Regionalverkehr + Bahnverkehr: Nur noch 69 Minuten im RE von Cottbus nach Berlin, Züge zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau jetzt mit 160 km/h unterwegs • 140 Millionen Euro investiert

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/bbmv20111211.html

(Berlin, 11. Dezember 2011) Die Reise im Regional-Express Cottbus – Berlin
dauert seit heute Morgen nur noch 69 Minuten. Alle EC-, IC- und RE-Züge
sind hier nun mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h unterwegs. Insgesamt
investierte die Deutsche Bahn rund 140 Millionen Euro aus dem
Konjunkturpaket der Bundesregierung und aus Eigenmitteln. Bahn, Bund und
Land hatten sich zuletzt gemeinsam für den Ausbau des 60-Kilometer-langen,
zweigleisigen Streckenabschnitts Königs Wusterhausen–Lübbenau eingesetzt.

Der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung, Jan Mücke, Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger und
Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtiger der Deutschen Bahn AG, nahmen
heute in Lübben nicht nur den Abschnitt Königs Wusterhausen–Lübbenau
offiziell wieder in Betrieb, sondern feierten auch die Reisezeitverkürzung
von rund 20 Minuten zwischen Berlin und Cottbus. Mit der Zeitersparnis
rückt auch der neue Flughafen Berlin Brandenburg zeitlich näher nach
Cottbus.

Von Juni bis Dezember 2008 hatte die Bahn den Abschnitt Lübbenau–Cottbus
mit mehr als 20 Millionen Euro aus Bestandsnetzmitteln erneuert und sich
damit zu der für Berlin wichtigsten Strecke in die Lausitz bekannt. Davor
waren bei Halbe fast 12 Millionen Euro für einen stabilen Bahndamm im
Dahmetal verwendet worden. Weitere Moorstellen entlang der Strecke blieben
eine besondere Herausforderung bei den späteren Arbeiten. Im Mai 2010
begann der Streckenausbau im Abschnitt Königs Wusterhausen–Lübbenau.

Mit Elektronischen Stellwerken in Cottbus, Königs Wusterhausen und Lübbenau
wird die gesamte Strecke von der Betriebszentrale der Bahn in Berlin-Pankow
sicher und zuverlässig ferngesteuert. Der Bahnkörper, Gleise, Weichen,
Signale und Telekommunikationsanlagen wurden von Grund auf erneuert. Das
betraf auch insgesamt 78 Bahnübergänge auf den 87 Kilometern zwischen
Königs Wusterhausen und Cottbus, die den aktuellen Sicherheitsstandards
entsprechend neu oder ausgebaut wurden. Alle Bahnsteige zwischen Königs
Wusterhausen und Cottbus wurden einschließlich neuer Beleuchtung, Zuwegung
und Reisendeninformation neu- oder umgebaut.

Über die Auswirkungen auf den Zugverkehr hatte die Bahn rechtzeitig und
ausführlich informiert. Die Deutsche Bahn dankt den Anwohner entlang der
Strecke für das entgegengebrachte Verständnis während der Bautätigkeit.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

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