Bahnhofs Zoo in den neuen Hauptbahnhof gelockt werden sollten, um dort in den 80 Läden und Gastronomiebetrieben den Umsatz anzukurbeln. Im Bahnhof Zoo ging die Zahl der Fahrgäste um rund 50.000 auf etwa 130.000 täglich zurück.

Einst wurde das Bahnhofsgebäude mit viel Geld ICE-tauglich gemacht

Dabei hatte die Bahn die Station erst wenige Jahre vorher ICE-tauglich …

Bahnverkehr: Deutsche Bahn Finanziert die zweite Klasse die teure erste Klasse mit? In der Bahn fahren wenige Menschen in der ersten und viele in der zweiten Klasse. Es drängt sich der Verdacht auf, dass diese ungleiche Auslastung gewollt ist., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutsche-bahn-finanziert-die-zweite-klasse-die-teure-erste-klasse-mit/14756914.html

Dass Ungleichheit nicht immer gleich Ungerechtigkeit bedeuten muss, zeigt sich unter anderem bei einer Reise mit der Deutschen Bahn. Alle sitzen im selben Zug, aber die einen freuen sich über weniger und im Regelfall recht ruhige Mitreisende, viel Beinfreiheit und kostenlose Zeitungen. Die anderen sitzen enger und teilen sich die meist volleren Wagen mit Trinkgemeinschaften, Familien oder Kleintieren.

Die #erste und die #zweite #Klasse bilden eine ständische Konstante im Übergang der höfischen Gesellschaft zur egalitären Demokratie. Zugleich dient die erste Klasse als Testlauf für neue Komfortstufen, die irgendwann später auch den billigen Plätzen zugutekommen. Erst waren es Polster und Licht, dann Heizung und Klimaanlage. Im Reich der DB soll es bald sogar für das W-Lan gelten. Man kann ahnen, wie es weitergeht: Demnächst gibt es dann Kinofilme für die Gesellschaft der gehobenen Kategorie und abgenudelte Serien für die weiter unten.

Ungerecht, so halten es zumindest die Bahn und ihre zahlungskräftigeren Kunden, ist das Ganze nicht, weil das Angebot ja auch mehr kostet. Das stimmt, widerlegt aber nicht den Vorwurf. Derzeit sind es rund 16 Prozent der Sitze im Fernverkehr, die der ersten Klasse vorbehalten sind. Sagt die Bahn. Auch für den Eindruck, dass das Teurere leerer ist, gibt es statistische Belege. Die erste Klasse ist derzeit nur zu 39 Prozent ausgelastet, die zweite Klasse zu 56 Prozent.

Die Bahn beruft sich aufs Geschäftsgeheimnis

Damit drängt sich die Frage auf, ob sich das Angebot überhaupt lohnt, auch wenn die Bahn beteuert, in den vergangenen Jahren sei die Auslastung beider Klassen „deutlich …

Bahnverkehr: In zwei Stunden von Berlin nach Usedom Zur Zeit braucht der Zug von Berlin nach Usedom noch vier Stunden. SPD-Bundestagsabgeordnete wollen die direkte Zugverbindung nach Swinemünde wieder aufbauen. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/deutsche-bahn-in-zwei-stunden-von-berlin-nach-usedom/14724826.html

Der letzte #Zug für den Zug nach #Usedom ist noch nicht abgefahren. Die Landesgruppe Ost der SPD will erreichen, dass die #Direktverbindung von Berlin nach #Swinemünde auf Usedom doch noch in den #Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen wird. Im Planentwurf des Bundesverkehrsministeriums ist die Strecke, die die Fahrzeit zwischen Berlin und Usedom von rund vier auf gut zwei Stunden verkürzen könnte, nicht enthalten – und damit auch nicht förderwürdig.

Die Schnellverbindung auf die Ostsee-Insel war in den letzten Kriegstagen 1945 durch das Sprengen der Brücke über den Peenestrom bei Karnin unterbrochen und nicht mehr aufgebaut worden. Nur die Reste des einstigen Hubbrückenteils ragen bis heute noch aus dem Wasser.

