Archiv für den Monat: Juli 2010

Bahnhöfe: Lichtspiele für die Fahrgäste Architekten entdecken Brandenburgs Landbahnhöfe. In einige Stationen zieht wieder Leben ein, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0731/brandenburg/
0028/index.html

FALKENBERG/ELSTER. Bislang gab es für die Freunde moderner Architektur keinen Anlass, in den Süden Brandenburgs zu reisen. Doch das könnte sich ändern. Denn Politiker und Planer haben sich zusammengetan, damit dort ein ganz besonderes Bauwerk entstehen kann. Die Außenwände werden mit schimmernden Alu-Lamellen verkleidet. Unter dem Vordach schafft eine Fassade aus Holz eine heimelige Atmosphäre. Aus Holz wird auch die Kassettendecke sein, die von hundert Leuchtstoffröhren mit pulsierenden Lichtspielen indirekt angestrahlt wird. Geht es um ein Museum? Oder um ein Designerhotel? Nein: um einen Kleinstadtbahnhof. Das künftige Empfangsgebäude von Falkenberg/Elster ist das auffälligste Beispiel dafür, dass sich auf Brandenburgs Stationen etwas tut – wenn auch längst nicht auf allen.
Der Architekt und Lichtdesigner Christoph Wagner hat sein Büro in Berlin-Kreuzberg, er hat schon in New York, Kalifornien und in Spanien gearbeitet. Doch sein jetziges …

Tarife + Regionalverkehr: Fahrschein von Berlin nach Stettin für nur 10 Euro

http://www.lok-report.de/

Der Preis für die Fahrt zwischen Berlin und Stettin wird ab 1. August um 40 Prozent gesenkt. Die Einzelfahrt kostet künftig statt 16,70 Euro nur noch 10 Euro. Ab Dezember 2010 wird es zudem eine zusätzliche Direktverbindung zwischen Berlin und Stettin geben.
Für Bahnreisende zwischen den Metropolen Berlin und Stettin gibt es ab August den preisgünstigen 10 Euro-Fahrausweis. Damit die Bahnverbindung eine echte Alternative zum Minibus- und Autoverkehr wird, wurde der Fahrpreis für eine Strecke um 40 Prozent gesenkt.
Die Einzelfahrt im Ermäßigungstarif Berlin – Stettin kostet ab dem 1. August 7,50 Euro, ein Angebot zum Beispiel für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren sowie für Inhaber der BahnCard 25, der BahnCard 50 oder der polnischen REGIOkarta.
Auch der Preis der Tageskarte (eine Hin- und Rückfahrt) wurde auf 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) gesenkt. Fahrgäste, die am selben Tag wieder zurück fahren, sparen sich dadurch den Kauf der Rückfahrkarte vor Ort.
Die Einzelfahrausweise und Tageskarten des VBB-Tarifs von und nach Stettin werden auch im Stettiner Stadtverkehr anerkannt. Ohne einen weiteren Fahrausweis lösen zu müssen, können die Fahrgäste damit also zusätzlich die örtlichen Straßenbahnen und Busse nutzen.
Der VBB und die DB Regio bewerben dieses neue Angebot gemeinsam mit einer Kampagne, die hauptsächlich in Stettin zu sehen sein wird.
Für die Verbindungen von Potsdam und Berlin Schönefeld Flughafen nach Stettin kostet die Einzelfahrt 11,40 Euro, im Ermäßigungstarif 8,50 Euro und die Tageskarte 22,80 Euro.
Um die Verbindung weiter aufzuwerten wird sich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 zudem das Zugangebot verbessern. Insgesamt wird es dann täglich jeweils drei Direktverbindungen auf der Strecke zwischen Berlin und Stettin geben. Dadurch können Reisende künftig beide Städte morgens, mittags und abends ohne umzusteigen gut erreichen. Die Fahrzeit beträgt in der Regel weniger als zwei Stunden.
Übrigens: Auch von Berlin nach Gorzów gibt es günstige Angebote im VBB-Tarif. Der Einzelfahrausweis Berlin – Gorzów kostet 10,50 Euro, die Tageskarte 21 Euro. Die Nutzung der Straßenbahn- und Buslinien in Gorzów ist ebenfalls inklusive (Pressemeldung VBB, 31.07.10).

