Archiv für den Monat: November 2013

Flughäfen + Museum: Fünf Jahre nach der Flughafen-Schließung Letzte Landung in Tempelhof, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fuenf-jahre-nach-der-flughafen-schliessung-letzte-landung-in-tempelhof/9136946.html

Fünf Jahre nach der Schließung des #Flughafens ist mal wieder ein Flugzeug in #Tempelhof gelandet – auf dem Rücken eines Tiefladers. Der #Prototyp „#Do #728“ wird fit gemacht für das #Technikmuseum. Das letzte Flugzeug ist auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof gelandet. Die Reise aus Bayern absolvierte der Jet allerdings in Flughöhe null auf dem Rücken eines Tiefladers. Triebwerke hatte der Prototyp der Dornier Do 728 nach der Pleite des Herstellers nicht mehr erhalten. Jetzt wird die Maschine für das Deutsche Technikmuseum (DTM) restauriert. Die Do 728 war der glücklose Versuch zur Entwicklung eines deutschen Regionalflugzeugs. Die Reste kamen 2005 am Flugplatz Oberpfaffenhofen bei München unter den Hammer. Der erste Prototyp wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt erworben und als Testobjekt nach …

S-Bahn + Bahnhöfe: Sicherheitsteams zeigen wirkungsvoll Präsenz

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2013/216_sicherheitteams.htm

Es ist früher Nachmittag und die Schicht des #Sicherheitsteams beginnt. Mit ihren signal-gelben Westen über blauer Unternehmensbekleidung zieht die Gruppe einige Blicke auf sich. Bis in die Nacht werden die Mitarbeiter der DB Sicherheit auf #Bahnhöfen und in #S-Bahnzügen darauf achten, dass die Fahrgäste und Passanten sicher und möglichst ungestört an ihr Ziel kommen, dass die Hausordnung der Bahnhöfe und die Beförderungsbedingungen eingehalten werden. Alle gehen gemeinsam durch die Einkaufspassage des Ostbahnhofs und weiter zu den S-Bahnsteigen. Dann trennen sich die Wege, die eine Hälfte wird heute auf Schwerpunktbahnhöfen der Stadtbahn wie Friedrichstraße und Alexanderplatz unterwegs sein, die anderen acht fahren zum S- und U-Bahnhof Jungfernheide, dort sind sie mit den Kollegen der #BVG verabredet. Gerade bei Umsteigebahnhöfen ist eine Zusammenarbeit besonders wichtig, um effektiv gegen Belästigungen vorzugehen. Sonst wechseln Musikanten, aggressive Bettler oder Randalierer einfach ungehindert zwischen den Verkehrsmitteln hin und her. „Wir haben den Auftrag, für die subjektive und objektive Sicherheit zu sorgen,“ erklärt Einsatzleiter René Lorbeer, „dabei gehen wir mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl vor.“ Gemeinsam mit seinem Kollegen René Kümmel bildet er bereits seit vier Jahren ein eingespieltes Team, das einen guten Blick dafür entwickelt hat, wann eine Situation das Eingreifen erfordert und sich Fahrgäste durch andere gestört fühlen. Zum Beispiel sei nicht jeder, der abends auf der S-Bahn- Fahrt mal eine Bierflasche in der Hand habe, gleich eine Gefahr. Wer aber keine Rücksicht auf die Mitreisenden nimmt oder sie gar belästigt, wird aus der S-Bahn verwiesen oder erhält Hausverbot. Zur Durchsetzung steht das Sicherheitsteam in Kontakt mit der Bundespolizei, die im Ernstfall dann hinzugezogen werden kann. Bei Einbruch der Dunkelheit wird dann auch klar, wie sinnvoll die auffällige Ausstattung ist. Auch wenn Bahnhöfe und S-Bahn- Züge statistisch gesehen deutlich sicherer sind als der restliche öffentliche Raum, empfinden das viele Fahrgäste anders, besonders wenn es dunkel wird. Dieser gefühlten Unsicherheit setzt das Team – deutlich sichtbar dank der gelben Westen – Präsenz entgegen. René Lorbeer: „Das ist eine Mischung aus Service und Sicherheit, die Leute sollen sehen: Wir sind da, wenn etwas ist, wir sind zuständig und für sie ansprechbar.“ Foto: David Ulrich / Text: ND

Bahnhöfe + U-Bahn: Bei Minusgraden: BVG öffnet Bahnhöfe für Obdachlose

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/Pressemitteilungen/article/1274704.html

Auch in diesem Jahr öffnet die #BVG bei Minusgraden nachts wieder einige ihrer #U-Bahnhöfe für #Obdachlose. Die U-Bahnhöfe Schillingstraße (U5), Südstern (U7) und Hansaplatz (U9) bleiben während der Betriebspause geöffnet und stehen Obdachlosen zum Aufwärmen und Übernachten zur Verfügung.

