Bahnverkehr: Schnellfahrstrecke Berlin-Hannover: Aufwändige Schadensanalyse und Instandsetzung nach Hochwasser macht längere Streckensperrung notwendig • DB erstellt optimierten Fahrplan

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Umfassende Begutachtung der Strecke erst nach vollständigem Abfluss des Wassers möglich • Hochmodernes Georadar-Verfahren soll verborgene Schäden sichtbar machen • Interimsfahrplan ab 29. Juli in Kraft und ab 19. Juli buchbar • Bahn verlängert Kulanzregelungen und kostenlose Servicenummer • Kunden sollten sich bis zur Aktualisierung der … (Berlin, 9. Juli 2013) Die Aufräum- und Instandsetzungsmaßnahmen an der von Hochwasserschäden betroffenen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Berlin und Hannover haben begonnen, gleichzeitig werden umfangreiche Untersuchungen des Bahndamms und der Fahrbahn vorbereitet. Betroffen ist ein fünf Kilometer langer Streckenabschnitt zwischen Stendal und Rathenow. Die Gleise des betroffenen Streckenabschnittes sind weitgehend abgetrocknet. Das Wasser unter den Schienen und auf den umgebenden Flächen beeinflusst jedoch weiterhin den Untergrund der Strecke und verhindert somit die umfassende Untersuchung der Fahrbahn. „Wir stehen in den Startlöchern und wollen mit der umfassenden Schadensermittlung lieber heute als morgen beginnen. Um jedoch gesicherte Untersuchungsergebnisse zu erhalten, müssen wir zunächst abwarten, bis das Wasser komplett abgeflossen und der Untergrund getrocknet ist. Ziel ist es, den betroffenen Streckenabschnitt schnellstmöglich wieder freizugeben, dabei gilt jedoch auch im Interesse unserer Kunden Sicherheit vor Schnelligkeit“, so Infrastrukturvorstand Dr. Volker Kefer. Die andauernde Sperrung der Strecke macht eine Fortschreibung des derzeit gültigen Interimsfahrplans bis 28. Juli notwendig. Fahrplanexperten von DB Netz, DB Fernverkehr, DB Regio und den nicht bundes¬eigenen Bahnen im Gebiet der gesperrten Strecke erarbeiten jetzt mit Hochdruck optimierte Fahrpläne für die betroffenen Linien, die ab 29. Juli bis auf weiteres Gültigkeit haben. Fahrgäste, die bereits Tickets für Fernverkehrsfahrten ab dem 20. Juli von oder nach Berlin erworben haben, werden gebeten, sich einige Tage vor Reiseantritt über die tatsächlichen Abfahrt- und Ankunftszeiten mittels der DB-Fahrplan-informationen in den DB-Verkaufsstellen, Bahnhöfen, im Internet oder über die Servicenummer zu erkundigen. „Wir bedauern die damit verbundenen Beeinträchtigungen für unsere Kunden sehr und bitten alle betroffenen Reisenden um Verständnis“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Mit einer Fortschreibung des Interimsfahrplans bieten wir nun allen Fahrgästen eine solide Planungsgrundlage für ihre Reise.“ Kunden, die aufgrund des verlängerten Interimsfahrplans ihre Fahrkarten zurückgeben oder umtauschen möchten, können dies gemäß der bisherigen Hochwasser-Kulanzregelungen bis zum 31. Juli weiterhin kostenlos und unbürokratisch tun. Auch die kostenlose Servicenummer zu den Auswirkungen des Hochwassers auf den Bahnverkehr bleibt bis auf weiteres geschaltet. Unter 08000 99 66 33 erhalten Fahrgäste aktuelle Informationen rund um die Uhr. Kunden im Ausland erhalten Informationen unter +49 1805 334444 (Gebühren je nach Herkunftsland und Provider). Informationen zur aktuellen Betriebslage können auch unter www.bahn.de/aktuell oder unter m.bahn.de abgerufen werden. Aussagen über die voraussichtliche Dauer der Streckensperrung und damit zum Geltungszeitraum des ab 29. Juli gültigen Interimsfahrplans sind erst nach Abschluss der noch laufenden Schadensanalyse in einigen Wochen möglich. Die DB wird schnellstmöglich über den weiteren Fortschritt der Arbeiten informieren. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

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