Bahnhöfe + S-Bahn: Südwest-Zugang S-Bahnhof Waidmannslust gesperrt Ab 5. August beginnt Neubau der Freitreppe für die Zuwegung des Bahnsteigs aus Richtung Jean-Jaurès-Straße

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(Berlin, 24. Juli 2013) Ab Montag, 5. August, beginnen die #Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Freitreppe für die Zuwegung des Bahnsteigs aus Richtung
#Jean-Jaurès-Straße.

Bis voraussichtlich 10. Oktober ist dadurch auch der Südwest-Zugang des Bahnhofs für den Fußgängerverkehr inklusive der ortsverbindenden Nutzung des Durchgangs gesperrt.

Der Treppenneubau kostet rund 150.000 Euro und wird zu 100 Prozent aus Bundesmitteln finanziert.

Es besteht weiterhin ein ungehinderter Zugang aus südöstlicher Richtung sowie #barrierefrei über den Haupteingang am Waidmannsluster Damm.

Die Deutsche Bahn bittet Reisende und Anwohner um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Bereits im Dezember 2012 erhielt die S-Bahn-Station #Waidmannslust wieder einen zweiten Zugang. Im März letzten Jahres begann die Deutsche Bahn mit den Arbeiten an diesem rund 900.000 Euro teuren Vorhaben. An der Stelle des ehemaligen Zugangs wurde eine neue Treppe mit Einhausung und Beleuchtung eingebaut. Damit hat sich auch ein Wunsch des Berliner Senats erfüllt, der sich in der Vergangenheit wiederholt für diesen Zugang ausgesprochen hatte.

Der S-Bahnhof verfügte bis zum Jahr 1961 über zwei Bahnsteigzugänge, ein Aufgang über den Haupteingang Waidmannsluster Damm und einen zweiten Aufgang über die Personenunterführung, die die Nimrodstraße und ,,Am Waidmannseck“ verbindet. Im August des Mauerbaujahres wurde der zweite Zugang zugemauert. Nach der politischen Wende war geplant, den Tunnel zu verfüllen, da dort kein Bahnsteigzugang mehr vorhanden war. Der Bezirk Reinickendorf sprach sich jedoch für eine weitere Nutzung aus und übernahm im Gegenzug die Verantwortung für Instandhaltung und Verkehrssicherungspflicht. So blieb das Bauwerk erhalten.

Die Deutsche Bahn betreibt derzeit 133 Stationen in Berlin, von denen bereits 118 stufenfrei zu erreichen sind. Ende des Jahres werden rund 95 Prozent der Berliner Bahnhöfe stufenfrei erschlossen sein. Damit belegt die Hauptstadt den Spitzenplatz im Bundesvergleich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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