Bus + U-Bahn: Verlegung aller Bushaltestellen unterhalb des Steglitzer Kreisels

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/Pressemitteilungen/article/1274706.html

In Vorbereitung auf Bauarbeiten zur #Grundinstandsetzung des #U-Bahnhofes Rathaus Steglitz und damit verbundenen Statikmessungen, werden heute im Laufe des Tages alle #Bushaltestellen, die sich unterhalb des Steglitzer Kreisels befinden, bis auf weiteres um rund 50 Meter ins Straßenland verlegt. Entsprechende Aushänge an den Bushaltestellen weisen unsere Fahrgäste auf die neuen Abfahrtshaltestellen der sich ändernden Linien 170, 188, 283, 285, N88 in der Schloßstraße hin. In den nächsten Tagen wird zusätzlich Personal vor Ort auf die geänderte Verkehrsführung hinweisen. Des Weiteren wird der U-Bahnausgang der U9, der direkt zu dem Steglit-zer Kreisel führt, gesperrt. Zur besseren Erreichbarkeit der neuen Abfahrtshaltestellen der genannten Linien, bitten wir unsere Fahrgäste den U-Bahnausgang an der Schloßstraße zu nutzen.

U-Bahn + Straßenbahn: DBV-Landesverband fordert: Schluss mit dem teuren U-Bahn-Neubau in Berlin Stattdessen Ausbau der Straßenbahn forcieren

525 Millionen Euro sollen die 2 Kilometer #U-Bahn-Verlängerung der Linie #U5 in Berlin nach neuesten Berechnungen der BVG kosten. Angesichts dieser enormen Kosten fordert der #DBV, sich für die kommenden Jahre von teuren Großprojekten zu verabschieden und stattdessen das Straßenbahnnetz dort auszubauen, wo es sinnvoll ist. Angeblich ist das Geld ja überall knapp und jede Ausgabe muss wirtschaftlich hinterfragt werden. Warum leistet sich die Bundeshauptstadt bei Verkehrsinvestitionen wie dem Flughafen #BER, der #A100-Verlängerung, der #S21 und der #U5 heute noch eine Ausgabementalität wie vor 40 Jahren? Alle diese Großprojekte kosten den Steuerzahler viele Milliarden Euro und der verkehrliche Nutzen hält sich sehr in Grenzen – abgesehen von der langen Bauzeit. Vielleicht hat es sich bis in die Berliner Politik ja noch nicht herumgesprochen: ein Ausbau der #Straßenbahn ist eine höchst sinnvolle Sache. Die Straßenbahn ist der bereits heute moderne und ausgereifte Inbegriff der Elektromobilität! Sie kostet weniger Geld als eine U-Bahn, kann schneller gebaut werden, braucht keine teuren Tunnelbauwerke, ist von vornherein behindertengerecht (kommt ohne störanfällige Aufzüge aus), ist im Stadtgebiet umweltfreundlicher als jeder Dieselbus, hat im Innenstadtgebiet ein dichtes Haltestellennetz, bietet viele umsteigefreie Direktverbindungen durch Linienüberlagerungen und bietet auch älteren Fahrgästen im Fahrzeug eine sichere Fahrt. Andere Städte machen vor, wie es geht: (in den Kosten sind teilweise auch weitere Infrastrukturmaßnahmen wie behindertengerechte Haltestellen und Betriebshoferweiterungen enthalten). Leipzig – 1,3 km – 3,3 Mio. Euro – entspricht 2,53 Mio. Euro/km Ulm – 9,3 km – 115 Mio. Euro – entspricht 12,36 Mio. Euro/km Gera – 2,3 km – 21,3 Mio. Euro – entspricht 9,26 Mio. Euro/km Magdeburg – 13,5 km – 134,6 Mio. Euro – entspricht 9,97 Mio. Euro/km Nürnberg/Erlangen – 30,81 km – 365,0 Mio. Euro – entspricht 11,84 Mio. Euro/km 525 Millionen Euro für 2 Kilometer unterirdischen U-Bahn-Neubau in Berlin – es hätten auch über 40 Kilometer Straßenbahnstrecke sein können. Pressedienst 27.11.2013 Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg Wilmersdorfer Straße 113/114, 10627 Berlin