Der Wiederaufbau der Strecke, die einst bei Ducherow von der Hauptstrecke Berlin–Stralsund abzweigte, würde nach Angaben von Experten zwischen 120 Millionen Euro und 140 Millionen Euro kosten. Die einst zweigleisige Trasse ist zum größten Teil noch vorhanden. Vorgesehen ist, jetzt nur noch ein Gleis zu legen. Auch eine Oberleitung für den elektrischen Betrieb plant man.

Zur Zeit ist die Bahnfahrt umständlich und zeitaufwendig

Für den Wiederaufbau der alten Strecke setzt sich auch der Senat ein. Und auf der Insel hofft man, dass ein attraktives Angebot auf der Schiene Urlauber dazu bringen könnte, mit dem Zug in die Ferien zu fahren. Vor allem im Sommer führt der Autoverkehr häufig zu langen Staus – vor und auf der Insel.

Die Bahnfahrt aber ist derzeit umständlich und zeitaufwendig. Die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin auf Usedom lassen sich nur mit einem langen Umweg über Wolgast erreichen. Zudem müssen Fahrgäste in Züssow auf dem Festland in Züge der Usedomer Bäderbahn umsteigen. Einen saisonalen Direktzug aus Berlin, Usedom-Express genannt, hat die Bahn …

Bahnhöfe + Flughäfen + U-Bahn: U-Bahnhof Rudow wird erst 2017 fertig Gut, dass der BER sich gewaltig verspätet. So ist es auch nicht schlimm, dass die BVG mit dem Umbau ihres „Flughafenbahnhofs“ Rudow hinterherhinkt. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/letzter-stopp-rudow-u-bahnhof-rudow-wird-erst-2017-fertig/14755288.html

Die Planungen hatten schon vor rund sieben Jahren begonnen. Ziel war einst, den #Umbau des #U-Bahnhofs #Rudow zur damals vorgesehenen #Flughafen-Eröffnung im Juni 2012 abzuschließen. Von Rudow geht es künftig mit Bussen im Fünf-Minuten-Takt zum #BER, weil es keine U-Bahn zum Flughafen gibt.

Doch die Planungen hätten sich verzögert, begründete U-Bahn-Chef Uwe Kutscher am Freitag die Verzögerung. Ursprünglich sollte ein zentrales Empfangsgebäude entstehen, an dem alle Buslinien abfahren sollten – zum BER und in die Kieze. Dies habe sich nicht verwirklichen lassen, weil der Platz fehle, sagte Kutscher.

Die BVG beschränkt sich jetzt auf den Bau zusätzlicher Ein- und Ausgänge zu neuen Bushaltestellen an der Neuköllner Straße. Der Ausgang für die Busse zum Flughafen ist in Bau; er soll im Dezember fertig sein. Dann folgt der Bau auf der Ostseite vor dem Reichelt-Supermarkt, der vor allem für Passagiere vom BER gedacht ist, die in die U-Bahn umsteigen. Der Eingang könne nicht so breit werden wie gewollt, sagte Kutscher, weil Reichelt keine Flächen verkaufen wollte. So bleibt nur der Platz auf dem Gehweg. Dagegen ist die unterirdische Vorhalle größer geworden.

Die neuen Zugänge werden großflächig überdacht und erhalten auch jeweils eine Fahrtreppe. An den bisherigen Ausgängen verzichtet die BVG auf den Einbau. Verzögert haben sich die Arbeiten nach Kutschers Angaben auch, weil zeitgleich die Wasserbetriebe einen Kanal erneuern, was zusätzliche Abstimmungen erfordert habe.

Die größte Herausforderung beim Umbau, der im Frühjahr 2015 begonnen hat, befindet sich in der Bahnsteighalle. Dort entfernt die BVG an den Seitenwänden die asbesthaltigen Eternitplatten, die …