S-Bahn: Senat erschwert Rückkehr zum alten S-Bahn-Fahrplan

http://www.lok-report.de/

Seit der großen S-Bahn-Krise im Jahr 2009 dauert die Rückkehr zum Normalbetrieb länger als geplant bzw. erhofft. Auch die Absicht der S-Bahn GmbH, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 zumindest den vollständigen Fahrplan wieder fahren zu können, wenn auch mit teilweise kürzeren Zügen, wird sich nicht realisieren lassen. Daran ist allerdings der Berliner Senat mitschuldig.
Seit Monaten wird gestritten, ob der Einsatz langer Züge oder das Fahren aller fahrplanmäßigen Züge, wenn auch mit weniger Wagen, wichtiger ist.
Der Berliner Senat verlangt von der S-Bahn GmbH, dass sie dem Einsatz von 8-Wagen-Zügen auf der S7 Potsdam – Ahrensfelde Vorrang einräumt vor der Wiederherstellung einer dichten Zugfolge im Berufs-verkehr auf Abschnitten der Linien S1, S3 und S5.
Der Fahrgastverband IGEB hält die Rückkehr zum vollständigen Fahrplanangebot aus Fahrgastsicht für wichtiger und bekräftigt jetzt seine Kritik an der Prioritätensetzung des Senats, weil diese Frage nicht nur für die sogenannte Hochfahrstufe des S-Bahn-Betriebs im Dezember 2010 relevant ist, sondern weit darüber hinaus Bedeutung haben wird. Denn der Fahrgastverband IGEB hält es für unwahrscheinlich, dass die S-Bahn GmbH die vom Senat geforderte und vertraglich vereinbarte Zahl von 562 Viertelzügen und ab BBI-Eröffnung 575 Viertelzügen (ein Viertelzug hat zwei Wagen) in den nächsten Jahren einsetzen kann.
Deshalb wird sich die Frage nach der richtigen Prioritätensetzung noch über Jahre stellen – so lange, bis neue Fahrzeuge zur Verfügung stehen.
Eine richtige Prioritätensetzung erwartet die Fahrgäste bei der nächsten für den Herbst geplanten Hochfahrstufe. Dann soll endlich der vom Fahrgastverband IGEB bereits am 16. Mai geforderte 10-Minuten-Takt auf dem südlichen Abschnitt der S25 wiederhergestellt werden – und zwar nicht nur bis Lichterfelde Süd, sondern bis Teltow Stadt. Die Taktverdichtung bis zum S-Bahnhof Teltow Stadt hatte das Land Brandenburg bereits vor Beginn der großen S-Bahn-Krise für den 31. August 2009 bestellt. Zusammen mit der bevorstehenden Neuordnung des Busnetzes in Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf erhält dieser über 60.000 Einwohner zählende Raum damit endlich ein besseres Nahverkehrsangebot (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 31.07.10).

Regionalverkehr: Geänderter Fahrplan für RE 11 vom 2. bis 6. August

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100730.html

(Berlin, 30. Juli 2010) Wegen Arbeiten an den Kabelanlagen der Bahn werden vom 2. bis 6. August jeweils von 7.30 bis 21.30 Uhr die meisten Züge zwischen Cottbus und Peitz Ost durch Busse ersetzt.

Die Busse fahren in Cottbus 16 Minuten früher ab und erreichen in Peitz Ost die planmäßigen Züge Richtung Frankfurt (Oder). In der Gegenrichtung kommen die Busse in Cottbus später an.