U-Bahn + Straßenbahn: DBV-Landesverband fordert: Schluss mit dem teuren U-Bahn-Neubau in Berlin Stattdessen Ausbau der Straßenbahn forcieren

525 Millionen Euro sollen die 2 Kilometer #U-Bahn-Verlängerung der Linie #U5 in Berlin nach neuesten Berechnungen der BVG kosten. Angesichts dieser enormen Kosten fordert der #DBV, sich für die kommenden Jahre von teuren Großprojekten zu verabschieden und stattdessen das Straßenbahnnetz dort auszubauen, wo es sinnvoll ist.

Angeblich ist das Geld ja überall knapp und jede Ausgabe muss wirtschaftlich hinterfragt werden. Warum leistet sich die Bundeshauptstadt bei Verkehrsinvestitionen wie dem Flughafen #BER, der #A100-Verlängerung, der #S21 und der #U5 heute noch eine Ausgabementalität wie vor 40 Jahren? Alle diese Großprojekte kosten den Steuerzahler viele Milliarden Euro und der verkehrliche Nutzen hält sich sehr in Grenzen – abgesehen von der langen Bauzeit. Vielleicht hat es sich bis in die Berliner Politik ja noch nicht herumgesprochen: ein Ausbau der #Straßenbahn ist eine höchst sinnvolle Sache.

Die Straßenbahn ist der bereits heute moderne und ausgereifte Inbegriff der Elektromobilität! Sie kostet weniger Geld als eine U-Bahn, kann schneller gebaut werden, braucht keine teuren Tunnelbauwerke, ist von vornherein behindertengerecht (kommt ohne störanfällige Aufzüge aus), ist im Stadtgebiet umweltfreundlicher als jeder Dieselbus, hat im Innenstadtgebiet ein dichtes Haltestellennetz, bietet viele umsteigefreie Direktverbindungen durch Linienüberlagerungen und bietet auch älteren Fahrgästen im Fahrzeug eine sichere Fahrt.

Andere Städte machen vor, wie es geht:
(in den Kosten sind teilweise auch weitere Infrastrukturmaßnahmen wie behindertengerechte Haltestellen und Betriebshoferweiterungen enthalten).

Leipzig – 1,3 km – 3,3 Mio. Euro – entspricht 2,53 Mio. Euro/km

Ulm – 9,3 km – 115 Mio. Euro – entspricht 12,36 Mio. Euro/km

Gera – 2,3 km – 21,3 Mio. Euro – entspricht 9,26 Mio. Euro/km

Magdeburg – 13,5 km – 134,6 Mio. Euro – entspricht 9,97 Mio. Euro/km

Nürnberg/Erlangen – 30,81 km – 365,0 Mio. Euro – entspricht 11,84 Mio. Euro/km

525 Millionen Euro für 2 Kilometer unterirdischen U-Bahn-Neubau in Berlin – es hätten auch über 40 Kilometer Straßenbahnstrecke sein können.

Pressedienst 27.11.2013
Deutscher Bahnkunden-Verband
Landesverband Berlin-Brandenburg
Wilmersdorfer Straße 113/114, 10627 Berlin

Flughäfen: Verlustprojekt Tanklager Ausstieg eines Lieferanten könnte BER Millionen kosten, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ber/verlustprojekt-tanklager-ausstieg-eines-lieferanten-koennte-ber-millionen-kosten/9131932.html

