Bus + BVG: BVG testet extra lange Busse Die BVG testet zwei Busse der besonders langen Bauart., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1702 Die #BVG testet zwei #Busse der besonders #langen Bauart. Ab dem heutigen Mittwoch, 26. August 2015, werden ein #Anhängergespann der Hersteller #MAN und Göppel sowie der neue #CapaCity #L-Gelenkbus des Herstellers #Mercedes- Benz für zwölf Tage auf Berlins Straßen unterwegs sein. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Tests im Überblick: Warum testet die BVG so lange Busse? Im Mittelpunkt der Tests steht die Frage, ob die langen Busse, so wie sie in anderen deutschen Städten eingesetzt werden, für die Berliner Infrastruktur geeignet sind. Wie viele Fahrgäste finden in den langen Bussen Platz? Im CapaCity L finden 124 Fahrgäste (43 Sitzplätze, 11 Klappsitze, 81 Stehplätze bei Nichtbenutzung der Klappsitze) Platz. Der Anhängerbus bietet insgesamt Platz für 130 Fahrgäste (66 Zugfahrzeug davon 32 Sitzplätze, 64 Anhänger davon 30 Sitzplätze). Zum Vergleich: Der aktuelle MAN-Doppeldecker der BVG bietet Platz für 113 Fahrgäste, die Gelenkbusse der BVG-Flotte können jeweils maximal 99 Fahrgäste befördern. Dürfen so lange Busse auf Berlins Straßen überhaupt fahren? Ja, allerdings aktuell nur mit einer Ausnahmegenehmigung. Das zulässige Maximalmaß für Fahrzeugkombinationen von 18,75 m wird von beiden Fahrzeugen deutlich überschritten. Auf welchen Linien werden die Busse eingesetzt? Die Busse werden im Berliner Westen auf den Linien 135 und 236 eingesetzt. Sind die Haltestellen in Berlin überhaupt groß genug? Bislang sind wenige Haltestellen in Berlin für derart lange Busse ausgelegt. Hinzu kommt, dass der Platz an Haltestellen häufig durch hereinragende parkende Autos eingeschränkt wird. Sollte die BVG ihre Busflotte in Zukunft mit deutlichen längeren Fahrzeugen ergänzen, müssten voraussichtlich viele Haltestellen ausgebaut werden. Hat der Fahrer einen Kontakt zum Anhänger bzw. zum hinteren Teil des Fahrzeugs? Der Fahrer ist per Videokamera und Gegensprechanlage mit den Fahrgästen im Anhänger verbunden. Dort befindet sich auch ein Notrufschalter. Beim Mercedes-Benz-Gelenkbus sorgen Kameras am Heck sowie im Fahrgastraum für eine gute Übersicht. Sind die Busse barrierefrei und bieten ausreichend Platz für Rollstühle und Kinderwagen? Der Anhängerbus verfügt über zwei geräumige Multifunktionsabteile. Sowohl im Zugfahrzeug als auch im Anhänger sind Plätze für Rollstühle und Kinderwagen sowie Klapprampen vorhanden. Der Anhängerbus kann sich an den Haltestellen absenken (Kneeling), um den Einstieg der Fahrgäste zu erleichtern. Der CapaCity L ist ein Niederflurbus und über die volle Länge des Fahrgastraums barrierefrei. Auch er kann sich an den Haltestellen für einen besseren Ein- und Ausstieg absenken. Sind die Busse schon in anderen Städten unterwegs? Der Anhängerbus, den die BVG jetzt testet, stammt von der Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG). Dort sind die Busse seit dem Jahr 2013 im Einsatz. In über 20 weiteren Verkehrsunternehmen in Deutschland ist der Anhängerbus Teil der Busflotte. Der CapaCity L wird nach seiner Weltpremiere Ende 2014 mit als erstes bei der BVG zur Fahrerprobung eingesetzt. Wo kommen so lange Busse zum Einsatz? Anhängerbusse eignen sich – die entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt – beispielsweise besonders gut für den Einsatz bei Großveranstaltungen oder Verstärkerfahrten. Lange Gelenkbusse eignen sich besonders für stark frequentierte Buslinien oder spezialisierte BRT-Systeme (Bus Rapid Transit) auf einer eigenen Busspur.
Source: BerlinVerkehr

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