Die Beförderung von Fahrrädern ist ausgeschlossen, Kinderwagen werden in beschränktem Umfang transportiert.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Geänderter Fahrplan für RE 18 vom 2. bis 5. August

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/verkehrsmeldungen/bbmv/
bbmv20100730a.html

(Berlin, 30. Juli 2010) Wegen Arbeiten an den Kabelanlagen der Bahn werden vom 2. bis 5. August jeweils von 8.30 bis 17.30 Uhr die Züge zwischen Cottbus und Drebkau durch Busse ersetzt.

Die Busse fahren in Cottbus bis zu 14 Minuten früher ab und erreichen in Drebkau die planmäßigen Züge Richtung Dresden.

In der Gegenrichtung kommen die Busse in Cottbus bis zu 14 Minauten später an. Die Beförderung von Fahrrädern ist ausgeschlossen, Kinderwagen werden in beschränktem Umfang transportiert.

Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich können die Informationen auch mit dem Mobiltelefon unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abgerufen werden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Tarife + Bahnverkehr: Neu für Kurzentschlossene: Spontan mit DB und L’TUR in attraktive deutsche Städte / Einfache Fahrt für 24 Euro Überspringen: Neu für Kurzentschlossene: Spontan mit DB und L’TUR in attraktive deutsche Städte / Einfache Fahrt für 24 Euro Ab 1. August exklusiv bei L’TUR / Angebot gilt für ICE und IC/EC in der 2. Klasse / Alle zwei Wochen mit wechselnden Reisezielen

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubp/
p20100730.html

(Berlin/Baden-Baden, 30. Juli 2010) Ab dem 1. August können sich Kurzentschlossene auf ein neues Angebot freuen. Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter L’TUR bietet die Bahn für 24 Euro ein Online-Ticket in beliebte deutsche Städte an und nimmt damit den Trend zu Kurzurlauben auf.

Alle 14 Tage wird ein spannendes Reiseziel ins Internet gestellt. Den neuen Preisknüller gibt es exklusiv online unter www.ltur.de.

Das Online-Ticket gilt für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse ausschließlich in Fernverkehrszügen (ICE und Intercity/Eurocity). Es besteht Zugbindung. Weitere Ermäßigungen sowie Umtausch und Erstattung der Tickets sind ausgeschlossen. Das Angebot kann frühestens drei Tage und spätestens einen Tag vor Fahrtantritt gebucht werden, solange der Vorrat reicht.

Den Anfang macht die Hansestadt Bremen, Heimatstadt der weltberühmten Bremer Stadtmusikanten. Die bewegte Geschichte dieser mehr als 1.200 Jahre alten Stadt an der Weser spiegelt sich in ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten wider wie zum Beispiel der Steinerne Roland, das historische Schnoorviertel oder die berühmte Böttgerstraße. Buchungszeitraum für Bremen ist vom 01. bis 14.08.2010.

Das Angebot ist ausschließlich online unter www.ltur.de buchbar. Genaue Bedingungen und Informationen gibt es unter der Bahn-Hotline 0180 5 99 66 33*

*14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr: BMVBS: Neubau der Eisenbahnbrücke Horka bei Besuch in Polen beschlossen

http://www.lok-report.de/

Bei Gesprächen mit seinem polnischen Amtskollegen Cezary Grabarczyk in Warschau unterstrich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer am 29.07.10 die Bedeutung der grenzüberschreitenden Mobilität für die deutsch-polnischen Beziehungen.

Auch die Eisenbahnverbindung Berlin – Stettin soll nach langjährigen Verhandlungen verbessert werden. Die Minister wollen einen entsprechenden Vertragsabschluss noch in diesem Jahr erreichen. Die Strecke soll wegen ihrer Bedeutung gesamt ins transeuropäische Verkehrsnetz aufgenommen werden.

(Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 30.07.10).