Der Flughafengesellschaft droht das nächste Verlustprojekt, weil sich der Betreiber des verlustreichen #Tanklagers am #BER zurückziehen kann. Durch die verschobene Eröffnung kann nur ein Fünftel der geplanten Kerosinmenge verkauft werden. Noch ein Verlustprojekt für die Flughafengesellschaft: Sie muss damit rechnen, in Zukunft auch für das derzeit mit Verlust arbeitende Tanklager am BER zuständig zu werden, das heute das Kerosin für den Flugverkehr am bestehenden Schönefelder Flughafen liefert. Der bisherige Betreiber THBG, deren Gesellschafter Air Berlin, die Lufthansa und der Mineralölkonzern Total sind, kann sich zurückziehen, weil der BER nicht rechtzeitig eröffnet worden ist. Die Flughafengesellschaft müsste dann wohl auch die Investitionen von etwa 26 Millionen Euro übernehmen. Das Tanklager ist für den erwarteten Massenverkehr am BER gebaut worden. Weil die Eröffnung verschoben worden ist, kann es nach Tagesspiegel-Informationen aber jetzt nur etwa ein Fünftel der geplanten Menge am alten Flughafen absetzen – zu stark …

VBB-Chef Franz wird durch Henckel ersetz, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/endstation-bitte-aussteigen-vbb-chef-franz-wird-durch-henckel-ersetzt/9132144.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) bekommt eine neue Chefin: Nachfolger von Hans-Werner #Franz wird nach Tagesspiegel-Informationen Susanne #Henckel. Die 48-jährige Susanne Henckel ist seit vier Jahren Hauptgeschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Personennahverkehr. Der im Februar 2014 auslaufende Vertrag mit ihrem Vorgänger Franz wurde nicht verlängert. Zu seinen Kritikern gehörten vor allem Vertreter der Deutschen Bahn, weil Franz vehement die Zustände bei der S-Bahn kritisiert und unter anderem dazu eine Denkschrift verfasst und verteilt hatte. Auch bei der BVG war man ihm gegenüber sehr reserviert; der Verbund beschäftige sich mit zu vielen Dingen, die nicht in seinen Bereich gehörten, war dort zu hören. Der Senat wollte dem VBB zuletzt sogar die Mittel kürzen, die Koalition revidierte diesen Plan aber schließlich. Susanne Henckel war zuvor 16 Jahre in leitender Funktion beim …

Bahnverkehr: Bahnhof Hosena wird nach zwei Zugunglücken modernisiert, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bahnhof-hosena-wird-nach-zwei-zugungluecken-modernisiert,10809148,25431464,view,asTicker.html

Der Bahnhof im #Senftenberger Ortsteil #Hosena soll nach zwei #Bahnunglücken umfassend modernisiert werden. Für 25 Millionen Euro baut die Deutsche Bahn dort bis Ende 2014 ein elektronisches Stellwerk anstelle der im Juli 2012 zerstörten Anlage. Zudem wird an drei Bahnübergängen alte Technik durch neue ersetzt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gut zwei Wochen nach dem jüngsten Zusammenstoß von zwei Güterzügen in Hosena (Oberspreewald-Lausitz) sind die …

Straßenbahn: Vorwärts in die Vergangenheit, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-vorwaerts-in-die-vergangenheit,10809148,25434102.html

In den vergangenen Jahren hat die #Tram an #Tempo zugelegt, doch jetzt wird sie immer öfter ausgebremst. Und auch der #Streckenausbau kommt nur langsam voran. Besonders weitläufig ist der Rosenthaler Platz in Mitte nicht. „Doch manchmal vergehen bis zu elf Minuten, bis unsere Bahnen ihn passieren können“, sagte Klaus-Dietrich Matschke, bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) Chef der #Straßenbahn, während eines Vortrags in der Technischen Universität. Linksabbieger blockieren das Gleis der M 1. Für Matschke ist der Platz ein Beispiel dafür, wie die Straßenbahn, die im vergangenen Jahr für 174,4 Millionen Fahrten genutzt wurde, ausgebremst wird. Während anderswo der Verkehr von Jahr zu Jahr schneller wird, ist die Berliner Straßenbahn langsamer geworden. Eigentlich müsste die Bahn am Rosenthaler Platz nicht lange warten. Denn die dortige Ampel ist eine von 300 Anlagen in Berlin, die der BVG Vorrang einräumen können. Doch wenn Autos das Gleis blockieren, kann die Straßenbahn ihr Vorrecht nicht nutzen. Klappt es auch im zweiten Durchgang nicht, muss der Fahrer aussteigen und an einem …