S-Bahn: Nicht mal jeder zweite Wagen rollt, aus Berliner Zeitung

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0019/index.html

Angesichts der massiven Zugausfälle bei der S-Bahn gerät das
Tochterunternehmen der Deutschen Bahn immer stärker unter Druck. Die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung forderte die S-Bahn gestern auf,
schnellstmöglich mehr Züge einzusetzen, die Kunden über Zugausfälle besser
zu informieren und die Fahrgäste erneut zu entschädigen. Außerdem kündigte
die Senatsverwaltung an, die Zahlungen an die S-Bahn auch in diesem Jahr
weiter zu kürzen. „Für jeden Wagen, der nicht fährt, behalten wir Geld
ein“, sagte Mathias Gille, der Sprecher von Stadtentwicklungssenatorin
Ingeborg Junge-Reyer (SPD).
Nur mit einem Notfahrplan war die S-Bahn gestern in die erste Schul- und
Arbeitswoche des neuen Jahres gestartet. Lediglich 426 Wagen hatte das
Unternehmen im Berufsverkehr auf die Schiene gebracht. Die Folge: Die
Fahrgäste mussten lange auf ihren Zug warten, und die Wagen …

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