Regionalverkehr: DBV zum Wiederaufbau der „Heidekrautbahn“

http://www.lok-report.de/

Der DBV fordert die Länder Berlin und Brandenburg auf, nach über 20 Jahren den Beschluss zum Wiederaufbau zu fassen und endlich die komplette Untersuchung zu veröffentlichen, kurz- und langfristige Ziele verbindlich zu beschließen.
Obwohl bei zahlreichen anderen Projekten beide Länder — Brandenburg und Berlin — gut zusammenarbeiten, hakt es beim Bahn- und Busverkehr immer. Die Stadtgrenze — die zugleich auch Landesgrenze ist — lebt in den Köpfen der Planer fort. Das ist auch bei der „Heidekrautbahn“ so. Angeblich ist die Untersuchung für den Wiederaufbau des seit dem Mauerbau am 13. August 1961 nicht mehr durchgängig befahrbaren Streckenastes fertig. Warum wird sie nicht endlich veröffentlicht? Das Ergebnis der Untersuchung soll über „2“ liegen — jeder für den Verkehr auf diesem Ast eingesetzte Euro bringt also einen doppelten Nutzen. Angesichts dieses hervorragenden Ergebnisses ist es unverständlich, warum immer noch abgewartet wird. Denn beide Länder hätten erhebliche Vorteile: weniger Autoverkehr, weniger Umweltemmissionen, eine gute Erreichbarkeit, mehr umweltverträglichen Tourismus.
Der Wiederaufbau wird noch viele Jahren in Anspruch nehmen. Deshalb sollte das Augenmerk auch auf die kurzfristig machbaren Verbesserungen gerichtet werden. Hierzu zählt nach Einschätzung des DBV-Landesverbandes der Einbau einer Weichenverbindung westlich des Bahnhofs Karow. Über diese Weichenverbindung wäre es möglich, schon jetzt die Züge über ihren heutigen Endbahnhof Karow bis nach Gesundbrunnen zu verlängern. Diese Weichenverbindung könnte innerhalb weniger Wochen eingebaut werden. Es scheint jedoch auch hier der Wille zu fehlen.
Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg sieht im Zusammenhang mit der Forderung nach dem Wiederaufbau allerdings auch die Chance, den Schienenverkehr im nordöstlichen Raum komplett neu zu strukturieren und wirksam zu verbessern. Insgesamt vier mögliche Varianten der Anbindung sind denkbar. Mit dazu gehören sollte auf alle Fälle der Bau des Regionalbahnhofs Karower Kreuz am Schnittpunkt von Außenring und der Strecke Bernau — Gesundbrunnen. Auch die Wiederaufnahme des Zugverkehrs nach Liebenwalde ist — zumindest für den Tourismusverkehr — eine interessante Option!
Das ständig vorgebrachte Argument des angeblich fehlenden Geldes sowohl für den Wiederaufbau der Schieneninfrastruktur als auch für die Bestellungen der Zugleistungen sind für den DBV-Landesverband nur vorgeschoben. Die Untersuchung hat doch gezeigt: jede Investition spart Geld — jeder investierte Euro bringt volkswirtschaftlich 200 % Zinsen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.07.10).

Regionalverkehr: DBV zum Wiederaufbau der "Heidekrautbahn"

http://www.lok-report.de/

Der DBV fordert die Länder Berlin und Brandenburg auf, nach über 20 Jahren den Beschluss zum Wiederaufbau zu fassen und endlich die komplette Untersuchung zu veröffentlichen, kurz- und langfristige Ziele verbindlich zu beschließen.
Obwohl bei zahlreichen anderen Projekten beide Länder — Brandenburg und Berlin — gut zusammenarbeiten, hakt es beim Bahn- und Busverkehr immer. Die Stadtgrenze — die zugleich auch Landesgrenze ist — lebt in den Köpfen der Planer fort. Das ist auch bei der „Heidekrautbahn“ so. Angeblich ist die Untersuchung für den Wiederaufbau des seit dem Mauerbau am 13. August 1961 nicht mehr durchgängig befahrbaren Streckenastes fertig. Warum wird sie nicht endlich veröffentlicht? Das Ergebnis der Untersuchung soll über „2“ liegen — jeder für den Verkehr auf diesem Ast eingesetzte Euro bringt also einen doppelten Nutzen. Angesichts dieses hervorragenden Ergebnisses ist es unverständlich, warum immer noch abgewartet wird. Denn beide Länder hätten erhebliche Vorteile: weniger Autoverkehr, weniger Umweltemmissionen, eine gute Erreichbarkeit, mehr umweltverträglichen Tourismus.
Der Wiederaufbau wird noch viele Jahren in Anspruch nehmen. Deshalb sollte das Augenmerk auch auf die kurzfristig machbaren Verbesserungen gerichtet werden. Hierzu zählt nach Einschätzung des DBV-Landesverbandes der Einbau einer Weichenverbindung westlich des Bahnhofs Karow. Über diese Weichenverbindung wäre es möglich, schon jetzt die Züge über ihren heutigen Endbahnhof Karow bis nach Gesundbrunnen zu verlängern. Diese Weichenverbindung könnte innerhalb weniger Wochen eingebaut werden. Es scheint jedoch auch hier der Wille zu fehlen.
Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg sieht im Zusammenhang mit der Forderung nach dem Wiederaufbau allerdings auch die Chance, den Schienenverkehr im nordöstlichen Raum komplett neu zu strukturieren und wirksam zu verbessern. Insgesamt vier mögliche Varianten der Anbindung sind denkbar. Mit dazu gehören sollte auf alle Fälle der Bau des Regionalbahnhofs Karower Kreuz am Schnittpunkt von Außenring und der Strecke Bernau — Gesundbrunnen. Auch die Wiederaufnahme des Zugverkehrs nach Liebenwalde ist — zumindest für den Tourismusverkehr — eine interessante Option!
Das ständig vorgebrachte Argument des angeblich fehlenden Geldes sowohl für den Wiederaufbau der Schieneninfrastruktur als auch für die Bestellungen der Zugleistungen sind für den DBV-Landesverband nur vorgeschoben. Die Untersuchung hat doch gezeigt: jede Investition spart Geld — jeder investierte Euro bringt volkswirtschaftlich 200 % Zinsen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 29.07.10).

Straßenverkehr: Lukrative Blitzer Die Tempomessgeräte im Britzer Autobahntunnel haben ihre Kosten bereits eingespielt Peter Neumann Da, schon wieder ein Auto, das zu schnell fährt. Noch eines. Und noch einer, der sich nicht an das Tempolimit hält! Die schwarzen Blitzer, die im Britzer Autobahntunnel den Verkehr überwachen, haben gut zu tun., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0728/berlin/
0017/index.html

Da, schon wieder ein Auto, das zu schnell fährt. Noch eines. Und noch einer, der sich nicht an das Tempolimit hält! Die schwarzen Blitzer, die im Britzer Autobahntunnel den Verkehr überwachen, haben gut zu tun. Und zwar mit zunehmender Tendenz, wie die neueste Auswertung der Polizei belegt. Danach wurden vom 1. bis zum 11. Juni 15 145 Verfahren eingeleitet, weil die Tempomessgeräte angeschlagen hatten. Das teilte Thomas Goldack, Leiter der Polizei-Pressestelle, gestern der Berliner Zeitung mit. Im Durchschnitt gab es also fast 1 400 Verfahren täglich. Zum Vergleich: Ende Mai, kurz nach der Inbetriebnahme, waren es etwas mehr als tausend pro Tag. Damit zeichnet sich ab, dass die Investition in die Schwarzblitzer rentabel ist.
Die Geräte heißen so, weil ihre Infrarotstrahlen für das menschliche Auge unsichtbar sind. Schließlich sollen die Fahrer nicht vor Schreck gegen die Wand …